Kann jemand helfen?

  • Laut Th bin ich nun Halterin und damit auch für die Kosten zuständig.
    Leider geht es meiner Freundin ja gesundheitlich schlecht und ist deswegen auch erst in die Lage gekommen, sich von ihrem Hund zu trennen.
    Ich glaube nicht, dass sie bei einer Erstkontrolle überzeugend wirkt.
    Und selbst wenn, könnte sie ihn ja doch nicht behalten.
    Ich würde Eddi zwar bei mir aufnehmen, aber der Schutzvertrag der bei der Übergabe unterzeichnet wird, verpflichtet ja dazu den Hund nicht an Dritte weiterzugeben...usw.

    Eddi ist kein einfacher Hund, sehr ungestüm und gehorcht längst nicht jedem. Auch sein Aussehen ist nicht jedermanns Sache..
    Zudem besteht noch Verdacht auf ED.
    Ich befürchte einfach, dass er es sehr schwer haben wird weitervermittelt zu werden.
    Und ich persönlich finde es total grausig mir diesen Hund 2 oder 3 Jahre im Th vorstellen zu müssen.
    Er so ungern allein, ist total anhänglich und braucht unbedingt eine feste Bezugsperson.

    Die Infos die das TH zu ihm gibt erschweren das ganze noch, weil sie einfach teiweise gar nicht stimmen.

  • Ich habs jetzt dreimal gelesen aber immer noch nicht ganz verstanden.

    Wenn Du der Halter bist (fürs TH) dann musst Du für jeden Tag den der Hund im TH war 30,- Euro bezahlen?
    Macht bei 2 Monaten 1800,- !!

    Irgendwo hast Du auch geschrieben er wäre nun seit 6 Monaten dort ... was dann 5400,- Euro wären.

    Ähm, ... das kann doch niemals stimmen.
    Bist Du sicher das Du Dich nicht verhört hast?


    LG
    Tina

  • mir ist mal ne mieze entlaufen, dann geklaut worden (also behalten worden + suchplakate entfernt) vor der urlaubszeit tauchte sie nach 2 monaten wieder auf, nur war ich nicht in berlin, sie kam dann ins tierheim bis freunde von mir sie rausholen konnten. für 3 tage musste ich auch 80€ bezahlen, das kann ganz schön teuer sein, kann also schon hin kommen mit den 30€ pro tag

  • Also für das eine mal als Eddi mir abgehauen ist habe ich 30€ bezahlt.
    Und natürlich wollen sie die Unkosten die durch den Hund enstehen decken.Als Halter muss man dann die entstandenen Kosten übernehmen.
    Das wären in meinem Fall 9oo€ pro Monat.
    Ich hätte die normale Schutzgebühr bezahlen können und wäre auch bereit gewesen noch 100 dazu zu geben oder auch im TH dafür mit anzupacken.
    Denn ich kann nun wirklich nicht 9oo€ einfach so bezahlen.

    Es kommt mir halt so vor als wenn es dem TH gar nicht um das Wohl des Hundes geht sondern eher um Kostenerstattung und ect.

  • Na, es kann doch aber nicht sein das sich das derart summiert.
    Hast Du Dich erkundigt ob sie nicht eine Pauschale erheben könnten?
    Sollte doch eigentlich machbar sein, schließlich gehts um das Wohl des Hundes.

    Sehr wirr ist die Geschichte trotzdem.
    Und eventuell schiebt ja auch das Tierheim diese horrende Summe nur vor weil sie bei dem ganzen hin und her,- Frauchen, Pflegeplatz 1, Pflegeplatz 2, neuer Besitzer der ihn schließlich ins TH gab ... wo er ja einige Monate vorher auch schon mal kurz gelandet ist -, einfach kein gutes Gefühl hat.

    Ganz ehrlich, ich hätte auch meine Zweifel ob euch an dem Hund wirklich etwas liegt.
    Ich finde nämlich ihr geht da ganz schön unbedacht mit einem Lebewesen um.

    Wie auch immer, selbst wenn Du klagen solltest und sie Dir den Hund aushändigen müssen würdest Du die festgesetzte Summe zahlen müssen.

    Es bleibt also scheinbar tatsächlich nur die Variante den Hund offiziell von jemand anderem holen zu lassen der ihn Dir dann übergibt.

    Ich hätte dabei allerdings ziemlich Bauchweh denn ich könnte mir gut vorstellen das vom TH gerade in einem solchen Fall eher mal spontane Nachkontrollen gemacht werden.
    Und ihr dann uU ziemliche Probleme bekommen könntet.

    LG
    Tina

  • Hast du schon mit dem Tierheim geredet und ihnen gesagt, was du bereit wärst zu bezahlen bzw was du aufbringen kannst? Da müsste sich doch ein Kompromiss finden lassen! Ggf Ratenzahlung.
    Wenn die Fronten verhörtet sind zw Tierheim und dir könnte es helfen, wenn jemand Drittes mitgeht und verhandelt bzw das Gespräch wieder ins Laufen bringt.
    Letztlich geht es doch dem Tierheim und dir um das Wohl des Hundes! Da muss doch eine Einigung möglich sein...
    Auch ein anwaltlicher Brief könnte in die Richtung gehen ("Schlichtungsvorschlag").

    (OT: Was meinst du eigentlich mit "sein Aussehen ist nicht jedermanns Sache? Würde mich ja ein Foto interessieren...)

  • Also alles was recht ist, aber spätestens vor Gericht müsstest du theoretisch insoweit Recht bekommen, dass du nur den TATSÄCHLICHEN Aufwand begleichen musst. Der Hund kostet ja nicht 900€ pro Monat, selbst nicht mit anteiligen (im Verhältnis der durchschnittlich dort anwesenden Hunde) Personalkosten etc. (zumal TH eigentlich viele Ehrenamtliche beschäftigen).
    Ich würde mich da auf jeden Fall nochmal mit dem Anwalt auseinandersetzen, evtl. einen Brief ans TH schreiben lassen vom Anwalt, manchmal reicht das schon.
    Die naheliegendste Lösung ist aber wohl, einen VERTRAUENSWÜRDIGEN Freund/Freundin hinzuzuziehen die den Hund dort abholt. Dann gibts halt offiziell nen anderen Halter (eben denjenigen der den Hund holt) und gut.

    Allerdings finde auch ich, dass ihr schon nachlässig mit dem Tier umgegangen seid, ich wollte ihn euch auch nicht rausgeben... Deine Story ist auch widersprüchlich, zuerst hast du den Hund vor ca. 1/2 Jahr übernommen, jetzt sitzt er aber schon 1/2 Jahr im TH- wie jetzt? Und selbst wenn ich von 8 oder neun Monaten ausgehe, dann hat der Hund binnen 2-3 Monaten 4x! die Bezugsperson wechseln müssen und sitzt nun im TH an der 5 Station- in nichtmal nem Jahr!
    Und du erzählst er braucht dringend ne Bezugsperson, hört nicht auf jeden- Sorry, aber warum verdammt hast du dir da nicht mal vorher Gedanken gemacht???
    Insoweit bin ich da sehr verständnislos, ich würde meinen Hund genau einer Person auf dieser Welt anvertrauen wenn was wäre, und sonst niemanden. Und wenn diese den Hund weitergeben würde, dann setzte es ne dicke Anzeige wegen Diebstahl und Hehlerei- denn genau das hast du dir, rechtlich gesehen zu schulden kommen lassen (ebenso wie Pflegeplatz Nr. 1). abgesehen davon würde ich meinen Hund wiederwollen und auch alle damit verbundenen Kosten zurückfordern.

    Sorry für die harten worte, aber sowas geht nicht in meinen Kopf rein...

    lg Susanne

  • Eben deshalb sitzt er ja auch noch im Tierheim.

    "Ganz ehrlich, ich hätte auch meine Zweifel ob euch an dem Hund wirklich etwas liegt.
    Ich finde nämlich ihr geht da ganz schön unbedacht mit einem Lebewesen um."

    Wenn mir an dem Hund nichts liegen würde hätte ich mich nicht( schon seit Dezember mittlerweile) darum bemüht etwas in Gang zu bringen.
    Zum einen liegt mir es sehr am Herzen ihn dort rauszuholen, damit auch meine Freundin nicht mehr so angespannt ist und zum anderen hab ich Eddi auch richtig ins Herz geschlossen und es macht mich wirklich sehr traurig zu wissen, dass er nun im TH sitzt.
    Es ist nicht garantiert, dass er dort schnell vermittelt wird und als ich herausfand, dass er schon einmal in einem anderen Tierheim war bekam ich zu hören, dass er ein richtiger "Ladenhüter" war und es wenig Interesse an ihm gab (...wohl wegen seiner Farbe,Größe und seiner manchmal sehr stürmischen Art)

    Ich kann von mir aus sagen, dass ich nur das beste für ihn wollte/will, dass ich mich solange er bei mir war, sehr viel mit ihm beschäftigt habe, er wirklich sehr viel Auslauf hatte und es auch sonst gut hatte.
    Meine Hündin hat sich sehr an ihm orientiert und von seiner Souveränität profitiert,sodass die beiden wirklich ein Superteam waren.

    Mir leuchtet ein, dass das Ganze sehr wirr klingt und auch ich selbst würde prüfen wollen was da, los ist ehe ich den Hund weitervermittle.
    Doch daran besteht anscheinend kein Interesse, obwohl ich in einem 170 qm großem Haus mit Garten wohne und betont habe, dass ich sehr viel in der Natur bin,Eddi nie mehr als 2 Stunden allein sein muss weil eigentlich immer jemand da ist...
    Meine Hündin ist gut erzogen und auch Eddi habe ich noch so einiges beibringen können.

    Ich glaube, dass das TH mir diese große Summe zur Abschreckung nannte.
    Und ich kann bis jetzt nicht nachvollziehen, wie man auf einer Homepage auf der steht dass sie täglich aktualisiert wird, immernoch Dinge stehen , die nicht der Wahrheit entsprechen.
    Ich bin der Meinung, dass der Hund im TH sehr leidet weil er wie schon gesagt sehr menschenbezogen ist und er eine feste Bezugsperson braucht.
    Laut Tierheim ist er nicht Leinenführig, doch ich hatte nie Schwierigkeiten mit ihm an der Leine zu gehen.
    Im Gegenteil, er war sehr entspannt wenn er auf andere Hunde getroffen ist und hat sie meist ignoriert.
    Ich finde es nicht okay, dass ein Hund der sowieso schwieriger zu vermitteln sein wird, dann auch noch so falsch beschrieben wird, es sei denn er hat sich wirklich so krass verändert, das die Angaben des Ths der Wahrheit entsprechen.

    Wie dem auch sei..ich werde mich ein letztes Mal im Tierheim melden um noch einmal mit den Zuständigen zu sprechen.Vielleicht wird ja doch noch alles gut..oder er findet ganz schnell eine liebe Familie die ihn aufnimmt

    Lg

    Ps.: Widersprüchlich ist finde ich gar nichts, denn ich nahm den Hund offiziell bei mir im Oktober auf und ließ ihn chippen und versichern .Ende
    Oktober musste ich dann Umziehen und den Hund in Pflege geben.
    Hätte ich den Hund schon länger gehabt, hätte ich ihn auch registrieren lassen.
    Da er ein sichergestellter Hund war, war es nicht leicht an Infos heranzukommen,denn ein sichergestellter Hund ist nicht in der offiziellen Vermittlung zu finden.
    Mir ist klar, dass einiges schief gelaufen ist, nur habe ich es anders nicht geregelt bekommen.
    Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass es so kommt.

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