
Welpen mit Papieren Gesundheitstests....
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Fräuleinwolle -
21. April 2009 um 13:43
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Zitat
Ich würde von ALLEN Welpen ALLE Gesundheitschecks durchgeführt haben wollen, auch wenn die Nachzucht meiner Hündin nicht in die Zucht geht.
wollen kann man viel - aber wie Du selbst schon geschrieben hast, was nützt WOLLEN wenn die Welpenkäufer nicht mitmachen?
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Da liegt es dann aber auch wieder am Züchter, sich die Welpenkäufer besonders gut auszuwählen... Was ja eh selbstverständlich sein sollte...
Ist schon schwierig... Am besten wäre wohl Vertrauen auf beiden Seiten....
Aber für den Erhalt und die Verbesserung der Rassezucht wäre es sowas von sinnvoll..
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Es soll ja Züchter geben die Erstatten ein Teil vom Kaufpreis zurück wenn man die Hunde untersuchen lässt. Ich werde meine kleine komplett untersuchen Lassen also HD Spondy und Herz.
Im BK sind sie gerade dran eine alle Spondy Daten zu erfassen völlig Anonym um so genauere Zahlen zu bekommen. Ich denke nur das die Hunde die Familienhunde sind und nicht sportlich gefördert werden das es denen Besitzern nur darauf ankommt das der Hund gesund ist und keine freiwillige Untersuchung machen lassen werden.
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Hmmm.... darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Eigentlich wollte die Züchterin den Bär ausstellen, und sagte auch dass, wenn er gekört wird, er auch geröngt werden muss und die audiometrische und (war das noch?) eine Sehprüfung Jährlich(?) widerholt werden muss. Ob er dann auf MDR getestet werden muss hat sie nicht gesagt. Sie hat sich allerdings wegen dem Ausstellen nicht mehr gemeldet, so ist der Bär einfach ein ganz normaler Familienhund...
Ob ich da HD-Röntgen lasse!? Wohl eher nicht, ausser er wird auffällig. Klar, für den Erhalt der Rasse und die Verbesserung der Rasse wär das schon sinnvoll... aber... ne, da bin ich egoistisch. Wenn das so wichtig ist, dann muss man das zur Vorschrift machen von höherer Stelle. Freiwillig? Ne... Und das liegt ganz sicher nicht am Geld. Ich arbeite in einer Tierarztpraxis nebenher, da sind die Kosten definitiv nicht relevant da so gut wie nichts berechnet wird. Eher der Aufwand, das Narkosersiko... ich hab sowieso was gegen Narkosen (persönliche Einstellung, ohne besondere Gründe), das würd ich nicht einfach so machen, keinesfalls. Wie gesagt, wenns wichtig wäre weil er auffällig ist, dann klar, sicher doch.
Was ich machen würde freiwillig wäre ein MDR1-Test wenn ich nichts über die Elterntiere wüsste. Ich finde es wichtig dass man eine Auswahl an Medikamenten für den Ernstfall zur Verfügung hat und man in der Auswahl nicht eingeschränkt ist. Da ein Elternteil getestet ist und nicht betroffen ist, muss ich den Bär nicht testen lassen, da er im schlimmsten Fall von einer Seite her betroffen ist und man dann trotzdem ohne Risiko alle Medikamente verwenden kann.
Hören und sehen, denk ich, merk ich mit der Zeit wenns nachlässt - also werd ich das auch nicht testen lassen. Wobei es da eher die Kosten sind, die mir ein Dorn im Auge sind, da muss man ja zu Spezialisten fahren, ist auch ein Mordsaufwand und für was?
Dass ich egoistisch bin in dieser Beziehung braucht ihr mir nicht vorwerfen, das hab ich beim Nachdenken selber gemerkt
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Zitat
Da liegt es dann aber auch wieder am Züchter, sich die Welpenkäufer besonders gut auszuwählen...
und? Man kann als Züchter den Welpenkäufern nur vor den Kopf schauen. Und viele Welpenkäufer erzählen das Blaue vom Himmel runter und versprechen alles, was man will.
Und später erinnern sie sich nicht mehr dran. Da kann man noch so sorgfältig auswählen wollen. Dagegen ist kein Züchter gefeit. -
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Ich weiß... Genauso erzählen viele Züchter alles mögliche und unmögliche. Und wenn man den Wurm zu Hause hat, wundert man sich plötzlich über so einiges... Ist halt schwierig... Das macht mich ja so kirre, daß man so vieles verbessern könnte, wenn nur alle wollten und mitmachen würden... Dann gäbe es vielleicht schon gar keine Erbkrankheiten mehr. Keine HD, keine Taubheit, Keine ED usw... hach wäre das schön... ja ja, ich weiß, hängt ja alles nicht nur daran...
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Nachdem mein Wissen ja jetzt Dank flying paws erweitert wurde (Dankeschön dafür), stellt sich mir da jetzt trotzdem noch eine Frage:
Wenn jetzt alle Käufer ihre Hunde untersuchen lassen, und bei einem oder zwei Hunden wird eine vererbliche Krankheit festgestellt, nimmst du dann sowohl Rüde als auch Hündin aus der Zucht?
Oder machst du noch einen Wurf mit zB der Hündin um festzustellen an wem es lag? bzw. ist in dem zweiten Wurf auch wieder eine Krankheit festzustellen, müsste man ja auch wieder den Rüden zusätzlich aus der Zucht nehmen. Oder ihn nochmal mit einer anderen Hündin verpaaren... usw.
Wisst ihr worauf ich hinaus will?
Wenn man sofort beide Elterntiere aus der Zucht nimmt, wird es mit der Zeit wohl ziemlich eng an Zuchttieren. Versucht man herauszufinden woran es liegt kann das ins Unendliche gehen.Ist mir nur gerade so eingefallen
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Man kann ja (noch) nicht in die Zuchttiere reingucken.
Daher ist es empfehlenswert für den ersten Zuchteinsatz einen bewährten Zuchtpartner mit möglichst vielen untersuchten Nachkommen zu wählen.
Dann weiß man eher, dass entweder der "neue" Zuchthund oder eben genau diese Linienkombination problematisch ist.LG
das Schnauzermädel -
Der VDH empfiehlt mit einem Zuchtrüden erstmal nur 3 Würfe zu machen. Dann abzuwarten bis diese ca. 2-3 Jahre alt sind. Sind dann die Welpen ok, kann der Rüde noch mal 2-3 Würfe machen. Allerdings ist das ne total unverbindliche Empfehlung und wird seltenst so gehandhabt, wenn überhaupt...
Bei einer Hündin stellt sich die Frage wohl eher zweitrangig, da ja die Welpen eh mit größerem Abstand zur Welt kommen. man wird also ein Ausscheiden einer Hündin an den auftretenden krankheiten entscheiden.. Also je nachdem, was und wie gehäuft etwas auftritt... Soweit kenne ich mich da leider auch nicht aus...
Die Problematiken allgemein stellen sich eher durch massenweisen Einsatz von bestimmten Zuchtrüden. Es kommt in manchen Rassen (vielen?allen?) immer wieder vor, daß in kürzester Zeit ein bestimmter Rüde super viele Hündinnen deckt und Nachwuchs produziert ohne Ende... Kommt dann erst nach 2 Jahren raus, daß er der total miese Vererber ist, kann schon die halbe Zucht dieser Rasse verdorben sein, weil man praktisch keine Hunde mehr findet, in deren Stammbaum dieser Rüde nicht vorkommt... Gerade da würde es auch an den Deckrüdenbesitzern liegen, ihren ach so prämierten Schowstar nicht des Geldes wegen oder des Ruhmes wegen auf jede zahlende Hündin zu lassen... Sondern auch erstmal abzuwarten, wie der herr überhaupt vererbt... -
Zitat
Da liegt es dann aber auch wieder am Züchter, sich die Welpenkäufer besonders gut auszuwählen... Was ja eh selbstverständlich sein sollte...
Ist schon schwierig... Am besten wäre wohl Vertrauen auf beiden Seiten....
Aber für den Erhalt und die Verbesserung der Rassezucht wäre es sowas von sinnvoll..
Tja, man würde denken, dass man einen (Ehe-)Partner noch gewissenhafter aussucht als einen Welpenkäufer, und trotzdem gibt es massenhaft Scheidungen und Trennungen. Man kann einen Menschen halt nicht lesen, speziell nicht im Voraus für ca. 15 Jahre eines Hundelebens.
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