Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
So langsam geht mir die Geduld aus...
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manyatta -
16. April 2009 um 09:24
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Hallo!
Ich muss nun auch mein meinen Frust ablassen bzw ein Problem in den Raum stellen, was mich im Moment echt fertig macht.
Unser Hund macht mich im Moment irre und ich hab keinen genauen Plan, wie ich es mit ihm weiter auf die Reihe kiegen soll.
Er ist ein Bolonka-Zwetna, 7 Monate alt.Er hat das Kläffen für sich entdeckt. Wenn er irgendwo kurz (!!) warten muss (z.B. Kita), bellt er wie verrückt und quietscht jämmerlich. Zwar bleibt er sitzen wenn ich ihn "abstelle" und ist ruhig, aber sobald ich aus dem Blickfeld bin geht es los. Manches Mal auch schon, wenn die Entfernung in seinen Augen zu groß ist. Aufhören tut er nicht, auch nicht wenn man Geduld hat, erst wenn er mich wieder sieht.
Laufen tut er mittlerweile recht gut und er hört auch einigermaßen. Sobald aber irgendwo ein anderer Hund in Sicht ist, tickt er völlig aus. Somit kann ich ihn auch nicht mehr frei laufen lassen, da er auch nicht von den anderen Hunden ablässt, wenn diese ihm schon drohen. Er vergisst einfach alles um sich herum und ist einfach nur weg. Spielen tut er aber oft mit anderen Junghunden, wenn wir mal welche treffen. Also zu wenig Kontakt hat er nicht zu Artgenossen denke ich.
Das alleine bleiben zu Hause geht dementsprechend auch überhaupt nicht mehr, ich fange gerade wieder mit gaaaaaaaaaanz kleinen Schritten an aber ich habe das Gefühl überhaupt nicht weiter zu kommen. Zumal habe ich da das Problem, dass ich es an manchen Tagen einfach nicht geregelt bekomme, dass er untergebracht ist wenn ich mal weg muss. Bisher konnte ich ihn zu Hause lassen und meine Mutter war dann da (um aufs Kind aufzupassen) aber sie spielt nun auch nicht mehr mit. Immer mehr fängt er an zu stressen und zu jammern wenn ich nicht da bin und sie hat da keine Lust mehr drauf....Ich weiß echt grad nicht mehr was ich tun soll. Wenn ich ihn doch allein lasse, dann mach ich ja die ganze Überei zunichte und ich fang wieder von vorn an. Eine Freundin, die ihn ab und an mal kurz genommen hat, stellt sich nun auch quer und ist der Meinung, ich soll ihn einfach zu Hause und bellen lassen, er würde und müsse sich schon dran gewöhnen.
Er fängt auch zu Hause immer mehr an mich zu verfolgen, es macht mich echt irre... sorry aber ist grad so. Immer häufiger schließe ich die Tür hinter mir, schicke ihn auf seinen Platz etc. Das klappt komischerweise auch, da ist er ruhig und akzeptiert es.Was kann ich tun? Ich brauch dringend ein paar wertvolle Tips, so langsam bin ich meiner Geduld ziemlich am Ende, zumindest momentan. Belesen hab ich mich schon aber es bringt mich nicht wirklich weiter.
Wie krieg ich es hin, dass er einfach mehr von meinen Fersen rückt und es kapiert, dass ich ihn nicht im Stich lasse, wenn ich mich mal entferne? Ich mein, ich komm ja auch immer wieder, warum kapiert er das denn nicht?
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16. April 2009 um 09:24
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So langsam geht mir die Geduld aus... - Vor einem Moment
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Für mich ist immer das Grundrezept, dass ein Hund allein in der Wohnung/Haus bleiben kann, dass das Zusammenleben stimmt.
Damit meine ich, dass das Verhältnis Hund/Halter stimmt und Vertrauen da ist.
Der Hund will entweder Behüten und Beschützen oder er hat Verlassensängste. Wirklich hinbekommen kann man sowas nur in dem man durch souveränes Auftreten und Handeln dem Hund zeigt, dass er seinem menschlichen Begleiter trauen kann, dass die Wohnung/Haus sicher ist und dass der Begleiter immer wieder kommt.
Interessant wäre nun das Zusammenleben von Hund und Begleiter zu sehen, dies kann ein Trainer vor Ort am Besten. Ich denke wichtig ist jetzt, dass du dem Hund seinen Tagesablauf vorgibst. Leb du deinen Tag und bau den Hund ein, geh aber nicht auf Forderungen von ihm ein sondern gib du vor, wann wird gespielt, wann wird gegessen, wann macht er was - nur du gibst das vor. Dann mach mit ihm Übungen - gib ihm Kommandos - aber achtung nur Kommandos, bei denen du sicher bist, dass du sie auch durchsetzen kannst, die dein Hund dann ausführt. So zeigst du ihm, dass du souverän genug bist um die Führung zu übernehmen.
Wenn das sitzt, dann wirst du feststellen, dass dein Hund ruhiger und gelassener wird. Du wirst merken, wie dein Hund sich fallen lässt und dir vertraut und dann wirst du auch merken, dass er damit umgehen kann, wenn du mal kurzzeitig oder auch mal länger nicht zu hause bist.
Das geht aber nicht von heute auf morgen sondern braucht seine Zeit. Also erwarte nicht, dass das nächste Woche schon klappt - deine Kinder sind auch nicht mit einem Jahr schon erwachsen
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Das Problem mit dem nicht Alleinebleiben und Verfolgen in der Wohnung (ja, nervt total) habe ich auch. agil beschreibt klar und deutlich, was wir tun können. Ich werde es auch nochmal versuchen, denn leider verfällt man als HH sehr leicht wieder in die alten falschen Verhaltensmuster
. Gut, dass ich das hier jetzt nochmal gelesen habe!LG Francisca
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Wir Menschen neigen leider ganz extrem an der Krankheit Ungeduld und wollen einfach zu viel zu schnell.
Ich wünsch viel Erfolg - das wird schon. -
hast du mal an ein DAP Halsband gedacht? Das hat uns sehr geholfen. Er kommt jetzt in die Pupertät! Einfach am Ball bleiben! Das wird schon wieder!
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Was ist denn ein DAP Halsband?

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Hi.
Führ dir vor Augen, das dein HUnd ins "Flegelalter" kommt und damit beginnt, seinen eigenen Willen (wieder)zuentdecken bzw. konsequent auszuleben.
Dein Ansatz ist doch wirklich sehr gut. Fang einfach wieder in kleinen Schritten von vorne an. Hab Geduld. Auch, wenn es lästig (und sicher auch unangenehm vor der KiTa) ist.
Wichtig ist, dass du den richtigen Moment abwartetst, bevor du wieder in Sichtweite kommst. Warte, bis er Luft holt.Viel Erfolg.
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Zitat
Was ist denn ein DAP Halsband?

Das ist ein Halsband, das Phreomone verströmt, die den Hund beruhigen sollen. (Ist glaube ich dem "Nestgeruch" nachempfunden)
Das gibt es auch in Form eines Steckers, der in die Steckdose gesteckt werden kann.
Allerdings bin ich mir im vorliegenden Fall nicht sicher, ob es hilft, das Verhalten klingt für mich nicht nach Unsicherheit, sondern nach Trotz.
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Du schreibst oben, daß du deinen Kleinen nicht mehr von der Leine machen kannst.
Darf ich mal fragen, wie du ihn dann unterwegs auslastet? Macht ihr Schleppleinentrainig? Oder geht ihr dann einfach stupide an der kurzen Leine Gassi? Dann kann es nämlich sein, daß er einfach seine ganze Energie nicht loswird und immer etwas unter Spannung steht.
Mein Tip: übe den Abruf! Jeden Tag, mehrmals. Erst daheim, dann draussen ohne Ablenkung und steiger das immer ein bißchen. Am besten wäre es, wenn du das Schleppleinentrainig komplett durchziehst (in der knowledge Base findest du eine tolle Anleitung). Und viel Unterordnung auf den Spaziergängen. Es ist wichtig, dein dein Hund genug Auslauf und Kopfarbeit hat, nur dann kann er auch in der Wohnung glücklich und zufrieden sein...
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