Männlein und Weiblein ohne Kastration?

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    Hallo zusammen!


    Zur Zeit kommen immer wieder mal Fragen zum Zweithund, da is mir noch ne Wissenslücke aufgefallen:


    Wie macht Ihr das während der Läufigkeit wenn ihr einen Rüden und eine Hündin habt die beide nicht kastriert/sterilisiert sind? Geht das überhaupt? Oder laßt Ihr auf alle Fälle einen von beiden kastrieren? Gerade bei den Züchtern wirds ja da schon schwieriger, oder? Klar, räumliche Trennung. Aber ist das in jedem Fall wirklich möglich?


    Bin gespannt zu hören wie Ihr das handhabt!!


    Neugierige Grüße,
    Katharina

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Keine Frage, kastrieren.


    Die räumliche Trennung ist so eine Sache. Rüden wittern eine läufige Hündin auf durchschnittlich fünf Kilometer. Was machen? Zwei mal im Jahr die Behausung des Rüden kernsanieren? Von der Quälerei mal ganz abgesehen.


    Egal welcher Hund bei uns dazu käme, mit als erstes bekäme er den netten Onkel mit dem scharfen Messer zu sehen.


    Ist auch beim Gassigehen einfacher. Wenn die Hündin nicht kastriert ist, hat man immer viele Verehrer am Bein die der Rüde dann am Wickel hat.
    Ist der Rüde unkastriert, wird er immer versuchen seine Hündin zu besteigen, egal ob läufig oder nicht. Er muss nur den Duft der holden Weiblichkeit in die Nase bekommen.


    Ich finde das Thema sehr interessant. Vor allem den Umstand, dass sich in erster Linie männliche Hundehalter mit Händen und Füßen gegen die Kastration von Rüden wehren. Hat das irgendeinen Hintergrund? :)

  • Zitat von "Wakan"


    Ist der Rüde unkastriert, wird er immer versuchen seine Hündin zu besteigen, egal ob läufig oder nicht. Er muss nur den Duft der holden Weiblichkeit in die Nase bekommen.


    Welche Hündin? Die eigene? Mein seeeehr aktiver Rüde in dieser Hinsicht würde nie im Leben auf die Idee kommen meine Mädels zu besteigen. Bei der Standhitze fragt er mal an... aber mein Weib will ihn nicht. Es gibt also keine Situation, in der ich meinen Bobby auf meinen Mädels finden würde!
    Natürlich lasse ich sie während der Läufigkeit nicht allein zusammen - auf soviel Zufall hoffe ich dann doch nicht :wink:


    Da mein Rüde eh die ganzen Weiber im Dorf riecht, ist es auch Wurscht, ob hier im Haus noch eine läufig ist oder nicht. Er ist sozusagen immer mit dieser Verlockung konfroniert.


    Wozu gibt es mehrere Räume in der Wohnung...


    Viele Grüße
    Corinna

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  • Zitat

    Ich finde das Thema sehr interessant. Vor allem den Umstand, dass sich in erster Linie männliche Hundehalter mit Händen und Füßen gegen die Kastration von Rüden wehren. Hat das irgendeinen Hintergrund? :)



    :freude:
    Oh ja,wenn wir in der Praxis zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen vorschlagen(zB vergrößerte Prostata ec...)eine Rüden zu kastrieren,stimmt die Frau meist eifrig zu während der Mann immer stiller wird und nach Ausreden sucht... :runterdrueck:[/quote]

  • Zitat

    Oh ja,wenn wir in der Praxis zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen vorschlagen(zB vergrößerte Prostata ec...)eine Rüden zu kastrieren,stimmt die Frau meist eifrig zu während der Mann immer stiller wird und nach Ausreden sucht.


    :gut: :lol: :) Seltsam, nicht? Die Frauen befürworten die Kastration viel eher als die Männer, obwohl ein intaktes Organ, zumindest aus vorgeschobener Sicht der Männer, für die Frau viel wichtiger ist als für sie selbst. :) Schon faszinierend wie man(n) sich mit einigen Schwellkörpern und Knorpel identifiziert- und dies auch noch auf Hunde überträgt. :)


    Hihi, das macht mir Spaß!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • meine meinung ist (vielleicht nicht allzu oft hier im Forum vertreten), wenn ich nicht vor habe welpen zu bekommen, würde ich immer meine Hunde kastrieren/sterilisieren.


    Ich mein die meisten (die ich kenne) älteren unkastrierten Hunde haben dann Probleme mit der Gebärmutter usw. Abe rich bin froh, dass ich meinen rüden kastriert habe, da hängt er wenigstens nicht immer mit der nase auf dem Boden und widdert einer Hündin nach.


    Grüße

    LG Trine


    Es ist nicht wichtig was du empfindest, sondern wie du es empfindest.


    Deutscher Pinscher *26.05.2007
    Groenendael *15.09.2012
    Groenendael *29.07.2016


    Deutscher Schäferhund 01/2003-10/2015

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