Wie verhalten, wenn Hund Angst hat bei gesundh. Problemen?

  • Wie einige von euch schon wissen, hatte sich Aaron am Sonntag an seiner Pfote verletzt und musste genäht werden. Seit dem hat er beim Gassigehen sehr viel Angst. Die ersten Meter läuft er noch normal. Dann fängt er aber an, die Rute zu klämmen, sich gegen die Leine zu stemmen und ständig nach hinten zu sehen. Ich denke, es ist die Unsicherheit, weil er verletzt ist.

    Kann mir von euch bitte jemand einen Rat geben, wie ich mit Aaron draußen umgehen soll??????? :???:

    Habe es schon auf die "leise", freundliche Art probiert - hat nicht funktioniert und dann mit etwas schärferen Ton - hat auch nicht geklappt!

  • Zitat

    Wie einige von euch schon wissen, hatte sich Aaron am Sonntag an seiner Pfote verletzt und musste genäht werden. Seit dem hat er beim Gassigehen sehr viel Angst. Die ersten Meter läuft er noch normal. Dann fängt er aber an, die Rute zu klämmen, sich gegen die Leine zu stemmen und ständig nach hinten zu sehen. Ich denke, es ist die Unsicherheit, weil er verletzt ist.

    Kann mir von euch bitte jemand einen Rat geben, wie ich mit Aaron draußen umgehen soll??????? :???:

    Habe es schon auf die "leise", freundliche Art probiert - hat nicht funktioniert und dann mit etwas schärferen Ton - hat auch nicht geklappt!

    Ich wuerde es so versuchen anzugehen indem ich sein aengstlichesa Verhalten erst mal total ignoriere und mich demonstrativselbstbewusst und sorglos zeige.

    Du siehst seine Angstzeichen gar nicht.........je mehr Du dein Verhalten aenderst indem Du dich seiner Aengstlichkeit annimmst (und das muss noch nicht mal troesten oder aufmuntern sein.....Hund merkt schon wenn Du ihn argwoehnisch beobachtest und analysierst) je mehr wird auch Aaron verunsichert sein.

    Geb' dich wie immer und bestimmt wird auch er sein Verhalten wieder normalisieren.

  • Du hast recht, ich bin ihm gegenüber schon sehr besorgt, da die Wunde nach ein paar Metern wieder anfängt zu bluten. Schaue auch immer mal wieder nach (von oben). Er zeigt aber das Verhalten bei meinen beiden Töchtern und ich glaube, die sind da nicht so ängstlich wie ich! :???:

    Edit:
    Bei den ersten Male nach seinem Unfall wollte er nicht mal auf die Wiese gehen, dass habe ich aber schon wieder in den Griff bekommen, indem ich einfach weiter gelaufen bin.

  • Egal wie du mit ihm redest, du bestärkst damit sein Verhalten und erreichst genau das Gegenteil von dem was du eigentlich willst.
    Im Grund ist es immer schwer solche Verhaltensdinge schriftlich - ohne dass man den Hund kennt und das Verhalten sieht - zu erklären.
    Es gibt immer unterschiedliche Wege, wie man vorgehen kann.
    Zwei Beispiele:
    Ignorieren ist die eine Möglichkeit - geht natürlich nicht, wenn du ihn nicht Ableinen kannst.
    Ablenkung wäre die andere Möglichkeit - nimm etwas, dass für ihn besonders interessant ist und lenk ihn damit von seinem Verhalten ab.

    Die Problematik liegt meist bei uns Menschen. Wir gehen oft zu menschlich vor. Der Hund hatte eine Verletzung und verhält sich einmal merkwürdig - wir gehen sofort auf das Verhalten ein und schon hat der Hund seine Bestätigung und das Verhalten wird noch ausgeprägter.
    Ist irgendwo ja auch logisch, wir lieben unsere Vierbeiner und wollen, dass es ihnen immer gut geht - nur gerade in diesen Situationen, wenn der Vierbeiner eh etwas sensibler ist, dann darf man auf solche Verhaltensweisen gar nicht eingehen.

    Beobachte deinen Hund genau und versuch so neutral wie möglich mit der Situation umzugehen. Ich denke, du wirst ganz schnell die Schwachstelle finden und dann ggf. frühzeitig mit z.b. einer Ablenkung beginnen können.

  • Ich würde da auch eher mit Ablenkung dran gehen. Vielleicht hat dein Hund ja ein Spielzeug, dass er gerne mitnimmt. Mein Rüde trägt total gerne irgend welche Sachen. Versuche ihn wärend des Spatziergangs zu beschäftigen. Es ist zwar mit der Verletzung im Moment nicht so einfach, aber er muss ja nicht rennen und springen.
    Lass ihn Leckerchen suchen oder ein paar Komandos ausführen und lobe ihn dann ganz doll, wenn er es gut macht. Er muss wieder lockerer werden!

  • Hälst Du es für ausgeschlossen, dass er "nach ein paar Metern" halt einfach noch Schmerzen bekommt und deshalb nicht mehr weiterlaufen möchte :???: ? Weil Du ja auch schreibst, dass die Wunde noch anfängt zu bluten. Und wenn das am Sonntag war ...... heute ist immerhin erst Dienstag. Ist jetzt nur so ein Gedanke.....?
    Ich würde dann im Moment mal noch nur soweit laufen, wie der Hund möchte. Dadurch wirst Du selbst entspannter sein und das wird sich dann ja in den nä. Tagen wieder alles langsam normalisieren.

    LG Francisca

  • Ich danke euch erstmal für eure guten Ratschläge.

    Aaron war heute Abend schon viel entspannter beim Spazierengehen und der Arzt hat ihn heut auch noch mal untersucht und alles für gut empfunden. :D

    Aaron hat sicher noch Schmerzen beim Laufen. Wir gehen auch nicht zu weit, aber wir müssen zumindest soweit laufen, dass er sein Häufchen macht. Denn gestern hat er ja leider keinen Stuhlgang gehabt, obwohl er, wie immer gefressen hat.

    Ich denke, jetzt geht es wieder bergauf und bin sehr froh darüber! :smile: :D

  • Hast Du beim Gassi einen Schuh oder ähnliches bei ihm übergezogen??
    Bibo ist da auch total empfindlich, jeder kleine Stein ist dann zuviel und sie will am liebsten umdrehen.

  • Ich hab bei auf die Wunde etwas Mull mit einem Stück Klebebinde drum gemacht (wenn wir raus gehen), aber das stört ihn gewaltig und ebenso die Socke. Da kommt er gar nicht mehr von der Stelle. Wir werden halt die nächsten 2 Wochen, so wie der TA uns das angeraten hat, nur auf "sauberen" Flächen gehen. Die Wunde ist ja nicht unten an den Sohlen, sondern so ca. 6 cm weiter höher, genau unter dem oberen Ballen. Versteht ihr, was ich meine?? :roll:

    Leider hatte sich Aaron gestern abend beim zufälligen Treff einer seiner Kumpelinen so gefreut und übernommen, dass er nun wieder etwas mehr humpelt. :| Wir müssen halt ihn auch von solchen Aktionen momentan noch abhalten.

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