Brauche sofort hilfe & tipps für einen Fund-Hund!!Dringe

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  • Hallo Leute,
    hab folgendes Problem:
    Bekannte von mir haben auf einer Geschäftsreise in Polen vor 5 Tagen einen Hund im Graben, wohl ausgesetzt, gefunden. Nachdem sie in natürlich auf keinem Fall bei dem wetter (es waren minus grade und tiefster schnee) draußen sitzen lassen wollten haben sie in mit nach hause genommen.
    Da die bekannten noch 2 andere hunde haben wurden die solange zu deren eltern gebracht.
    Er hatte überhaupt keine Probleme hier mit den Menschen und wir waren auch sehr erstaunt das er schon während der arbeit allein zuhause blieb ohne laut zu geben oder ähnliches. Er (wobei sie eigentlich eine hündin ist) wollte allerdings am anfang nicht mehr aus dem auto raus weswegen nachtürlich auch anzunehmen ist das er ausgesetzt wurde.

    So nun aber zum wesentlichen, nach 4 Tagen kamen also die anderen beiden Hunde wieder ins haus und beim spazieren gehen gab es noch keine probleme. Im garten allerdings knurrte und zwickte ( wirklich aggressiv ich kenne mich dafür genug aus) der terrier den Fund-Hund (größe ungefähr labrador aber eher wolfsartiges aussehen). wir mussten die beiden sofort trennen. Dies wiederholte sich nochmal.
    Da die beiden natürlich so nicht allein gelassen werden können und man sie auch nicht auf dauer trennen kann sieht es wohl so aus das wenn kein neuer besitzer gefunden wird der hund ins tierheim muss.

    Daher meine bitte an euch:
    was kann man in so einem fall machen? gibt es psychologen für hunde?
    bin für alle vorschläge offen
    schonmal danke im vorraus
    sollte möglichst schnell geschehen

  • Daß die alteingesessenen Hunde stinksauer sind, daß da plötzlich ein fremder Hund ihr Territorium, ihr Zuhause besetzt hat, nachdem sie ein paar Tage abgeschoben waren, ist jetzt nicht wirklich verwunderlich...

    Du hast leider nichts über das Alter, Geschlecht und so der Hunde geschrieben. Oder wie gut die Hunde "eingenordet" sind.
    Vielleicht kannst Du das noch kurz nachschieben?

    LG, DD

  • Vorab:
    Wenn ins Tierheim, dann bitte hier in Deutschland und nicht in Polen!!

    Dass die Hunde nicht begeister waren vom fremden Hund im eigenen Territorium ist wirklich völlig normal.
    Wie hat denn der fremde Hund reagiert, als er "angemacht wurde?"

    Zurückgeknurrt oder eher eingescüchtert?
    Das wäre wichtig zu wissen.

  • Nicht in Ordnung finde ich, dass der Hund ungeimpft eingeführt und anscheinend bis heute keinem Tierarzt vorgestellt wurde. Das solltet Ihr sobald wie möglich nachholen.

    Das die alt eingesessenen Hunde nicht gleich vom neuen Kumpel erfreut sind, ist doch klar. Besonders dann, wenn er sich während ihrer Abwesenheit überall im Haus "breit" machen konnte. Da würden meine aber auch ziemlich Zoff machen.

    Die Leute haben die Verantwortung für den Hund übernommen, dann sollten sie so verantwortlich handeln und versuchen, dem Hund einen Aufenthalt im Tierheim zu ersparen und das Tier wenn, privat vermitteln (Pflegestelle z.B.) oder einen Trainer zu engagieren.

  • Zitat

    Das die alt eingesessenen Hunde nicht gleich vom neuen Kumpel erfreut sind, ist doch klar. Besonders dann, wenn er sich während ihrer Abwesenheit überall im Haus "breit" machen konnte. Da würden meine aber auch ziemlich Zoff machen.

    Meine net...das haben sie sich gar nicht zu erlauben weil dies mein Territorium ist und nicht ihres. Es gaebe ein Donnerwetter wenn sie sich erlauben wuerden einen Hund den ich mit nach Hause bringe massregeln zu wollen, ohne Provokation.

    Gaucho.....ist recht schwer dir da konkrete Tips zu geben ohne die Hunde selbst zu beobachten.

    Als die beiden Alteingesessenen zurueck ins Haus kamen und die Neue sahen, wie war ihre (die Neue) Reaktion? Aengstlich? Aggressiv? Freundlich?

    Wie habt ihr reagiert, ausser die Hunde zu trennen? Habt ihr vorm Trennen versucht den/die Aggressor in die Schranken zu weisen?

  • Zitat

    Meine net...das haben sie sich gar nicht zu erlauben weil dies mein Territorium ist und nicht ihres. Es gaebe ein Donnerwetter wenn sie sich erlauben wuerden einen Hund den ich mit nach Hause bringe massregeln zu wollen, ohne Provokation.

    Schön, wenn das bei Euch immer so gut funktioniert ;-).

    Hat es früher hier auch, aber den Stress tät ich meinem alten Mädchen nicht mehr antun. Habe es letztes Jahr bei meinem Fundhund gesehen - sie kam kaum mehr damit zurecht - und Donnerwetter - sie hört kaum noch was und ist blind ;-).

  • Zitat

    Schön, wenn das bei Euch immer so gut funktioniert ;-).

    Muss es auch....aber sind ja auch alle 3 junge, gesunde Hunde.

    Einem alten, kranken Hund wuerde ich das auch nicht mehr zumuten :)

  • Sorry, taga, aber es macht ja wohl einen Unterschied, ob du deinen Hunden einen Neuzugang mit nach Hause bringst oder deine eigenen Hunde erstmal für einige Tage abschiebst und sie dann mit der neuen Situation konfrontierst.

    Das wirst du ja wohl nicht absprechen wollen.

    Natürlich bin ICH diejenige, die sagt, wo es lang geht, aber man kann es auch übertreiben - und in diesem Fall ist es m.E. nach hinten losgegangen. Guter Wille vorhanden, falsche Vorangehensweise.

    Würde dringend zu einem guten Trainer raten. Oder eben, den Hund in einer Pflegestelle unterzubringen.

    cazcarra

  • Zitat

    Sorry, taga, aber es macht ja wohl einen Unterschied, ob du deinen Hunden einen Neuzugang mit nach Hause bringst oder deine eigenen Hunde erstmal für einige Tage abschiebst und sie dann mit der neuen Situation konfrontierst.

    Nee...finde ich nicht das es da einen grossen Unterschied gibt. Meine Hunde wissen das ich die Situation haendele und nicht sie....dabei ist es egal wo und wann sie mit einem fremden Hund konfrontiert werde....wenn sie sehen das ich den Hund akzeptiere und manage dann ist dieser Hund tabu fuer sie....heisst da wird nicht gegen gestaenkert, gebullied etc, pp. ....und sie haben sich nach mir zu richten wann und wie sie Kontakt mit dem Neuen aufnehmen duerfen. :)

    Das dieses Vorhaben im Fall der TS schief gegangen ist liegt daran das die Halter ueber die eigenen Hunde keine Kontrolle haben, bzw. die Halter keine echte Fuehrung ueber die Hunde haben.

    Klar....dem Rest schliesse ich mich an....ich wuerde die Zusammenfuehrung in dem Fall auch nur mit einem kompetenten Trainer nochmal wagen.

  • Das hilft euch jetzt alles nicht wirklich weiter, nicht?
    Also: Es gibt tatsächlich an einigen wenigen Unis die Fachrichtung Tierpsychologie beim Psychologiestudium, und da Leute, die auf Hunde spezialisiert sind. So jemanden aber kurzfristig in der Nähe zu finden, ist ziemlich aussichtslos.
    Hört euch am besten ganz schnell bei HHs in eurer Umgebung um, wer dort als Hundetrainer einen guten RUf hat - und nehmt Kontakt auf. Ihr könnt auch im örtlichen TH anrufen und bitten, den Hund in die Vemittlung aufzunehmen, obwohl er solange bleiben darf. Diese Leute im Tierheim haben es öfter mit Problemhunden zu tun und kennen sicher auch einen guten Trainer, den sie empfehlen können.

    Ich wünsche ganz viel Glück!
    Kirsten

    P.S. Falls wirklich noch nicht geschehn, solltet ihr allerdings tatsächlich auch schnellstens zum TA, um ihn durchgucken und -impfen zu lassen.

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