Ich glaub ich erzieh mir nen Jogger- und Fahrrad-poebler....

  • Zitat

    Dann ist sein Hassobjekt auf unserer Hoehe, und obwohl ich zwischen ihm und dem armen Jogger stehe, knurrt er wie wild und springt voll in die Leine! Ich ruf NEIN, halte mit der Leine dagegen (rucke aber nicht absichtlich noch), nochmals SITZ, und wenn er es macht, nochmal Leckerli. Darueber freut er sich entweder, oder er laesst es sich halt so ins Maul schieben, weil er dem Feind noch giftig hinterher schauen muss...

    Dein Hund fängt ja früh an. Man nennt das Jagdtrieb. Beute, die sich bewegt und wegrennt.

    Leider machst du Fehler, die deinen Hund in seiner Handlung bestärken.

    Und zwar, wenn dein Hund hochsteigt, du ihn wieder hinsetzt und ihm das Leckerchen gibt. Gleichzeitig fixiert er noch seine Beute. damit bringst du ihm die Handlung bei.

    Erstmal wird dein Hund dadurch fürs fixieren bestätigt und er lernt eine Handlungskette:

    Knurren, Sitz und dann Leckerchen abholen. Dein Hund lernt, wenn er knurrt und dann sitzt bekommt er was. Du solltest aber nur das Loben, was gut ist. Heißt, Sitz, ruhig bleiben, Leckerchen abholen.

    Mein Hund hatte früher auch Probleme mit Joggern und mit den Helmen der Radfahrer. Wenn mein Hund total asutickte, dann hab ich ihn mir nur zwischen die Beine geklemmt.

    Ich habe viel den Grundgehorsam geübt, wenn alles ruhig war, in der Hoffnung, dass mein Hund das dann auch unter Stress kann.

    Vor allem mit dem Ball bin ich zum Ziel gekommen. Weggehen, den Radfahrer oder Jogger natürlich immer vor dem Hund sehen. SSitz verlangen, den Ball zeigen und Spannung aufbauen. Wenn Hund ruhig blieb, wurde gespielt. Mit Leckerchen kam ich auch zum Ziel, aber nur, wenn Hund brav war.

    Übrigens, man draf da ruhig mal dem Hund ein nein entgegenbringen. Ich habe viel auf Joggerstrecken geübt, an der Schleppleine. Hund herrufen, wirklich weggehen, bis zu 4 m weg vom Weg, Hund Sitz machen lassen, loben, weitergehen.

    Wichtig, wenn dein Hund fixiert, fordere seinen Blickkontakt. Das kannst du üben. Blickkontakt auf Kommando. Halte ein Leckerchen zw. die Augen und wenn Hund guckt, kommt das Kommando und sofort das Leckerchen. Das lernen die schnell und du brauchst bald kein Leckerchen mehr zw. den Augen. Aber mit dem Kommando, wenn es sitzt, kannst du die Aufmerksamkeit deines HUndes bekommen.

    Also, ich würde nur noch üben, mit dem Hund etwas weggehen, Sitz machen lassen, er soll dich angucken und wenn es klappt, dann gibt es was, sonst nicht. Dann fängt HUnd an nachzudenken, wann er was bekommt und wann nicht. Er lernt das gewünschte Verhalten.

    Übrigens, mein Hund hats gelernt. Heute kann er auf Radwegen mit Joggern, Inlinern und Radfahrern locker klarkommen. Bei Joggern wird Fuß gelaufen, bei Radfahrern geht sie selbststänig in die Wiese und hält an und bei Inlinern zeig ich ihr, wo sie laufen soll. Geht wunderbar, war aber viel Übung.

    In unserem Glanzzeiten hat mein Hund sogar Traktoren gejagt! :ops:

  • Zitat

    Dein Hund fängt ja früh an.

    Jep, er ist ein ganz Fruehreifer. Hatte auch gehofft, dass der Jagdtrieb erst spaeter bei ihm durchkommt. Er ist ein kleines Ueberraschungsei: Mischling aus Spaniel mit Dackel oder JR (oder was ganz anderes).

    Zitat

    Leider machst du Fehler, die deinen Hund in seiner Handlung bestärken.

    Und zwar, wenn dein Hund hochsteigt, du ihn wieder hinsetzt und ihm das Leckerchen gibt. Gleichzeitig fixiert er noch seine Beute. damit bringst du ihm die Handlung bei.

    Erstmal wird dein Hund dadurch fürs fixieren bestätigt und er lernt eine Handlungskette:

    Genau das hab ich befuerchtet. In meinem Eifer hab ich wohl die falschen Sachen belohnt :headbash:

    Gestern wollte er mal wieder einem Jogger hinterher. Ich hab es dann in meiner Verzweiflung so gemacht, dass ich ihn kurz angeranzt hab (mit NEIN), dann mit ihm ein Stueck in die Gegenrichtung weggerannt bin und dort sitzen liess. Ueber das Wegrennen war er ziemlich entruestet, aber hat mich immerhin angeschaut, bevor er sich abgesetzt hat. Der Jogger war da schon weg. Fuers Schauen und Sitzen gab es dann ein Leckerli und Zergeln. War das richtig?

    Und heute morgen liess ich ihn an der Leine Fuss laufen und hab ihn dabei mit Kaesehaeppchen bestochen. Ein Fahrrad sauste vorbei, und er knurrte ganz kurz ohne aus dem Fuss auszubrechen, denn der Kaeseduft war dann doch staerker... Als das Fahrrad weiter weg war, hab ich ihn kraeftig gelobt. War das richtig?

    Zitat

    Übrigens, mein Hund hats gelernt. Heute kann er auf Radwegen mit Joggern, Inlinern und Radfahrern locker klarkommen. Bei Joggern wird Fuß gelaufen, bei Radfahrern geht sie selbststänig in die Wiese und hält an und bei Inlinern zeig ich ihr, wo sie laufen soll. Geht wunderbar, war aber viel Übung.

    In unserem Glanzzeiten hat mein Hund sogar Traktoren gejagt! ups

    Danke, das macht Hoffnung!!! :smile:

  • Danke für diesen Thread. Unser wilde-Hummel-Exemplar steht auch auf Jogger, Walker, Radfahrer und Co.. Sie jagt zwar nicht böse und knurrt dabei, nein, sie freut sich einfach über JEDEN, dann wackelt plötzlich der ganze Hund und sie springt, wenn sie frei ist (wäre), an ihrem Opfer hoch *uff* Nicht sehr witzig *seufz*

    Mittlerweile haben wir ihr das Anspringen durch Üben im Familienkreise und bei Freunden schon weitestgehend abgewöhnt. Bei Fremden gelingt das Verbieten durch ein "Nein" aber leider noch nicht zuverlässig. Aber wir arbeiten daran. Wenn uns Jogger & Co. entgegen kommen, leine ich daher generell an, hole sie mir an meine Seite, laufe - wenn der Platz es zulässt - ggf. einen Bogen und belohne ruhiges Verhalten und Konzentration auf meine Person.

    Stellt sie auf Durchzug und Ignoranz, schallert auch schonmal - verbal versteht sich. Dann werden auch schonmal die Öhrchen beleidigt weggeklappt und Madame trollt sich dann doch an meine Seite - dann sofort Superlob, ggf. Bällchen oder Leckerchen und alles ist prima. Ich denke schon, dass wir durch diese Methode ans Ziel kommen. Langfristig zumindest. Es wird schon besser.

    Ich habe es vorher auch zunächst nur über die reine mach-mich-interessant-Ablenk-Leckerchen-Schiene probiert. Keine Chance. Bis meine Trainerin mir mal sagte "Herrgott, dann pfeffer ihr doch mal ein scharfes NEIN entgegen, das Wort kennt sie doch". Nicht alles geht nur über positive Bestärkung, das denke ich auch. Und hier schlägt ja niemand seinen Hund sondern zeigt einfach verbal, was eben nicht erwünscht ist.

    Die Frage, sie man sich zudem dazu noch stellen kann: will ich mein Leben lang bei Joggern rumhüpfen, flöten, mit Bällen jonglieren, eine Rolle rückwärts machen, damit mein Hund mich besser findet als den Läufer? Oder soll der Hund lernen, dass er das eben nicht darf?

    Gleiches z.B. bei Vögeln, Kaninchen o.ä. - sie zischt gerne mal hinterher. Dann kassiert sie sofort ein lautes "Nein", ggf. gepaart mit einem aufmerksam machenden Geräusch (ich schlag mir mit der leichten Leine auf die Jacke o.ä.), sie stoppt dann sofort, schaut mich an, kriegt ein Lob, ich hopse einmal (als ob ich loslaufen würde), sie rast sofort zu mir, dickes Lob und sie schaut nicht mehr nach Hase oder Vogel.

    Sicher kann man das alles noch anders/besser machen, aber dafür, dass es unser erster Hund ist, schlagen wir uns ganz tapfer. So denke ich zumindest.

    Auch wenn frei laufen lassen in Joggernähe für mich immer noch wie ein sehr weit entfernter Traum scheint. Aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut! :D

  • super Beitrag! :gut:

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    Die Frage, sie man sich zudem dazu noch stellen kann: will ich mein Leben lang bei Joggern rumhüpfen, flöten, mit Bällen jonglieren, eine Rolle rückwärts machen, damit mein Hund mich besser findet als den Läufer? Oder soll der Hund lernen, dass er das eben nicht darf?

    Eben, das frag ich mich auch. Zumal er mein Rumgehampel oft auch nicht sooo spannend findet. Bitte ratet mir jetzt nicht: Noch spannender machen! Denn ich glaub, dass darin auch ein bisschen mein Problem liegt. Ich bin meinem Kleinen der Allzeit-Entertainer, denn er soll ja alles, was er lernen muss, mit Freude tun: Also Clownereien beim abrufen, beim Fuss gehen, etc. Ich mach mich am Tag so oft spannend fuer den Hund, dass das einfach fuer ihn nichts besonderes mehr ist, und er bekommt den Spass ja auch, wenn er erst stiften geht und dann nach 50m Joggerhatz freudestrahlend auf mein HIER zurueck kommt (denn gerade fuers Kommen muss man ja LOBENLOBENLOBEN)....Das Gleiche mit den Leckerli. Er liebt diese Mini-Kaesebroeckchen, aber nach dem 20. ist er vielleicht einfach irgendwann satt... Und staendig was noch besseres ausgraben seh ich irgendwie nicht ein. Mein Hund kriegt mal keine Entenleber-Cannapees, weil er sonst nicht hoert ;)

    Ist mein Hund am Ende schon ein bisschen uebersaettigt? Oder ist das einfach das Alter?

  • Zitat

    Ich kenn euch zwar nicht persönlich, aber nach dem Geschriebenen würd ich sagen "JA"... ;)

    Klingt so - die Frage habe ich mir zu mir und Emily auch schon gestellt und einfach mal einen Gang zurückgefahren. Jetzt hops ich nicht mehr ständig rum. Mach ich es dann aber doch mal, bin ich der Oberhit :D

  • Zitat


    Ich habe es vorher auch zunächst nur über die reine mach-mich-interessant-Ablenk-Leckerchen-Schiene probiert. Keine Chance. Bis meine Trainerin mir mal sagte "Herrgott, dann pfeffer ihr doch mal ein scharfes NEIN entgegen, das Wort kennt sie doch". Nicht alles geht nur über positive Bestärkung, das denke ich auch. Und hier schlägt ja niemand seinen Hund sondern zeigt einfach verbal, was eben nicht erwünscht ist.

    Die Frage, sie man sich zudem dazu noch stellen kann: will ich mein Leben lang bei Joggern rumhüpfen, flöten, mit Bällen jonglieren, eine Rolle rückwärts machen, damit mein Hund mich besser findet als den Läufer? Oder soll der Hund lernen, dass er das eben nicht darf?

    Gleiches z.B. bei Vögeln, Kaninchen o.ä. - sie zischt gerne mal hinterher. Dann kassiert sie sofort ein lautes "Nein", ggf. gepaart mit einem aufmerksam machenden Geräusch (ich schlag mir mit der leichten Leine auf die Jacke o.ä.), sie stoppt dann sofort, schaut mich an, kriegt ein Lob, ich hopse einmal (als ob ich loslaufen würde), sie rast sofort zu mir, dickes Lob und sie schaut nicht mehr nach Hase oder Vogel.

    Du solltest wissen, dass ein Hund nichts lernt, wenn man ihm nur ein Nein gibt. Man sagt ihm zwar, was er nicht darf, aber man sollte ihm aber unbedingt sagen, was er stattdessen tun sollte. Nur dann bekommt man das Problem in den Griff. Man gebe dem Hund eine Aufgabe, die er erfüllen kann. So lernt ein Hund, das gewünschte Verhalten. Ich bin heute so weit, dass mein Hund von alleine weiß, was er tun muss. Ich war heute morgen in der Langlaufloipe. Langläufer darf man auch nicht jagen. Wir halten bei anderen Langläufern immer an, gehen zur Seite und mein Hund muss sitzen. So wie bei den Radfahrern. Ich muss also meinem Hund sagen, was er tun soll, wenn Langläufer kommen. Das geht dann ganz schnell, dass mein Hund das kapiert. Nach drei Begegnungen sitzt mein Hund selbständig links neben mich hin, wenn ein Langläufer kommt. Ich muss dann nichts mehr sagen. Das nenne ich erlerntes situatives Verhalten. Da brauch ich nie ein Nein, da brauch ich nur eine klare Ansage und anschließend immer ein Leckerchen.

    Wenn man etwas viel übt, auch ohne den Clown zu machen, dabei aber meist freundlich und bestimmt bleibt, wird das.

    Zitat

    Genau das hab ich befuerchtet. In meinem Eifer hab ich wohl die falschen Sachen belohnt :headbash:

    Gestern wollte er mal wieder einem Jogger hinterher. Ich hab es dann in meiner Verzweiflung so gemacht, dass ich ihn kurz angeranzt hab (mit NEIN), dann mit ihm ein Stueck in die Gegenrichtung weggerannt bin und dort sitzen liess. Ueber das Wegrennen war er ziemlich entruestet, aber hat mich immerhin angeschaut, bevor er sich abgesetzt hat. Der Jogger war da schon weg. Fuers Schauen und Sitzen gab es dann ein Leckerli und Zergeln. War das richtig? Ja, das hört sich gut an-
    Und heute morgen liess ich ihn an der Leine Fuss laufen und hab ihn dabei mit Kaesehaeppchen bestochen. Ein Fahrrad sauste vorbei, und er knurrte ganz kurz ohne aus dem Fuss auszubrechen, denn der Kaeseduft war dann doch staerker... Als das Fahrrad weiter weg war, hab ich ihn kraeftig gelobt. War das richtig? Ja, immer kleine Verbesserungen loben, aber ja nicht das Knurren. Richtungswechsel sind prima. Weggehen ist wichtig. Das kann ein Hund lernen.

    Ach ja, zur Übersättigung eines Hundes.Lustig und fröhlich zu sein und viel mit dem Hund zu spielen ist kein Fehler. Wir aber bestimmen wann gespielt und wann aufghört wird. Was wir nie tun sollten ist, sich dem Hund anzubiedern.

  • @schopenhauer: reagiert sie auf das "Nein", lässt also vom z.B. Jogger / Hasen / Vogel ab, lobe ich sie nicht nur, ich rufe sie generell zu mir (schrieb ich) und dann ins "Fuß" (habe ich nicht dazu geschrieben, stimmt) - was in unserem Falle ein lockeres neben mir laufen ist. Idealerweise schießt sie mir halt dann nicht mehr los, wenn jemand kommt, sondern kommt automatisch an meine linke Seite. Meinst Du das so? Denn das ist unser Ziel.

    EDIT wegen etlicher Rechtschreibefehler *schäm*

  • Zitat

    Aber genau mit dem soll er es doch verknüpfen!!!

    Eine "Korrektur" beinhaltet irgendwas, was der Hund vermeiden will, oder um es mal gut Deutsch zu sagen, was unangenehmes. Eine Korrektur ist vom Menschen so gedacht, dass sich das "korrigierte" Verhalten verringern, bzw am Besten ganz verschwinden soll.

    Ich will das nicht, denn "unangenehmes" wird zwar, wenn wir mit richtigem Timing arbeiten "vielleicht" mit dem Verhalten "pöbeln" verknüpt, aber auch mit dem Objekt des Anpöbeln und es ist ziemlich kurzsichtig eine unangenehme Einwirkungung mit einem Jogger etc zu verknüpfen... wie entsteht Leinenagression?? Genau so!!!


    Zitat


    Ums mal ganz vereinfacht auszudrücken läuft es doch so ab:
    Hund pöbelt Jogger an, Hund kriegt von mir eins auf die Mütze (natürlich nicht wortwörtlich...), Hund hält inne und ist für den Bruchteil einer Sekunde ruhig und kassiert dafür eine Belohnung. Das Ganze mach ich 5-10 Mal und dann beginnt es wohl in jedem Hundekopf langsam zu arbeiten...

    Genau, aber was wird verknüpft, die Verhaltenskette: "Pöbeln ruhigesein, essen kriegen"?? oder
    "Jogger sehen, eins auf die Mütze kriegen, Jogger sind gefährlich!"???


    Wieso diesen Umweg mit unabsehbaren Nebenwirkungen einschlagen??
    Warum nicht sofort ein Alternativ-Verhalten bestärken? Das auch noch einen wunderbaren Nebeneffekt hat. Der Hund lernt Jogger richtig toll zu finden, denn sie bieten eine Belohnungsgelegenheit bei Frauchen/Herrchen...


    Zitat

    Wann, in welchem deiner Trainingsschritte lernt der Hund, dass das Anpöbeln von Joggern ein unerwünschtes Verhalten ist? Oder braucht er das gar nicht lernen? Der Hund von milospeed scheint diese Lernerfahrung aber dringend machen zu müssen! Lies dir doch nochmal ihr letztes Posting durch... :D

    Er lernt während der Trainingsschritte, welches das gewünschte Verhalten ist, und während er dieses lernt, bekommt er nicht die Gelegenheiten so zu pöblen, dass es für igendwen gefährlich wäre, dazu hat Herr Steinzeitmensch irgendwann Leinen erfunden.
    Irgend eine schlaue Norwegerin hat hundehalter auch gelert Bögen zu laufen und so die Distanz zum Auslöser zu erhöhen.

    Ich kenne einige solcher Pöbler. Die die mit Korrektur "behandelt" werden/wurden, pöbeln immer noch, die anderen können an der Leine und ohne das gewünschte Verhalten "an Joggern" ausführen...

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