Labrador beißt
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Hallo

unsere Labrador Hündin Emma ist jetzt 10 Monate alt (seit 8 Monaten bei uns) und sie hat schon früher ganz gern mal in unsere Anziehsachen, Hände, Arme...etc. gebissen, da hat aber ein "Emma aus!" gereicht.
Jetzt beißt sie richtig fest und lässt auch garnicht mehr los. Beim spazieren gehen (ohne Leine) ist sie total aufgedreht. Dann kommt sie manchmal angerannt und springt uns in die Beine oder rammt uns. Wenn sie wieder ihre "beiß-attacken" kriegt, beißt sie z.B. mir in die Jacke und zieht daran und lässt auch so schnell nicht mehr los. Die Kleine hat echt Kraft und ich bin auch schon deswegen hingefallen. Für sie ist das nur spielen, aber aufhören muss das trotzdem. Emma hört nur auf meinen Vater perfekt. Aber der ist nur am Wochenende zuhause (Montagearbeiter). Wir haben noch eine Hündin und Emma beißt sie auch. Nur sie ist wirklich sehr geduldig mit Emma und lässt sich auch so lange von ihr beißen, bis es ihr reicht. Dann kommt ein knurren ud Emma hört auf. Mit unserer großen hatten wir die Probleme nie, sie hört super und hat uns noch nie gebissen. Bin echt überfragt.Könnt ihr mir sagen was wir machen können damit Emma uns nicht mehr beißt? Und wäre schön, wenn ihr auch Tips hättet, dass sie uns nicht mehr anrpingt.
Hundeschule geht nicht, da ich wenig Zeit habe und meine Mutter hat zwar die Zeit, aber ist Krank und kann das nicht mehr.
Danke schonmal

- Vor einem Moment
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Zitat
Hundeschule geht nicht, da ich wenig Zeit habe und meine Mutter hat zwar die Zeit, aber ist Krank und kann das nicht mehr.Hundeschule findet doch meist am Wochenende statt, hättest Du da auch keine Zeit??
Gruß Noora -
Zitat
Könnt ihr mir sagen was wir machen können damit Emma uns nicht mehr beißt? Und wäre schön, wenn ihr auch Tips hättet, dass sie uns nicht mehr anrpingt.
Hundeschule geht nicht, da ich wenig Zeit habe und meine Mutter hat zwar die Zeit, aber ist Krank und kann das nicht mehr.
Danke schonmal

Erzähl mal mehr von euerm Tagesablauf.
Kann es sein das euere Emma hoffnungslos unterfordert und unausgelastet ist?
Sorry hört sich für mich danach an. -
Zitat
Hundeschule geht nicht, da ich wenig Zeit habe und meine Mutter hat zwar die Zeit, aber ist Krank und kann das nicht mehr.
Genau das könnte das Problem sein. Wie viel macht ihr denn so mit dem Hund? Klingt nach massiver Unterforderung und daran, dass mit dem Hund nie wirklich konsequent umgegangen wurde.
Ein Labrador ist eben nur selten mit einfachen Spaziergängen auszulasten und ein Junghund mit 10 Monaten braucht klare Regeln in allen Hinsichten, sonst nutzt er es eben schamlos aus.Also erzähl mal bitte ein bisschen, wie so euer Tag aussieht.
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Hallo Thursday
Immer her mit den Informationen

Wenn sie auf deinen Vater gut hört, setzt er evtl. ganz klare Grenzen, welche bei dir und deiner Mutter vielleicht fehlen?
Es hört sich etwas danach an als würde sie mit euch beiden einfach machen was sie will.
In die Beine rennen ist total frech und kein Zufall!Wie lastet ihr den Hund aus? "Nur" Gassi gehen und Ballspielchen, oder auch mal Suchspiele, Futter erarbeiten, Tricks erarbeiten etc. ?
Ein Hund kann recht viel Quatsch anstellen wenn ihm langweilig ist. Es kann halt sein dass euer Jungspund ein aufgewecktes Kerlchen ist, das auch geistig gefordert werden will. Und die ältere Hündin war vielleicht nicht ganz so anspruchsvoll in dieser Hinsicht. Da ist ja auch jeder Hund unterschiedlich.
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Danke schonmal für eure Antworten

Mo-Mi sind mein Bruder (16) und ich in der Schule bis ca. 15uhr. In der Zeit geht meine Mutter gegen 8uhr für ne Stunde mit beiden raus. Wir wohnen auf nem Dorf deswegen können die über die Felder rasen.
Wenn ich dann zuhause bin, gehe ich mit Emma im Dorf ne runde und dann gehen wir abends nochmal 30-60min raus. Bei schönem Wetter können beide auch in den Garten. Donnerstag - Samstag muss ich immer bis Abends arbeiten. Da kommt Emma trotzdem 3mal raus. Beim spazieren gehen werfe ich halt Stöcke, Bälle etc. Im Sommer siehts eigentlich genauso aus, nur, dass wir abends 2-3Stunden auf der Weide bei den Pferden sind, da sid die Hunde halt auch dabei.
Ich denke, dass Emma generell etwas wilder ist als normale Hunde. Das haben auch die vorherigen Besitzer zu uns gesagt.
Auf meinen Vater hört sie wahrscheinlich besser, weil wenn sie nicht hört oder ihn beißt, drückt er sie aufn Boden und sagt ganz klar "aus!". Ich kann sie aber nicht auf den Boden drücken und möchte das auch garnicht. -
Hi Thursday,
meine kleine Labbi-Dame hat bis vor etwa einem Monat (da war sie 3 Mon.)auch dauernd gebissen und sich rüpelhaft verhalten, wenn sie spielen wollte und wir (mein Mann und ich) nicht darauf eingegangen sind. Unsere "Princess Raffinesse" glaubte damit unsere Aufmerksamkeit erregen zu können und uns dazu zu bewegen, dass wir mit ihr spielen .
Da Madame am liebsten den ganzen Tag bespasst werden wollte und dies durch Beißen durchsetzen wollte, haben wir uns bei unserem Hundetrainer eine Einzelstunde genommen.
1. wenn Hund bellt oder beißt - ignorieren
2. wenn das Ignorieren nicht mehr möglich war, da scharfe Welpenzähnchen nun mal sehr weh tun, unmissverständlich zu verstehen geben, dass man das Verhalten nicht duldet. Unsere kannte das Kommando "AUS".
3. wenn das nichts nützte, was meistens der Fall war - aussperren in den Flur, und zwar so lange bis sie nicht mehr fiepte oder bellte
4. wenn sie dann wieder anfängt zu beißen, "Aus" ...und wieder ab in den Flur!
Nach 3 Tagen hat unsere nicht mehr gebissen und gespielt wird nur noch, wenn Herrchen oder Frauchen das wollen. Hund bestimmt nicht, wann gespielt wird.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man den Hund seinem Alter und seinem Temperament entsprechend angemessen körperlich und geistig auslastet. Wir üben Grundkommandos, kleine Tricks, Leckerchen suchen, Kartons auspacken, Hütchenspiel, über Riesenmikados laufen, lassen sie imWald überall schnüffeln über umgestürzte Baumstämme balancieren und machen Clickertraining.
Derzeit haben wir mit dem Schleppleinen Training begonnen und gehen jeden Samstag Morgen mit ihr in die Welpenfrüherziehung.
Ein Hund ist gar nicht so anspruchslos, was das geistige und körperliche Auslasten angeht. Aber ein Hund muss auch lernen sich ab und zu mal mit sich selbst zu beschäftigen. Seid konsequent, lasst nicht ein einziges Mal etwas zu, was er nicht darf!!!!!! Je früher er das lernt, um so besser für alle Beteiligten.Ich wünsche euch viel Erfolg: Sissi
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Danke Aruna! Das ist schonmal ein guter Tip wenn wir in der Wohnung sind. Nur, was mache ich wenn ich draußen bin und sie wie verrückt an meiner Jacke zerrt? Ignorieren ist da eher schwierig.
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Okay, wenn sie draussen an der Jacke zieht(hat meine auch gemacht, sogar drinnen, am Bademantel und an den Ärmeln) , wieder ein lautes und deutliches "AUS", vorausgesetzt sie kennt das Kommando. Dann bleibst du ganz ruhig und aufrecht stehen und schaust , was sie macht. Schau sie dabei NICHT an und sprich nicht mit ihr. Ignoriere sie, bis sie ruhig ist. Dann geht weiter. Sollte sie sich dann anständig verhalten, wird sie seeeehr gelobt und bekommt ein Leckerchen, beißt sie dann weiter in die Jacke: kommentarlos umdehen, nach Hause gehen und sie links liegen lassen, bis sie ruhig ist!!!!
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Parallel zu Arunas Tipps würde ich mir überlegen ob du die Hündin nicht mit einem Futterdummy etwas beschäftigen könntest. So wird sie auch geistig gefordert, muss mit dir zusammen arbeiten um ans Ziel (das Futter im Dummy) zu gelangen, kann apportieren (Labi-gerecht
) kann ihre Nase einsetzen beim suchen des Dummys etc.
Wenn sie zufrieden ist durch die Arbeit mit dir wird sie vielleicht auch weniger um eure Aufmerksamkeit "kämpfen".Für mich liest es sich als würde eure Labidame arbeiten wollen! Macht was mit mir! Hier bin ich! Dann gib ihr was zu tun
aber natürlich nur dann wenn IHR wollt, nicht dann wann SIE will. - Vor einem Moment
- Neu
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