Epilepsie - macht mir Angst

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    Hallo an alle, besonders an die veterinärisch etwas besser bewandelten......


    Floyd ist Epileptiker. Er ist jetzt 10 Jahre alt, hatte seinen ersten Anfall (grand mal) mit 2 Jahren. Damals waren die Anfälle aber so selten, dass mein TA meinte, mit Phenobarbital noch warten und erstmal beobachten. Ich hab dann täglich einen Vit.B Komplex gegeben und die Anfälle kamen dann nur so alle 3 Monate und waren kurz (2 Minuten).
    Als er 4 Jahre alt war, das war so um die Zeit, als meine Ehe in die Brüche ging, da wurden die Anfälle so häufig, dass wir mit Phenobarbital angefangen haben. Daraufhin kam ein Anfall pro Jahr.


    Nuja, mittlerweile hat er so alle 3 - 6 Monate einen grand mal Anfall, der mittlerweile so bis 5 Minuten dauert, er wacht teilweise auf und fällt bis zu zweimal wieder um. Ich gebe ihm während des Anfalls Stesolid rektal, bis zu 2 Ampullen.


    Gestern nun ist es zum ersten Mal im Auto passiert, während der Fahrt und an einer Stelle, wo ich unmöglich anhalten konnte. Ich war also gezwungen, bis runter in die Garage zu fahren. Dort habe ich mit dem Handy keinen Empfang.
    Ich hatte kein Stesolid dabei und stand 2 Stockwerke unter Strassenniveau, 2 min. Gehezeit von meinem Haus entfernt, mit einem konvulsierenden Hund und konnte meinen Freund nicht anrufen, damit er mir Stesolid bringt.
    Ich also den Hund geschnappt und im Arm hoch auf die Strasse geschleppt, abgelegt, meinen Freund angerufen, der kam auch gleich angerannt.
    Ich hab wahnsinnig Angst gehabt, dass Floyd's Herz das nicht mitmacht. Er hatte so 10 min. ununterbrochen Krämpfe der schlimmsten Art und war hinterher völlig fertig.
    Der letzte Anfall ist erst einen Monat her.
    Ausgelöst werden die Anfälle fast immer durch Fremdkörper, die er auswürgen muss. D.h. Kotzen - Anfall. Diesmal war's ein Stück Apfel.


    So, das waren die Daten. Bitte weist mich nicht darauf hin, ab sofort Stesolid immer mit dabei zu haben, das tue ich ab jetzt sofort........


    Aber: was soll ich tun ? Bluttest ? Dosen erhöhen ? Gibt's noch irgendwas anderes, das ich ihm zusätzlich geben könnte ? Hat irgendjemand irgendwelche Tips ? Egal was !
    Bin verzweifelt, kenne mich nicht ausreichend aus, und ich hab echt Angst um meinen Hund.


    Heulende Grüsse
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

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  • Erstmal mein ganz großes Beileid!!..es ist wirklich schlimm sowas mitzuerleben..und dann auch noch so ein langer Anfall!


    Leider hab ich nur eine etwas vage Antwort.


    Mein voriger Hund hatte auch "Anfälle" (lag, zuckte, speichelte..auch so ca. 2 bis max. 5 Minuten)..allerdings fielen mir da keine Nebenbeobachtungen (übergeben etc.) auf.
    Anfangs gab es auch nur einen im Jahr..im nächsten dann 2 (einer pro Halbjahr) die Anfälle traten regelmäßiger auf (Steigerung bis hin, dass nach 2 Monaten wieder einer auftrat)
    Mittlerweile war Blacky allerdings bei meinem Großonkel (sein Wunsch+meine Ausbildungszeit)
    und daher sind meine behandlungskenntnisse nicht soo genau, da ich beim TA nicht dabei war und daher auch nicht weiß obs ein "grand mal" anfall war.."petit mal" oder wie sie alle heißen.
    Auf jeden Fall war der TA zusätzlich noch Tierheilpraktiker und behandelte ihn vorerst "Tierheilpraktisch".
    Müsste nochmal nachfragen: ich meine es war etwas in Richtung Magnetfeldtherapie??..oder irgendwas mit bestimmten "polarisierenden Wellen"(??)..aber ich könnte nochmal fragen!!


    danach trat erst ein jahr spöter nochmal ein kleiner Anfall auf...und nun seit 2 jahren keiner mehr...
    (Blacky ist jetzt 11)


    Ob es sich von sich aus gab oder der TA/THP mit deiner Methode Erfolg hatte kann ich allerdings nicht sagen...


    Aber wenns in Spanien sowas gibt, würd ich -zusätzlich- mal einen Tierheilpraktiker fragen--vielleicht notfalls einen in deutschland zumindest telefonisch mit beschreibung kontaktieren??


    viel Glück!!
    und hoffentlich noch kompetente Ratschläge!!!


    gruß, sandra

  • Hallo Sandra,


    Viiiiiielen Dank !!! Das ist ja schonmal mehr, als ich erhofft hatte :)
    THP muss ich hier echt suchen gehen, da ist Spanien Entwicklungsland. Aber ich werd's auf jeden fall tun, denn ich glaube, sonst macht Floyd bald schlapp.


    Den werd ich dann auf Magnetfedtherapie ansprechen.


    Soweit ich weiss, ist die Ursache für Epi-Anfälle auch noch nicht so ganz klar, und wahrscheinlich auch bei jedem verschieden.
    Da man ja aber davon ausgeht, dass der Auslöser eine übersteigerte Energieanreicherung (oder sowas - ich bin KEIN Spezialist) im Gehirn ist, die sich dann von Zeit zu Zeit entladen muss, kann man diesen Entladungen evtl. ja über die Magnetfeldtherapie vorbeugen (??????????)


    Ich muss da mal nachhaken...


    Vielen Dank !
    Chrissi

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  • Ich werd meinen Großonkel nochmal anrufen darauf ansprechen..
    Er hatte damals ein Info-Blatt dazu bekommen.
    Es kann gut sein, dass ich mich vertue und es irgendwelche anderen Strahlen/Wellen..irgendwas musste da "umgepolt werden" (klang etwas mysteriös) waren....aber es hat anscheinend geholfen.


    deebke aber dass THP vielleicht auch noch andere Ideen hätten.
    Dass das damals gemacht wurde, lag bei Blacky ja auch eher daran dass der TA diese Zusatzausbildung hatte.
    gerade mein Onkel wäre nie zu nem THP gegangen.


    Er musste dann glaub ich 3mal mit Blacky hin und den an so ein gerät anschließen und mit ihm dann warten.
    (meinte auch dass daneben eine Frau mit demsselben gerät saß gegen ihre Gürtelrose..wurde vom heilprajtiker dahingeschickt(??)


    ich googel mal nach dem TA/THP...und frag wie schonx-mal erwähnt den Onkel ;-)

  • Huch............ das mit der Frau mit der Gürtelrose ist ja heiss....... :D
    Gab's da nur einen SEHR allgemeinen Arzt in dem Ort ?


    Ja, schau doch noch mal, bitte. Wenn's viel ist, kann ich Dir vielleicht eine Faxnummer geben, oder vielleicht hast Du ja einen Scanner.....


    LG
    Chrissi

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    • Neu

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  • Liebe Chrissi,
    auch mein herzliches Mitgefühl, schon bei der Vorstellung bricht mir der kalte Schweiß aus.
    Ich kenne Magnetfeldtherapie aus der Humanmedizin - habe sie im meiner eigenen Praxis angewendet (meine Exkollegin, ich habe eine Gemeinschaftspraxis, hatte sie in die Praxis eingeführt) und halte sie für unwirksamen Hokuspokus.
    Ich habe in der gesamten Zeit, in der wir damit gearbeitet haben, keinen einzigen Fall gesehen, in dem mich die Wirkung überzeugt hätte - ich meine damit, einen Fall, in dem ich überhaupt eine Wirkung gesehen hätte.
    Dabei stehe ich der Alternativmedizin durchaus positiv gegenüber, ich wende Akupunktur und Homöopathie an und habe tolle Erfolge damit gesehen.
    Ich möchte dich nicht entmutigen, finde aber Grand-Mal Anfälle so besorgniserregend, daß ich denke, du solltest nicht deine Zeit und dein Geld in unwirksame Scheintherapien verplempern.
    Mag sein, daß das in der Veterinärmedizin anders ist, ich weiß es nicht.
    In der Humanmedizin gilt auf jeden Fallfür mich : lauf weit weg, wenn dir jemand Magnetfeldtherapie anbietet.
    Zudem besteht der Vertrieb der größten Firma, die diese Matten vertickt, in einem klassischen Schneeballsystem mit sektenähnlichen Managementstrukturen - aber ich schweife ab..........
    Alles liebe für deinen Schnuffel, und daß ihr zwei nie wieder so einen Horrortrip mitmachen müßt
    Wünschen euch von Herzen
    Sabine und Ellwood

  • Hallo Sabine


    hmmmm - danke für Deinen Beitrag. Ich bin eher Skeptikerin mit solchen Sachen, bin aber mittlerweile ausreichend verzweifelt, um alles auszuprobieren.
    Sandra meinte ja auch, dass sie sich nicht so genau daran erinnern könnte, was es nun genau war, und ob es DAS war, was geholfen hat.


    Kann man denn mit Akupunktur, - pressur oder Homöopathie da was machen ? Natürlich zusätzlich zu seiner Dauermedikation. Wenn ich die weglasse, weiss ich nicht, wie oft er dann Anfälle bekommt.


    LG
    CHrissi

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  • Bioresonanztherapie
    (bin mir jetzt sicherer..denk ich;..Magnetfeldtherapie war mal probeweise beim Pferd))


    (und die Frau war wohl vom normalen Heilpraktiker aus da weil der halt dieses gerät hat...)


    Wobei davon auch nicht jeder THP oder Homöopath überzeugt ist..aber wer heilt, hat Recht.
    und der Arzt war ein Dr. Buchheister aus Zeuthen (Nähe berlin)
    Könnte man evtl mal nach googeln und mal anrufen??
    (das Infoblatt hat mein Onkel von ihm..und der ist völlig frei von scannern, PCs und Co)


    Schau einfach dass du außer dem TA noch einen vertrauenswürdigen THP in deiner Nähe findest oder evtl über Informationen aus dem Netz vielleicht jemanden kontaktieren kannst, der schon erfolgreich Epilepsie behadelt hat....womit auch immer (gibt da ja soviel...)
    Und ich denk auch dass es zeit ist, wenn man mit der Schulmedizin nicht weiter kommt, auch mal Dinge zu probieren mit denen man sonst nicht so Freund ist!! (ich nehm Homöopathie und Co sonst auch nicht als erste Wahl bei Krankheiten, sondern dann unterstützend)
    Möglichst natürlich jemanden, der schon etwas Erfahrung mit der Krankheit hat...

  • Vielleicht muß man doch noch die Dosis vom Phenobarbital erhöhen?Man kann davon bis zu 15mg/kg Körpergewicht pro Tag geben.Es sei denn,die Nebenwirkungen machen eine weitere Erhöhung unmöglich.


    Was diese Bioresonanz-und Magnetfeldsachen angeht,bin ich auch mehr als skeptisch...


    Liebe Grüße,Christiane

  • nochmal:
    ich wende mich auch nicht sofort bei so schwerwiegenden sachen wie Epilepsie an solche Methoden! (Onkel samt Hund sind da ja mehr so reingestolpert als sie halt ganz normal zum TA gingen, der es erstmal damit versucht hat..)


    Auch sollte man es nicht von der Bioresonanztherapie abhängig machen..die THPs haben ja noch andere Ideen (kenne halt wirklich eine , die von besagter Therapie nix hält und eher homöopathisch behandelt)


    Aber oft hört man von Erfolgen wo die Schulmedizin nicht weiterhalf...und auch wenn bei Blacky damals anscheinend die Bioresonanztherapie anschlig, gibts ja auch noch die Homöopathie/Phytologie/undCo...
    Warum sollte nicht evtl. auch ein THP dabei was bewirken können?


    Es sagt ja keiner, dass man dafür den TA sein lässt (bloß nicht)..aber man braucht doch andere Ideen, wenn die Medikamente nicht mehr so recht helfen wollen.
    Ein guter THP kann sicher auch Auskunft geben, ob er damit schon (positive) Erfahrungen hat oder einen Kollegen empfehlen..so dass man möglichst nicht sein geld an so einen "THP im WE-Kurs" Menschen evtl ohne erfahrung verschwendet...sondern es mit jemanden versucht, der Erfolge vielleicht sogar nachweisen kann

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