Was sollte eine gute Welpenschule eure Meinung nach bieten?
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Ich lese hier immer wieder von mittelmässigen bis schlechten Erfahrungen mit Welpenschulen / Spielgruppen.
Hab selbst da nur eher schlechte Erfahrungen gemacht, bei spielgruppe nr.3 habe ich aufgegeben, mein Hund war eh mit 6 Monaten kein Welpe mehr.
Inzwischen überlege ich ob ich nächstes Jahr eine kleine Welpenschule selbst gründen könnte, falls ich die Seminare und Ausbildungsangebote als Hundetrainer schaffe.Was sollte eine kleine Welpenschule eure Meinung nach bieten?
und was findet ihr wichtig bei der Auswahl?
Preis, Entfernung, Platzangebot, Trainer, größe der Gruppe, etwa gleich alte und gleich große welpen zusammen oder eher gemischt?
Ist für euch auch wichtig daß die HH die Möglichkeit haben gemütlich zusammen zu sitzen bzw. zu plaudern auch wenn es regnet, bzw. Parkplätze oder auch mal Trainer mal fragen können unter 4 augen bei Bedarf ?
Und mit Sauberkeit allgemein vom Spielplatz bzw. Spielzeugangebot ect...
Oder auch Annerkennung/ Eintragung in Vereinen ?
Was würdet ihr gerne üben / lernen mit einem Welpe? An der Leine locker bisschen laufen, nicht anspringen ? Was noch?Ich weiß, viele Fragen, wäre aber echt froh über jede antwort oder vorschläge bzw. Kritiken.
n.b.: sollte ich mit meinem Thread Forumregeln übersehen haben, bitte einfach entfernen-
nette grüße, - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo Sithi,
das ist ja mal eine Idee!
Ich fürchte allerdings, da wirst Du soviele verschiedene Antworten bekommen...
Na, ich fang mal an:
Also, mir ist bei den Welpen das Spielen noch wichtiger als das Lernen, was allerdings wohl auch daran liegt, dass ich mir beim 2. Hund die Grunderziehung selbst zutraue.
Ansonsten würde ich sagen: Das "Hier" lernen, das "Nein" vertiefen, das "Sitz", das "Platz", (nicht als Zirkusnummer, sondern als Vorbereitung für die Straße und damit sie lernen, sich in Stresssituationen entspannt zu zeigen - später), lockere Leine, ja, warum nicht. Nicht anspringen, nicht betteln sind Alltagsprobleme, die man mit ein paar Tipps unterstützen aber nicht einmal die Wo. im Training lernen kann (oder schwebt Dir da ein Gewaltangebot wie Kniehochziehne vor? Dann wär das keine Schule für mich. Sonst ist es doch eher eine Frage von Ignorieren, "Nein" sagen und Geduld)Ganz beliebt sind bei uns die s.g. Welpensozialisierungsgruppen. D.h. die Welpen (so max. 6) gehen mit TrainerIn zur Bahn, in die Stadt, auf den Bauernhof, Tierarzt etc., alles also, was man ohnehin im Welpenalter machen sollte, nur eben in der Gruppe und "angeleitet". Ich persönlich würde dafür zwar kein Geld ausgeben - aber auch hier wieder für unerfahrene oder unsichere Besitzer sicher ein gutes Angebot, das in unserer HuSchu ganz gut angenommen wurde.
Ich fand in unserer Welpengruppe toll, dass die unerfahreneren Besis ihre Fragen bzgl. Stubenreinheit, Betteln etc. geduldig beantwortet bekamen. Sie sollen aber nicht plaudern und Kuchen essen (im Winter ist heißer Kaffee/Tee aber schon nett), sondern ihre Welpis beobachten, ihr Verhalten erklärt bekommen und im Zweifel selbst eingreifen. Aber eben lernen, wann das sinnvoll ist. Das bringt ihnen ja am meisten im Alltag.
Ein tolles Angebot ist sicher eine Kleinstwelpengruppe so bis 25 cm oder so. Vielleicht im Winter sogar Indoor? Weil die ganz Kleinen doch mit den Berner- und Labbiwelpen oft überfordert sind und dann wegbleiben. Und wenn man sich hier und in anderen Foren so umhört, wäre das tatsächlich eine Marktlücke.
Andererseits gehört zum Erlernen des hündischen Sozialverhaltens schon beides. Das Behaupten gegen Größere wie das Vorsichtig mit Kleineren Umgehen. Da würde ich schon mischen. Und am allerbesten einen souveränen Altrüden dazutun. Allerdings sollten die Gruppen max. 8 Welpen bei ein bis zwei Trainern haben. Aber mehr als drei, sonst ist die Gefahr, dass sich zwei zusammentun und mobben ziemlich groß.
Tja, worauf ich achten würde beim Aussuchen. Hmm. Also eher auf den persönlichen Eindruck als auf ein Zertifikat - aber irgendeine Form von Aus- oder Weiterbildung in dem Bereich fänd ich schon vertrauenerweckend. Was mir auch wichtig ist, ist der Platz. Ist der wirklich welpensicher, abwechslungsreich - muss nicht groß sein aber "aufgeräumt". Sind Schaufeln/Tüten für die Häufchen da? Steht frisches Wasser dort, sind die Zäune in Schuss, sowas halt.
Und nun kommt die schlechte Nachricht. Bei uns gibt es ein recht breites Angebot an Welpen- und Junghundespielgruppen, die bei unterschiedlichster Qualität alle kostenlos sind.
Nur die Sozialisierungs und Lerngruppen kosten zwischen 6 und 13 Euro die Std., bzw. Vereinsbeiträge.
Dazu kann ich aber nichts sagen, weil die für mich nicht interessant sind.Für kombinierte Gruppen (2/3 Spiel, 1/3 Lernen) würde ich, wenn es zeitlich gerade passt - also in den Entwicklungs- und bisherigen Erziehungsstand - bis zu 8 Euro pro Std. bezahlen, wenn es denn wirklich gut gemacht ist. Da würde ich aber erst Erfahrungswerte von anderen abwarten, weil ich denke, gerade so früh kann man auch viel verkehrt machen.
Ich sehe hier die Schwierigkeit einfach darin, dass es zeitlich gut passen muss. Wenn Welpi schon drei, vier Kommandos recht gut kann, ist es oft blöd mit was anderem dazwischen zu gehen. Andererseits kannst Du wahrscheinlich nicht wöchentlich neue Kurse anbieten.
Da favorisiere ich dann eher Einzelstunden. Aber, wie gesagt, das sehen Anfänger sicher anders.Parkmöglichkeiten sind obligatorisch, oder? Wenn ich einen 10 Wochen alten Welpen erst km weit an verkehrsreichen Straßen vorbeilenken muss, ist das sicher kein Pluspunkt.
Entfernung: Kann man so nicht sagen, denke ich. Das kommt einfach auf das sonstige Angebot an. Wo kaum Welpengruppen sind, würd ich auch ne halbe Std. fahren (das aber maximal) sonst such ich mir die Beste in der nähreren Umgebung aus.Also, unterm Strich würde ich Dir raten, viel Zeit und Engagement in die "Trainerausbildung" zu stecken, vielleicht vorher irgendwo ehrenamtlich im Verein mitzuarbeiten oder ein "Praktikum" zu machen, damit Du weiterführende Angebote erbringen kannst, die dann lukrativer sind. Das Welpenspielen - so kenne ich das - ist ja auch (nicht nur aber eben auch) dazu gedacht, spätere Kunden an die jeweilige Organsiation/HuSchu zu binden. Das mag in anderen Gegenden aber anders sein.
So, das war jetzt ein Roman - hoffe er hilft Dir ein bisschen weiter.
LG
Kirsten -
Hi Sithi!
Sozialisierungsspaziergang in der Stadt in der Gruppe (damit auch die Kleinen lernen nicht nur zu den anderen Hunden zu schaun sondern auch mal auf Besitzer), fremde Gerüche, Geräusche kennenlernen...
so Dinge wie beim Wesenstest: durch raschelnde Sachen durchgehen, lärmende Kinder, die auf Hund zulaufen, Regenschirm aufspannen, laute Maschine an der die Hunde vorbeigehen, Hund in Leiterwagerl setzen und ein paar Meter fahren...
Ausflug in einen Kindergarten
gemeinsames Wochenende auf einem Bauernhof verbringen
während Hunde spielen, ihr Verhalten dabei erklären und nicht nur über Kochrezepte tratschen
andere Kurse anbieten: Beschäftigungsmöglichkeiten (Brettspiele etc.), Nasenarbeit, Einstieg ins apportieren
vor der Praxis eine Theoriestunde abhalten (Leinenmöglichkeiten erklären, wie "funktioniert" Hundeerziehung, und alle Fragen beantworten...)
Hausaufgaben fürs nächste Mal aufgeben, sonst glauben manche Hundeschule alleine reicht ausLG Isi-Rider
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suuper!!
die idee mit Indoor für kleine Hunde ist klasse, wir bauen im frühjahr einen doppelcarport mit überdachnung. Der Boden ist gepflastert, lässt sich also prima einfach reinigen.Wenn ich auf 1,40m hoch den Carport einzäune und eben eine zauntür einbaue ? dann hätte ich etwa 50 qm Fläche, zwar draussen aber eben überdacht und trocken. Wäre das groß genug für 4 kleine welpen ?
Wegen Trinkwasser wollte ich eher so ein Trinkautomat einrichten, ich fand diese große schmutzige auf dem Platz liegende Trinknäpfe nicht grad appetitlich zumal die welpen alle gemeinsam trinken und teilweise noch nicht vollen Impfschutz haben...
Vielleicht bin ich da zu pinkelig?Weiterhin ist die Idee ein ältere Hund mit in die gruppe zu haben auch super, da könnte ich mein Labi weibchen dazu stellen, sie ist dann bis dahin knapp 2 jahre und auch die Golden R. Hündin von meinem Freund, sie ist 7 jahre und die geduld in person !
Ausflug zum Bauernhof wär auch da, etwa 500 m einfachstrecke oder ist es für welpen zu weit?? denke wenn wir eine stunde zeit haben ist es oki.
Der weg dahin sind kleinere Strassen, 30 Zone mit gehweg und dann eben stück Feldweg ( mit Hasen !! )
Dort sind Pferde, katzen, kühe ect...Auf der Rückseite vom Grundstück ist ein kleines Wäldchen mit kletterwege, also bisschen rauf und runter und große Bäumen, dort habe ich mit meinem Labi immer Versteckspiele gemacht und buddeln ect...
Isi ?
Ich dachte auch an Spiele beibringen, also lauter kleine Hundespiele, die man daheim machen kann da welpen nur ungern lange gassi gehen, auch Kuschelspiele und Beißhemmung üben.
Hausaufgaben ist auch eine tolle Idee, motiviert sicher die HB.Eigentlich könnte ich ein richtiges kleines Welpen Paradies einrichten, kleine Stadtmitte habe ich auch und sogar einen Huski Rudel um die ecke, Ponyhof, Wasser und bachlauf.!
Geld ist da nicht vorrangig, wäre eher als schönes Hobby. Wenn die Unkosten für Werbung, Material ect wieder reinkommen ist es für mich oki.
Ich mach zur Zeit einen Obedience kurs mit und traue mir schon zu einem Welpen das anspringen abzugewöhnen aber nicht mit Knie hoch sondern eher mit leckerlis...wie wär ´s denn mit Ernährungsberatung und Futterplan ? viele welpenbesitzer sind da oft unsicher
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...Du solltest bei all dem auch nicht vergessen, dass Du eine Versicherung brauchst, eine Genehmigung, ausreichen Parkplätze usw. usw...

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Hi,
bei der Wahl der Welpenschule finde ich es auch wichtig, dass es nicht nur eine Welpenschule ist - sondern, dass ich später auch in die Junghundegruppe kann - da kennt meine Dicke bereits einige Hunde und es ist halt vom Training her keine Umstellung mehr, was Methoden angeht und so.
In unserer Welpenschule wird immer erst gespielt, dann etwas gearbeitet (Hier, Fuß, Platz, Verhalten bei großen Gruppen) dann wieder gespielt. Nebenbei wird immer noch was zu Leinenführigkeit, Verhalten bei Hochspringen, zu dicken Hunden ... und je nach dem was anfällt etwas gesagt. Ich bin da super zu frieden und kann halt auch immer nachfragen.
Was Ernährungsplan und so angeht, da wäre ich etwas vorsichtig ... ich finde, du solltest als Trainerin zwar ein Auge drauf haben, aber nicht dogmatisch bestimmte Futter vertreten - auch gibt es Leute, die es einfach nicht wahrhaben wollen, dass ihr Hund zu dick ist - sie sollten es aber trotzdem hören. Darfst nur nicht enttäuscht sein, wenn es nicht angenommen wird.
Wir sind immer draußen - auch bei schlechtem Wetter und das finde ich voll in Ordnung.
Wichtig finde ich auch, dass eben die Großen mit den Kleinen spielen - beide Seiten müssen es kennen lernen. Die ganz kleinen werden dann halt immer etwas geschützt. Auch, dass sie sich wirklich rangeln dürfen, finde ich wichtig - sie müssen es lernen. Nur wenn es sich zu sehr hochschaukelt, werden sie kurz getrennt. Das finde ich super. Es hilft meiner Maus, sich besser einzuschätzen - und auch zu lernen, wann sie Schluss machen muss.
Mit 20 Wochen geht es dann für uns in die Junghundegruppe. Ich finde das in Ordnung.
Wenn wir nur sehr wenige sind, üben wir auch schon mal im Slalom um andere herum Fuß zu gehen - aber nur mit den fortgeschritteneren Hunden ....
Wichtig ist mir auch, dass nur geimpfte und entwurmte Hunde kommen dürfen - das wird mit einer Karteikarte nachgehalten. Prima!!
Wir zahlen 5 Euro und sind damit gut zufrieden.
LG, Rebekka
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Zitat
suuper!!
die idee mit Indoor für kleine Hunde ist klasse, wir bauen im frühjahr einen doppelcarport mit überdachnung. Der Boden ist gepflastert, lässt sich also prima einfach reinigen.Wenn ich auf 1,40m hoch den Carport einzäune und eben eine zauntür einbaue ? dann hätte ich etwa 50 qm Fläche, zwar draussen aber eben überdacht und trocken. Wäre das groß genug für 4 kleine welpen ?
Das denke ich doch, oder? Ich selbst hatte erst nen großen Rüden und jetzt eine mittgroße pelzige Hündin, höre immer nur von dem Problem, Spielkameraden für die Lütten zu finden vor allem im Winter...
ZitatWegen Trinkwasser wollte ich eher so ein Trinkautomat einrichten, ich fand diese große schmutzige auf dem Platz liegende Trinknäpfe nicht grad appetitlich zumal die welpen alle gemeinsam trinken und teilweise noch nicht vollen Impfschutz haben...
Vielleicht bin ich da zu pinkelig?Wenn Geld keine Rolle spielt ist Automat klasse. Mir persönlich würde der Napf reichen. Allerdings solltest Du schon unbedingt drauf achten, dass die Welpen zumindest die erste Impfung haben.
ZitatWeiterhin ist die Idee ein ältere Hund mit in die gruppe zu haben auch super, da könnte ich mein Labi weibchen dazu stellen, sie ist dann bis dahin knapp 2 jahre und auch die Golden R. Hündin von meinem Freund, sie ist 7 jahre und die geduld in person !
Sei nicht böse - aber bei Hündinnen bin ich da immer etwas vorsichtig. Das musst Du ausprobieren und üben. Toll wäre, wenn sie lernen zu splitten. Aber wie gesagt HÜndinnen, gerade wenn sie läufig sind, können auch unvermittelt recht zickig werden, sind idR auch ungeduldiger mit überdrehten Welpen als Rüden (hab selbst ne Hündin, ist kein Vorurteil). Kann klappen, muss sie aber lernen. Frag doch mal in Deiner HuSchu, ob Du da mal mit ihr in der WElpengruppe "üben" darfst, oder wäre die böse wg. Konkurrenz?
ZitatAusflug zum Bauernhof wär auch da, etwa 500 m einfachstrecke oder ist es für welpen zu weit?? denke wenn wir eine stunde zeit haben ist es oki.
Der weg dahin sind kleinere Strassen, 30 Zone mit gehweg und dann eben stück Feldweg ( mit Hasen !! )
Dort sind Pferde, katzen, kühe ect...Auf der Rückseite vom Grundstück ist ein kleines Wäldchen mit kletterwege, also bisschen rauf und runter und große Bäumen, dort habe ich mit meinem Labi immer Versteckspiele gemacht und buddeln ect...
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Ich dachte auch an Spiele beibringen, also lauter kleine Hundespiele, die man daheim machen kann da welpen nur ungern lange gassi gehen, auch Kuschelspiele und Beißhemmung üben.
Hausaufgaben ist auch eine tolle Idee, motiviert sicher die HB.Das hört sich doch toll an. Aber nur mit kleiner Gruppe - die Welpen sind sich ja erstmal selbst genug. Aber daraus kann man ja Kurse machen: Wie beschäftige ich meinen Welpen oder WE-Seminare oder sol
Aber für die Sozialisierung ist schon auch Stadtlärm, Bus- Bahnfahren etc. wichtig. Gerade weil sich das so ländlich anhört, dann ist Bauernhof und Ponyweide ja vermutlich auch für die Welpen im Einzugsgebiet nicht so neu, oder?ZitatIch mach zur Zeit einen Obedience kurs mit und traue mir schon zu einem Welpen das anspringen abzugewöhnen aber nicht mit Knie hoch sondern eher mit leckerlis...
Naja, aber das ist ja in drei Minuten erklärt, bis es sitzt ist es eine Frage der Konsequenz oder?Zitatwie wär ´s denn mit Ernährungsberatung und Futterplan ? viele welpenbesitzer sind da oft unsicher
Sind häufig gestellte Fragen ja. Wär mir aber als Thema zu heiß, weil oft wahrlich religiös geführt. Da grassiert unglaublich viel Halbwissen. Da musst Du jede Frage beantworten können mit Hinweis auf Studien etc. Aber wenn es Dir Spaß macht, Dich da richtig einzuarbeiten, kommt das bestimmt gut an.
Was ich noch ganz wichtig finde, bei der Auswahl einer guten HuSchu (fällt mir bei dem Thema grade ein): Dass die Trainer nicht nur ein Gegühl für die Hundis sondern auch für die Menschen in ihren jeweiligen Lebenssituationen haben. Also: Es macht keinen Sinn jemandem das Barfen nahebringen zu wollen, der eifnach keinen Spaß in der Küche hat oder eine überängstliche Welpenbesi anzufahren, dass sie ihren Hund nicht so betüddelt. Das muss diplomatisch vermittelt und gezeigt werden.
Aber Dein Engagement und auch die Idee find ich klasse! Hoffe, es kommen noch viele, gute Ideen dazu.
LG
Kirsten -
Also ich denke das ist ne tolle Idee ... aber nen großes Projekt
aber toll !!Also abgesehen von allgemeinen Sachen wie Spielen und Unterordnung usw finde ICH folgendes besonders wichtig:
Individualität ... es gibt Leute die ihren ersten Hund haben, die gar keine Ahnung haben ... welche die schon den 2. oder 3. haben ... für die ist es dann manchmal nen bissl langweilig oder geht einfach zu langsam ... diesen dann vllt schon andere Aufgaben zuteilen ... damit sie sich auch weiter entwickeln können. Vielleicht schon an Geräte gewöhnen oder komplexere Unterordnung mit Abfolgen usw.
Außerdem finde ich es nicht schlimm wenn Welpen unterschiedlichen Alters in einer Gruppe sind, sondern eher ein wenig nach Größe. Ich habe es des öfteren gesehen das ein großer Labbi mit nem Zwergdackel spielen soll ... hat den Zwergdackel-Leuten nicht gefallen
Abwechslung ... also Training in verschiedenen Umgebungen ... z.B. Stadt, Straße, Zoo, Kindergarten usw ... vielleicht auch mal Altersheim wenn möglich. Viele erwachsene Hunde kennen keine Gehhilfen oder Rollstühle und sind verunsichert.
Auch wenn man die Hunde spielen lässt finde ich es von Vorteil sie mit verschiedenen Geräuschen zu konfrontieren ... evtl Knallen, oder Dosen, oder Flatterband ....
Eine tolle Idee finde ich auch (weiß aber nicht in wie weit umsetzbar), wenn man mit ner Welpengruppe mal zum TA geht, also einfach nur rein mit den Welpis, aufn Tisch setzen ... Leckerlie kriegen und dann wieder los. Weil viele Hunde gehen dort ja nur hin wenns pieks oder irgendwie anders weh tut. Da hilft es auch ab und zu mal ne positive Erfahrung mit den "Weißkitteln" zu haben.Theorie ... finde ich gaaanz wichtig. Viele Fehler entstehen durch Unwissenheit. Einmal im Monat ne Theoriestunde über das Wesen und das Verhalten des Hundes beugt sehr vielen Problemen vor denke ich. Viele Hundehalter sind für diese Art Aufklärung sehr dankbar. Gerade weil viele Menschen ihre Hunde einfach vermenschlichen ...
Vielleicht auch andere Redner einladen wenn genug Interesse da ist.LG Kristin
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hmm... ich glaub, ich würde nicht mit meiner HuSchu die Sozialisierungsdinge machen wollen ... gerade zum TA kann man ja selbständig gehen und das machen - ohne Picks und so. Wichtig finde ich, dass man in der HuSchu drauf hingewiesen wird, dass es wichtig ist. Aber als Gruppenveranstaltung wäre mir das zu doof. (Soll kein Angriff sein, nur meine Meinung) Auch Busfahren und anderes mache ich lieber alleine -da kann ich in dem Tempo lernen und arbeiten, wie es mein Hund braucht ... nicht im Rudel.
LG Rebekka
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Am wichtigsten finde ich ausreichend Wissen über Hundeverhalten und Welpenspiel. Daran hapert es häufig am meisten.
Die Trainer sollten auf diesem Gebiet also genügend Know How mitbringen um gezielt im Spiel zu intervenieren und die Besitzer entsprechend zu instruieren, aufzuklären und zu beraten.Ansonsten sollte eine Trainer Ansprechpartner für die vielen kleinen Problemchen in der Welpen"erziehung" sein: Stubenreinheit, Anspringen, Beißen, Aufbau des Alleinebleibens, Begegnung mit anderen Hunden, Autofahren, Pflege und Gesundheit etc.
Die ersten Kommandos sollten spielerisch erarbeitet werden, wichtig hier in erster Linie: Nein, Aus und der Aufbau eines Komm-Signals, dann die Anfänge und Probleme der Leinenführigkeit. Ein bißchen Sitz und Platz natürlich auch.
Wichtig auch die Übung, den Welpen überall anfassen zu können und hochheben zu könnnen (Tierarztspiel).Ausflüge zur Sozialisierung kann man machen, wichtig finde ich zumindest, dass die Sozialisierung thematisiert wird. Allein in der Welpengruppe kann man eh keine ausreichende Sozialisierung gewährleisten.
Zu den Rahmenbedingungen:
- eingezäunter Platz
- Welpen zwischen 8 und ca. 16 Wochen. Ich finde es wichtig, dass Welpen sofort nach ihrer Ankunft im neuen Heim aufgenomen werden und nicht erst nach der zweiten Impfung! Ab dem 4./5. Monat werden die Welpen im Spiel rüpeliger und die Ausbildung kann intensiviert werden, hier empfiehlt sich der Übergang in eine Junghundegruppe.
- auch ein oder mehrere sozial verträgliche und welpengewohnte erwachsene Hunde dürfen und sollten gerne auf dem Platz sein. - Vor einem Moment
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