Was genau sind Unterordnungsübungen?
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Ich steh ein bisschen auf dem Schlauch im Moment. Habe hier schon öfter gelesen, wenn die Hunde nicht mehr so richtig "hören", z.B. in der Pupertät, soll man Unterordnungsübungen machen. Was ist das genau? Einfach Sitz, Platz und solche Sachen oder was macht man da?

lg, pamirax
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Hi,
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im Prinzip ja. Das wichtige dabei ist eben, dass der Hund ein Kommando 1. befolgt und 2. nicht selbst auflöst, z.B. wenn er im Fuß laufen soll, dies solange macht, bis du ihn auflöst. Oder Platz und Bleib: er muss so lange liegen bleiben, bis du ihn abrufst oder auflöst. Ich schiebe sowas gerne mal auf nem Spaziergang ein, vor allem, wenn Ablenkung da ist und ich nicht will, dass mein Hund unkontrolliert umeinanderrennt... Man sollte die Jungspunde nur nicht unnötig unter Druck setzen und überfordern. Alles schön maßvoll und mit freundlicher Stimme, damit Hund es nicht als Strafe versteht.
Gruß
Jenny -
Ein wahrlich missverstandener Begriff und eigentlich einer aus "der alten Schule" - damals, aus Schäferhundplatzzeiten...
Wenn der Hund nicht hört, dann würd ich einen Hörtest machen lassen.
Aber mal im Ernst

Rangordnung hat mit Sitz, Platz, Fuss nix zu tun... Ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn ein distanzloser Hund zum "Einordnen" dann z.B. noch ins Vorsitzen mit Körperkontakt gerufen wird oder Fuss gehen soll. Hab ich jetzt neulich erst wieder gesehen...
Also, bei mir ist es so, dass Sitz, Platz, Fuss und Herankommen lustige Tricks sind, die der Hund praktischerweise beherrschen sollte.
Die Rangordnung hat damit aber nix zu tun. Wenn meine Hunde sich mir gegenüber respektlos verhalten (ich spreche hier nicht von einem nicht ausgeführten Sitz oder sowas), dann schränke ich sie in ihrem Radius ein bzw. verlange, dass sie sich aus meinem Dunstkreis zu verziehen haben.
Viele Grüße
Corinna -
ich möchte noch anfügen, dass ich diese Unterordnungsübungen im Alltag sinnvoll finde, wenn ich merke, dass mein Hund getresst/hibbelig/aufgeregt ist, denn ich kann ihn dann etwas zur Ruhe bringen und seine Konzentration auf mich lenken. Ich würde es aber nicht als Maßnahme gegen Aufmüpfigkeit bezeichnen, sondern umgekehrt als Hilfe für den Hund, mal runterzukommen.

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ZitatAlles anzeigen
Ein wahrlich missverstandener Begriff und eigentlich einer aus "der alten Schule" - damals, aus Schäferhundplatzzeiten...
Wenn der Hund nicht hört, dann würd ich einen Hörtest machen lassen.
Aber mal im Ernst

Rangordnung hat mit Sitz, Platz, Fuss nix zu tun... Ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn ein distanzloser Hund zum "Einordnen" dann z.B. noch ins Vorsitzen mit Körperkontakt gerufen wird oder Fuss gehen soll. Hab ich jetzt neulich erst wieder gesehen...
Also, bei mir ist es so, dass Sitz, Platz, Fuss und Herankommen lustige Tricks sind, die der Hund praktischerweise beherrschen sollte.
Viele Grüße
CorinnaMorgen Corinna,
das hört sich interessant an.Wie machst du dass das es für die Hunde lustige Tricks sind?
ZitatDie Rangordnung hat damit aber nix zu tun. Wenn meine Hunde sich mir gegenüber respektlos verhalten (ich spreche hier nicht von einem nicht ausgeführten Sitz oder sowas), dann schränke ich sie in ihrem Radius ein bzw. verlange, dass sie sich aus meinem Dunstkreis zu verziehen haben.
Erklär mal, wie genau du das machst, mit dem Einschränken und dem verziehen.
Einfach kürzer nehmen an der Leine oder mit einem "ab"?
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Spannende Frage, die habe ich mir hier auch schon das eine oder andere Mal gestellt. Für mich sind das so Kommandos wie "Warte", "Geh auf Deine Decke" manchmal auch "Sitz" oder "Platz" wobei das dann weniger der Unterordnung dient, sondern dem einfacheren Händling.
Bei allen Kommandos und Tricks verbessert sich die Kommunikation, was im Zweifelsfall ja auch die "Unterordnung" verbessern kann. So Ganzheitlich oder so. Aber es wird sicher kein gravierendes Problem wie durch Zauberhand beheben, wenn der Hund die Grundkommandos beherrscht und ausführt.
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Zitat
Habe hier schon öfter gelesen, wenn die Hunde nicht mehr so richtig "hören", z.B. in der Pupertät, soll man Unterordnungsübungen machen. Was ist das genau? Einfach Sitz, Platz und solche Sachen oder was macht man da?

Du meinst doch bestimmt die Übungen zum Grundgehorsam, oder?
die sollte man allerdings nicht nur dann machen, wenn der Hund nicht mehr so richtig hört, wie Du schreibst.Für mich sind das alltägliche Übungen, die ich wie Corinna, mit kleinen Tricks kombiniere, um die Sache etwas schöner zu gestalten.
Kein blödes Fuß, Sitz, sondern zwischendurch mal einen Slalom durch die Beine etc.Da macht den Hunden das Training Spaß
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