Allergisch gegen alles
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Hallo,
dieses Thema ist zwar nicht neu, aber ich brauche einen Rat.
Es ist jetzt ungefaehr ein Jahr her seit dem wir wissen das unser
Hund Gizmo (franzoesische Bulldogge) eine Allergie hat.Es fing an das er sich staendig die Pfoten leckt und ihm die Haare
ausfallen. Der erste Tierarzt riet mir dann durch ein
Futtermittel ausschluss Verfahren heraus zu finden gegen welche Art
Milben er Allergisch ist.Also kaufte ich staendig das super teure Allgiefutter beim Tierarzt doch gebessert hat sich nix. Ausserdem schmeckte Gizmo das Futter irgendwann garnicht mehr! Er frass draussen mehr Gras als alles andere.
Die naechsten beiden Aerzte hatten auch keine andreren Vorschlaege wie man raus finden kann gegen was genau er allergish ist.
Der vierte Arzt machte dann endlich mal einen ganz einfachen Bluttest und es kam heraus das er gegen Hausstaub,Futtermilben und Grasmilben allgerisch ist. Jetzt soll ich weiterhin das Bloede Allergie Futter kaufen,
eine neue Decke ins Koerbchen legen und abwarten!!!Langsam bin ich echt sauer. Ich habe das Gefuehl das die Tieraerzte erstmal schoen Geld verdienen wollen und dann irgenwann sagen das es Tabletten oder was weiss ich dagegen gibt.
Meinem Hund jedenfalls hilft das alles nicht!Mittlerweile sind seine Augen und Ohren entzuendet, das Fell faellt aus, er kratzt sich staendig und leckt die Pfoten!Kann mir jemand einen Tipp gegen was Ich den Aerzten noch erklaeren muss oder kennt vielleicht jemand einen Tierarzt dem es darum geht das er dem Tier helfen kann und nicht seinem Geldbeutel??
Lieben Dank, Anja und Gizmo
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hallo!
Ich finde die Erklärungen deiner TA richtig. Zu 100% helfen kannst du nur mit einer Ausschlussdiät. Das muss aber keine vom TA sein. Ein Bluttest kann zwar Anhaltspunkte liefern, ist aber eben nicht sicher.
Ich habe bei meiner Hündin Mia auch einen Bluttest machen lassen und vermeide nun die Auslöser. Ich barfe sie, da ist das recht einfach.
Um die Futtermilben zu umgehen würde ich auf Dose oder frisches Futter umstellen, erst einmal eines ohne Getreide.
Die Hausstaubmilben durch putzen (soweit möglich
) und ein Körbchen aus Kunstleder o.ä. versuchen zu reduzieren.
Für Grasmilben ist jetzt nicht die Zeit, ich habe dagegen ein Mittel daheim dass ich dann bei Bedarf anwenden kann.
Wie stehst du zu einer Futterumstellung, evtl sogar auf Frischfütterung? -
Frischfutter hat er auch eine Weile bekommen, davon riet mir der Tierarzt wieder ab. Er schlaeft jetzt in einem Plastikkorb auf einer Isomatte die ich jeden zweiten Tag sauber mache.
Wir haben auch nirgens Teppich im Haus und ich sauge alle zwei Tage da durch wo er sich aufhaelt.
Das Problem ist , dass ich das Gefuehl habe seit dem er das Allergiefutter wieder bekommt ist es schlimmer geworden... -
Da im Tiermedizin-Studium das Thema Ernährung nur sehr unzureichend gelehrt wird, kann man sich bei den meisten TÄ leider nicht darauf verlassen, dass man eine verlässliche Meinung bekommt.
Fast alle TÄ stehen dem Thema Barf sehr kritisch gegenüber. Das kommt meist aus reiner Unwissenheit heraus...
Meine Hündin hat auch Allergien und ich barfe sie jetzt schon seit längerem und sie ist seitdem beschwerdefrei.
Ich denke du hast nichts zu verlieren, als nur nochmehr Geld an irgendwelche TÄ zu verlieren und von daher würde ich es einfach mal versuchen

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Quintus ist auch gegen Hausstaubmilben, Futtermilben, Rindfleisch, Brennnesseln, Spitwegerich allergisch.
Da ich selbst gegen Hausstaubmilben u.a. allergisch bin sind alle Böden wischbar, Allergikerbettwäsche ect.
Futter bekommt er sowohl frisch als auch gutes, vorher gefrostetes TrFu. Besser wäre kein TrFu aber da ich oft mit den Hunden weg fahre ist es so praktischer und funktioniert recht gut.
Er hat kaum noch Beschwerden, nur gelegendlich Juckreiz an den Leftzen (vor allem wenn meine ignorante Nachbarin ihm wieder Pansensticks durch den Zaun gegeben hat
)
In seinen schlimmsten Zeiten war die ganze Schnauze voll Ekzeme.Da es bei einem kleinen Hund ja gut praktikabel ist, würde ich rigoros seine Ernährung umstellen.
Egal ob gekocht oder roh, evtl auch eine hochwertige Fleischdose, kein Getreide (in den Getreidesilos sind oft schon Futtermilben) sondern statt dessen Kartoffeln und Gemüse mit etwas Kalcium und kaltgepresstem Öl.
Was nützt euch das Diättrockenfutter wenn es evt. auch mit Futtermilben belastet ist? -
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...meine Hündin ist auch auf Hausstaub und Futtermilben allergisch, festgestellt durch einen Test beim Tierarzt. Bei ihr ist es so, daß sie sich auch viel kratzt und es bei Streß schlimmer wird.
Ich hab auch schon einiges versucht.
Um Futtermilben im Trockenfutter abzutöten, wurde mir geraten, das Futter mindestens 24 Stunden einzufrieren und dann natürlich wieder aufgetaut zu füttern. Das habe ich auch eine zeitlang gemacht.Dazu war ich in der Zeit bei einer Homöopathin, bei der hats sie vorallem Rhustox bekommen. Das hat in Kombination ganz gut gewirkt, leider habe ich nicht jedes für sich ausprobiert.
Im Internet werden außerdem oft Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren empfohlen, weil das gut für Haut und Fell sein soll. Habe ich aber noch nicht ausprobiert.Cortison hat bei uns nur Nebenwirkungen, aber keinen Erfolg gezeigt.
Meine Tierärztin hat nun gemeint, daß in dem Fall, also wenn Cortison gar nicht wirkt, es eher eine Futtermittelallergie ist und mir deswegen jetzt auch die Auschlußdiät mit dem superteuren Allergiefutter empfohlen oder eine Ausschlußdiät mit Pferdefleisch und Kartoffeln. Ich mag aber nicht direkt Pferd füttern, auch wenn das vielleicht albern ist. Deswegen
werde ich nun das Allergiefutter mal probieren.Dazu achte ich nun auch auf genügend Auslastung beim Hund, da meine Maus jetzt damit klarkommen muß, daß mein erster Hund gestorben ist und sie die zeit ohne mich ganz alleine ist. Ich weiß noch nicht, ob ich mir wieder einen zweiten Hund dazu holen soll, weil eine Hundetrainerin meinte, Moka wäre kein Hunde-Hund und sie fühlt sich, wenn ich da bin, als Prinzessin ganz wohl.
Es gibt wohl auch eine Desensibiliesierung bei Hausstaubmilben, hat aber nur zu 60% Erfolg.
Ich habe im übrigen den Verdacht, daß die Allergien im Winter wegen trockener Heizungsluft schlimmer werden, denn im Sommer geht es meiner Maus besser.
Und abschließend: Ich finde es unlogisch, eine Auschlußdiät bei Milben zu machen, denn, wie beschrieben, die kann man durch einfrieren abtöten. Wie soll man denn Hausstaub auschließen oder Grasmilben?
Weiß nicht, ob Dir das hilft. Sind meine Erfahrungen.
Ein Milbenbefall beim Hund ist auszuschließen? Hierzu gibt es bei http://www.irl.de das Themenheft 2008 zum Thema Juckreiz. Das Heft kostet 14 €, aber es sind alle möglichen Hauterkrankungen beschrieben.
Viel Erfolg!
Liebe Grüße
Nadja & Moka
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Ja ich denke das mit der Futterumstellung auf BARF werde ich auf jeden fall mal ausprobieren, das hoert sich sehr gut an. Denn ein lebenlang das doofe gleiche Trockenfutter kann ja auch nicht gesund sein
Das kann ich doch meinem kleinen Chihuahua auch fuettern oder?
Der hat zwar zum glueck keine Allergien aber das ist doch fuer jeden Hund gut?!Ich habe sonst immer Rinti Dosenfutter gefuettert, weil das ein sehr hoher Fleischanteil drin ist. Kennt ihr dieses Futter?
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Hallo,
handelt es sich bei dem Allergiefutter auch um Trockenfutter?
Dann können doch auch dort Futtermilben enthalten sein. Oder ist es als futtermilbenfrei deklariert?
Meine Hündin reagiert allergisch auf Getreide. Habe mit meiner TA gesprochen, ob ein Allergietest was bringen würde. Sie meinte nein, es kann zwar Anhaltspunkt geben, letzlich wäre aber nur eine Ausschlußdiät sicher, um zu wissen, auf welche Getreidesorten sie reagiert und auf welche nicht. Ich habe mich dann entschlossen getreidefrei zu füttern und seitdem ist der Juckreiz an den Pfoten und der Schnauze weg.Hätte mein Hund eine Allergie gegen Futtermilben würde ich auf die Fütterung von Trockenfutter komplett verzichten und roh füttern.
Viele Grüße aus HH
Silke -
Deinen Chi kannst du natürlich auch barfen. Schau mal in die Barf-Rubrik hier im forum und in die Knowledge Base (Links bei den Links) unter Barf (oder einfach auf den blauen Barf -Link klicken) da findest du alle Links die dir helfen werden

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Hallo!
Also ich hab bisher von mehreren Tierärzten mitbekommen, dass diese Allergietests nur Geldmacherei sind.
Häufig liegt es eher an Milben oder Gräsern, so wie Heuschnupfen, manchmal kratzen sich Hunde halt auch einfach "nur so"
Bei Deiner Bulldogge würde ich es mit Ausschlußdiät versuchen, informier Dich mal darüber, ist gar nicht so schwer.LG
- Vor einem Moment
- Neu
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