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Harmonilogie- Die Frage des Respekts?

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    Hallo Zusammen,


    ich weiß es gibt schon ein Threat dazu aber ich will hier gezielt auf die Aussage von A. Krüger eingehen, dass der Respekt (Hund zu Menschen) viel bei der Erziehung ausmacht.


    Ich habe das Buch gelesen und fande gerade diese Aussage besonders interessant, weil ich finde, das mein Johnny vor nichts und niemanden Respekt hat.
    Z.B. würde er sich von keinem Hund unterwerfen lassen auch nicht von einer 70kg Dogge, er steckt dann lieber "Prügel" ein als das er sich für einen kurzen Moment hinlegt.
    Genauso trägt er die Rute bei Hundebegegnungen und auch bei normalen Spaziergängen, stocksteif oben.
    Also nach Meinung von A. Krüger ist er ein Macho.


    Nun würd ich auch behaupten, dass er mir gegenüber keinen Respekt hat.


    Das äussert sich z.B so:
    Er soll locker neben mir laufen, er will aber unbedingt zu dem xten Busch.
    Also Gelbphase "drohen", nutzt nicht, also rot ich gehe mit strammen Schritten auf ihn zu und bedränge ihn etwas, das stört ihn null... er guckt nichtmal hoch, nichts. Bedränge ich ihn dann noch mehr, hüpft er freudig vor mir her..... :???:


    Ich erkenne da keinen Respekt..... :|


    Wie sieht es da bei euren Hunden aus?
    Haben sie Respekt vor euch undoder anderen Hunden?
    Wenn ja wie äussert sich das??


    neugierige Grüße
    Trixmxi

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  • Also wenn ich meinen Hund "bedrohe" indem ich auf ihn zugehe, lässt er sich (bis jetzt) immer einschüchtern. Das erkenne ich u. a. an seinen Ohren, die stehen sonst so rum ;) und wenn ich ihn bedränge sind sie angelegt.
    Aber meinWuff hat auch vor anderen Hunden und Menschen Respekt...


    Und was ist, wenn Du, wenn er zieht ihn ihn "reinläufst"? Normalerweise brauche ich, bezgl. der Leinenführigkeit nur Richtungswechsel oder stehenbleiben, aber wenn er mal einen "ICH_WILL_JETZT_DAHIN" - Moment hat, dann gehe ich "durch ihn durch".


    LG


    Wuffiwuff

  • Hallo trixmix.


    ich denke Du verwechselst da (genau wie Anne Krüger) Respekt mit Unterwerfung/Meideverhalten.


    Warum sollte Dein Hund sich einem rudelfremden Hund unterwerfen? Nur weil das letzten Endes viele Hunde tun, ist das noch lange nicht normal... Ein Angriff von einem fremden Hund bedeutet in erster Linie für Deinen Hund Lebensgefahr... Die meisten Hunde haben im Laufe ihres Lebens gelernt (Sozialisation mit fremden Hunden), daß es dann doch normal nicht ums Leben geht, sondern nur was geklärt wird. Aber es gibt eben auch Hunde, die sich so bedroht fühlen, daß für sie eine Niederlage gleichbedeutend mit Tod wäre... Mein Großer gehört auch dazu... Er hat sehr wohl Respekt vor souveränen anderen Hunden, aber wird er angegriffen, kennt er kein Pardon, dann fühlt er einfach sein Leben bedroht.. Er hat aber auch schon echt schlechte Erfahrungen machen müssen...
    Er hat auch deutlich Respekt vor mir, aber er käme auch nie NIE auf die Idee vor mir zu kuschen, wie Anne Krüger es beschreibt.. Ich könnte ihn bedrängen, wie ich wollte, der würde erst so reagieren wie Du es beschreibst, um dann irgendwann sich so bedroht zu fühlen, daß er auf Abwehr gehen würde....
    Wie sich das äußert, daß er vor mir und auch anderen Hunden, wenn es angebracht ist, Respekt hat?
    Er benimmt sich souverän, gelassen, geht Ärger eher aus dem Weg. Gegenüber mir? im täglichen Umgang... sind keine genauen Eckdaten, sondern das allgemeine stimmt einfach...

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  • Also Leinenführigkeit ist nicht mehr unser Problem, nur ab und an gibts, wie du schon schreibst die "Jetzt will ich aber unbedingt"- Momente und dann bleib ich meistens stehen, dann rallt er es recht schnell.
    Nur nachdem ich das Buch gelesen habe, wollt ich einfach mal testen.


    Und es ging in die Hose bzw. er zeigt null Respekt!
    Die Ohren waren eher vorgestellt also aufmerksam anstatt angelegt...
    wenn ich ihn über den Haufen renne, bleibt die Nase am Boden und es wird nen Meter weiter geschnüffelt.
    Als wenn ich ihn nur mal eben woanders hinmanövriert hätte...


    Irgendwie schon merkwürdig... :/

  • Doch,
    Respekt halte ich für unabdingbar. Klar, gibt halt verschiedene Charaktere, der eine hat einen "eingebauten" Respekt, der nächste ist unerschütterlich eigenständig. ME muss man einem Hund auch mal sagen können "das war Sch***, das geht nicht", gerade wenn man nicht der ideale, fehlerlose Hundehalter ist und entweder irgendwann mal Fehler gemacht hat oder einen Hund übernimmt, der erstmal Sachen austestet, die man nicht ignorieren kann.
    Mein Hund hat definitiv Respekt vor mir, wenn ich die Hände in die Hüften stemme und ihn vornübergebeugt laut anknurre, duckt er sich seitlich weg, legt die Ohren an und versucht, einen "sicheren Hafen" wie sein Körbchen zu erreichen. Dort steht er normal und wedelt beschwichtigend, guckt mich sehr interessiert an, als ob er fragen würde "jetzt wieder alles gut?" Draußen reagiert er ähnlich auf einen lauten, bösen Anschiss und geht dazu meist die nächsten Meter freiwillig bei mir.
    Ich verstehe auch nicht, wieso gerade Männer oftmals von Hunden nicht respektiert werden - der Typ von dem Schäferhund gestern in der unsäglichen Reportage auf Sat1, der Typ mit dem Ridgebackmix, der dann abgegeben wurde, bei Rütter.


    Viele Grüße
    Silvia

    für pillepalle bin ich nicht zuständig

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mhhh, vielleicht wusste Dein Hund auch einfach nicht, was Du von ihm willst :???: , meine ich nicht böse, aber ich denke, jeder hat seine eigene Art mit seinem Hund zu kommunizieren und die muss ein Hund auch erstmal verstehen... Mir persönlich ist es es wichtiger, dass mein Hund genau weiss, dass er sich auf mich verlassen kann. Klar, dazu brauch es auch mal "ne Ansage" aber von dieser "Schwanzeinzieherei" halte ich nicht viel...

  • Ich will ja eigentlich nicht das er vor mir kuscht und den schwanz einzieht und muffen hat aber er soll schon verstehen, dass ich das sagen habe.


    Mein Hund ist kein souveräner Hund.
    Er lässt sich total schnell aufpushen, sei es wenn er angezickt wird, weil er einen anderen Hund zu sehr mobbt , dann zickt er zurück und die "Beiserei" ist vorprogramiert.
    Oder wenn andere Hunde an der Leine pöbeln, pöbelt er mit etc.


    Dieses "abdrängen, bedrängen" praktiziere ich auch, wenn er z.B an der Leine pöbelt.
    Mein Ziel ist es ihm damit zu sagen, Klappe halten, ich mach das.


    Er nimmt mich einfach nicht für voll.


    Und das weiß ich ja nicht erst seitdem ich das Buch gelesen haben, das war mir schon vorher bewusst, nur wurde es mir nie so vor Augen geführt.

  • Hast du nen Labbi? :flucht:



    Bei uns sieht es so aus, das Pepper deutlich zuviel Respekt hat. Das wird gerade abgebaut. Bei Lee kommt der Respekt immer mehr zurück und zwar in allen Bereichen und nicht nur in ein paar.

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • Gott, diese Vorurteile..... :D


    Ja na klar, ist n 2 jähriger Labbi mit allem drum und dran :roll:


    Wegen diesem Respektsproblem wurde mir schon so oft geraten ihn kastrieren zu lassen aber das kommt gar nicht in die Tüte!


    Lee ist auch ein Labbi?

  • ich verstehe ja nicht so ganz, warum Du Deinen Hund unbedingt bedrängen mußt, damit er Meideverhalten und Demutsgesten zeigen muß...


    Wozu soll das denn gut sein???


    Habt Ihr Probleme mit dem Gehorsam, oder was steckt dahinter??? Dann erhöh doch mal die Motivation..
    oder sei einfach konsequenter in allen Deinen Handlungen..


    Respekt bekommst Du nicht, wenn Du ihn bedrängst.. so bekommt er womöglich nur Angst vor Dir...


    Und zu einem Labbi: Labbis haben wenig bis gar keine Individualdistanz, deswegen wird ihm ein Bedrängen sowieso nicht allzu viel ausmachen, er begrüßt es sogar noch, wenn es eng wird..
    Da müßtest Du wohl schon so weit gehen, daß Du ihn erschreckst oder tatsächlich nicht nur Gewalt bereit bist, sondern auch anwendest... Aber mit welcher Begründung?? ist das nötig??? und welche Risiken von wegen Fehlverknüpfungen gehst Du dann ein???


    Und wer rät wegen sowas zur Kastration??


    Ich würde einfach mal die Motivation erhöhen.. Warum soll er denn mit Dir zusammen arbeiten?? Weil Du es sagst?? Und Du gehst sicher arbeiten, nur weil Dein Chef es sagt.. du kriegst sicher keinen Lohn?


    oder soll er es tun, weil sonst was schlimmes passiert?? Meideverhalten??? darüber willst Du Eure Beziehung aufbauen???

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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