Wie belastend ist Mantrailing?

  • Weiss das jemand?
    Wie belastend ist Mantrailing für die Gelenke und den Körper?

    Das Tom sucht sehr gerne und liebt Nasenarbeit.
    Nun wäre in der Nähe ein Kurs für Mantrailing ausgeschrieben.

    Nun meine Frage.
    Ist dies möglich mit einem HD-D / ED -Hund der Rückenprobleme hat?
    Oder soll ich es besser lassen?

    Vielen Dank, für die Antworten.

  • Du kannst das ganze doch ruhig angehen !

    Der Hund muß sich ja nicht ins Geschirr schmeissen, sondern kann auch locker an der Leine gehen. Wenn du dann nicht gerade einen 20 km Trail bei 1°C im Regen machst, ists mit die harmloseste Belastung.

    Du kannst die Strecken und das Tempo doch wunderbar anpassen. Ich find gerade Fährten und Trailen ideal für solche Hunde.

    Gruß, staffy

  • Hallo,
    meistens machen die Zweibeiner vor den Vierbeinern schlapp.Ich hab letztes Jahr einen Anfängerkurs besucht und es war toll.Es wird langsam aufgebaut ,der Hund weiss eigentlich recht schnell was man von ihm will. Die Anforderungen sind an jedes Team sehr gut anzupassen,so das auch ein Hund mit gesundheitlichen Problemen keine Schwierigkeiten haben dürfte.

    Probiers aus und vergiss das Super-Leckerlie nicht,das brauchst Du( bei uns gab es immer Rinderhack)

    LG Silke

    Wenn ich noch helfen kann,frag ruhig.

  • Ups, das sehe ich ja erst jetzt. :ops:
    Vielen Dank Silke und Conny.

    Ich werde mal gucken, ob es noch einen freien Platz gibt.
    Da ich den Sinn hinter Mantrailing verstehe, aber nicht wie es abläuft, bin ich über euere Aussagen froh.
    Somit muss ich also nicht im vollen Galopp hinter Tom durch den Wald preschen. :D
    Sondern kann es auch ruhiger angehen.

    Vielen Dank.

  • Eine Freundin mit einem 9jährigen Gelenkgeschädigten Hund macht jetzt auch Mantrailing. Hund kann sich endlich wieder mal "ins Zeug" legen.

    Macht Hund und Frauchen bzw. Herrchen viel Spaß ist aber, wie schon geschrieben, eine "sportliche" Sache. HH braucht wohl doch auch viel Energie :D

  • Zitat

    Macht Hund und Frauchen bzw. Herrchen viel Spaß ist aber, wie schon geschrieben, eine "sportliche" Sache. HH braucht wohl doch auch viel Energie :D

    Doch nichts mit hinterherschlurfen? :schiefguck:
    Dann werde ich mal an meine Sportlichkeit appellieren. :D

  • och, musst Tom vielleicht einfach vorher einprägen auf dich Rücksicht zu nehmen :D .

    Gesehen habe ich es noch nicht, kann also nur von den Erzählungen meiner Freundin berichten. Und Blacky hat es wohl immer ziemlich eilig wenn er erstmal in "Fahrt" ist.

    Wieweit das kontrolliert werden kann bzw. soll weiß ich allerdings nicht :???:

  • Oh ja,meine kleine Rieke(18kg) hat mich voll in ein Matschloch gezogen und da es bergauf ging,bin ich voll reingeflogen.

    Du brauchst ein gut sitzendes Geschirr und eine Schleppleine,das ist eigentlich schon alles.Berichte dann mal,falls es klappt.

    Ich such mal Bilder raus.

    Rieke beim anfüttern

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    auch das Suchopfer lockt Rieke mit dem superduper Leckerlie -bei uns gabs immer Rinderhack-gibts sonst nie,nur zum Mantrailing

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    das Opfer hat vorher eine Duftprobe von seinem Körper mit einem tempo abgenommen und dieses in einer Plastiktüte luftdicht verpackt
    Rieke muss,nachdem das Opfer verschwunden ist,in diese Tüte reinriechen um die Fährte aufzunehmen

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    auf ein bestimmtes Wort ,das immer das gleiche sein sollte,bei uns "go" ,geht der Hund los,hoffentlich in die Richtung in die das Opfer verschwunden ist.Die Schleppleine dabei locker/straff aber nicht schleifend halten.Das Tempo bestimmst Du und es sollte nicht so schnell gewählt werden,da später auch über größere Strecken gesucht wird und da hält das sonst keiner aus,also soll dem Hund von Anfang an ein gemäßigtes Tempo angewöhnt werden

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    wenn der Hund das Opfer gefunden hat,haben wir geclickert und haben richtig abgefeiert und gelobt was das Zeug hält. Das Opfer,welches vorher mit dem Rinderhack verschwand,belohnt den Hund nun mit diesem.

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    Das ganze haben wir 3xpro Trainingstag gemacht,mit wachsenden Schwierigkeiten und Entfernungen.Wir waren ein Team von ca 3-4 Hunden,jeder hat das auf sich abgestimmte Training bekommen.Zum Bsp,Riekes Freund,ein Vizsla,hat natürlich ganz andere Suchqualitäten als mein Terrier und hat auch schon Opfer auf einem Hochsitz gefunden.Er hatte also schon am Anfang schwierigere Suchen. Rieke dagegen hat Angst vor Fremden,da durfte an 2 Tagen meine Tochter bzw meine Freundin das Opfer spielen und erst dann kam wer Fremdes dran.Man kann es also wirklich sehr individuell gestalten,kommt auch immer auf die Hundeschile an.

    Ups ,das war jetzt etwas viel,aber ich hoffe es informiert Dich ein wenig und erleichtert die Entscheidung.

    LG Silke+Rieke

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