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    Hallo liebe Forumuser und Hundehalter,


    Bereits seit meiner frühsten Kindheit hatte ich viele Hunde in meinem Umfeld (Freunde, Verwandte) und jetzt wo ich meine eigene Wohnung (Single Haushalt 35m²) habe möchte ich mir auch meinen eigenen treuen Gefährten zulegen. Jedoch stellen sich mir einige Fragen die ich leider sehr unterschiedlich beantwortet bekommen habe. Darum wende ich mich an die "fast" unendliche Welt des Internets und Menschen mit Erfahrungen.


    Ich möchte im Grunde wissen ob es für mich und natürlich auch das Tier machbar ist wenn ein Hund bei mir leben würde. Was die Rasse angeht, bin ich relativ aufgeschlossen, sollte allerdings kein Kampfhund oder Handtaschenkleffer sein. Ein Mischling mittlerer Größe wäre so mein Favorit.


    Jetzt das, was mir am meißten Sorge bereitet...Ich bin momentan noch in der Ausbildung, sieht aber verdammt gut aus dass ich in 5 Monaten nach Beendigung meiner Lehre übernommen werde. Habe dann mehr Geld zur Verfügung "falls" ich mal zum Tierarzt müsste und etwas mehr Geld aufbringen muss, daher bin ich der Meinung noch das halbe Jahr zu warten(Bei 19 Jahren machts das ja auch nicht mehr :D )


    Das Problem ist jetzt eigentlich dass dann bzw. jetzt auch schon eine 38 Stunden Woche (7.5 St. am Tag) Arbeiten muss. Ich würde zwar vorher und direkt danach mit dem Hund rausgehen aber ich glaube 8 Stunden sind schon ne lange Zeit.


    Habe gehört man könne den Hund daran gewöhnen dass er nur 3 mal am Tag rausgeht (sofern er nicht Durchfall etc. hat) und ihm 8 Stunden auch nichts ausmachen. Andere meinen jedoch was anderes. Klar, gefallen würde es ihm in dem Moment nicht sonderbar aber machbar ists schon ohne ihm großartige Seelische / Körperliche Schäden zuzufügen oder?


    Leider habe ich keinen Garten wo ich ihn rauslassen könnte und im Moment siehts auch schlecht mit einem Hundesitter aus.
    Welche Hunderasse würde sich denn besonders bzw. gar nicht für diese unflexibilität meinerseits eignen oder ist das generell total egal?


    Was das Thema Versicherungen und Steuern angeht habe ich soweit mal nachgesehen, wäre ich zusammen bei ca. 120 Euro im Jahr. Das kommt zwar immer auf den Hund, die Gemeinde usw. an aber letztendlich bewegt sich das schon so in dem Rahmen oder liege ich komplett falsch?


    Mit Fressi und Vers. + Steuer würde ich mit dem Hund pro Monat um die 40 euro kommen, ist das soweit korrekt? Tierarzt Rechnungen mal ausgenommen.


    Wo ich beim nächsten Thema wäre. Einige meiner Freunde und Bekannte haben bereits seit Jaaaahren Hunde und waren nie großartig beim Tierarzt. Einige sogar nur zum Impfen und später dann im hohen Hundealter zum einschläfern...
    Andere wiederum haben Jährlich hunderte gar tausende Euro ausgegeben weil dauernd irgendwas gewesen ist.


    Ich weiß, das sind eine Menge Fragen und ich bitte Euch alle mir Eure Meinung zu einer Hundeanschaffung meinerseits, als auch eigenen Erfahrungsschatz preis zu geben :-) Möchte nämlich nicht unnötig meinen Gefährten anschaffen um ihn dann nach ein paar Monaten wieder abgeben zu müssen. Das wäre für mich und das Tier selbst auch nicht gut.


    Freue mich auf viele hilfreiche Antworten.


    LG
    André


    "Edit"
    Ich habe ganz vergessen was zur Rasse dazu zu sagen^^ Mein Hund sollte mit mir schmusen, aber auch mal draußen oder in der Wohnung mit mir spielen und wenn möglich nicht nur am rumbellen sein. Viel Sport mache ich allerdings nicht (bin kein großer Läufer).

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  • Hallo Tunexor,


    ich kann dir nur einige Kosten aufzählen,ich hab einen Labi, also mittelgroß.


    Futter etwa 40 euros im monat
    Steuer erfährst du bei deiner gemeinde, in Nürnberg kostet es 130 / jahr, hier bei mir nur 30 !


    Versicherungen sind auch sehr unterschiedlich, du kannst auch eine Krankenversicherung abschliessen für Not-Op ( sehr teuer bis unbezahlbar. Die KV kostet so um die 30 euros / monat )


    Haftpflicht wäre auch sehr wichtig, kostet zwischen 40 und 70 / Jahr


    Impfungen kosten zwischen 20 und 60 Euros, je nach impfung, bei welpen muß du 3 mal hin und dann nur noch einmal /jahr bzw. manche Impfungen halten 3 jahre.


    Ich denke mit 40 euros / monat hast du etwas zu niedrig gerechnet, meine katze kostet mir 30 im monat ohne TA kosten, also nur futter und katzenstreu,


    rechne eher mit 80 / monat ohne Luxus Futter und nur wenn der hund fit ist und nicht kränklich.


    Labi schmusen und spielen übrigens total gerne und lassen sich leicht führen, brauchen aber realtiv viel auslauf ( so 2 stunden pro Tag ) und bleiben aber gar nicht gerne den ganzen Tag allein.

    ganz lieber Gruß von sithi mit Amy (Labrador Mädchen) und Amelie (Bommel genannt und Neufi Mädchen)

  • Hallo Andre,


    erstmal herzlich Willkommen hier im Forum und toll das du dir vor dem Kauf eines Hundes so viele Gedanken machst.


    Und ich muss Sithi recht geben, m.M. sind 40 € im Monat auch zu knapp kalkuliert. Zu mal noch viele andere Kosten auf dich zukommen, Futter, Kauartikel, TA, Haftpflichtvers., Steuern kommen noch die Ausbildungskosten für den Hund dazu, Trainingsleckerlies, Hundeschule, Anfahrt zur Hundeschule, da sumiert sich das schon! Ich bin im ersten Jahr bestimmt im Schnitt bei 150 € im Monat gewesen!


    Bez. des Alleinbleibens, ja das ist ein herrliches Streitthema unter den Hundebesitzern. Ein erwachsener, gesunder Hund kann locker 8 Stunden innehalten, aber ein Hund ist ein Rudeltier und davon mind. 8 h allein sein (andere Freizeitaktivitäten noch garnicht bedacht) ist m.M. zuviel! Zumal auch ein erwachsener Hund, der Allein bleibt, das bei dir auch erstmal nach/in der Eingewöhnungsphase lernen muss! Was er bei xy ohne Probleme konnte, wird nicht 1:1 auf einen neuen Besitzer übertragbar sein.


    Du solltest eine Lösung finden für deine Arbeitszeit!!! Zumal dein Hund mal krank wird, du mal krank bist, schlimmsten Fall ins KH, was ist dann mit dem Hund??? Was ist mit Urlaub???


    Hier läuft gerade ein sehr ähnlicher Thread, lies dir den mal durch:
    http://www.dogforum.de/ftopic68740.html


    Liebe Grüße
    Kordi

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    Liebe Grüße
    Kordi
    mit Labrador Leo *07 & Aussie Barley *09

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  • Ich denke das mit dem "nur" drei mal am Tag rausgehen ist das geringste Problem, vorausgesetzt, Du holst Dir keinen Welpen...


    Das mit dem alleinebleiben schon eher.


    Wenn Du so viele Menschen mit Hund in Deinem Verwandten und Bekanntenkreis hast, könnt Ihr Euch unter Umständen gegenseitig unterstützten, auch was die Betreuung im Urlaub/bei Krankheit angeht.


    Ich will ehrlich sein, ich würde meinen Hund nicht acht Stunden alleine sein zumuten wollen. Als ich noch "außer Haus" arbeiten ging, habe ich nur halbtags gearbeitet, oder ich konnte ihn mitnehmen. Unsere beiden Zicken haben wir zu uns geholt,als klar war, dass ich von zu Hause aus arbeiten kann.

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

  • Ich finde acht Stunden alleine sein für einen Hund definitiv zu viel. Zumal es dabei ja nicht bleiben wird. Du musst einkaufen, mal zum Doc, vermutlich gehst Du hin und wieder ins Kino oder in eine Kneipe - da summiert sich die Zeit dann auf viel mehr als acht Stunden.


    Außerdem fallen mir solche "schlimmen Worte" wie "Kampfhund" und "Handtaschenkläffer" auf - da solltest Du vielleicht noch etwas an der Bekämpfung Deiner Vorurteile arbeiten, denn beide Bezeichnungen haben ihren Ursprung in der Behandlung/Erziehung der Hunde durch den Menschen, nicht etwa im Charakter des Hundes!


    Nichts für ungut ;) !


    Eine kluge Entscheidung
    wünscht Dir Wauzihund

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo, :)


    Ich würde dir hier noch nicht zu etwas konkretem raten,
    lies einfach mal hier im Forum mit und lern die Hundewelt ein bisschen besser kennen ;) sie ist schier unendlos.


    Du wirst spätestens nach einem halben Jahr dogforum selber besser wissen, was du dir zutrauen kannst, als jeder von uns.


    Die Grundlagen der Hundehaltung angefangen bei Auslastung/Erziehung/Leinenführigkeit/Stubenreinheit/Leinenaggression... bis hin zu Gesundheit/Ernährung/Impfung ... müssten dir bis dahin bekannt sein. Wie wärs wenn du mal mit Hunden aus dem Tierheim arbeitest?


    LG Jana

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

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