merkwürdiges Verhalten
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Da kann ich nur noch mal sagen: Hab Geduld, bitte!
Wo auch immer das jetzt genau herkommt:
1. Sie ist nicht gerne draußen, weil sie Angst hat. Die musst Du ihr langsam und vorsichtig nehmen. Immer nur wenige Meter mehr. Irgendwann platzt der Knoten und dann gehts wie von allein, glaub mir. Sie wird ja in der Zeit der Krankheit viel von dem, was sie schon kannte, vergessen haben. Das dauert eine Weile, bis sich Erfahrungen festigen.
2. Sie muss Kondition aufbauen. Im Moment ist sie sicher auch deshalb noch so schlapp, weil sie nicht mehr viele Muskeln hat. Die kannst Du nur langsam durch Bewegung aufbauen.
Und das ist bei euch ein kleiner Teufelskreis. Mit Gewalt geht da aber garnichts. Du musst erstmal langsam an der Angst arbeiten, damit ihr dann gezielt Kondition aufbauen könnt.
Tut mir leid aber: Stell Dich sicherheitshalber schon mal drauf ein, dass lange Spaziergänge oder gar mit ihr laufen frühestens im späten Frühjahr möglich sein werden.
Tut mir leid - aber da musst Du wohl durch!
Liebe Grüße - Vor einem Moment
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Hallo,
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problem ist, dass nur 3 der geschwister in NRW geblieben sind, davon wohnt einer bei der züchterin selbst, die vermutlich nicht die zeit dazu haben wird. und der andere rüde ist extrem agil und rennt weg, sobald er von der leine gelassen wird... ich bezweifle, dass unsere da mitgehen würde... zumal sie diesem auch in der welpengruppe mehr oder weniger aus dem weg geht.
wir habenja einige hunde in der nachbarschaft, die man hin und wieder mal trifft. allerdings ist es nich tso einfach auf einen nenner zu kommen, was die uhrzeit anbetrifft... da fast alle arbeitstätig sind.
mit anderen hunden läuft sie allerdings meist problemlos mit, wenn sie diese kennt.wäre ein zweithund vielleicht eine möglichkeit? (auch wenn das eine riesen diskussion mit meinen eltern geben würde... einfach mal so eine idee halt)
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Naja, da Deine Eltern die meiste Zeit und das Geld für einen zweiten Hund aufbringen müssen, musst Du das wirklich mit ihnen diskutieren.
Und: Natürlich, im besten Fall findet ihr einen selbstbewussten, lauffreudigen und souveränen Hund, der sich spontan mit Grishi (so hieß sie doch, oder?) versteht. Aber da man Hunde nicht wie im Katalog bestellen kann, mit Gewährleistung und Rücktauschrecht, kann es natürlich auch sein, dass sich die beiden erstmal gar nicht vertragen. Die Kleine bekäme dann sicher noch mehr Angst und ihr müsstet getrennt Gassie gehen. Außerdem kann Dir niemand garantieren, dass der nächste Hund nicht auch mal krank wird. Willst Du dann einen Dritten holen?
Also, ich finde: Zeig doch mit Deinen 17 Jahren einfach mal ein bisschen Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein und kümmere Dich geduldig um Grishi. Es ist doch ein Riesenglück, dass sie eine Menignitis überhaupt überlebt hat! Alles andere wird schon, wenn sie wieder ganz gesund ist. (Solange sie noch, wenn auch kleine Mengen, Kortison bekommt, ist sie ja wohl noch nicht wieder ganz hergestellt). Lass ihr die Zeit wieder ganz gesund zu werden. Und holt dann gemeinsam das in der Zeit der Krankheit versäumte auf. Es geht nicht immer alles von jetzt auf gleich, sorry, aber diese Erfahrung musst Du jetzt einfach machen.
Viel Erfolg!
Kirsten -
Zitat
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Wir besuchen bisweilen einmal die Woche die Welpenschule (bei der Züchterin).
Grishi ist jedesmal begeistert die Züchterin zu sehen, läuft schwanzwedelnd auf sie zu und fangt an zu jauchzen und zu fiepen vor Freude, wenn diese sie knuddelt. Ein wirklich schönes Bild!
Ach in der Welpenschule übrigends tobt, spielt und käbbelt sie ausgiebig mit ihren Geschwistern.
...Vielleicht hat die sensible Grishi schlicht und einfach "Heimweh"?
Vielleicht solltet ihr Euch von der Züchterin "abnabeln" und eigene Wege gehen, damit Grishi einen Trennungstrich unter ihre Welpenzeit ziehen kann und zu Euch eine neue Bindung aufbauen kann, zu der sie, da sie die Züchterin häufig sieht, nicht recht im Stande ist? -
das mit dem zweithund war lediglich ein gedanke... ich hatte nicht vor nun direkt mit meinen eltern darüber zu diskutieren um morgen einen weiteren hund anzuschaffen.
zumal der zweithund auch kein rassehund von einer züchterin sein würde, sondern ein hund aus dem tierheim, zu dem wir guten kontakt haben. damit wäre das "rücktauschrecht" (auch wenn es hart klingt) gegeben und man könnte nach einem hund suchen, der sich gut mit grishi verträgt.
aber wie gesagt, das war eine überlegung, falls ihr verhalten auf längere zeit nicht besser wird.es wäre vielleicht eine möglichkeit die welpenschule nichtmehr zu besuchen... aber da ist die frage ob das nicht eher schlecht als recht ist, zumal grishi an diesem ort eine menge gleichaltrige zum spielen hat.
gassi-geh-ideen hat aber sonst auch keiner mehr, oder?

liebe grüße!

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es wäre vielleicht eine möglichkeit die welpenschule nichtmehr zu besuchen... aber da ist die frage ob das nicht eher schlecht als recht ist, zumal grishi an diesem ort eine menge gleichaltrige zum spielen hat.
...Die hat sie auch in anderen Hundeschulen.

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gassi-geh-ideen hat aber sonst auch keiner mehr, oder?
Habe in einem anderen thread neulich mal von einer Pflegestelle gehört, die sehr verstörte Welpen aus Malta, glaube ich, aufgenommen haben. Davon war eines so verängstigt, dass es auch keinen Schritt vor die Tür gehen wollte. Die haben den Kleinen dann in einen Kinderwagen gesetzt und ihn erstmal Spazieren geschoben. Nach einer Weile wurde er so neugierig, dass er schon hie und da mal ein paar Schritte raus ist.
Ich persönlich kann mir das für mich zwar so nicht vorstellen - aber vielleicht wäre es eine Idee für euch, muss ja kein Kinderwagen sein, vielleicht ein Bollerwagen. Müsstest sie da allerdings irgendwie sichern. Und immer, wenn ihr dann mal auf befreundete Hunde trefft oder irgendwas superinteressant ist, lässt Du sie raus. Irgendwann läuft sie vielleicht die Strecke zurück usw. Vielleicht kommt ihr so weiter
Ansonsten weiß ich auch nicht, Du sagst ja, Du hättest schon alles Mögliche ausprobiert. Wenn Du nicht "schieben" willst, kann ich nur zu ihrem Lieblingsspielzeug oder Leckerlie raten und wirklich Meter für Meter, loben und, ganz wichtig!, zurück, bevor sie nicht mehr will. Bei jedem Gassigang, zwei Meter weiter - bis der Knoten geplatzt ist. Wie gesagt, das braucht seine Zeit.
Viel Erfolg jedenfalls!
KirstenP.S. Nur noch mal kurz zum Zweithund. Ich will hier nicht mit Vorwürfen um mich werfen, so ist das nicht gemeint. Aber ich weiß, dass man mit 17 einfach noch sehr ungeduldig ist - und das ist ja auch gut so aber hier eben m.E. das Hauptproblem. Sorry. Aber weil Du schreibst, ein Hund aus dem Tierheim, wäre dann mit Umtauschrecht: Also, den Gedanken vergiss bitte, bitte ganz schnell wieder. Das darf man einfach nie, nie, niemals tun: EIn Tier aus dem Tierheim holen, und dann ohne ganz, ganz, ganz triftigen Grund (wie Tod oder schwere Krankheit, drunter lass ich nix gelten) wieder zurückgeben. Das wäre das Gemeinste, was man einem Tier antun kann. Vielleicht hast Du es nicht so gemeint, dann entschuldige bitte. Aber falls doch: Ein ganz klares: Nein!!!! von meiner Seite
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du willst damit sagen, dass es besser ist zwei hunde im haus zu halten, die sich absolut nicht verstehen und beide unglücklich miteinander und mit der situation sind, als den einen hund an eine andere familie weiter zu vermitteln, in der er wesentlich besser aufgehoben wäre?
aber danke für die ideen!

lg -
Zitat
du willst damit sagen, dass es besser ist zwei hunde im haus zu halten, die sich absolut nicht verstehen und beide unglücklich miteinander und mit der situation sind, als den einen hund an eine andere familie weiter zu vermitteln, in der er wesentlich besser aufgehoben wäre?
aber danke für die ideen!

lgNein, sie will damit sagen, das ein Hund kein Wegwerfprodukt ist, dass man an- und abschaffen kann wie man gerade lustig ist.
Womit sie absolut recht hat.Mal im Ernst, Du kommst doch schon mit einem Hund nicht klar, wie soll das denn mit zweien klappen? Get real!
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Einen anderen Hund dazu holen, das halte ich auch für komplett falsch. Der hat wieder andere Baustellen, an denen gearbeitet werden muß und bringt nur nochmal mehr Arbeit mit. Zudem würde Eure Kleine schnell die schlechten Manieren vom Älteren annehmen, dann gilt es viele viele Baustellen auszubügeln!
Meine Schwester hat auch eine extreme Angsthündin aus Spanien. Die hat auch keinen Schritt aus dem Garten gemacht. Ich war mit meiner Shiva oft beim Spielen bei ihr. Die Zwei haben sich super gut verstanden und sehr viel gespielt. Nach 3 Wochen sind wir mal gemeinsam eine ganz kleine Runde gelaufen. Aber anfangs gemeinsam raus aus dem Hof (wir haben einen großen Hof) und wieder rein. Und immer ein paar Schritt weiter. So weit, wie es der Hund zugelassen hat. Dann wieder gemeinsam zurück und spielen. Die hatte Angst vor jedem Auto, Mensch, Mülltonne, Strommast usw. Sie ist jetzt seit 5 Monaten hier und spazierengehen ist überhaupt kein Problem mehr. Selbst wenn Radfahrer kommen. Es darf sie immer noch niemand anfassen. Sie fährt immer noch nicht gerne Auto. Sie hat noch sehr viele Baustellen, aber mit der Zeit lösen sich viele Probleme.
Es wäre wirklich schön, wenn ihr einen Hund in der Nachbarschaft hättet, der nur mal so 10 Min. zum Spielen kommen kann. Danach ein paar Schritte gemeinsam gehen und wieder zurück und spielen. Das ganze dauert 20 Min. Und irgendwann will die auch da hin, wo der andere Hund hingeht.
Also - wie schon gesagt: VIEL GEDULD UND SPUCKE!!!! - Vor einem Moment
- Neu
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