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Unverträglichkeit

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    Also… Es geht nicht um meine Beiden sondern um den Westie meiner Schwiegereltern. Sie ist 6 Jahre alt und kastriert. Lebt auch schon seit dem Welpenalter bei ihnen, allerdings war sie schon 4 Monate. Die „Züchterin“, soweit man sie so nennen kann, war nun wirklich nicht die Beste. Als sie die Kleine abgeholt haben war sie wohl schon sehr ängstlich und die Frau musste sie aus der Ecke ziehen. Kenne ich persönlich z.B. nicht von meinen Beiden. Die kamen, wie auch ihre Geschwister, angerannt und waren neugierig. Wie Welpen eben so sind. :)


    Nun gut der Hund wurde eben mitgenommen….


    Als sie etwa ein Jahr alt war kam noch ein zweiter Hund. Ein kleiner Jack Russel Welpe. Die Kleine war aber nur ein paar Tage da, weil Nessie (der Westie) die Kleine absolut nicht im Haus haben wollte. Seitdem war Nessie alleine. Bekannte haben auch einen Hund, der super lieb ist. Wenn er zu Besuch kommt klappt das genau so wenig. Sie duldet keinen in IHREM Haus. Aber auch, wenn sie mit Nessie zu Besuch dort waren ging es nicht gut.


    Dann kam unsere Emmi. Wir haben die Beiden sich ganz langsam kennen lernen lassen. Haben uns an Stellen getroffen wo Beide noch nicht waren und es ging ganz gut. Nessie hat zwar nicht mit Emily gespielt aber es war ok für sie, dass Emmi mit kam.
    Nach einer Weile haben wir die Beiden mal in den Garten gelassen und es klappte. Zwar auch wie draußen aber es ist nichts passiert.


    Emmi hat eine Angewohnheit….wenn andere Hunde langes Fell haben zupft sie gerne daran. Nessie hat ihr auch immer gezeigt ich will das nicht und Emmi hat sich dann immer wieder unterwürfig gezeigt. Hat dann allerdings wieder weiter gemacht. Bis es irgendwann eskaliert ist. Nessie ist auf Emily losgegangen und hat sie auch erwischt. Wir konnte gerade noch das Schlimmste verhindern.
    Seit dem Tag lassen wir die Beiden nicht mehr zusammen. Mir war es einfach zu gefährlich.


    Dazu kommt noch, dass Nessie auch mich schon mehrmals gebissen hat. Aber auch nach den anderen Familienmitgliedern schnappt sie regelmäßig. Dabei muss man sagen…ich darf fast alles mit ihr machen. Z.B. das Baden klappt sehr gut bei mir oder das Scheren mit der Maschine hab ich ihr beigebracht.


    Dann kam Lilly....und Lilly ist wie ein rotes Tuch für Nessie. Wenn sie Emily sieht schaut sie aber mehr auch nicht, wenn allerdings Lilly zu sehen ist dreht sie durch. Sie rastet Buchstäblich aus und ist dann auch nicht mehr zu beruhigen. Also wir lassen sie nicht zusammen sondern es ist schon so schlimm, wenn sie Lilly nur durchs Fenster sieht.


    So jetzt zu meiner Frage....
    Kann man da noch irgendwas machen, dass die Drei wenigstens irgendwann mal zusammen in den Garten können?


    Achso, was vll noch wichtig wäre. Nessie hat ein vergrößertes Herz und war in den letzten Jahren als es nicht behandelt wurde recht träge. Jetzt wo sie ihre Tabletten bekommt lebt sie wieder richtig auf. Sie rennt wieder durch den Garten und will auch wieder spielen. Seitdem ist es noch ein wenig schlimmer geworden mit der Aggressivität.


    Ich hoffe ihr könnt mir helfen...und wenn noch was unklar ist oder ich was vergessen habe einfach fragen. :)



    EDIT:


    Schon was vergessen...


    Also bisher hatten Emily und Lilly noch nie mit irgendeinem Hund Probleme. Die Beiden freuen sich immer so sehr jemanden zu treffen.

    LG
    Tina, Emily (06.12.2007) & Lilly (14.03.2008)


    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles,
    was sie uns zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.
    (Roger Andrew Caras)

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  • Wenn Nessie so ausflippt, meinst du sie hat dann eher Angst oder ist es wirklich Aggression?
    Hat Nessie denn auch mit anderen Hunden Probleme oder ist es nur mit deinen beiden (bzw. deiner Lilly)?


    Wenn es angstaggressives Verhalten ist, dann hilft bei der Vorgeschichte wahrscheinlich nur ein guter Hundetrainer...


    bzw. würde ich mich lieber jetzt an einen Hundetrainer wenden, bevor schlimmeres passiert, denn ihr habt ja so schon versucht die beiden aneinander zu gewöhnen.

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

  • So wie Leela geschrieben hat und noch dazu mal ein Check beim TA. Schilddrüsenwerte mal kontrollieren lassen. Die Unterfunktion der Schilddrüse kann zu Aggressionen führen.


    Aber den Weg zum Hundetrainer erspart das sicherlich nicht.

    Viele Grüße, Kerstin


    Das Leben besteht nicht aus den Momenten in denen du atmest, sondern aus denen, die dir den Atem rauben.


    Roxy, geb. ca. Mai 2008 Roxys Fotothread: Ein Bayer wird Hesse
    In Gedanken bei Fritzchen, 11.06.1991 - 07.12.2008.

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  • Danke für eure Antworten... :)


    Also ich denke nicht, dass sie Angst hat. Ich kenn das ja von meiner Lilly. Wenn ihr etwas nicht geheuer ist wird erstmal alles verbellt. Es ist dann aber auch ganz schnell wieder gut, wenn sie merkt ach da passiert ja gar nichts und freut sich dann überschwinglich.
    So etwas kenn ich von Nessie überhaupt nicht. So etwas kenn ich von Nessie überhaupt nicht. Wenn Nessie so ausrastet bellt, knurrt und kratzt wie wild an dem Fenster oder der Tür.


    Mit anderen Hunden versteht sich Nessie genauso wenig (s. o. "Als sie etwa ein Jahr alt war kam noch ein zweiter Hund. Ein kleiner Jack Russel Welpe. Die Kleine war aber nur ein paar Tage da, weil Nessie (der Westie) die Kleine absolut nicht im Haus haben wollte. Seitdem war Nessie alleine. Bekannte haben auch einen Hund, der super lieb ist. Wenn er zu Besuch kommt klappt das genau so wenig. Sie duldet keinen in IHREM Haus. Aber auch, wenn sie mit Nessie zu Besuch dort waren ging es nicht gut.").


    Ich bin, als ich selber noch keinen Hund hatte, regelmäßig mit ihr spazieren gegangen und da hat sie sich für andere Hunde nicht interessiert. Weder im positiven noch im negativen Sinne. Aber das war eben immer nur draußen.


    Was bei Nessie noch sehr schlimm ist, wenn sie etwas hat (z. B. Rinderohr oder Knochen) darf man es ihr nicht abnehmen. Auch in die Nähe sollte man nicht komme. Oder, wenn sie auf dem Wohnzimmertisch sitzt und man schickt sie runter, sie aber nicht hört, darf man sie auch nicht anfassen.


    Das mit dem Hundetrainer hab ich auch schon oft vorgeschlagen aber irgendeinen Grund gibt es immer warum es im Moment nicht geht.
    Deshalb wollte ich hier mal fragen ob es für mich so auch eine Möglichkeit geben könnte an der Situation etwas zu ändern. Oder ob ich bei dem Zusammenführen etwas falsch gemacht habe.


    Das mit der Schilddrüse werde ich mal vorschlagen....

    LG
    Tina, Emily (06.12.2007) & Lilly (14.03.2008)


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  • Zitat von "WhiteAngel"

    ......wenn sie auf dem Wohnzimmertisch sitzt und man schickt sie runter, sie aber nicht hört, darf man sie auch nicht anfassen.


    Was hat sie denn auf dem Wohnzimmertisch zu suchen? Da gehört ein Hund nun wirklich nicht hin!


    Zitat von "WhiteAngel"

    Das mit dem Hundetrainer hab ich auch schon oft vorgeschlagen aber irgendeinen Grund gibt es immer warum es im Moment nicht geht.


    ......


    Das mit der Schilddrüse werde ich mal vorschlagen....


    Mir scheint der Hundetrainer ist viel, viel wichtiger als der Schilddrüsencheck. Kann es sein, dass Deine Schwiegereltern sich einfach keinen großen Kopf machen möchten?


    Dass vor etwa 5 Jahren ein Welpe ins Haus kam und nach wenigen Tagen wieder abgeschafft wurde, finde ich etwas bezeichnend für die Haltung der Schwiegereltern.


    Ich denke, das hilft nichts! Mit der Unverträglichkeit von Nessie müsst Ihr wohl ein Stück weit leben. Vielleicht kriegt man es hin, dass Eure Hunde in verschiedenen Räumen oder in weit entfernten Ecken sich zumindest tolerieren.


    LG Appelschnut

    Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!
    (Sprichwort der Dakota Indianer)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • LG
    Tina, Emily (06.12.2007) & Lilly (14.03.2008)


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  • Tja... ich seh das wie Appelschnut.


    Ich mein ein Test bei Ta ist nicht schlecht, aber wenn deine Schwiegereltern ihr Verhalten nicht ändern, wird sich auch am Hund nichts ändern.


    Du hast es probiert, aber es hat nicht funktioniert.


    Du zählst ja selbst die ganzen Probleme auf die es mit Nessie gibt, also du siehst sie ja.
    Es ist ja nicht so, dass du das Verhalten für normal hälst.


    Der Hund braucht Grenzen. Da er sie nicht bekommt, benimmt er sich wie er möchte, auch anderen Hunden gegenüber. Ich persönlich hätte zu große Bedenken, als dass ich meinen Hund mit Nessie zusammenlassen würde.

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

  • Zitat von "Leela"

    Ich persönlich hätte zu große Bedenken, als dass ich meinen Hund mit Nessie zusammenlassen würde.


    Da geht es mir genau so... Mir tut es nur so leid, um Nessie. Wenn wir zu besuch sind ist entweder Nessie im Wohnzimmer oder Unsere. :|
    Vll schaff ich es ja noch, dass sie sich überreden lassen und einen Hundetrainer mal kommen lassen.
    Wüsstet ihr jemand gutes in unsere Nähe?

    LG
    Tina, Emily (06.12.2007) & Lilly (14.03.2008)


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