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Nervenstarker Welpe

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    Hallo,
    ich bräuchte mal ein paar Tipps. Wir sind seit 6 Wochen stolze Besitzer eine kleinen Hundemädchens (Mischung aus Border/Schäferhund/Schnauzer). Ist wirklich ein absolut liebes, anhägliches und für Ihr Alter auch schon recht folgsames Hundekind. Allerdings nur solange wir nicht in der Wohnung sind. Sie kommt auf die besten Ideen, natürlich nur verbotene Dinge sind auch interessant. Soweit ist das ja wohl auch normal. Nun aber unser Problem: Sie nimmt Verbote einfach nicht ernst. Springt sie z.B. auf das Sofa und man setzt sie runter, springt sie direkt wieder darauf. Ein freundliches runtersetzen wird mit beissen in den Pullover quittiert. Ein freundliches Nein wird ignoriert und ein scharfes Nein wird mit bellen beantwortet. Die gleiche Reaktion wenn sie z.B. etwas annagt. Bietet man ihr Ersatz, z.B. einen Knochen oder ein Kauseil lässt sie es sofort fallen und geht wieder an verbotene Dinge. Konsequensen rufen auch nur ein Beisen oder bellen hervor. In diesen Fällen kommt man ja aber mit dem immer empfohlenen ignorieren nicht weiter, sonst haben wir bald keine heilen Möbel oder Tabeten mehr. Will man sie nehmen und auf ihren Platz schicken, meint sie man kann "Fangen" um den Tisch spielen. Sperrt man sie aus dem Zimmer, kratz sie sofort an den Türen. Da kann ich ja aber auch nicht reagieren. mach ich die Türe auf, hat sie Erfolg, lass ich sie zu, hab ich kaputte Türen. Hat jemand einen Tipp für uns wie wir ihr klarmachen können dass wir etwas ernst meinen und das "Spiel" beendet ist? Dinge wie Dosen mit Nägeln oder Ketten werfen haben wir auch schon ausprobiert. Aber sie ist kein bisschen schreckhaft (was ich auf der anderen Seite ja auch schön finde). Sie dreht sich um nimmt das "Wurfgeschoss" und zerbeist es.
    Wäre schön wenn uns jemand sagen kann wie man mit so einem Problem umgeht. LG

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  • Hallo,


    ich würde aufhören, mit Schepperdosen o.ä. zu werfen. Zum einen scheint sie das nicht zu beeindrucken und zum anderen stumpft sowas ganz schnell ab. Sie ist ja noch ein Hundekind und muß viel lernen.


    Das Problem versteh ich sehr gut. Die Konsequenz (kurzes Aussperren) zieht das nächste Problem mit sich, nämlich zerkratzte Türen.


    Kannst Du die Maus nicht kurz an ihrem Platz anbinden? So, daß sie nicht an Möbel oder so rankommt, sondern wirklich auf ihrem Platz bleiben muß? Wirklich nur kurz...1-2 Minuten...! Bedenke, sie ist noch ein Baby.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

  • Das Thema kommt mit bekannt vor! Haben auch einen Welpen (9,5 Wochen alt). Ich weiß wieviel unfug den Kleinen einfällt, wobei unsere Emma ja noch sehr jung ist und das bei ihr jetzt erst richtig losgehen wird. Mach dir nur immer bewusst, dass ein Welpe noch nicht wissen kann was richtig und was falsch ist. Sie bekommen ja kein Handbuch (Umgang mit Menschen) von ihrer Mutter mit. :lachtot:


    Als tipp kann ich dir nur geben, bleib konsequent. Überleg dir, was dein Hund darf und was er nicht darf. Setze Grenzen und setzte diese auch durch. D.h. zum Beispiel beim Thema Sofa: ich würde mich da gar nicht auf eine Diskussion mit dem Hund einlassen. Du sagst ja selbst, dass der Hund das als Spiel empfindet. Dann musst du das so hin bekommen, dass der Hund es auf dem Sofa so ungemütlich empfindet, dass er freiwillig runter geht. Das machst du am besten indem DU dich auf dem Sofa richtig breit machst. Der Hund soll kein Platz mehr haben. Zur Not nimm dir ein Hilfsmittel zur Hund. Irgendwas was du auf´s Sofa stellen kannst (z.B. einen Einkaufskorb oder einen großen Topf oder sonst was). Mit dem Teil rückst du immer näher an den Hund ran, bis er keinen Platz mehr zum sitzen hat. Wichtig ist, dass du selbst dich vom Hund abwändest. Es soll kein Machtspiel werden! Die meisten Hunde springen dann von selbst runter.
    Ansonsten kannst du dich ja mal von einem Bekannten beim Umgang mit dem Hund beobachten lassen. Manchmal verhalten wir selbst uns so, dass der Hund uns gar nicht ernst nehmen kann. Es ist manchmal so süß, was die Kleinen machen, dass wir anfangen zu lachen. Oder unsere Tonlage bei Lob und Tadel unterscheidet sich nicht wirklich. Klingt vielleicht ein bisschen komisch, aber mach doch mal ein Rollenspiel mit jemandem. So kannst du deine Stimmlage überprüfen lassen.
    LG

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  • Zitat von "Pumbala"

    Sie kommt auf die besten Ideen, natürlich nur verbotene Dinge sind auch interessant. Soweit ist das ja wohl auch normal. Nun aber unser Problem: Sie nimmt Verbote einfach nicht ernst. Springt sie z.B. auf das Sofa und man setzt sie runter, springt sie direkt wieder darauf. Ein freundliches runtersetzen wird mit beissen in den Pullover quittiert.


    Klar, schließlich ist das ein Spiel für den Hund. Raufhüpfen, runterheben, raufhüpfen, runterheben usw. usw...


    Zitat

    Ein freundliches Nein wird ignoriert


    Klar. Ein freundliches Nein ist ja eh schon ein Widerspruch in sich. Ein Verbot ist nicht freundlich und sollte daher auch nicht so wirken :wink:


    Zitat

    und ein scharfes Nein wird mit bellen beantwortet.


    Aha. Sehr interessant. Denn Bellen kenne ich meist von Welpen, die ein bisschen "grenzlos" vor sich hinleben. Das Bellen zeigt die Frustration - weil da plötzlich eine Grenze ist, die da noch nicht war.


    Im Grunde zeigt Dir das Bellen aber auch, dass Deine Botschaft beim Welpe angekommen ist. Also das Verbot. Daran solltest Du weiterarbeiten. Das Bellen einfach ignorieren, denn es wird sich bei konsequenter Umsetzung eines Verbots bald in Luft auflösen...


    Du solltest daran arbeiten, dass sie gar nicht dazu kommt Unsinn zu treiben. Wenn ich z.B. sehe, dass mein Zwerg aufs Sofa springen will, dann bekommt sie schon ein Nein, wenn sie nur zum Sofa hochschaut (der Beginn zum Ansatz vom Springen!). Tut sie es doch, dann fliegt sie vom Sofa. Und zwar äußerst unfreundlich!


    Was sie danach aus Frust tut, ist mir egal. Ich behalte nur mein Ziel im Auge: Hund nicht aufs Sofa.


    Genauso verfahre ich bei allen anderen Verboten.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Tja, das mit dem Anbinden machen wir im Moment so, ist wirklich die einzige Möglichkeit mit der wir sie im Moment ein bisschen "runter holen" können. Aber das kann ja auch keine Dauerlösung sein.
    Haltlos würde ich ihr bisheriges Leben auch nicht bezeichnen, die Grenzen waren eingentlich von Anfang an da. Aber solangsam scheint sie zu meinen dass sie sich nicht an das halten muss was wir sagen. Gut, das bellen kann ich ignorieren, aber wie werfe ich einen Welpen unsanft vom Sofa, wenn er mit den spitzen Zähnchen im Pulover hängt?
    Meine größte Sorge ist im Moment eigentlich aber einfach die Frage, ob das Verhalten so "normal" ist, da sie eben testet, und mit zunehmensdn Alter (und natürlich weiterer Konsequens) besser wird. Oder ob so ein kleiner Wurm schon zu Dominatz neigen kann?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das Wort Dominanz würde ich hier gerne rausnehmen, denn es ist ein junger Hund, der zum einen keine "echten" Grenzen kennt und zum anderen nicht mit Frust umgehen kann.


    Wenn du nicht willst das sie aufs Sofa geht, gibt es schon im Ansatz ein Nein, tut sie es dennoch, fliegt sie im hohen Bogen vom Sofa. Das muß so schnell und zügig gehen, daß sie erst gar keine Zeit hat um dir in den Pulli zu beißen.

    Simone mit Akuma & Akira

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