Schrecklicher Spaziergang

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    Ich war eben mit ner Freundin und ihrem Cairn Terrier Rüden Moritz unterwegs. Meine Mutter haben wir dann noch mit Chica getroffen. Und als wir so da lang sind ist ein mir bekannter Rüde über seinen Gartenzaun nach draußen gesprungen.
    Ich hab mir nix dabei gedacht, weil ich ihn ja kenne, aber nur mit Felix. Er hat sich dann auf den Moritz drauf gestürzt und hatte ihn fast komplett im Maul. Er hat ihn richtig übel zugerichtet. Keiner wusste was zu tun ist, Felix stand daneben und hat wie wild gebellt und Chica ist dazu, wusste aber glaube ich auch nicht so richtig was sie machen sollte.
    Ich hab versucht nach dem hund zu treten, aber der konnte mit dem Moritz im Maul weglaufen. Also hab ich ihn am Schwanz gepackt und festgehalten und angebrült, bis er losgelassen hat (ich weiß das soll man auf keinen Fall, aber darüber hab ich nicht nachgedacht). Der hat dann zum Glück auch verdutzt geguckt und ist wieder in seinen Garten abgehauen und ich hab ihm noch hinterhergeschrien.
    Er hat vorher nicht geknurrt und gar nix, einfach drauf. Mein Freundin ist mit den Nerven am Ende, die sind jetzt erst mal beim TA. Man konnt noch keine Verletzung sehen, Moritz ist auch direkt nach hause gelaufen, man konnte ihn nicht mehr stoppen.
    Ich hab jetzt Angst, dass er dem Felix auch was tut, wenn der Älter ist. Die verstehen sich normal immer gut, aber was ist, wenn der Tag kommt, an dem Felix zu alt ist??
    Das weiß man ja nicht vorher und ich will es eigentlich lieber nicht ausprobieren.
    So, das musste ich erst mal loswerden, echt zu viel Aufregung für einen Tag. Vor allem, weil ich mir jetzt von jedem anhören darf, das der mich ja hätte beißen können. Aber wenn ich nix gemacht hätte, hätte der den Kleinen glaube nicht mehr so schnell losgelassen....

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  • Puh, das hört sich aber böd an.
    Allerdings ist es schwer das Ganze zu beurteilen. Meine Hündin hatte kürzlich auch so ein nettes Treffen mit einem Cairn Terrier. Ich dachte auch, die verspeist sie zumFfrühstück. War aber nur Riesentheather und überhaupt keine Schramme. Ich war hinterher auch fix und platt, aber das passiert der Frau mit dem Terrier öfters. Deshalb hab ich mich mit diesen Terriern auseinander gesetzt, weil ich ja auch so geschockt war. Diese Terrier sind rechte Raufbode und fixieren ganz gerne andere Hunde. Sie reizen sie förmlich. Vielleicht nicht alle, aber viele. Und plötzlich, gehen andere Hunde auf diese ach so "süßen" Terriere los. Dass diese aber vorher unbemerkt provozierten, wird häufig übersehen.


    Auch wenn du mich jetzt steinigst, es ist so. Nun kann ich mir vorstellen, dass der Hund in dem Garten sich bedroht fühlte, es ist ja schließlich sein Revier, und deshalb auf den Hund losging, was er an sich nicht sollte. Klaro. Dass der Hund mit Moritz im Maul weglaufen wollte, finde ich reichlich merkwürdig. Wie schwer verletzt ist Moritz denn jetzt wirklich? Du sagst, er wurde übel zugerichtet, aber ihr habt keine Verletzung gesehen. Was hat Moritz jetzt denn wirklich?
    Ich glaube nicht, dass du um deine Hunde Angst haben mußt. Ich würde aber unbedingt mit dem Besitzer reden, denn der muß seinen Zaun so hoch machen, dass sein Hund nicht mehr drüber kann. Ist einfach so!
    Aber glaube nicht dass Cairn Terrier so wehrlos sind. Das sind wilde Kämpfer. Ob der andere Hund ihn wirklich platt machen wollte, weiß ich nicht. Wenn Moritz nicht verletzt ist, dann sicherlich nicht.


    LG Kindhund

  • Na gut, mit dem Hund im Maul weggelaufen ist er noch nicht, aber ich hab ihn auf jeden Fall nicht erwischt... Bedroht gefühlt hat er sich mit sicherheit nicht, weil Moritz schon an dem Garten vorbei war und im Gebüsch geschnüffelt hat.
    Der andere kam wirklich von hinten ohne Anzeichen an, da bin ich mir sicher. Ob er ihn wirklich verletzt hat, weiß ich noch nicht, ich ruf gleich mal an und frag, was der TA gesagt hat.
    Aber wehren konnte sich Moritz kein Stück. Der andere Hund hatte Schäferhundgröße, aber er hats auch gar nicht versucht. Er hat nur geschrien und das ist doch ein eindeutiges Zeichen, das der Hund aufgibt. Also mit jedem normalen Hund hätte das keinen Kampf gegeben.
    Moritz hatte auch noch nie diese Terrier-Probleme, weil er fremde Hunde einfach ignoriert.
    Was da abgelaufen ist war auf keinen Fall normal, ich habe schon mein ganzes Leben mit Hunden zu tun und da gab es kein Anzeichen von Verständigung oder Provokation vorher.

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  • Also ich kenne nur ausgesprochen verträgliche Cairn Terrier und ich kenne viele. Ja, sie sind mutig und trotzen nur so vor Selbstbewußtsein aber sind nicht unsozial.
    Hund ins Maul und weg?!? Vielleicht hat der Rüde den Kleinen als Beute gesehen und ihn deshalb gegriffen.


    VLG Verena

  • HI!


    Hatten die 2 vielleicht schonmal ne ausseinandersetzung?
    Ich mein bei Rüden ist des Verträglichkeit einfach nicht immer gewährleistet...also meiner hat da auch einen Kandidaten...als se klein waren haben sie gespielt und jetzt (keine ahnung was für ne Rasse...ne kleine Mischung glaub) ist der echt dran...und des Problem ist au das des kleine "Mistvieh" von weitem frech kläfft und wenn meiner des nur hört...ich sag nur da hilft kein Gehorsam mehr au nen halben Kilometer...bei anderen Hunden sind normal 4 scho genug.


    Was ich sagen will is, wenn irgendwas scho vorgefallen is merken Hunde des sich au...wenn au nix schlimmes was... vielleicht nur ein Blick!


    Außerdem find ich den Hund recht sozial zu Menschen, wenn er nachdem du ihn gepackt hast (sicher hat's ihm auch am Schwanz weh getan) nicht geschnappt hat...aber klar der Zaun MUSS höher werden.



    Und auch wenn mich manche für des Kommentar schlagen...wieso gleich zum TA? Wenn keine Wunde zu sehen ist und er so au net humpelt ist es nur unnötiges Geld, ein TA kann dem Hund au net den Schreck nehmen!


    Meiner Wurde au von 2 Rottweiller gepackt und war dann nen Tag a bissle ängstlich. Und? Des legt sich wieder und deswegen muss ich net meinen TA beschäftigen und ewig viel Geld ausgeben.


    Gruß
    Kleine+ KJ

    • Neu

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  • Es ist soweit ich weiß noch nichts vorgefallen, weil die Besitzer wissen, dass ihr Hund mit keinem Rüden klar kommt und ihn auch zu keinem Rüden lassen. Das der Zaun dann aber immer noch so niedrig ist versteh ich echt nicht...
    Ich kannte den Hund wie gesagt und habe ihn immer freundlich erlebt, deswegen habe ich mich auch getraut das zu machen. Bei nem fremden Hund weiß ich nicht, ob ich so beherzt eingegriffen hätte, weil selbst Felix da wahrscheinlich geschnappt hätte.
    Das ist auch der Grund warum ich das dem Hund nicht soooo übel nehme und ihn nicht am liebsten gleich erschießen würde...
    Zum TA wär ich vielleicht auch nicht gleich, aber sie haben sich halt Sorgen gemacht, dass er was schlimmes hat.
    Sind aber zum Glück nur kleinere Bisslöcher und Blutergüsse. Er hat jetzt Antibiotika und Schmerzmittel bekommen... Vielleicht etwas übertrieben, aber wenns beruhigt.
    Also es ist hätte auf jeden Fall schlimmer ausgehen können, das weiß ich....

  • Also ich würde auf jeden Fall zum TA. Was ist, wenn der Kleine innere Verletzungen hat! Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig. Wer kein unnötiges Geld für den TA ausgeben will, sollte sich keinen Hund anschaffen. Die kosten eben und es kommt halt vor, dass man auch mal was bezahlt, ohne das der Hund verletzt oder krank war.


    Verena

  • HI!


    1. Darum geht es sicher net, das ich dafür kein Geld ausgeben möchte!
    Bind die 1. die mit nem nur leicht humpelnden Hund (war öfter als er welpe war) zum TA geht!


    2. Die TA Rechnung, wenn was wäre würde ich dem Verursacher geben! Von dem her wäre ich WENNN meiner was gehabt hätte zum TA auch gegangen wenn ich kein Geld hätte!


    3. Mann muss nicht alle so verhätscheln! Ich hab meinen mit heim genommen nach so einem Vorfall und ihn gründlich abgesucht und den ganzen Tag beobachtet, des is genug!


    Ist sicher net unbedingt besser ihn mit Medikamenten zu zudrönen...und ich weiß von was ich red, meiner bekommt wegen seinen allergien oft genug welche...


    Gruß
    Kleine + KJ

  • Ja, aber nicht jeder traut sich zu innere Verletzungen zu erkennen. Übrigens auch für den Schreck d.h. die folgende Ängstlichkeit gibt es Mittel. Meine Hündin hatte mal einen Schock, nachdem sie gebissen wurde. Die Folge war, dass sie die ganze Zeit in die Wohnung machte und neben sich stand. Nach ein paar Globuli war alles wieder ok.


    Verena

  • HI!


    Sicher, wenn es soweit ist das der Hund so verängstigt ist, dann scho aber einfach beobachten find ich halt scho okay...klar, entscheiden muss des jeder selber!
    Ich mein halt nur das man net immer alles soooo übertreiben muss!
    Das ist aber natürlich immer von der Situation abhängig und auch wie alt der Hund sowie Rasse und sonstiges!
    Ich hab halt nen 3 Jährigen DSH, der steckt scho was weg, des geb ich zu!


    Und es kann natürlich sein das diesr Vorfall Folgen hat, ich mein wie der Hund auf andere Hunde zugehen wird und des ist natürlich blöd!
    Versteh au die Wut dann!
    MfG
    Kleine +KJ

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