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Spieltrieb mit Blüten und Steinen

  • Hallo,


    vielleicht hat von euch jemand einen Rat. Wir sind zur Zeit einfach überfordert mit seiner "oralen" Phase. :???:


    Wir spielen mit ihm im Garten, beschäftigen ihn und üben auch mit ihm. Doch trotzdem fährt er voll darauf ab 'ne Hibiskusblüte oder einen Stein ins Maul zu nehmen und dann seine Runden durch den Garten zu drehen.


    Wir versuchen es immer mit einem Pfui zu unterbinden, doch irgendwie lernt er nicht dazu. Mussten deshalb oft das Spielen abbrechen.


    Hat jemand vielleicht einen Tipp?

  • Entdecken, erfahren und ausprobieren gehört zum Lernen und Hund sein dazu ! Solange es nicht giftig ist laß ihn ...


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Ups Steine runterschlucken kann sehr gefährlich werden. Ich würde immer konsequent wenn er auch nur den Ansatz macht ein Komando geben(Nein,Pfui oder sonstiges)das dauert zwar aber mit Gedult klappt das.
    Ein weiteres mittel du könntest die Steine auch präparieren mit etwas für Hundis ekligem oder so , das würde er dann auch nicht mehr oft machen.

    LG Ute mit Emma

  • Hallo, wie alt ist denn dein Kleiner gerade?
    Ich schätz mal unter 20 Wochen?


    Meine hat das auch ca 3 Wochen lang ganz intensiv gemacht, da wurden komplette Rosenköpfe abgerupft und mit großer Freude aufgefressen... :roll:


    Das hat sich dann aber relativ schnell von allein wieder gelegt, aber vielleicht hat mein "Nein" auch ein bißchen geholfen ;)


    Bei den Blüten muss man halt echt aufpassen, dass sie nicht giftig sind. Und dass er mit Steinen spielt geht gar nicht, denn ich kenne ein paar Hunde, die haben damit nicht aufgehört und haben mittlerweile nur noch millimeterlange Zähne, weil sie sich abgeschubbert haben durch die Steine...


    Ich würde ihn an die Sachen gar nicht erst ranlassen und wenn du doch nicht schnell genug warst, dann nimm es ihm aus den Maul. So kannst du schonmal anfangen "Aus" zu üben :)

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wobei ich wenn ich es ihm wegnehme gleich etwas Leckeres am Austausch dafür anbieten würde, sonst hast du nachher nur einen Hund der verknüpft hat "Herrchen/Frauchen ist mein schlimmster Futterkonkurrent".

  • Das erinnert mich an unsere Kleine. Die hat in den ersten Wochen auch nichts lieber gemacht, als auf Steinen und Blättern herumzuknappern. Gefressen hat sie diese zum Glück nicht, aber dennoch haben wir es ihr mit konsequentem Neinsagen abgewöhnt. Wegen der Zähne, aber auch da sie auf Spaziergängen bei jedem Stein, Blatt etc. stehenblieb....


    Zusätzlich zu unserer Konsequenz hat aber wohl auch das Alter eine Rolle gespielt. Ich habe zumindest das Gefühl, dass das irgendwann auch nicht mehr so interessant für Hundi war.


    Liebe Grüße,
    BB

    Emma - Weiße Schweizer Schäferhündin *08.05.08

  • Zitat von "Freud"

    Wobei ich wenn ich es ihm wegnehme gleich etwas Leckeres am Austausch dafür anbieten würde, sonst hast du nachher nur einen Hund der verknüpft hat "Herrchen/Frauchen ist mein schlimmster Futterkonkurrent".


    Das muss nicht passieren. Viel eher wird es passieren, dass der Hund nichts mehr ausspucken wird, außer er bekommt dafür was Leckeres.


    Der Hund merkt ja, ob man das ausgespuckte dann selbst isst oder es einfach fallen lässt und man sich nicht mehr dafür interessiert. So klug sind sie ja schon ;)


    Bei meinem Hund hat das sehr gut geklappt und sie hat es auch sehr schnelle gelernt, dass sie ganz dolle lob bekommt, wenn sie freiwillig was hergibt.


    Bei kleinen Welpen sollte man aber Geduld haben denn die Motorik klappt noch nicht so gut, dass der Hund es gleich ausspucken kann, denn es ist ja im Prinzip schon etwas unnatürlich, Sachen die schon im halb im Hals stecken wieder nach vorne zu holen, also immer Geduld mit den kleinen Rackern.


    Ganz süß fand ich immer wenn meine Kleine versucht hat es auszuspucken, aber sie es mit ihrer Zunge nicht richtig geschafft hat und sie mich dann ganz treuherzig angeschaut hat, so nach dem Motto: "Ich versuchs ja, Frauchen!" Und wie dolle sie sich gefreut hat, wenns dann geklappt hat. Man kann ja dann auch zur Belohnung spielen ;)

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

  • Zitat von "Leela"


    Das muss nicht passieren. Viel eher wird es passieren, dass der Hund nichts mehr ausspucken wird, außer er bekommt dafür was Leckeres.


    Jepp und mein Hund macht auch nur Sitz und Platz und alles sonst wenn ich eine halbe Fleischwurst in der Hand halte weil ich mit ihm über positive Bestärkung arbeite. :roll:
    Werden wir dieses Argument wohl irgendwann mal los?


    Zitat von "Leela"


    Der Hund merkt ja, ob man das ausgespuckte dann selbst isst oder es einfach fallen lässt und man sich nicht mehr dafür interessiert. So klug sind sie ja schon ;)


    Meinst du? Ich glaube eher nicht. Gerade so lange sie noch so klein sind wird die Verknüpfung doch eher sein "er/sie nimmt mir das tolle Ding weg". Was wir dann genau damit machen ist da erstmal unwichtig, wichtig für den kleinen ist nur, das er mit uns den Verlust von was tollem verknüpft. Nicht so prickelnd in meinen Augen. Gerade bei einem Welpen der noch Bindung aufbaut.


    Zitat von "Leela"


    Bei meinem Hund hat das sehr gut geklappt und sie hat es auch sehr schnelle gelernt, dass sie ganz dolle lob bekommt, wenn sie freiwillig was hergibt.


    Ob du es glaubst oder nicht, das ist genau das gleiche, ob du ihn besonders doll lobst oder ihm was Leckeres dafür anbietest oder ein tolles Zerrspiel mit ihm anfängst oder was auch immer. Hunde lassen sich ja über unterschiedliche Arten motivieren, aber das alles ist positive Bestärkung. Ob der kleine jetzt verknüpft "Geb ichs her feiert Frauchen ne Party" oder "Geb ichs her wird gespielt" oder "Geb ichs her gibts ein Leckerli" ist doch völlig egal. Unterschiedliche Hunde reagieren ja auch unterschiedlich. Wichtig ist es meiner Meinung halt, das man es eben nicht einfach nur wegnimmt ohne irgendwas dem Hund dafür zu geben, ob das jetzt Lob, Spiel oder Lecker ist ist doch unerheblich.


    Verzichtet man da nämlich drauf kann es schlimmstenfalls passieren das man sich einen Hund heranzieht der immer erstmal stiften geht wenn er was findet weil er weiß, kriegt das mein Mensch mit nimmt er es mir weg. Deshalb muss mMn immer was tolles passieren wenn der kleine was abgibt.


    Ich würde übrigens keinem Welpen soweit trauen das ich das was ich ihm weggenommen habe einfach irgendwo achtlos fallen lassen kann. Ruck zuck hat er es nämlich wieder...


    Generell würde ich einfach dem kleinen irgendwann wann es in den Trainingsplan passt wie hier beschrieben "Nein" beibringen.


    Allerdings bekommt da der Hund auch Leckerchen im Tausch.


  • Mein Hund habe ich bei fast allem mit Leckerchen erzogen, nur bei dem Aus nicht, denn das hab ich unterwegs geübt und da hatte ich so gut wie nie ein Leckerle parat. heute ist es so, dass mein Hund nur Aus macht ohne Leckerle, bei allen anderen Kommandos ist sie in Erwartung, dass etwas kommen muss...
    Ich weiß, dass ich da einige Fehler gemacht hab, aber wenn sie mir passiert sind, können sie natürlich auch anderen passieren, von daher bin ich da vorsichtig.
    Und ich habe gemerkt, dass mein Hund mich sehr wohl beobachtet was ich mit dem Weggenommenem mache und wenn ich es dann wegschmeiße, versucht sie natürlich dadran zu kommen, aber da muss ich dann wieder schneller sein und Nein sagen. Muss man halt üben, aber nach ein paar mal, hat sich zumindest mein Hund nicht mehr für das interessiert was ich weggetan habe.


    Und bei meinem Hund besteht sehr wohl ein Unterscheid zwischen Leckerli geben und durch spielen oder knuddeln beloben. bei den leckerlies ist sie so fixiert darauf, dass sie fast nichts anderes um sich herum noch mitbekommt, was beim knuddeln/spielen nicht so ist.


    Aber ich denke, dass führt zu weit vom eigentlichen Thema weg, aber ich würde mich gern mit dir weiter darüber per PN oder Mail unterhalten :)

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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