Beiträge von Freud

    Therapiehunde gibts ja eigentlich schon gar nicht, Therapie-Begleithunde wäre richtiger formuliert :)


    Dennoch ist das, was grob geschätzt 95% der Leute die diese (oft überteuerten) Ausbildungen nach ihrem Abschluss mit ihren Tieren machen genau keine tiergestützte Therapiearbeit sondern ist wohl eher unter tiergestützte Aktivitäten (Besuchs- oder Stationshund im Altenheim) und tiergestützte Pädagogik (Projekt Klassenhund oder individuelle, pädagogische Arbeit mit Kind und Hund) einzuordnen.


    Die Delta Society in den USA, die das ganze Konzept stark mitgeprägt hat und da quasi die Vorreiterrolle innehat unterscheidet denn auch zwischen diesen Bereichen (Animal Assisted Therapy AAT und Animal Assisted Activities AAA, die Pädagogik führen sie glaube ich nicht extra auf.)


    Und ganz platt gesagt: Wenn ich als Psychotherapeut morgen meinen Hund zum Aktivitätsaufbau in eine Depressionsgruppe mitnehme, dann habe ich einen Therapiebegleithund, ganz ohne das der irgendwelche Kurse dafür besucht hat ;) (Und psst: Er "funktioniert" trotzdem ;) )


    Therapiearbeit mit Tieren setzt nämlich genau das voraus: Ein Therapeut (Psychologe, Psychiater, Ergotherapeut, Logopäde ect...) setzt im Rahmen einer geplanten Therapie ein Tier zum Erreichen eines spezifischen Ziels ein. Dazu muss das Tier nicht ihm gehören, aber er überwacht und plant dessen Einsätze sowie die Effektivität zur Erreichung des Ziels.


    Das findet in Deutschland aber eben oft nicht in dieser Form statt. Alles andere ist aber keine (oder zumindest keine gut strukturierte und fundierte) Therapiearbeit.


    Dabei sind die anderen Bereiche auch wichtig und enorm hilfreich, aber es macht halt mehr her wenn Lieschen Müller "Therapiehund" ans K9 klettet und nicht "Schulhund" oder "Besuchshund".


    (Ist so ähnlich wie mit den "Hundepsychologen", das klingt ja auch eindrucksvoller als Trainer... )


    Aber die Grundlagen für diese Therapiearbeit erlernt der Therapeut in seiner Ausbildung und nicht der Hundeführer in einem Wochenendkurs. Dafür darf der Therapeut dann aber auch mit der Krankenkasse abrechnen. :p

    Zitat


    PS: Ich weiß natürlich nicht, unter welchen Umständen Euer Hund zu Euch gekommen ist, aber einen Züchter, der einen Welpen einer Kleinsthunderasse mit 7 Wochen abgibt, sollte man in den Allerwertesten treten. Ersteinmal ist eine Abgabe in D unter der 8.Woche sowieso schon vom Tierschutzgesetz her nicht gestattet und ein guter Kleinhundezüchter gibt eh kein Baby vor der 12. Woche heraus.


    Ich hab das zwar auch zuerst so gelesen aber genaugenommen steht im OP nicht, das sie die kleine mit 7 Wochen bekommen haben sondern VOR 7 Wochen. ;)


    Ich selber habe übrigens eher die andere Seite des hier angesprochenen Problems.


    Das größte was wir regelmäßig beim Spazierengehen treffen ist eine Foxterrier-Dame, die erwachsen ungefähr so groß und schwer wie Freud mit 13 Wochen ist. Ansonsten haben wir nur Jack Russels, Dackel, Westis und Bichons im Angebot, dafür spielt er mit denen auch schon recht vorsichtig, außer wenn sie alle aufdrehen und sich gleichzeitig auf unseren Brocken stürzen dann haben wir eine umherkullernde, schwarz-weiß-braune Hundekugel mit viele Köpfen die auch noch Krach macht.


    :lachtot:


    In der HuSchu sind die Hundekumpels auch eher kleiner (Beagel, ein Windhund, so das mittlere Format eben), bis auf einen gleichalten Schäfer- irgendwas Mix der beinahe mithält. Und die ganz kleinen haben aber eine eigene Gruppe!


    Zum Glück haben Freunde von uns einen erwachsenen Labbi mit dem sich Freud super versteht und wir können uns so wenigstens mit einem annähernd gleich großen Hundefreund treffen.

    Unsere Kudde lebt bis jetzt auch noch. Allerdings ist es schon gut, das sie wasserdicht ist, sie ist nämlich offensichtlich groß genug, als das man in die eine Ecke ein Pfützchen machen und die andere als Schlafplatz benutzen kann. Naja ist halt schon auf die "Endgröße" hin gekauft. Aber von der Robustheit her gab es bisher noch keine Probleme und das lag auch sicher nicht daran, das es der kleine nicht versucht hätte, etwas damit anzustellen :anmachen:

    Zitat


    Hat jemand ne Ahnung was so ein Welpenkurs kostet?


    Das dürfte von der Region und der Qualität der HuSchu abhängen. Bei uns in der Gegend rangieren die Preise zwischen 5 und 15 Euro/Stunde wobei es dazwischen nochmal komplette Kurse auf einmal zu buchen gibt, je nachdem was man so möchte.


    Ich würde aber einen Kurs empfehlen wo der Trainer sich vorher mal in einer Einzelstunde mit dir beschäftigt und sich die Probleme anhört. Sowas gehört bei einigen Schulen dazu und wäre bei dir und dem kleinen vermutlich sehr sinnvoll.

    Mal ein paar Wochen aus dem Leben von Klein-Freud :)



    Doofe Wurfkiste! Ich will hier raus!



    Ich werd bestimmt mal frech!




    Herrchen spielt mit mir!



    Los! Ich will jetzt spazieren gehen! Tu was!



    *gähn* Man war der Spaziergang lang!


    Jetzt kann man es lesen.


    Ich mache das allerdings nur aus Hilfsbereitschaft und treffe hiermit keine Aussagen zu dem entsprechenden Verein.

    "Fein" als Markerwort für "Super gut gemacht" bietet sich übrigens nicht so sehr an, das wird doch von vielen Leuten beim Anblick von jungen Welpen benutzt und dann kommt klein Hundi gerne mal durcheinander. Da würde ich mir was anderes ausdenken, wo man als Passant nicht drauf kommt.

    Naja da bin ich ja froh das ich für meinen "reinrassigen" Golden Newfie nur die 250 Euro TS Gebühr bezahlt habe ;)


    Und auch wenn ich das ganze "Zuchtgewese" auch nicht gerade für der Weisheit letzten Schluss halte bin ich doch ziemlich schockiert, das jemand Mixwelpen für so einen astronomischen Preis an den Mann bringt.


    Das hat dann auch nix mehr mit "Etablierung einer neuen Rasse" zu tun. :x

    Das mit dem draussen kommt nix und drinnen passierts dann ist ein etwas vielschichtigeres Problem, das aber durchaus häufiger auftritt.


    Zum einen spielt da die Jahreszeit mit rein... auch dem Hundchen ist es draußen oft kalt und dann ist der "Hahn" halt zu :D Drinnen erwärmt sich der kleine, entspannt sich etwas und....
    Pfützchen.


    Ganz davon ab das es uns Menschen halt deutlich mehr nerft, andauernd raus zu müssen wenn es stürmt und regnet als wen draußen 25 Grad und Sonne sind.


    Dann kommt natürlich dazu, dass draußen ja alles so neu und aufregend ist, da gewöhnen sich die kleinen unterschiedlich gut dran, bei einem ist es nach dem 2. Mal langweilig, andere finden es noch nach nem Monat total aufregend und spannend und vergessen beinahe, warum sie da sind wo sie sind.
    Gehst du denn auch immer an den selben Platz für die Geschäfteleien?
    Denn auch daher kann das kommen: Draußen alles toll, drinnen langweilig, kenn ich ja schon alles... ach ich wollte ja noch was erledigen und... Pfützchen.


    Manche Welpen bevorzugen auch eine bestimmte Umgebung oder einen bestimmten Boden.
    Freud hat so die Macke, wenn es nicht wirklich eilt dann muss es unbedingt Gras sein worauf er seine Geschäfte erledigt - am Anfang hat uns das auch beinahe in den Wahnsinn getrieben, weil wir uns das so bequem mit "gehen wir halt schnell hinterm Haus wenns eilt" gedacht hatten... Pustekuchen, da ist Pflaster, da ging am Anfang gar nix.


    Mit dem Katzenklo wird der kleine übrigens eher wenig Anfangen können... außer vielleicht es als Snack-Box zu mißbrauchen. Nur durch draufzeigen kriegt er die Verbindung sicher nicht hin...


    Hast du mal versucht wirklich regelmäßig alle 2 Stunden oder so zu gehen? Das der kleine sich an den Rhythmus gewöhnen kann? Bei kleinen Rassen ist aber öfter zunächst ein kürzerer Abstand nötig.


    Ansonsten hilft nur tieeeef durchatmen und durchhalten - ja es wird besser :breit: