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Unsicher- richtig oder falsch?

  • Hallo!!


    Mein kleiner und ich hatten grade ne unangenehme Begegnung mit nem Schäferhund... :nosmile:


    Also: Wir sind auf dem weg um unsere Spazierrunde zu starten, ich aufm Drahtesel, der kleine schön nebenher...


    Kurz bevor wir auf unserer Freilaufwiese angekommen sind, seh ich in ca 30 meter entfernung ne Frau mit Kinderwagen und den Schäferhund nebenher.
    Was ich da noch nicht sah-das er frei war.


    Das merkte ich aber schnell als der Schäferhund uns erblickte und auch schon auf uns zugerannt kam...
    Das rufen des Frauchens völlig umsonst.


    Als er bei uns ankam,und meinen kleinen "beschnuppern" wollte- ließ ich direkt die Leine fallen... (War ja zu dem Zeitpunkt noch auf dem Rad gesessen und wollte nicht das sie sich in der Leine verfangen)


    Sie lernten sich kennen wie bis jetzt alle unsere Hundebegegnungen abgelaufen sind- mit abstand und vorsicht, ohne gesträubte Haare und dergleichen..


    Plötzlich- ich kanns immer noch net faßen- fällt der Schäferhund über meinen Kleinen her... :motz:


    Und nicht nur mal schnell die Rangordung geklärt, sondern richtig heftig und is dabei sich in ihm zu verbeißen!!!!! :irre:


    Mein kleiner unterwirft sich schon- der Schäferhund läßt net ab...


    Da spring ich vom Rad und tret dem Schäferhund voll irgendwo wo ich ihn getroffen habe... ich weiß es nimmer...


    Er läßt darauf hin ab, mein kleiner kriecht total zitternd und verängstig zwischen meine Beine und wimmert...


    Mittlerweile ist Frauchen vom Schäferhund auch da... -ich schau ob mein kleiner verletzt wurde und sag zu Ihr (noch einigermaßen in halbwegs "netten" Ton) das das so net geht und sie ihren Hund net einfach so frei laufen lassen kann wenn der scho net hört auf rückruf und sich so derbe auf andere stürtzt...


    Da hör ich nur ein JAJA!!!!
    Sie fragt net mal ob er verletzt is oder von ner entschuldigung scho ganz zu schweigen!!! :irre:


    Nun als ich wieder zuhause war, war ich mir grad nimmer so ganz sicher über mein Verhalten und mir kamen auch so die Gedanken ob mein Kleiner nun hoffentlich net nen Trauma davon getragen hat, und ob er mir jetzt überhaupt noch vertraut- da ich doch in gewisser Weise als Rudelführer versagt hab und ihn net vor dem Angriff beschützt hab?!?


    Oder was meint Ihr dazu?


    Lg Sonja und Conan


    Ps-er hat keine Bißwunden davon getragen!!!
    Ein Wunder...


    Oh bevor ichs vergess- ich hab KEIN vorurteil Schäferhunden gegenüber-im Gegenteil- bin sogar total von íhnen begeistert... insofern sie gut erzogen und unter kontrolle sind... :(

    LG Sonja,Conan & Fox


    “ Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann ?”


    Arthur Schopenhauer

  • Ich denke nicht, dass Du versagt hast!
    Warte die nächsten Hundebegenungen mal ab erst würde ich Dir raten.


    Der Spruch JAJA ist echt zum Kotzen !!!
    (LMAA)
    Die wusste wohl selbst nicht wie sie anders hätte reagieren sollen.
    Fehler gestehen sich die wenigsten HH ein in so einer Situation...leider :/
    Habt Ihr denn auf dem Rückweg keine anderen Hunde mehr getroffen/gesehen ?
    Schwer zu sagen alles Weitere aus der Ferne!
    Aber wieder der Beweis:
    Schäferhunde sind mit Vorsicht zu geniessen... :???:

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • ich hätte wohl genauso reagiert wie du. Auch das du den Hund getreten hast finde ich nicht schlimm. Wenn ein anderer Hund meinen anfällt und das Frauchen nicht fähig ist, etwas dagegen zu machen, dann muss ich das halt übernehmen. Ich selbst hab da zwar Angst, dass das Treten den Hund noch mehr anstachelt, aber ein schlechtes Gewissen deswegen hätte ich ehrlich gesagt nicht. Ich würde auch alles tun, dass MEIN Hund möglichst unbeschadet da raus kommt.


    Und wenn die andere Halterin nur ein "jaja" von sich gibt, wäre ich wohl richtig wütend geworden und hätte ihr mit Konsequenzen gedroht. Die spinnt ja wohl :irre:

    lg Sabrina



    * "Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die, eines wahrhaft treuen Hundes" *

  • Nun wenn dein Hund der Meinung gewesen wäre, das du versagt hättest, hätte er wahrscheinlich wohl eher nicht Schutz bei dir gesucht, sondern wäre abgehauen.
    Du hast zwar den Angriff nicht verhindern können, aber du hast sie in der Situation gerettet und beschützt.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Ja, kann ich mir schon vorstellen, das sie auch nicht wußte wie sie vielleicht reagiert hätte... :???:
    War bei uns der erste (gottseidank der erste) Vorfall solcher art gewesen, und ich war auch im ersten moment total überfordert damit- bis ich dann dacht der muß aufhören damit- egal wie !!!


    Haben dann aufn Rückweg leider keinen mehr getroffen- muß auch sagen, war mir in dem moment ganz recht...


    Nur irgendwie hab ich nun doch scho ein bischen ein komisches gefühl wenn ich an die nächste Hundebegegnung denke, denn es wird sich ja net vermeiden lassen...


    Hoffentlich überträgt sich dann meine Unsicherheit net auf den Kleinen...

    LG Sonja,Conan & Fox


    “ Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann ?”


    Arthur Schopenhauer

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • da kannst du aber froh sein, das dein Hundi ohne bisswunden davon gekommen ist. Sicher ist die Antwort von der Frau nicht nett, aber ich denke das sie sichtlich überfordert damit war. Das nächste mal wenn dir so etwas passiert, würde ich den Halter nach seinem Namen und der Anschrift fragen und gleich dazu sagen, das du die Tierarztrechnung zu ihm schicken läßt. Glaube mir, dann bekommst du wenn du Glück hast auch eine vernünftige Antwort.


    Meine Schwester hat auch 2 Schäferhunde. Sie besucht mit ihnen die Hundeschule. Die eine ist 6 und die andere ist 1 Jahr alt, beides Hündinin. Ich habe ja einen Rüden und als sie mit ihren Hunden bei mir war und wir zusammen gassie gehen wollten, konnte ich es auch nicht glauben!
    Sie läßt einen von den beiden aus dem Auto, diese stürtzt sich auf Fips und der rentt um sein Leben, jaulent und ängstlich bis hin zur Haustür. Meine Schwester hat ihren Hund nicht zurück gerufen, auch nachdem ich ihr das gesagt habe. Sie meinte nur, das ihr Hund ja nur spielen will.
    Ich fand das eine frechheit und habe sie zusammen geschissen. Ihre Hunde sind wie Elefanten und sie hat sich nicht unter kontrolle trotz Hundeschule. Ich habe ihr gesagt, das Fips angst hat und sie meinte nur, das er das nie lernen wird, wenn ich dazwischen gehe. ICh habe Fips dann hoch genommen und ihren Hund angefiffen. Dann hörte er auf. Fips hat keine Angst vor anderen Hunden, er bekommt nur angst, wenn da so riesige trampel auf ihn zugestürmt kommen. Er ist halt auch nur ein Yorki, auch wenn er eine SH von 37cm hat.


    Ich würde auch abwarten bis du das nächste mal auf einen anderen Hund triffst und sehen wie dein Hundi reagiert.


    lg Tanja Kirsten

  • Zitat von "Sternchen*"

    Nun als ich wieder zuhause war, war ich mir grad nimmer so ganz sicher über mein Verhalten und mir kamen auch so die Gedanken ob mein Kleiner nun hoffentlich net nen Trauma davon getragen hat, und ob er mir jetzt überhaupt noch vertraut- da ich doch in gewisser Weise als Rudelführer versagt hab und ihn net vor dem Angriff beschützt hab?!?
    (


    Frau Schmitt ist schon 2x recht fies und ohne großartige, bzw. für mich erkennbare Vorwarnung von anderen Hunden angegangen worden.
    Sie ist kein besonders mutiger Hund und so habe ich mir auch immer Sorgen gemacht, dass sie aus diesen Erfahrungen heraus noch ängstlicher werden könnte.
    Aber das ist zum Glück nicht passiert. Zwar ist sie nun recht misstrauisch gegenüber allem, was den Angreifern ähnlich sieht, aber allgemein ist sie nicht ängstlicher vor Hunden geworden.

  • Zitat von "Cerridwen"

    Nun wenn dein Hund der Meinung gewesen wäre, das du versagt hättest, hätte er wahrscheinlich wohl eher nicht Schutz bei dir gesucht, sondern wäre abgehauen.
    Du hast zwar den Angriff nicht verhindern können, aber du hast sie in der Situation gerettet und beschützt.


    Stimmt auch wieder-so weit hab ich noch gar net gedacht... war viell noch zu sehr aufgereget gewesen :???:




    Zitat von "chichabi"

    Und wenn die andere Halterin nur ein "jaja" von sich gibt, wäre ich wohl richtig wütend geworden und hätte ihr mit Konsequenzen gedroht. Die spinnt ja wohl


    Ganz Ehrlich: Ich mußte mich schon SEEEHR beherrschen... :schiefguck:

    LG Sonja,Conan & Fox


    “ Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann ?”


    Arthur Schopenhauer

  • Da Du ja im Moment eher unsicher bist, was Hundekontakt angeht (kann ich übrigens auch sehr gut verstehen), würde ich Deinem Kleinen kontrollierten Kontakt mit bekannten Hunden ermöglichen (oder zumindest mit Hunden, deren Halter Du kennst).


    Das hat den Vorteil, dass Du die Situation und auch Hund und Halter einschätzen kannst und daher selbst sicherer bist. Haben wir bei Meggie auch so gemacht und sie geht jetzt wieder selbstbewusster auf andere Hunde zu.


    LG Verena und Meggie

    Liebe Grüße aus Berlin


    Verena mit Meggie und Pepe

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