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Lennox schlingt...

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    Lennox (Golden Retriever, knapp 6 Monate) ist seit Samstag bei mir, er kommt aus unklaren und dubiosen Verhältnissen- ich bin seine fünfte Besitzerin. Vom Wesen her ist er erstaunlich sicher und gefasst, weißt nichtmal im Ansatz die Macken auf die ich ihm von vornherein zutraute. Er hat schnell Vertrauen gefasst, sucht den Blickkontakt, hört schon auf seinen neuen Namen und ist eine absolut ruhige Frohnatur. Es gibt nur ein Problem, er schlingt- sowas habe ich noch nie gesehen! Ich hatte bisher bei meinen anderen beiden Hunden das TroFu immer offen stehen, sie fressen nur wenig davon (ich teilbarfe). Sie fressen davon niemals mehr als unbedingt nötig, daher steht es unbeobachtet offen herum. Lenny betrat am Samstag das erste mal meine Wohnung, witterte augenblicklich das Futter und schlang wortwörtlich um sein Leben. Er stand zitternt und ungemein angespannt vor dem Futter, sabberte extrem und schlang wie ein Weltmeister- so, dass er zwischendurch unterbrechen musste da er mit dem Schlucken nicht hinterher kam und fast schon würgen musste. Ich war so erstaunt darüber, dass ich erst nach wenigen Minuten dazwischen ging- ich war richtig baff, denn sowas hatte ich bis dato noch nicht erlebt. Also gelernt- Futter darf nicht mehr offen stehen bleiben und Lenny bekommt sein Futter in kleinen Happen von mir gereicht. Kaum hatte ich das Futter beiseite durchforstete er mein ganzes Wohnzimmer nach Essbarem. Fand aber nichts, gab auf und legte sich schließlich entspannt hin. Seither mache ich es so, dass er wärend meine anderen beiden ihr Fressen bekommen angeleint wird und anschließend (nachdem meine beiden fertig sind) sein Futter in wirklich kleinen Mengen bekommt- immer etwa eine Hand voll. So kommt er wenigstens dazu zu kauen, was er sonst nicht tut. Er muss absitzen und bekommt langsam das Futter gereicht, will er sich drauf stürzen unterbreche ich es und lasse ihn erst wieder absitzen bevor ich es ihm wieder reiche. Mittlerweile hat er das begriffen und wartet sitzend bis ich ihm das Futter reiche. Dennoch ist er sehr sehr angespannt und sabbert enorm. Er zittert nahezu. Heute bin ich dazu übergegangen ihm das Futter verteilt auf den Spaziergängen zu reichen. Sobald er zu mir kommt, Kontakt aufnimmt etc bekommt er eine Kleinigkeit. Ich lasse ihn zwischendurch absitzen, oder mache einfache Richtungswechsel und sobald er bei mir ist bekommt er wieder etwas. Das beseitigt aber nicht sein "Geifer-Problem", sondern hilft mir lediglich dabei, dass er drinnen nicht mehr soviel fressen muss, da er das meiste draußen gefuttert hat.


    Ich weiß wie gesagt nicht genau was er bisher durchlebt hat in den wenigen Monaten- ich weiß nur seinen "Verlauf" (also wann und zu wem er weitergreicht wurde). Er kam in einem gut genährten Zustand zu mir, körperlich topfit, glänzendes sehr geschmeidiges Fell, sozial prima, gesund... Er wurde nicht misshandelt oder ähnliches, musste auch nicht in irgendeinem Kellerschacht vor sich hin vegetieren, bekam regelmäßig Futter.


    Wie kann ich es anstellen, dass er entspannter wird?

    MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)


    Henry für immer in meinem Herzen, 1994-2008

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  • Ich würde es ihm nicht in kleinen Häppchen geben, sondern zu den Malzeiten komplett. Schlingen ist für Hunde normal und auch, dass ein Retriever ein ganz anderes Fresstempo an den Tag legt als so ein Hütehund :wink:


    Hunde sind eben Schlinger. Wenn er damit keine Probleme (danach kotzt oder ähnliches) hat, dann lass ihn es doch so fressen.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Mein Connor (5,5 Monate junger Labrador) schlingt auf. Sein Vollbruder Gordon (17 Monate) dagegen gaaaar nicht.


    Ich kenne Connor seit er 9 Stunden alt ist - weiß also, dass es zb nie Futterstreitigkeiten etc gab (war bei viiielen Fütterungen anwesend).



    Ich hab mir kürzlich sagen lassen, das Hunde ursprünglich gar nicht kauen müssten (außer zum Zerkleinern), da (ob das stimmt kann ich dir nicht sagen) die Verdauung nicht wie bei uns Menschen im Mund mit der Einspeichelung beginnen würde (es fehle da wohl ein Enzym).


    So...


    Jedenfalls finde ichs auch nicht so super wenn Connor dermaßen schlingt ;)


    Wir haben das Problem mit Hilfe von Apfel oder Karottenstücken in den Griff bekommen. Pro Mahlzeit gibt es nun einen viertel Apfel oder eine halbe Karotte in kleine Stücke geschnitten, unters Futter - und siehe da. der Hund kann kauen ;) (und braucht sogar teils länger als Gordon*hehe*).

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  • Hat er aber. Er würgt, er erbricht, er röchelt und hustet... So wie er frisst- nein das ist nicht normal. Mein Henry ist auch eher ein schneller Fresser, kaut ganz schnell und will sofort zum nächsten- aber was Lennox vollführt ist wahnsinnig.

    MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)


    Henry für immer in meinem Herzen, 1994-2008

  • Manchmal fördert man durch viel Tam-Tam so ein Verhalten auch noch... Hast Du ihn mal mehrere Tage hintereinander "ganz normal" gefüttert? Vielleicht wird es dann besser.


    Oder eben "mein" beliebtester Trick bei Trockenfutter (mein Bobby würgt sich da nämlich auch einen) - das Trockenfutter in Wasser schmeißen, so dass es schwimmt.


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde kein Trockenfutter mehr geben. Nassfutter in drei Portionen. Da ist es nicht so schlimm, wenn er schlingt, das Zeugs ist ja nicht staubtrocken und verschlucken kann er sich auch nicht mehr.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Zitat von "flying-paws"

    Manchmal fördert man durch viel Tam-Tam so ein Verhalten auch noch... Hast Du ihn mal mehrere Tage hintereinander "ganz normal" gefüttert? Vielleicht wird es dann besser.


    Tam-Tam? Was ist denn für dich Tam-Tam? Ich vollführe keinen Tam-Tam, werde auch nicht übereifrig oder gar hysterisch. Das ist gar nicht meine Art. Als ich dieses Verhalten das erste mal sah war er gerade 1 Minute in meiner Wohnung, da hatte ich ihn gerade abgeholt. Was bedeutet das er dieses Verhalten nicht wegen mir an den Tag gelegt hat, sondern einfach weil er es wohl bisher immer so machte. Er ist erst seit letzten Samstag bei mir, heute ist sein 3. Tag bei mir. Ich habe ihn also auch noch nicht mehrere Tage hinter einander "ganz normal" gefüttert.

    MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)


    Henry für immer in meinem Herzen, 1994-2008

  • Wenn er sein Futter nur aus der Hand bekommt, dann ist das in meinen Augen schon Tam-Tam ums Fressen.


    Aber da Du auf meine Ratschläge ja offensichtlich ziemlich aggressiv reagierst, spar ich mir die Mühe.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Wir schlingen auch,
    bei uns gibts nichts mehr im Napf.
    Alles wird verdient gesucht oder erspielt in irgend einer Art und Weise.
    So kontrolliert man das ein wenig.

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • Zitat von "flying-paws"

    Wenn er sein Futter nur aus der Hand bekommt, dann ist das in meinen Augen schon Tam-Tam ums Fressen.


    Aber da Du auf meine Ratschläge ja offensichtlich ziemlich aggressiv reagierst, spar ich mir die Mühe.


    Viele Grüße
    Corinna


    Corinna ich denke du bildest dir hin und wieder einfach zu viel auf dein Hundetrainer-dasein ein. Ich mache kein Tam Tam indem ich ihm sein Futter in kleinen Happen gebe, denn er jappst, würgt, hustet, röchelt und kotzt. Nur wenn ich es ihm in kleinen Happen gebe kaut er, bzw. nimmt sich etwas mehr Zeit. Und nein, ich reagiere nicht aggressiv- es stört mich einfach nur enorm, dass du dir einbildest zu wissen ob es noch normal ist was Lennox vollführt- obwohl du ihn nicht ein einziges mal beim Fressen beobachten konntest. Du gehst automatisch davon aus, dass ich völlig übertreibe. Und dein einziger Ratschlag bestand darin, dass Trockenfutter ins Wasser zu machen- dagegen habe ich überhaupt nichts gesagt! Ich reagiere auf deine RATSCHLÄGE nicht aggressiv. Ansonsten kam von dir nichts außer Schlaumeierei und die klare Botschaft, dass ich es unsinnig schlimmer mache als es sei. Unglaublich.

    MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)


    Henry für immer in meinem Herzen, 1994-2008

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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