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  • Hallo ihr Lieben!
    Wir haben ein Problem mit unserem Ares! :???:


    Ares ist 3,5 Jahre alt, Rüde, kastriert, talienischer Strassenhund und kam zu uns, als er 1 Jahr alt war und hat sich schnell vom ängstlichen Hund zum Energiebündel, Flegel und Hibbelchen entwickelt.


    Ares ist ein lieber Schatz, hat nichts böses an sich, er mag Katzen, andere Hunde und Kinder....und jeden, der etwas zu essen für sich hat. :D
    Essen ist sowieso seine Lieblingsbeschäftigung - er frisst alles wenn er dran kommt...Müll, Teelichter...und es ist nicht so, dass er nicht genug gesundes Futter bekäme...


    So ist es auch mit dem "hören" - für Leckerchen tut er alles - er kennt die Grundkommandos gut - und wenn er will - und Leckerchen in Aussicht sind "sitz,platz,fuss,hier und pfötchen" kein Problem...


    Unser Problem mit ihm:


    Ares ist ein Flegel,ein Rüpel und benimmt sich wie ein hyperaktives Kind!


    Er ist ein absoluter Kläffer! Er bellt wenn Leute am Haus vorbei gehen( was ja normales Territorialverhalten sein kann), er kläfft aber sogar wenn 300 m entfernt Spaziergänger laufen.
    Er kläfft jeden anderen Hund an - wenn er an dem Hund dran ist, freut er sich,will spielen - und unterwirft sich bei Gegenwehr des anderen Hundes sofort und haut dann ab um aus sicherer Entfernung wieder zu kläffen.
    Wenn ich beim Spaziergang im Wald - oder Strasse Menschen begegne werden sie angebellt - und wenn in Reichweite auch freudig angesprungen. Wenn sie sich mit mir unterhalten wollen unterbindet er das mit lautem,vehementen Gekläffe....AUFMERKSAMKEIT!!!!ICH BIN HIER!!! HALLLOOOOO!!!! :irre:


    Ares will immer im Mittelpunkt stehen und fordert das auch lautstark und hüpfend wie ein Flummi, ein...


    Jegliche Strafen ( Aus, Nein, wegdrehen,ignorieren bishin zur Wasserpistole zeigen keine Wirkung.


    Er kennt alle Kommandos-aber einmal so aufgedreht ist er nicht zur Ruhe zu bringen- auch beim Spielen dreht er total auf, zwickt, springt, reisst an Klamotten... Theater pur...


    Er ist stur und er meint, sein Wille sei Gesetz- wenn er nicht will, will er nicht-da helfen auch keine Leckerlis...


    Wenn ich ihm einen Befehl erteile - zB- ab in den Korb - geht er nach der dritten Ansage missmutig, grummelnd hin- und nach dem dritten "platz" legt er sich zögern und jaulend,fliepend,kläffend halb hin- und will aufstehen - ein psychischer Kampf...


    Wir können Ares kaum ableinen - sobald eine andere Person (egal ob mit oder ohne Hund) in Sicht - oder Hörweite kommt, ist Ares abgelenkt und weg - da hilft kein Pfeifen,Rufen...NICHTS...." ich muss weg"...die Person wird dann, wild weldelnd angehüpft, der Hund angekläfft....
    Das findet, verständlicherweise, nicht jeder Spaziergänger schön :roll:


    Bei uns auf dem Hof, auf der Pferdewiese geht das Ableinen zum toben ab und zu ganz gut...ab und zu, ist so ein bisschen wie russisch roulette ;-)...solange kein Spaziergänger in Sicht ist und ich Fleischwurst in der Tasche habe...Wenn er keine Lust mehr zum toben hat, dreht er sich mittendrin um und weg isser "Scheiss auf Fleischwurst" - ab zur nächsten Biotonne im Dorf...Da find ich ihn sicher. ER kommt zwar zurück-wenn er Lust hat - aber Strasse, Autos-und die rüpelhafte art machen mir schon Sorgen....


    Sein sturer Kopf, seine Eifersucht und sein permanenter Drang der Mittelpunkt von allem zu sein ist oft sehr anstrengend und das würde ich gern minimieren....


    Aber wie???


    Habt ihr Tipps für mich??


    Was haltet ihr in diesem Fall von Bachblüten?


    Beste Grüsse Jona und Dave

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."
    Mahatma Gandhi

  • Guten Morgen,


    ich rate dir dringend zum Besuch eines guten Hundetrainers.


    Es scheint, als müsstest du nochmal ganz von vorne anfangen!
    Das erfordert viel Zeit (und Geld!), aber die nächsten vielleicht 10 Jahre mit einem solchen Chaot verbringen ???


    Ein fähiger Hundetrainer wird dich richtig "in die Mangel" nehmen, damit meine ich nicht Vorwürfe machen, sondern viel Arbeit von dir fordern.


    Das Verhalten deines Hundes ist offenbar schon so verfestigt, dass es mit ein paar Korrekturversuchen wohl nicht getan ist...


    Von Bachblüten halte ich in dem Fall gar nicht, kannst du begleitend geben, wenn du dran glaubst. Dies sind massive Verhaltensprobleme!

    Liebe Grüße von Antonia

  • Bei euch scheint es schon an den Grundregeln zu scheitern !


    Gibt es irgendetwas, einen Moment, eine Regel, wo der Hund auf dich hört, einen Befehl befolgt !?


    Was ihr braucht ist eine klare Richtlinie, für den Hund und für dich. Im Haus gelten Regeln, die werden eingehalten. Kläffen im Garten wird tabu, Hund kommt alleine nicht raus und wenn, dann nur unter Aufsicht.


    ...


    Was du beschreibst ist alles nicht wirklich dramatisch und in den Griff zu bekommen. Nur, dafür wirst du dein Verhalten enorm ändern müssen, der Hund wird dir automatisch folgen. Darüber, daß es für dich eine Umstellung wird, du an dir arbeiten und konsequent sein mußt, solltest du dir im Klaren sein.


    Aber es geht, dauert nicht ewig und irgendwann geht es so automatisch, daß du über die alten Zeiten lächelst.


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Ich würde Dir auch zu ´nem guten Hundetrainer raten. Es ist einfach so, dass ein Außenstehender, die ganze Situation anders sieht und vor allem auch Dein Verhalten beurteilen kann.


    Mir war z.B. nicht bewusst, dass ich viel zu viel mit Meggie rede und ihr dadurch zuviel Aufmerksamkeit schenke. Sie musste gar nicht auf mich achten. Alleine durch "ignorieren" haben wir daher viel erreicht.


    Such Dir also am Besten einen kompetenten Trainer, dann wird das was.


    LG Verena und Meggie

    Liebe Grüße aus Berlin


    Verena mit Meggie und Pepe

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo,


    Tipps kann ich dir zu diesem Thema leider auch nicht geben, habe so ein ähnliches Problem mit meinem Hund Balu.


    Beim Spaziergang, toben und spielen ist Balu ein richtig toller Hund. Mit anderen Hunden kommt er super klar. Nur sobald wir wieder in der Wohnung sind dreht er völlig durch. Wenn mein Mann zu Hause ist ist Balu der liebste Hund, sobald mein Mann die Wohnung verlässt und ich mit Balu alleine bin geht das Theater los. Da wird Tapete von der Wand gerissen, der Mülleimer wird zum Fressnapf, die Couch eine Spielwiese usw. usw. Und ich bin nach einer gewissen Zeit absolut überfordert damit. Da hilft aber auch gar nichts. kein Nein, Aus, Ignorieren..... Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Solange ich mit aufräumen, putzen, eben mit Hausarbeiten beschäftigt bin, ist Balu super lieb, liegt in seinem Korb oder beschäftigt sich eben anders. Aber dann..... Sobald ich mich auch mal setze und kurz meine Ruhe haben will geht das alles wieder los......


    Ich bin echt verzweifelt....


    bachblüten habe ich übringens schon ausprobiert - haben einen nicht so großen Erfolg bei Balu gehabt.


    Habt ihr vielleicht einen Rat was ich besser machen kann? Im Grunde muss es ja an meinem Verhalten Balu gegenüber liegen, oder?


    LG Nadine

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