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Verspannung beim Hundehalter

  • Hallo Zusammen,


    jetzt muss ich doch mal in die Runde fragen: Kennt Ihr das?


    Gestern ist mir während des Spazierengehens plötzlich an mir selbst aufgefallen, dass sich mein Verhalten/ meine Körperhaltung beim Anblick potenziell kritischer "Hunde"-Situationen automatisch verändert.


    Ein Beispiel:


    Wir gehen mit der Kleinen spazieren und am Horizont taucht ein anderer HH mit Hund auf. Und obwohl die Süße da inzwischen ganz gut hört (nur eben nicht immer), denke ich sofort: "Hoffentlich schießt sich nicht gleich los, sondern bleibt brav bei Fuß". Gleichzeitig verspanne ich mich und gehe automatisch ein bisschen langsamer. Und natürlich spürt Emma das auch gleich und bekommt quasi signalisiert, dass der Anführerin schon mulmig wird und prescht dann erst recht los, möglichst noch mit Gebell. :kopfwand: Klar, sie muss ja nun die Starke spielen.


    Ich werden nun bewusst auch mal an mir arbeiten und es mit ein wenig mehr Lockerheit im Umgang mit dem Junghund versuchen. :ops:


    Aber es würde mich doch interessieren: Ist es Euch auch schon einmal so ergangen?


    Liebe Grüße,
    BB

    Emma - Weiße Schweizer Schäferhündin *08.05.08

  • Ich muss leider zugeben: Ja. Auch immernoch, wo ich wesentlich sicherer bin und Ayu deutlich mehr vertrauen kann.


    Dennoch erinnere ich mich an unsere Anfangszeit. Jagen, jagen, jagen, töten, hetzen, schnappen, beissen, noch mehr jagen,...


    Ayu hatte panische Angst anfangs vor Hunden und ist dementsprechend mit Aggression jedem hund begegnet. Heute bin ich bei manchen Hunden immernoch vorsichtig. Man kennt ja irgendwann das Feindbild des eigenen Hundes ;) Da werd ich manchmal doch noch angespannter und halt die Leine automatisch fester. Das merkt sie natürlich. Dennoch vertraut Ayu mir mittlerweile so sehr, dass sie mir soetwas lieber überlässt und nicht versucht mich zu verteidigen (solange ich nicht angegriffen werde).


    Bei Hühnern, Enten, katzen in unmittelbarer Nähe bin ich auch noch so... :irre:

    Ayumi Ende 2006 - 29.11.2010
    I think about you every day. Nothing is the same since you're away.
    Rest in peace, sleep well my friend... there will be a day we'll meet again.

  • Na klar, das kenne ich nur zu gut - leider!


    Ob mein Hund bei Hundebegegnungen ruhig bleibt, steht und fällt mit meiner eigenen inneren Ruhe.
    Ich habe hier so eine Kandidatin, die sich sofort von meiner inneren Unruhe anstecken lässt und dann anfängt zu stänkern.


    Im Prinzip muss ich alsomeistens viel mehr an mir selbst arbeiten als am Verhalten meines Hundes

  • Puh, da fällt mir schon mal ein Stein vom Herzen ;)


    Aber es ist wohl genauso, wie Du, Nelebaum, es schreibst: Der Hund ist ein ganz guter Spiegel des eigenen Verhaltens, daher heißt es jetzt erstmal auf mich selbst gucken.


    Eigentlich kenne ich das vom Reiten und im Umgang mit Pferden bin ich auch recht cool. Aber diese stürmische Junghündin schafft es einfach immer wieder, mich aus der Ruhe zu bringen. Ein Pferd jagt ja in der Regel auch nicht hinter sonstwas her....


    Wenn ich genau darüber nachdenke: Eine ganz gute Therapeutin, die Kleine ;)

    Emma - Weiße Schweizer Schäferhündin *08.05.08

  • Mal? Das ist der Grund warum mein Hund bis vor kurzem noch grundsätzlich abgedreht ist ;)


    Mittlerweile geht's weil ich endlich bei einem Trainer war, der Ahnung hatte und mir gezeigt hat wie ich es ändern kann :)

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
    (©Lockenwolf)



    Peter Pan (Weimaraner-Mix *15.06.2011), Kalle Wirsch (Malinois *13.06.2012), Foudre (Malinois *19.02.2014), Itsy Bitsy (Malinois *20.12.2014)


    Die Malis und der Pan

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "BergerBlanc"

    .


    Wenn ich genau darüber nachdenke: Eine ganz gute Therapeutin, die Kleine ;)


    Genau...! :D
    Auf jeden Fall ist es wichtig zu erkennen, dass das Problem von einem selbst ausgeht. Dann kann man auch dran arbeiten.


    Viel Erfolg weiterhin!

  • Ohja, das habe ich auch. Habe ja hier in einem Thread mein Problem erläutert, dass meine Motte seit neustem in der HuSchu an der Leine ganz schön stänkert. Draußen macht sie es zwar noch nicht, aber ich merke ganz genau an mir, dass ich seit dem es so ist, auch draußen der Begegnung mit anderen Hundenanders gegenüber trete. Und vor und in der HuSchu natürlich ganz besonders :/ Ich muss also auch lernen, auf mich zu achten und ruhig zu bleiben und nicht nervös zu werden... garnicht so einfach :| aber ich arbeite dran....

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    Liebe Grüße Denise und nen Pfotenhieb von Gusti...
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    Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!!!!
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    Gusti befindet sich im Userhundthread auf Seite 9!!!

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