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Aufgeregtes Gebell bei einigen wenigen Hundebegegnungen

  • Heute begegneten uns beim Spaziergang drei Frauen und einem kleinen Pudel (Mix?). Jomi stieg schon von weitem (ca 20 m entfernt) in die Leine und fing an fürchterlich zu bellen. Die kleine Pudelin tat das selbe und die Besitzerin nahm sie auf den Arm und lief weiter. Ich kenne die drei Frauen und sprach kurz mit den beiden anderen, die bei mir stehen blieben. Jomi hörte nicht auf mit Bellen. (Mittlerweile bellte er die beiden Frauen an) Es war nicht nur einfach ein wuff wuff sondern so richtig verbunden mit Jaulen und wouwouwou. Ich konnte ihn nicht beruhigen. Mein strenges AUS half nichts. Ein SITZ brachte ihn zögernd zum sitzen, aber er bellte trotzdem weiter. Erst als die beiden weiter liefen und ich ihn nochmal ganz ernst und streng zum Legen brachte, beruhigte er sich.
    So aufgeregt hat er sich bisher bei noch zwei anderen Hunden, an denen wir einfach nur vorbei liefen. Alle anderen Hunde werden interessiert, manchmal auch angespannt, aber von solcher Entfernung nie so lautstark zur Kenntnis genommen.


    Woran könnte das liegen? Kennt jemand so ein Rumgeflippe von seinem eigenen Hund? Was kann ich tun um ihn "zum Schweigen" zu bringen? Ist es möglich, dass der Pudel irgendwas signalisiert hat, was Jomi missfiel? Aber aus dieser Entfernung...??
    Hat jemand einen Rat?


    lg heike

  • Hallo.
    Kennt er Pudel?
    Evtl. war ihm das gesamte Erscheinungbild (inkl Konstelation mit Frauen)nicht geheuer.
    Hatten die Schirme, Hüte auf, der HUnd ein Mäntelchen an?
    :???:



    Aus meiner Sicht lag der Fehler bei dir.
    Wenn mein HUnd auf diese Entfernung schon begnnt Radau zu schlagen,
    versuche ich mir seine Aufmerksamkeit zu sichern.
    Bekomme ich diese nicht, wende ich mich in eine andere Richtung, solange bis ich die Aufmerksamkeit habe.


    Und stehen geblieben für einen Small Talk wäre ich auch nicht.
    Dadurch konnte sich Hundi so richtig toll reinsteigern :/
    Und sogar bestätigen.


    Beim nächsten Mal würde ich solch eine Situation zügig hinter uns bringen.
    ;)
    Und gezielt Vorbereitungen für die Begegnung treffen.
    Reagiert Hund wieder so ungehalten,
    Richtungswechsel und Sichtkontakt zum anderen Hund unterbinden.
    Hund beruhigt sich -
    wieder umdrehen.
    Gehts gar nicht - andere Richtung beibehalten.
    Hundi soll nicht die Chance haben, sich künstlich aufregen zu können :D

    LG Sabine + Chip
    ________________________________________

    Nichts ist so praktisch wie eine Theorie
    Albert Einstein

    Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen

  • Jomi kennt den Pudel nicht. Dieser hatte auch kein Jäckchen an , es waren keine Schirme im Spiel oder große Jacken. Aus dieser Sicht sehe ich keinen Grund.


    Der Kontakt zu dem anderen Hund wurde ja sofort unterbunden, indem die andere HH ihren Pudel auf den Arm nahm und gleich zügig weiter lief. Dieser war also sofort außer Sicht. Jomis Geplärre übertrug sich dann scheinbar auf die beiden anderen Frauen. Du hast recht - ich hätte evl. gleich weiter laufen sollen, aber ich dachte auch nicht, dass er sich nicht gleich wieder einkriegt, wo der Pudel doch weg war. (Hinterher war ich schlauer):???:
    Ich werde versuchen beim nächsten Mal Jomis Aufmerksamkeit zu sichern.


    In der anderen Situation, in der Jomi auch so übersteigert rumgebellt hatte, war die Situation ganz anders (Spaziergang abends im Dunkeln, fremde Frau kam mit angeleintem Hund (Rotti?) an uns vorbei und Jomi machte den gleichen Lärm. Wir liefen zügig weiter und es kam zu keinem Kontakt. Der andere Hund reagierte mit einem Wuff, war aber insgesamt eher gelassen und provozierte nicht. (was ich in der Dunkelheit so sehen konnte).


    heike

  • Beide von dir geschilderten Situationen
    hören sich zu Beginn (jedenfalls das Ding mit dem Pudel)
    nach Unsicherheit an.
    Erstmal wirklich nicht stehenbleiben und zügig weitergehen oder die Richtung wechseln.


    Lenk Hundi dann ab.
    Schwubs ist die Situation vorbei und irgendwann wieder selbstverständlich.
    Ziel soll ja sein, dass er sich ganz automatisch an dir orientiert. :D

    LG Sabine + Chip
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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat

    ich setze mal voraus, dass Dein Hund dieses Theater nur an der Leine veranstaltet, oder?


    Hmm... das weiß ich nicht genau. Klar, beide Male war er an der Leine. Du glaubst, das könnte eine Ursache sein? Aber warum ist er bei 90% aller Fälle anders? Ich leine eigentlich immer an, wenn ich sehe, dass der andere Hund auch angeleint ist. Fände es doof, wenn Jomi, der noch total verspielt ist, auf den anderen zurennt.


    Mir kam heute jedoch noch eine andere Idee.
    Er hat gestern abend zum ersten Mal sanfte Ansätze gemacht beim Spielen in der Junghundegruppe eine Hündin zu besteigen. (Sie wurde von allen Rüden in der Gruppe sehr umworben - scheinbar bahnt sich da eine Läufigkeit an). Ich habe keine Ahnung, wie weit sein Geschlechtsleben mit 6 Monaten ausgebildet ist, aber kann es sein, dass das was damit zu tun haben könnte? Vielleicht war die Pudeldame läufig.. und er merkte das. :ka:
    Ob der Rotti-Verschnitt neulich abends auch eine Dame war, weiß ich nicht.
    Ich werde, falls das wieder vorkommt, genauer beobachten!


    lg Heike

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