Suprelorin, chemische Kastration Erfahrungsbericht

  • Hallöchen,


    der chip hat seine arbeit gut gemacht, meine hündin war läufig und meinen rüden hat es total kalt gelassen :gut:


    Und mit den anderen rüden wird es auch immer besser, aber wir trainieren auch sehr fleißig :D daher kann es auch am training liegen!?


    Aber unser entschluß steht fest, im august wird er kastriert.


    Lg =)

  • Hat denn schonmal jemand erlebt, daß ein Chip überhaupt nicht wirkt?


    So ein Chip löst sich doch auf, oder? Wie lange ist denn dieser Chip unter der Haut fühlbar?

  • :hilfe:
    Unter zwei anderen Titeln, habe ich hier im Forum auf die Probleme mit meinem Hund Hermann aufmerksam gemacht.


    Hermann war immer ein fröhlicher, nicht kastrierter kleiner Rüde, der nur Freude machte.
    Nach sehr viel Stress, zog er sich plötzlich in sich zurück. Fraß nicht mehr, kaute nicht mehr, markierte nicht mehr, war total ruhig, bellte nicht mehr, kein Territorialverhalten, zittern und krampfhafte Schmerzanfälle, er war desorientiert, und kapierte nichts mehr und er guckte immer trauriger!!!
    Er war sehr krank! Ich vermutete das Schlimmste! Alles wurde untersucht, immer negativ.
    Dann bekam er probeweise einen Hormondämpfer per Injektion. Darauf reagierte er positiv.
    Die Tierklinik sagte mir, dass der Hund an Testosteronüberschuss leidet. Das kann sich, wie bei Hermann, auch anders herum bemerkbar machen.
    Jedenfalls soll er nun den Chip bekommen oder eine Kastration.
    Mein Hund ist ca. 8 - 10 Jahre alt. Und bei den Untersuchungen wurde ein vergrößertes Herz festgestellt.
    Ich bin auch gegen eine Kastration und habe den Thread mit Interesse durch gelesen.
    In erster Linie schreibt Ihr über die Probleme, die ein Rüde eigentlich bei Testosteronüberschuss zeigt.
    Kennt das jemand auch andersherum, wie bei meinem Hund?
    Wisst Ihr ob sich der Chip auch positiv bemerkbar macht, wenn der Rüde Symptome zeigt wie mein Hund???
    Ich habe solche Angst, dass mein Hund für immer " ausgeschaltet " bleibt.
    Übrigens nach der sogenannten " Dämpferinjektion " war er etwas munterer, aber die Wirkung könnte auch besser sein.
    Bitte schreibt mir ganz viel, damit ich so viele Meinungen wie möglich höre!


    Danke!!!

  • Wir haben uns jetzt entschieden, wir lassen den Chip 'auslaufen'...


    Ob wir Leo dann irgendwann kastrieren lassen... werden wir noch abwarten, inwieweit er sich jetzt verändert. Ansonsten warten wir auf jeden Fall
    noch ein 1 Jahr mit der Kastration, dann ist er 3 Jahre alt...

  • Ich warte noch darauf das eine Hündin hier läufig wird.Ansonsten hat er sich positiv verändert,er ist aufmerksamer und nicht mehr so hippelig.

  • Hallo "ingoodcompany" (hast Du auch einen richtigen Namen, der nicht so lang ist?),
    ich habe noch nie gehört, dass ein Hormonüberschuss dazu führt, dass ein Hund lethargisch wird, abr ich bin auch kein Experte. Wenn die in der Klinik das sagen. 8-10 Jahre ist ja auch nicht mehr ganz so jung, vllt spielt das mit rein? Leider kann ich Dir nicht sagen, ob der Chip Deinem Hund helfen würde.
    Viel Glück
    Finnrotti

  • Danke für Eure Antworten!


    Ich kann mich ja nur darauf verlassen, was die Tierklinik sagt. Für mich war das auch neu!
    Und im Nachhinein ist das Ganze von den Symptomen her logisch.
    Es hätte auch MA sein können. Das wurde aber ausgeschlossen.
    Ihr könnt mir glauben, dass ich seit Monaten mit dem Hund eine Odyssee hinter mir habe:
    Borreliose Verdacht, Bandscheibenvorfall, Tumor ect.
    Da erscheint mir diese Diagnose noch recht positiv, obwohl es für den Hund sehr schlimm war.
    Diese krampfhaften Schmerzattacken, neben dem Zittern, waren für mich schon kaum zu ertragen. Und der Hund hatte Schmerzen im gesamten Bauchbereich und im Rücken, beim Laufen, beim Setzen und Legen.
    Bei diesem Schmerzbild war ich so gar mit dem armen Kerl bei der Physiotherapeutin!!!!!!!
    Ich setzte jetzt meine ganze Hoffnung auf irgendeine Therapie. Besser würde mir der Chip gefallen, wenn das ausreicht. Zur Not eben auch die Kastration. Komischerweise habe ich da Angst, das er sich vielleicht noch mehr verändert!? Aber mehr geht ja schon gar nicht mehr, wenn ich Recht darüber nachdenke!
    Vielleicht findet sich hier jemand, dessen Hund es so ähnlich erging.


    Danke für weitere Postings!


    PS. Ja ingoodcompany hat einen Namen, der ist auch kurz: Doris :hust:

  • Huhu Doris,


    also, wenn dein Hund an Testosteronüberschuss leidet, dann wäre der Chip doch wirklich einen Versuch wert – meine Meinung, bin aber kein Fachmann...
    Denn was habt ihr denn zu verlieren – es kann doch wirklich nur besser werden, wenn die Testosteronproduktion dadurch gehemmt wird. Und da der Chip ja quasi wie eine Kastration wirken soll, ist das doch wirklich eine gute Alternative. Falls sich dein Hund wirklich negativ verändern sollte, ist der ganze Spuk ja nach ca. 6 Monaten vorbei.



    Alles Gute,
    Duna

  • Hallo Dana,
    Danke für Dein Posting!
    Nein, schlimmer kann es nicht werden. Negativer, als es zur Zeit aussieht, kann es nicht mehr aussehen.
    Ich bin über sein Verhalten nur in etwa beruhigter, da ich jetzt weiß, dass es "NUR" die Hormone sind.
    Die Auswirkungen auf den Hund sind, so scheint es, katastrophal!
    Die Tierheimleiterin, vom Tierheim in dem Hermann mal war ( ich habe nach über 6 Jahren immer noch Kontakt ) meinte, dass der Chip prima wäre, da er das Temperament nicht abbremst. Nur, der Hund hat ja gar keins mehr!
    Eine Schlaftablette ist ja kernig, im Gegensatz zu Hermann.
    Dann aber, gibt es auch mal lichte Momente, die mich hoffen lassen. gestern war er wirklich den ganzen Tag schlecht drauf! Auf einmal gegen Abend wurde er dann munterer und jagte dann im Ansatz die Enten am Teich. Ich bin bald tot umgefallen!!!!
    Früher kam vor dem Teich das Kommando, heute latscht er im Passgang neben mir her. Und das er dann los sprintete, freute mich. Natürlich heiße ich "Enten jagen " nicht gut, aber in diesem Fall :headbash:
    Ich mache heute einen Termin in der Klinik. Das Herzchen angucken und den Chip setzen.
    Hier aus dem Thread weiß ich ja, das kann dauern mit der Wirkung.
    Ich werde berichten, wie es bei uns läuft!
    Ich freue mich auf weitere Antworten.
    Auch wenn es nur " zur moralische Unterstützung " für mich ist!!! :gut:
    Doris


  • Der Chip wirkt idR nach 6 Wochen, bei uns fing es bereits ab der 4. Woche an, dass die Hoden kleiner wurden. (Testosteron-Abbau)


    Ich drücke Dir die Daumen, dass es die gewünschte Wirkung für euch bringt und dein Hund wieder Lebensqualität bekommt.
    Halte uns auf dem Laufenden.


    Viele Grüße

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