Suprelorin, chemische Kastration Erfahrungsbericht
-
-
Alles anzeigen
Es ist erstmal wichtig genau zu differenzieren, was den Hund wirklich unsicher macht, wo er nicht unsicher ist und wo er ggf einfach gelernt hat, mit gewissen Körpersignalen dafür zu sorgen, dass wir denken "Oh mein armer Hase ist unsicher, dann machen wir mal ganz schnell so, dass er sich damit nicht mehr auseinandersetzen muss".
Das ist auch nicht bös vom Hund, sondern schlau.
Im Zweifel sieht das jemand in allen Nuancen, der Ahnung hat. Hunde, die mit bestimmten Umweltreizen oder Menschen Probleme haben, können bezogen auf Hund sehr sichere Hunde sein.
ich habe ja seit einiger Zeit eine neue Hundetrainerin und die hat mir schon angedeutet, das der junge Mann wohl gar nicht so unsicher ist wie er gerne tut.... und ja, Samson ist sehr schlau. Er lernt unheimlich schnell und er weiß vor allem ganz genau, wann sich welches Verhalten für ihn lohnt. Saftsack

Im Januar haben wir den nächsten Termin zur Einzelstunde, da werden wir weiter sehen. Ich muss zugeben, das ich ihn auch mittlerweile deutlich besser lesen kann wie früher.
Ich habe erst heute wieder mit einer langjährigen, sehr erfahrenen Verhaltenstieräztin gesprochen, dass sie selbst in ihrer gesamten Laufbahn keinen einzigen Rüden hatte, der nach der Kastration ängstlicher oder unsicherer würde, als er vorher war.
Btw SamsonsMama bei euch stand doch auch eine SD Problematik im Raum, oder?
Da soll der Chip auch eher kontraproduktiv sein.
ja, wir waren da zum Test. Aber die Expertin hat es verneint. Er hat Stress und die hat die Werte "durcheinander gewirbelt". Er kriegt derzeit CBD Tropfen und Tryptophan und wir ernähren proteinreduziert. Das hat schon viel geholfen.
Bei uns lagen auch erniedrigte SD Werte vor.
Es wird angenommen, dass es vom Stress durch die Läufigkeiten und seine Hormone kam.
Es kann also auch andersherum sein, niedrige Werte die durch den Chip besser werden.
Wenn der Verdacht besteht sollte man testen wenn der Chip stabil ist.
so ist der Plan, wenn wir uns denn für den Chip entscheiden.
Ich denke es hängt einfach von vielen anderen Faktoren mit ab. Nämlich, was der Hund bisher gelernt hat und wie eng oder nicht eng er vom Mensch geführt wird. Verhalten wird ja auch gelernt - und wenn ich es den Hund ausleben lassen, wirds weiter gefestigt. Wenn die Erziehung schon die richtigen Bahnen vorgibt, da kann dann dieselbe auch einiges auffangen.
Ich würde die Wahrscheinlichkeit immer bei 50:50 einstufen - das ist mir persönlich zu großes Risiko bei unsicheren Hunden. Bei Selbstbewussten Kandidaten, die auch schon mindestens mal 2,5-3 Jahre alt werden durften, da würde ich zB keine Sorgen haben. Da ist einfach auch zu viel Lebenserfahrung schon mit im Spiel, was vieles auffängt.
die besagte Trainerin hat mir ordentlich den Kopf gewaschen und seit ich Samson sehr viel enger respektive besser und selbstbewusster führe, haben sich einige Unsicherheiten "in Luft aufgelöst". Er ist ein wunderbares Beispiel von "stress durch Zuviel Verantwortung". Die nehme ich ihm ab. Seither ist es besser.
In Summe: natürlich trainieren wir erstmal weiter und sehen, was sich ändert oder verbessert, bevor wir uns für den Chip entscheiden. Wir sind es ihm schuldig, eine solche Entscheidung nicht übers Knie zu brechen.
kann es sein, das auch ein mittelgroßer Hund erst mit 2 1/2 erst richtig erwachsen wird und ihn dann die Hormone komplett überrollen? Inkl. Futterverweigerung?
-
18. Dezember 2020 um 10:55
schau mal hier:
Suprelorin, chemische Kastration Erfahrungsbericht - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Alles anzeigenAlles anzeigen
ich habe ja seit einiger Zeit eine neue Hundetrainerin und die hat mir schon angedeutet, das der junge Mann wohl gar nicht so unsicher ist wie er gerne tut.... und ja, Samson ist sehr schlau. Er lernt unheimlich schnell und er weiß vor allem ganz genau, wann sich welches Verhalten für ihn lohnt. Saftsack

Im Januar haben wir den nächsten Termin zur Einzelstunde, da werden wir weiter sehen. Ich muss zugeben, das ich ihn auch mittlerweile deutlich besser lesen kann wie früher.
ja, wir waren da zum Test. Aber die Expertin hat es verneint. Er hat Stress und die hat die Werte "durcheinander gewirbelt". Er kriegt derzeit CBD Tropfen und Tryptophan und wir ernähren proteinreduziert. Das hat schon viel geholfen.
so ist der Plan, wenn wir uns denn für den Chip entscheiden.
die besagte Trainerin hat mir ordentlich den Kopf gewaschen und seit ich Samson sehr viel enger respektive besser und selbstbewusster führe, haben sich einige Unsicherheiten "in Luft aufgelöst". Er ist ein wunderbares Beispiel von "stress durch Zuviel Verantwortung". Die nehme ich ihm ab. Seither ist es besser.
In Summe: natürlich trainieren wir erstmal weiter und sehen, was sich ändert oder verbessert, bevor wir uns für den Chip entscheiden. Wir sind es ihm schuldig, eine solche Entscheidung nicht übers Knie zu brechen.
kann es sein, das auch ein mittelgroßer Hund erst mit 2 1/2 erst richtig erwachsen wird und ihn dann die Hormone komplett überrollen? Inkl. Futterverweigerung?
Absolut kann das sein. Hab ich schon häufiger erlebt.
-
kann es sein, das auch ein mittelgroßer Hund erst mit 2 1/2 erst richtig erwachsen wird und ihn dann die Hormone komplett überrollen? Inkl. Futterverweigerung?
Absolut kann das sein. Hab ich schon häufiger erlebt.
uff. Ok, der arme. Wenn er heute morgen nicht gefressen hätte, wäre ich heute beim Tierarzt aufgeschlagen. Er hatte es ja schon öfter, das er ne Mahlzeit ausgelassen hat, aber da wars Mäkelei (weil er außer dem Futter alles andere gefressen hätte). Und wenn er sich "den Magen verhagelt", dann ist er anders drauf. Und sein Output ist total normal.
-
kann es sein, das auch ein mittelgroßer Hund erst mit 2 1/2 erst richtig erwachsen wird und ihn dann die Hormone komplett überrollen? Inkl. Futterverweigerung?
Absolut kann das sein. Hab ich schon häufiger erlebt.
Ja, wie gesagt, aktuell bei Hunter auch der Fall. Ich würde ihn mit knapp über 20kg auch als mittelgroßen Hund bezeichnen. Er hat gestern den Chip bekommen. Also Futter verweigert hat er nicht generell. Aber draußen je nach "Geruchsangebot" schon ab und an.
-
Absolut kann das sein. Hab ich schon häufiger erlebt.
Ja, wie gesagt, aktuell bei Hunter auch der Fall. Ich würde ihn mit knapp über 20kg auch als mittelgroßen Hund bezeichnen. Er hat gestern den Chip bekommen. Also Futter verweigert hat er nicht generell. Aber draußen je nach "Geruchsangebot" schon ab und an.
hier hat der mittelgroße Hund knapp 13kg bei 46cm Schulterhöhe. Und was du schreibst ist interessant, ich musste ihn nämlich über Gebühr häufig vom Schlecken abhalten. Wir haben ein Kommando etabliert, das heißt "Pippi und weiter". Das half bis jetzt sehr zuverlässig. Seit ein paar Tagen gar nicht mehr. Da hilft nur "Fuß drunter schieben" und abdrängen von der begehrten Stelle.
-
-
Sind eure Hunde durch den Chip ruhiger/schläfriger geworden?

Charlie hat jetzt seit über 1,5 Monaten den Jahreschip und seit letzter Woche fällt mir auf, dass er Zuhause echt tiefenentspannt ist. Der lässt sich durch nix aus der Ruhe bringen und sogar zum Gassi gehen muss man ihn 3x auffordern
ist das "normal" bzw ist das eben eine Wirkung des Chips die bei manchen Hunden auftritt? -
Sind eure Hunde durch den Chip ruhiger/schläfriger geworden?

Charlie hat jetzt seit über 1,5 Monaten den Jahreschip und seit letzter Woche fällt mir auf, dass er Zuhause echt tiefenentspannt ist. Der lässt sich durch nix aus der Ruhe bringen und sogar zum Gassi gehen muss man ihn 3x auffordern
ist das "normal" bzw ist das eben eine Wirkung des Chips die bei manchen Hunden auftritt?Es kann eine Wirkung sein, ja.
Je nach Hund fällt es kaum bis sehr auf.
Max wurde merklich entspannter, aber von "nix aus der Ruhe bringen" war und ist er weit entfernt

-
Ja, wie gesagt, aktuell bei Hunter auch der Fall. Ich würde ihn mit knapp über 20kg auch als mittelgroßen Hund bezeichnen. Er hat gestern den Chip bekommen. Also Futter verweigert hat er nicht generell. Aber draußen je nach "Geruchsangebot" schon ab und an.
hier hat der mittelgroße Hund knapp 13kg bei 46cm Schulterhöhe. Und was du schreibst ist interessant, ich musste ihn nämlich über Gebühr häufig vom Schlecken abhalten. Wir haben ein Kommando etabliert, das heißt "Pippi und weiter". Das half bis jetzt sehr zuverlässig. Seit ein paar Tagen gar nicht mehr. Da hilft nur "Fuß drunter schieben" und abdrängen von der begehrten Stelle.
Hunter lässt sich davon immer abrufen. Sitzt dann aber halt mit klappernden Zähnen und Schaum vorm Maul vor mir...
-
Meiner ist wesentlich entspannter geworden und kommt jetzt auch im Haus zur Ruhe. Wir gehen jetzt einen Spaziergang, danach legt er sich hin und schläft. Vorher war es fürchterlich, er ist hechelt durchs Haus gerannt hat geschippt und an seiner Decke genuckelt. Faul ist er allerdings überhaupt nicht geworden, ganz im Gegenteil, er ist viel motivierter.
-
Ari ist fauler geworden

Aber auch schlicht grundentspannter. Natürlich wurde er nicht plötzlich zum Buddha, aber im Vergleich zu vorher ist es deutlich besser.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!