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Bindung - wann beginnt das?

  • Hallo Zweibeiner,


    habe sooo viele widersprüchliche Informationen zu diesem Thema gelesen, deshalb frage ich mal euch.


    Mir ist klar, dass es sehr vom Charakter und den bisherigen Erfahrungen des Hundes und den Lebensumständen abhängt, mich interessieren eure Erfahrungen!


    Jule ist nun knapp 4 Monate und inzwischen bleibt sie bei mir, auch wenn ich gerade stinklangweilig bin und jemand anderes ganz toll - aber die Hand dafür in`s Feuer...neee.


    Freue mich auf Antworten.

    Liebe Grüße von Antonia

  • Hey,
    ich denke
    das ist bei jedem Mensch hund Gespann sehr unterschiedlich.
    Musst du eure Bindung fördern, verstärken.
    Gemeinsame Entdeckungstouren, Spass und Spiel.
    Die Welt erleben halt würde ich sagen.
    Darf ich fragen was bedeutet es sie bleibt bei dir ?

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • Also, ich erzähl denn mal:


    Als Zoe zu uns kam war sie bestimmt (wenn ich mich richtig erinnere) einige Wochen noch recht neutral gestimmt, wer jetzt ihre Beszugsperson seien sollte. Dann schien es immer mehr meine Mutter zu sein, die sich auch während der Zeit in der wir in der Schule waren um sie kümmerte. Für sie war ich mehr wie eine Art Besuch :???: Als sie dann aber anfing bei mir im Bett zu schlafen und ich immer öfter alleine mit ihr Gassi ging (am Anfang war ja noch der Welpenbonus da, da wollten alle mit *gg*) und dementsprechend mit ihr zu arbeiten wuchsen wir immer mehr zu einem perfekten Team heran :D Und genau deshalb muss es für Zoe so schlimm gewesen sein, dass ich sie auf Grund Aussagen eines Trainers immer wieder hart bestraft habe :datz: Wir gingen nicht mehr zur (schei*) Hundeschule und ab da an war's eine Menge an Arbeit. Aber ich glaube, genau diese Arbeit die wir miteinander hatten (nicht nur ich mit ihr *gg*) hat uns so zusammengeschweißt. Zoe geht kaum irgendwo ohne mich hin, sieht sich immer nach mir um, wenn ich dne Raum verlasse folgt sie mir und würde mich wenn ich aus der Schule komme wahrscheinlich am liebsten auffressen :D Ich glaube, das wird sich auch nicht mehr großartig ändern, denn ich denke auch, dass der Hauptteil an Bindung ausmacht, wie gut man seinen Hund, wie gut Hund sein Frauchen kennt, und wie sehr man sich dementsprechend vertrauen kann ;)


  • Hallo,


    ich glaube nicht, dass es an Spass, Spiel und Forderungen mangelt...gehe 2-3x / Woche zu Hundeplätzen, opfere fast jede freie Minute für Lernen und Quatsch-Machen (Abenteuer-Spaziergänge, Blödsinn-mach-Spaziergänge mit zusammen getrommelten anderen Hunden...)


    @Zoe
    wie alt war der Hund, als er zu euch kam?


    Und sonst ist sie jeden Tag mit bei der Arbeit (bin Gärtnerin), fast jeden Tag woanders.


    Dass sie bei mir bleibt, das bedeutet: sie kommt mit mir, wenn ich sie einfach mit Namen und "Hopp, komm" rufe, ohne mit Jubelschreien mich interessant zu machen.
    Obwohl die andere Person Käse / sonstwas füttert oder noch was in der Hosentasche hat (was Jule genau weiß!)
    Eben das ist recht neu: vorher wollte sie bei den tollen Leuten mitgehen, weil sie ja viel lustiger sind (? bin ich zu unlustig? :D )

    Liebe Grüße von Antonia

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also bei mir und Eyla hat es über 1 Jahr gedauert bis sie bindung zu mir aufgebaut hat :| , ich muss aber dazu sagen das ich Eyla mit 14 Wochen aus schlechter haltung geholt habe , wo sie geschlagen ihr die Zähne ausgetreten wurden und sie mit einer Hüft entzündung rumrennen musste weil die besitzer es nicht behandel lassen wollten.


    Sie hatte einfach das vertrauen in die Menschheit verloren und konnte nur sehr langsam es wieder aufbauen.


    Und heute strotz sie vor bindung zu mir :D was manchmal echt zuviel ist .:herzen2::cuinlove:


    Und jetzt mit Alano ist alles anders er hatte nach 2 wochen so eine Große bindung zu mir aufgebaut das die Leute mich immer fragen ob mir das nicht auf den keks geht , so wie der kleine an dir hängt und nur bei mir ist.



    Aber es ist echt toll mal einen Hund zu haben der nach 2 Wochen schon so eine Große bindung hat.:girlboy:




    lg. Jenny

    Man kann vieles kaufen, das Schwanzwedeln eines Hundes nicht.


    Eyla & Alano befinden sich im Userhundethread auf Seite 1

  • Hallo Zweibeiner,


    @Zoe
    nein ich meinte in welchem Alter kam sie zu euch in die Familie, blödes Missverständnis.


    Jenny
    das ist verdammt übel...wen wundert`s dann, wenn der Hund traumatisiert von Menschen ist.
    Aber klasse, dass ihr es dennoch so gut hinbekommen habt!


    Nun, meine Frage mal anders formuliert: kann man das "Fremdeln" eines Kleinkindes mit dem Verhalten eines Junghundes vergleichen?


    Ich glaube schon, bin mir da aber nicht so sicher.
    Sinnvoll wär`s schon, in der Phase der Welt-Erkundung auch mal einen oder zwei Schritte rückwärts zu gehen oder?

    Liebe Grüße von Antonia

  • Hallo,


    die wirkliche Bindung zwischen Hund und Halter ist m.E. erst nach der Pubertät des Hundes erkennbar. (wenn der Hund als Welpe einzog)
    Unsere Welpen haben sich von Anfang an an mich orientiert, ich sage bewusst nicht gebunden.
    Denn wo sollte ein Welpe draußen in der Welt schon alleine hin? Deren Radius ist einfach noch nicht so groß, er vergößert sich erst mit zunehmenden Alter, in der Pubertät.
    Und wenn Welpen mit anderen Welpen spielen und toben, dann achten viele nicht mehr so auf Frauchen/Herrchen (obwohl meiner immer mal geschaut hat, ob ich noch da bin)
    Mit dem Erwachsenwerden kann man erkennen, wie stark die Bindung ist.
    Läuft er bei jedem Spaziergang davon und schaut nicht mehr nach mir?
    Verschwindet er dann für lange Zeit?
    Dann muss ich mir überlegen, woran es liegt.
    Auch das ist manchmal schwierig auszumachen, wie Bindung entsteht.
    Es gibt immer wieder Halter, die Gott weiß was, mit ihren Hunden arbeiten, erziehen, tun und machen. Trotzdem fühlen sich dann einige Hunde zu Familienmitgliedern mehr hingezogen, die ihn im Leben überwiegend ignoriert haben.
    Ich glaube, man muss ein gutes Mittelmaß wählen.
    Bindung entsteht nicht unbedingt, wenn man sich 24 Std. mit dem Hund beschäftigt.
    Vielleicht geht es da Hunden wie Menschen, sie werden "erdrückt".
    Allgemein ist es aber so, dass sich Hunde an den Menschen binden, der sich am meisten mit ihm positiv beschäftigt.
    Das erkennt man m.E. erst, wenn der Hund schon größer ist, mind. 12 Monate.


    Gruß


    Leo

  • Normalerweise kannst du sagen, wenn alles richtig läuft das der Hund bis zum 24 Lebensmonat sicher gebunden sein wird(bei einer Hündin evtl früher).Aber Fehler in der Ausbildung können einen um Jahre zurückwerfen.
    Es gibt auch Rasseunterschiede:Bei einen Husky wirst Du wohl nie eine 100 % Bindung erreichen, bei einen Schäferhund evtl schon mit 14,15 Monaten.
    Allerdings ist es sehr gut möglich, dass um so sicherer der Hund an Dich gebunden, ist er um so unverträglicher wird er mit Artgenossen.(auch hier gibt es Rasseunterschiede)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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