ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde
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Und wie lernt er das?
Nicht in die Leine reinbrettern lernen ist eine Kombination aus:
1. Leinenführigkeit
2. Ansprechbarkeit
3. Respekt mir gegenüber und ich dem Hund gegenüber (ich mag kein Gerupfe)
4. die Leine ist immer gespannt, also ich habe eine Verbindung zum Hund. (ich führe meine Hunde im Geschirr)
5. In die Leine springen wird von mir mit einer "klaren Ansage" geahndet und ich halte den Hund und er hat NIE Erfolg damit.
6. Übungen zur UnterordnungUnd natürlich alles andere zur Auslastung und zum Stressabbau..ect...pp..
Und seit einem Jahr dazugekommen: Z und B...Ich nehme das vom Hund gezeigte Verhalten wertschätztend an und gehe nicht dagegen an.Also er darf ANZEIGEN! Und die Leine darf straff sein.
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Und wie baust Du die straffe Leine dann wieder ab?
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Und wie baust Du die straffe Leine dann wieder ab?
durch das diskutieren hier, bin ich mir erst bewusst geworden, weshalb meine Hund so laufen, wie sie laufen
2 von dreien laufen an lockerer Leine, wenn ich das Halsband nutze, eine mit straffer Leine aber nicht mehr mit WÜRGEN.
Deshalb liebe ich das theoretisieren. Macht zwar nichts besser, aber ich verstehe manches erst wenn ich es schreibe
PS: STRAFF ist wie Flexi..
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Ich lese hier ja immer mal wieder heimlich mit, aber dazu fällt mir was ein.
Du musst nicht immer mit Leckerli belohnen! Bedürfnisorientierte Belohnung ist das Schlüsselwort! DU kannst Jagdsequenzen unter Kommando stellen und dann damit belohnen.
Verharrt er, kannst du clicken und mit "schnüffeln", "schleichen", "scannen" oder whatever belohnen
Danke für deinen Tipp, und generell für eure Antworten!
Das mit der bedürfnisorientierten Belohnung leuchtet ein. Hab ich auch mal beim normalen Leinenführigkeitstraining gemacht. Geclickt, und dann n paar Schritte gerannt, bzw in die Richtung, in die Jacky gehen wollte, und sie schnuppeln lassen (da gibts sogar auch ein Signal für). Hat suuuuper funktioniert, nach dem 2.mal hat sie gecheckt, dass es nich ums Leckerchen geht und ist gelaufen wie auf Schienen! Das war mir ehrlich gesagt dann schon unheimlich
Beim Vorstehen weiss ich nicht obs funzt- müsste ich mal probieren. Ich lobe beim vorstehen (wenn ichs mache) dann auch nur sehr ruhig und nicht überschwänglich. Diese Übung soll mit viel Ruhe verknüpft werden, damit das Erregungslevel garnicht erst so weit hochschwappt...
Das Problem sind allerdings nicht nur die Leckerchen an sich. Es ist eher dieses ständige Beobachten (wann zeigt sie an?)- das merkt meine Hündin extreeem.
Sie fühlt sich schnell beobachtet, wenn man dann zu viel macht, geht dann auch mal exzessiv buddeln...Deswegen formulier ich mal meine Frage etwas um:
Macht es Sinn, spezielle Spaziergänge zu machen, wo es ums Vorstehen geht, und bei anderen Gassigängen- z.B mit Hundekumpels und so- darauf garnicht erst einzugehen?
Da steht sie sowieso kaum vor, wenn dann halt vor Mäuselöchern... -
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Danke für die Antwort, Liv!
Bei Splash würde es an Punkten 1 und 5 scheitern - Leinenführig ist er nur bedingt, wenn er im Erregungslevel hochgepuscht ist (was bei Wildsichtung oder -witterung der Fall wäre). Da muss ich ein Machtwort sprechen (Halt oder Sitz), damit er nicht in die Leine geht. Und Ansagen haben Null Nachhaltigkeit - und er hat einige sehr deutliche bekommen.
Tja, ich werde noch eine Weile mit den Leinenknallern leben müssen, wenn ich nicht rechtzeitig ein damit inkompatibles Kommando geben kann. Denn in diesen Momenten hat er alle gelernten Regeln und gehabten Ansagen vergessen. Wenn man ihn daran erinnert, kommt dann ein "Huch ach ja, sorry!", jetzt mal vermenschlicht ausgedrückt.
Wobei, so ganz kleine Fortschritte machen wir schon.
Aber vielleicht liegt das am Alter.....
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Liv, ich meinte eigentlich, wie setzt der Hund das dann ohne Leine um, also wenn das taktile Signal fehlt? Deshalb die Frage nach dem Abbau.
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Zitat
Liv, ich meinte eigentlich, wie setzt der Hund das dann ohne Leine um, also wenn das taktile Signal fehlt? Deshalb die Frage nach dem Abbau.
Ach so...
Ich war abgerutscht in Leinenführtraining.Okay, meinen JAGI lasse ich nur in Gebieten ohne Leine, die ich sehr gut übersehen kann. Der Verlauf war: LEINE....Schleppleine....ohne leine...
TAKTILE Signale gebe ich ja nicht.
Ich führe den Hund im Geschirr und die "taktilen Signale" gab mir mein Hund, nämlich dann wenn er Wild sah hat er sich einfach mit vollem Karacho in die Leine geschmissen.Nach einem Jahr Z und B haben wir nun eine gute Vertrauensbasis. Er ist eh ein sehr gehorsamer Hund. Wenn er vertraut. Und wenn man ihm vertraut.
Besser verständlich?
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Also ist dein Hund am Anfang (trotz Leinenführigkeit) genauso in die Schlepp geknallt, wenn er Wild gesehen hat?
Das hast du aber über Z&B abtrainiert und nicht indem du ihm "verboten" hast in die Schlepp zu rennen. Hab ich das jetzt verstanden? -
Mit dem taktilen Signal meinte ich die straffe Leine, ich habe schon verstanden, dass Du nicht ruckst oder so, aber der Hund nimmt ja das Gefühl der straffen Leine als taktiles Signal in die Verhaltenskette auf. Darüber bin ich nämlich schon mal gestolpert, daher die Nachfrage.
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