Kennt ihr das auch ?

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    Hallo
    und schon wieder wende ich mich mit einem kleinen Problem an Euch.
    Unser Schäfer-Collie Mix wurde vor ca. 1 Jahr kastriert. Die OP verlief bestens, allerdings konnte nur ein Hoden entfernt werden, da der andere laut TA verkümmert im Bauchraum sitzen würde und diese eine weitere, durchaus kompliziertere OP erfordern würde.
    So weit so gut.
    Mein, bzw. sein Problem ist nach wie vor,dass er total rabbelig ist, wenn irgendwo eine Hündin läufig ist! Er ist unruhig, schläft fast nicht, läuft von einem Fenster ans andere und heult und heult und ........
    Der TA hatte mir versichert, dass sich das nach der OP erheblich bessern würde, aber das ist nicht im geringsten der Fall.
    Ich kenne viele (kastrierte) andere Hunde, die eine läufige Hündin nicht im geringsten belasten?!
    Weiß jemand Rat ß
    Lieben Gruß Silke

    Ich bin nicht da!
    Ich bin mich suchen gegangen.
    Wenn ich zurück komme, bevor ich wieder da bin, sagt mir, dass ich auf mich warten soll!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hallo!Mein Berner Rüde sein Hoden lag auch in der Bauchhöhle,man hatte mir damals gesagt das er bei einer kastration mit entfernt wird,leider wurde er nicht kastriert da er mit 4 eingeschläfert werden mußte.An deiner Stelle würde ich mir noch den Rat von 1,2 Tierärzten einholen.Gruß Sabine

  • Hi,


    Du wirst um eine weiter OP nicht rum kommen, der Hoden im Bauchraum muß unbedingt entfernt werden, denn da gehört er nicht hin, bewirkt Schmerzen, kann Tumore auslösen und Dein Hund wird auch weiterhin auf Hündinnen scharf sein.
    Suche Dir einen kompetenten TA oder eine gute Tierklinik und laß Dich nochmal beraten.
    Eigentlich hätte Dein TA bei der Kastration gleich den anderen Hoden mit raus holen müssen, leider ist das nicht ganz so einfach und so mancher TA sucht verzweifelt nach dem oben gebliebenen Hoden und findet ihn nicht.
    Wir haben dieses Problem öfters mal bei Katern. Wenn der Hoden nicht runterkommt, werden diese teilweise auch richtig aggressiv, da der Hoden ja im Bauraum drückt und dort weiter wächst.


    Wie gesagt, an Deiner Stelle würde ich mir nochmal eine zweite Meinung einholen. Wo kommst Du denn her?


    Gruß Nadine

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  • Hallo!


    Cephalenia hat recht,der Hoden muß raus!


    Der in der Bauchhöhle verbliebene Hoden kann zwar keine intakten Spermien produzieren,aber Testosteron.Deshalb reagiert dein Hund noch auf läufige Hündinnen.


    Außerdem neigen diese Hoden tatsächlich zur tumorösen Entartung.


    Liebe Grüße,Tamora

  • eine normale kastration ist nicht so schwierig. aber wenns dann an die bauchhöhle geht, das machen einige ta nicht gerne...


    aber der hoden muss da wirklich raus. kann wirklich zu problemen führen wie ja auch schon erwähnt.


    möchte nur noch mal bestärken dir noch bei nem anderen ta rat einzuholen, bzw. den hoden gleich zu entfernen.


    viele grüße tanja

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • :winken:
    Vielen Dank für Eure Antworten. Hmm.... Ich denke dann werde ich Euren Rat wohl befolgen.
    Vielleicht hat er auch Schmerzen und ist deswegen ab und an so aggressiv ? Obwohl, wenn man ihn streichelt zuckt er nicht zurück.
    Ich wohne in Waldshut, das liegt ca. 60 km von Basel entfernt.
    Weiß jemand, wieviel so eine OP ca. kostet ?
    Danke im Voraus und im Nachhinein.
    Gruß Silke

    Ich bin nicht da!
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  • Hallo!


    Ich glaube nicht,daß er Schmerzen wegen seines Hodens hat.Es sei denn,der Hoden ist bereits verändert.


    Die OP-Kosten bei einem abdominalen Kryptorchismus(d.h. Hoden in Bauchhöhle verblieben) betragen nach der GOT von 1999 200DM im einfachsten Fall.Ist die OP komplizierter,kann es bis 3mal so viel werden.die Narkose und Nachversorgung kommen auch noch dazu.


    Die Tierärzte,bei denen ich Praktikum gemacht habe,haben schon mehr als 100€ für eine vergleichbare OP verlangt.
    OPs,bei denen die Bauchhöhle eröffnet werden mußte,haben je nach Schwierigkeit der OP und Größe des Hundes 300-500€ inkl. Narkose gekostet.

  • Hi Tamora,
    danke für deine qualifizierte Auskunft. Bei der Kastration hat uns der TA darauf hingewiesen, daß es möglich ist, dass der Hoden "ausartet" und die Möglichkeit besteht, dass er "weibisch" wird :?:
    Bei dem Preis muß der Arme allerdings noch etwas warten........... Ich muß erst sparen.
    Hört sich vielleicht ein bischen gemein an, ist aber leider so.
    Gruß silke

    Ich bin nicht da!
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  • Hallo Silke!


    Ich weiß, der letzte Beitrag ist schon länger her. Mich würd mal interessieren was aus deimem Wuffel geworden ist? Wurde der Hoden entfernt und wenn ja, wie gings ihm danach?


    Uns betrifft das mit dem Kryptorchismus auch gerade. Wir werden den Hoden demnächst entfernen lassen. Auch wenn ein TA sagt, lasst das auf jeden Fall machen und ein anderer wiederum sagt, "...so ein Blödsinn..."
    Gottseidank haben wir eine OP-Versicherung... Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass die die Kosten übernimmt!


    LG, Jenny

    Wer behauptet Hunde können nicht zählen,
    soll mal drei Hundekuchen in die Tasche stecken
    und veruchen, dem Hund nur ZWEI zu geben!

  • Da hat Euch Euer TA ziemlichen Mist erzählt. Und vorallem, wie soll der Hund "weibisch" werden? Ok, im Hoden werden auch Oestrogene produziert, aber in dem Umfang, dass weibliche Auswirkungen, dass kann ich nicht wirklich glauben.


    Wenn der Hoden in der Bauchhöhle sitzt, dann können keine intakten Spermien produziert werden, wie tamora schon sagte (ist in der Bauchhöhle zu warm, für die Spermienproduktion). Aber die hormonellen Dinge laufen ganz normal weiter, dh. Euer Hund ist nicht wirklich kastriert. Nur im Sinne der Fortpflanzung, aber nicht hormonel. Daher hab Ihr einen ganz normalen Rüden, der bloß keinen fortpflanzungsfähigen Spermien mehr produzieren kann. Daher kann sein Verhalten und die Aggression durchaus sein normales Verhalten als Rüde sein.


    Ich würde Euch auch raten, laßt den Hoden aus der Bauchhöhle entfernen.


    Gruß Christian

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