Hüftgelenksydysplasie

  • hallo...ich habe da mal eine frage...welche anzeigen sprechen für eine Hüftgelenksydysplasie? und welche behandlungsmöglichkeiten gibts bei TA? und ich weiß genaueres weiß nur ein TA aber ich möchte einigermassen drauf vorbereitet sein.

  • Das Tomtier ist ein Jahr alt.
    Er fiel immer mal wieder dadurch auf, dass er zeitweise vorne lahm ging.
    Aber nur für wenige Stunden, dann war alles wieder ok.

    Er läuft nicht gerade. Hinterhand gegen die Vorderhand versetzt.
    Er ist tolpatschig. Fällt über die eigenen Pfoten.
    Will nirgends hochspringen.
    Schleift ab und zu die Krallen über den Boden beim Gehen.
    Lahmheit hat zugenommen. Nicht mehr alle Woche einmal sondern fast täglich.

    Tja. Tom hat ED (Ellbogendysplasie) und HD Grad D.

    Möglichkeiten sind von Futterzusätzen, über Goldimplantate bis zu künstlichen Gelenken und vieles mehr.

  • Hallo!

    Also da Du ja Erfahrungen suchst, hier meine:

    Bei den meisten Hunden mit HD kann man einen wackeligen, unrunden Gang erkennen. Das sieht von hinten aus wie ein schaukelnder Gang. Allerdings kann dieses Bewegungsbild auch trügen, denn es gibt Junghunde (meist größere) Rassen, die genauso einen Schaukelgang aufweisen und keine HD haben.
    Meine Hündin zeigte mit zunehmenden Alter (schwere HD wurde schon mit 1 Jahr festgestellt) Schwierigkeiten beim Aufstehen, Antrittsschwierigkeiten dh. erstmal kräftig Schütteln und Strecken nach dem Aufstehen und dann steif laufen. Diese Merkmale können aber genauso gut auf andere Erkrankungen des Bewegungsapparates deuten zB Spondylose, Cauda Enquina Syndrom, Bandscheibenprobleme, ED, Verspannungen der Muskulatur usw..
    Anzeichen können auch Bewegungsunlust, Wetterfühligkeit, Schwierigkeiten beim Springen oder beim Treppensteigen sein.
    Deutlichstes Anzeichen, das etwas nicht in Ordnung ist, sind allerdings Lahmheiten. Diese können sowohl hinten als aber auch vorne auftauchen. Vorn entstehen die Lahmheiten dadurch, dass der Hund aufgrund der HD eine Schonhaltung einnimmt und somit andere Gelenke überlastet. Deshalb ist es nicht selten, dass Hunde vorne Humpeln und nach den Untersuchungen rauskommt, dass sie HD haben.

    Ich denke, zu diagnostizieren ob ein Hund HD hat oder nicht ist ohne Röntgenaufnahme extrem schwierig. Hätte ich meine Hündin nicht mit einem Jahr röntgen lassen (war von der Züchterin Kaufvoraussetzung), dann hätte ich vor ihrem 5 Lebensjahr nie gemerkt, dass sie HD hat.
    Jeder Hund ist anders, jeder Hund erträgt die Schmerzen anders.
    Manche Hunde kommen mit schwerster HD gut klar, andere zeigen bei leichter HD extreme Lahmheiten und das schon im jungen Alter.

    Operieren lassen habe ich meine Hündin nicht, allerdings hat sie die Goldakupunktur bekommen und es hat ihr sehr gut geholfen.

    LG tina :D

  • Hallo
    aus eigener schlechter Erfahrung würde ich Dir raten,bei einem Fachmann röntgen zu lassen.Kostet das gleiche,aber Du kannst sicherer sein,dass die Lagerung beim Röntgen richtig ist und auch die Auswertung.
    Wir haben 5 Röntgenbilder ,2 Tierkliniken und 2 nieder gelassene Tierärzte gebraucht,um zu wissen,was Marcy hat.
    LG Beate und Marcy

  • Vorbeugung?
    Entweder man hat eine Hüftgelenksdysplasie oder man hat keine. Gegen die Krankheit an sich kann man nicht viel tun.
    Man kann aber dafür sorgen, dass die Folgen nicht so krass sind. Wobei das natürlich auch immer vom Grad der Erkrankung abhängt.

    Wichtig ist:
    Aufs Gewicht achten und Muskulaturaufbau durch
    regelmäßige gleichmäßige Bewegung,
    Schwimmen und Wassergymnastik ;)
    Sportarten die mit vielen Sprüngen und abrupten Stopps verbunden sind sollte man vermeiden.

    Man kann knorpelaufbauende Mittel füttern, wobei deren Wirkung umstritten ist. Manchem hilft's, anderen hilft's gar nicht.


    Das Mädchen eher betroffen sind, liegt möglicherweise an der unterschiedlichen Anatomie von Jungen und Mädchen. Mädchen sind dafür gebaut, später mal Kinder zu bekommen, daher sind ihre Abspreizwinkel (und die anatomischen Vorraussetzungen dafür) andere als bei Jungen.

    Und da sich die Anatomie und Geburtswege von Hund und Mensch ja doch ein wenig unterscheiden, denke ich, dass HD bei Hündinnen nicht häufiger auftritt als bei Rüden.

  • Hallöchen!

    Apropo:

    Ich habe gehört, dass man bei einem Hund der 20ig Wochen alt ist, nur zwanzig Minuten spazieren gehen soll (am Stück). Jetzt hat mir ein anderer Tierarzt gesagt, der auch eine Klinik führt, die ständig Fortbildungen anbietet, dass das Quatsch ist. Er sagt, das gilt nur für harten Boden wie Asphalt, weil da die Gelenke aufeinandergestoßen werden, auif Waldboden könne man, wenn der Hund vier-fünf Monate alt ist, gehen bis er müde ist.
    Jetzt sagte mir eine Frau auf der Hundewiese, nach ihrer Erfahrung würde das nur für kleine Hunde gelten, die nicht soviel Gewicht haben. Große Hunde, die 30 kg und mehr wiegen würden, wenn sie erwachsen sind, bei denen sollte man sich wenn sie Welpen sind dran halten an den Minuten pro Lebenswoche (also Beispiel: 20 min pro zwanzig Wochen am Stück).
    Was stimmt denn nun? Ich bin nicht ausgelastet mit zwanzig Minuten am Stück, will meinen Hund aber auch nicht überfordern und erst recht später keine Gelenkprobleme bei ihr haben. :???:

    Wer weiß es? :hilfe:

    LG Cafedelmar

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