NOCH kein Problem, brauche aber trotzdem Rat....
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Hallo ihr Lieben, ich brauche dringend Rat. Ich bin bei der Bundespolizei und arbeite im Wechseldienst. Das bedeutet zwar im Endeffekt viel Freizeit, aber eben auch unregelmäßige Schichten und z.B. alle 5 Wochen ein langes Wochenende, wo ich Sa und So 12 Stunden Tag- oder Nachtschicht habe.
Vor zwei Jahre bin ich mit meinem langjährigen Lebensgefährten zusammen gezogen, und wir haben uns einen Irischen Wolfshund angeschafft, da wir beide von dieser Rasse begeistert sind. Unser Obin hat uns auch nie Probleme bereitet, hat aber, da mein Lebensgefährte selbstständig ist und zuahsue arbeitet, nie gelernt, länger als eine Stunde alleine zu bleiben.
Nun haben wir uns getrennt, und mein Ex will Odin nicht haben, obwohl er dem Hund ja wesentlich bessere Bedingungen bieten könnte. Ich hänge auch wahnsinnig an ihm und möchte ihn keinesfalls hergeben....
Jetzt überlege ich, wie es weiter gehen soll. Wir haben ein großes, komplett eingezäuntes GRundstück (ca. 1200qm), auf dem eine kleine Hütte steht. Das war immer schon Odins Reich, er ist es gewöhnt, dort zu laufen, und in der Hütte steht ein Körbchen und er hat Spielsachen dort. Es wäre also evtl. eine Alternative, ihn in der Zeit wo ich arbeite draußen zu lassen, da er dort mehr Platz und Abwechslung hat....
Oder haltet ihr es für besser, einen Artgenossen anzuschaffen? Odin ist sehr verträglich, aber wie es er jetzt auf einen andern Hund in seinem Zuhause reagiert weiß ich nicht....
Das Problem ist, ich kann zwar bis zu 2 Wochen Ulaub nehmen, denke aber nicht, dass das genügt, um ihn ordentlich ans Alleinbleiben zu gewöhnen.
Ich arbeite 40 Stunden pro Woche in Früh-, Mittag- und Nachtschicht, im Endeffekt sind es aber doch immer mehr als 8 Stunden täglich wo ich weg bin, mit Hinfahrt und Umziehen etc bin ich schon 9 Stunden weg. Ich habe zwar dafür auch immer wieder 3 oder 4 Tage am Stück wo ich ganz zuhause bin, und sobald ich da bin nehme ich Odin überall hin mit, das ist er gewöhnt. Trotzdem habe ich jetzt wirklich Angst dass er in Zukunft zu viel alleine ist....Bitte helf mir, was würdet ihr in dem Fall tun? Denkt ihr, er könnte ein glückliches Leben haben wenn er so viel alleine ist? Oder doch Zweithund? Da käme dann noch das Problem hinzu, dass Odin wegen seiner Größe den Kofferraum ganz ausfüllt und es gewöhnt ist, mich beim Ausreiten zu begleiten, für einen Zweithund wäre also eigentlich im Alltag gar kein Platz und ich habe auch nicht die Zeit, einen Hund wieder so auszubilden wie wir es mit Odin gemacht haben...Ich bin wirklich verzweifelt
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30. Oktober 2008 um 14:40
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NOCH kein Problem, brauche aber trotzdem Rat.... - Vor einem Moment
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Hallo

Das ist ja wirklich verzwickt.
Kannst Du keinen Dogsitter für die Tage engagieren, die Du lange weg bist?
Ansonsten ist es für den Hund evtl besser, in seinem gewohnten Garten
und Zuhause tagsüber draussen zu sein, als die Umgebung zu wechseln,
weil Du ihn abgibst.Du wirst ja sicherlich in Deiner Freizeit weiterhin sehr viel mit ihm unternehmen.
LG
Chrissi -
Vielleicht findet sich ja jemand, der sich sinnvoll mit deinem Riesen beschäftigt, wenn du nicht da bis??
. Ich kenne diese Hunde nur als äußerst genügsam, aber eine Umstellung ist es für ihn allemal

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Ich habe mich schon wegen einem Hundesitter erkundigt. Das wäre evtl. eine Möglichkeit für die langen Wochenenden, wo ich im Grunde 2 Tage garnicht da bin, aber für regelmäßig kann ich mir das leider nicht leisten, bei uns in der Nähe gibt es nur ein Pfötchenhotel und eine privaten "Hundetagesstätte", die sind beide sehr teuer.
Ich könnte natürlich privat inserieren und z.B. einen Studenten oder Renter oder so suchen, allerdings bin ich da aus beruflichen Gründen ein bisschen vorsichtig. Ich müsste dann ja einem Fremden den Hausschlüssel geben, und Odin ist nunmal auch nicht gerade ein Schoßhündchen, ich hätte da schon Angst dass jemand Unsinn mit ihm machen könnte....WEnn es garnicht anders ginge und er todunglücklich wäre dann wär das natürlich der letzte Ausweg. Aber lieber wäre mir eine andere Lösung.... -
Das ist wirklich problematisch, aber schön, dass du dir so viele Gedanken dazu machst.
Wenn dein Ex den Hund definitiv gar nicht nehmen wird, solltest du dir wirklich Urlaub nehmen. Denn erst einmal muss er lernen, alleine zu sein.
Von einem Tag zum anderen plötzlich 9h ist schon sehr viel.
Wie weit wohnt denn dein Ex entfernt?
Trotz allem habt ihr euch schließlich gemeinsam für den Hund entschieden, vll könnte er tagsüber auf ihn aufpassen, wenn du arbeitest?
Im Zweifelsfall solltest du dich vll tatsächlich nach einem Hundesitter umsehen, der Spaß daran hat, sich um deinen Riesen zu kümmern.Von einem Zweithund würde ich dir unter diesen Umständen abraten, es spricht ja wirklich alles dagegen.
Du hast nicht die Zeit, um ihn zu erziehen und selbst ein völlig fertiger Hund benötigt ja viel Aufmerksamkeit. Zwei Hunde benötigen also mehr Zeit!
Außerdem ein Hund, der nicht alleine bleiben kann, wird auch nicht automatisch durch einen Artgenossen problemlos darauf warten, dass du nach Hause kommst.
Im schlimmsten Fall hast du dann zwei Hunde, die nicht alleine bleiben können!Wenn dein Hund es eh gewohnt ist, viel zeit im Garten zu verbringen, finde ich das nicht unbedingt schlecht, solange ihm die hoffentlich warme und trockene Hütte bereit steht. Dann kann er zumindest mal draußen gucken, was so los ist und sich erleichtern.
Dennoch muss er auch das erst einmal lernen.Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg,
du packst das!
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo und erstmal Willkommen im Forum

mh doofe Situation, ist denn der Garten für den Riesen wirklich Alcatrast (nicht wörtlich nehmen) ich mein halt, kann da niemand rüberklettert und der "kleine" auch nicht drüber springen, um auszubüchsen, sollte ihm das doch zu langweilig werden?
Gibt es nicht vielleicht ne Nette Nachbarin oder eine Freundin, die beispielweise nen Schlüssel für den Garten bekommt, um ihn ein bissel zu beschäftigen? Verwandte vielleicht? Und wo kommst du her?
IWH sind ja eigentlich recht genügsam und reagieren auf Umstellungen normal auch recht gelassen (von dem was ich so über die Rasse weiß) Probier es doch mal in den 2 Wochen Urlaub erstmal, wie es klappt. Für die Wochenende muss allerdings ne andere Lösung her, finde ich jedenfalls. Wie gesagt, vielleicht wäre eine Freundin, Verwandte oder ein liebe/r Nachbarin/Nachbar so nett, nach ihm zu schauen, ihn ein bissel zu beschäftigen usw.
Liebe Grüsse
Pandora -
Zitat
mh doofe Situation, ist denn der Garten für den Riesen wirklich Alcatrast (nicht wörtlich nehmen) ich mein halt, kann da niemand rüberklettert und der "kleine" auch nicht drüber springen, um auszubüchsen, sollte ihm das doch zu langweilig werden?Achja, daran habe ich zwar gedacht, aber vergessen, es zu schreiben: Der Garten muss natürlich sicher sein!
Nicht nur, damit der Hund nicht alleine spazieren geht, sondern auch wegen nicht ganz so netten Menschen. Entführung kann ich mir zwar bei einem IWH schlecht vorstellen (
), aber zum Beispiel kommt es auch auf die Lage des Gartens an, damit niemand dem Hund etwas rüberwirft. Muss ja nicht gleich Gift sein, aber alte Schulbrote oder Schokolade können im Zweifelsfall ja auch nicht so toll sein und man kennt ja die Menschen... -
woher kommt ihr zwei denn?
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Ich denke auch, probier es einfach aus und da Du Deinen Hund gut kennst und einschätzen kannst, wirst Du sehen, ob er damit zufrieden ist, viele Stunden alleine zu sein und Dich dafür die restliche Zeit für sich zu haben.
Ich bin auch kein Fan davon, einen Hund mehr als 6h regelmäßig alleine zu lassen, aber alle paar Wochen macht meine auch mal 12h anstandslos mit.
Nach einem Hundesitter würde ich mich allerdings an Deiner Stelle auch umschauen, denn alleine für Dein Gewissen ist der ja auch nicht schlecht.

Zwischen den kommerziellen, die sich auf Dauer warscheinlich die wenigsten leisten können, und den durch private Inserate gefundenen Schülern und Rentnern, gibt es doch noch eine ganze Bandbreite. Da wäre z.B. eine "Anzeige" hier im DF, was den unglaublichen Vorteil hat, dass Du bei denjenigen, die darauf antworten, auch gleich mal nachlesen kannst, wer, was, wie.
Ich habe hier jedenfalls eine super klasse Betreuung gefunden, wenn auch nur für die Urlaubstage. Daneben gibt es hier in Berlin auch eine Tiersitterliste, die von unserem Tierheim organisiert wird. Vielleicht gibt es das ja bei Eurem Tierheim auch.Ich hätte auch Bedenken, irgend jemanden meinen Haustürschlüssel in die Hand zu drücken, aber einerseits entscheidet ja sehr schnell die Sympathie (als ich Zazie's Urlaubsbetreuung das erste Mal gesehen habe, wusste ich sofort, dass passt, noch bevor wir ein Wort gewechselt hatten, und da ich ihr sogar meine Hündin anvertraute, hätte sie auch meine ganzen Schlüssel haben können :D) und andererseits könntest Du Deinen Hund ja auch vor der Arbeit bei diesem welchen abgeben und danach wieder abholen.
Ich drück Dir die Daumen, dass Ihr eine tolle Lösung findet.
Nur ein Gefallen tue Dir und Deinem Hund: Kein Zweithund!
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Aaaalso, zum Garten: Der ist absolut sicher, das ist Fort Knox für Odin. Das ganze Grundstück ist komplett mit einem 2m hohen Katzenschutzzaun eingezäunt, das heißt, das sind massive Gitterelemente, die oben am Ende nach innen gebogen sind, da ist ein Ausbruch unmöglich, sogar für so einen Riesen
Die Hütte ist an den Hausstrom angeschlossen, und über die kalten MOnate heize ich sie immer mit weil Odin sich dort schon immer viel aufgehalten hat. Sie bleibt auch warm wei die tür zu ist, Odin kann durch eine selbst gebastelte Hundeklappe rein, die automatisch wieder schließt. Drinnen hat er Körbchen und Spielzeug, draußen auf dem Gelände sind Hecken, in denen er stöbern kann, und meistens leistet ihm auch unsere Katze Gesellschaft.
Das Gelände kann man nur durchs Haus betreten, das einzige Tor geht zur Terrasse hin. Futter rein wefen wäre natürlich theoretisch möglich, aber damit hatten wir bisher nie Probleme, und Odin frisst auch normalerweise nichts was er nicht kennt, er ist extrem wählerisch was das Fressen angeht.Zu den Nachbarn....Schwierig. Ich denke mal, ab und zu würden die schon mal gucken, aber wir wohnen hier ziemlich abseits und der einzige direkte Nachbar ist ein alter Griesgram der sich schon immer über den Hund beschwert hat. Freunde könnte ich sicher mal einspannen, aber eben nicht regelmäßig.
An den langen Wochenenden würde ich ihn auf jeden Fall woanders unterbingen, in der Nähe ist wie gesagt so ein Hundesitter, das sah auch alles gut aus dort, ich denke auch finanziell klappt das wenn es eine Ausnahme bleibt.
Mein Ex scheidet aus, der wohnt erstens ab 1. 11. fast 100km weg und zweitens haben wir uns nicht gerade friedlich gertrennt, auch für den Hund würde der mein Haus nicht mehr bertreten.
Wie gesagt, Urlaub wäre möglich, bis zu 2 Wochen eben, und vielleicht könnte ich den Urlaub so legen dass er an die flexible Woche grenzt, das ist eine Woche wo wir nur 27 Stunden arbeiten müssen, das könnte ich dann so legen dass ich im Endeffekt 3 Wochen zuhause wäre. Könnte das reichen?? :irre:
Ach ja, zum Standort, wir wohnen in einem winzigen Kaff im Saarland, das ist das größte Problem, es ist zwar herrlich ruhig hier und für die Pferde ideal, aber allzu viel Kontakt hat man eben nicht, und das Angebot an Tierheimen, Betreuung etc hält sich auch stark in Grenzen....
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