Frühkastration vs. Pubertät

  • huhu
    mich würde mal interessieren wie sich das wesen eines hundes der frühkastriert wurde verändert oder eben nicht verändert?
    kommt es überhaupt noch zu einer pubertät oder nur zu einer abgeschwächten version?
    bleibt ein hund wirklich everybody's darling?

    hab mal wieder beim gassi gehen jemand getroffen der mir das nahelegen wollte und auch der ta hat mich schon drauf angestupst ob ich das nicht machen lassen wollen würde...
    selbst ne hundetrainerin legte es mir nahe mit den worten: hündinnen die eigentlich beste freundinnen sind können dann zu den ärgsten feinden werden.
    andere hündinnen im revier wollen meine dann fressen und es kann sein das nelli eine antipathie gegen welpen & andere hündinnen entwickelt...

    :hilfe:

  • Zitat


    mich würde mal interessieren wie sich das wesen eines hundes der frühkastriert wurde verändert oder eben nicht verändert?

    Hallo kleiner Fuchs,

    das kann dir NIEMAND sagen. Wie soll man das feststellen

    können?? :???:

  • Zitat

    Hallo kleiner Fuchs,

    das kann dir NIEMAND sagen. Wie soll man das feststellen

    können?? :???:

    na ja mir haben halt einige gesagt das die hunde z.b. verspielter bleiben, eben nicht zickig werden oder bei rüden halt weniger andere hunde besteigen, nicht wuselig werden wenn ne hündin in der gegend läufig ist, da sie es ja gar nicht kennen

  • ich glaube, das ist auch wunschdenken. lies mal, was eine frühkastra für gesundheitliche auswirkungen hat.

    und woher willst du vorher wissen, dass dein hund probleme machen würde, die du nicht in den griff bekommst. - dann

    wenn dein hund erwachsen ist und sehr leidet, wenn er läufige hündinnen riecht, ist immer ncoh genug zeit, darüber nachzudenken.

    ich kenne übrigens zwei frühkastrierte rüden, bei denen hat es rein gar nichts gebracht, ganz im gegenteil. frauchen ist glüklich über jede anhängerkupplung, die sie rettet, falls einer mal los geht.:D

    gruß marion

  • na ich hab ja eh ein mädel und die gesundheitlichen risiken sind bei früh wie auch bei kastration nach der ersten läufigkeit fast die gleichen.

    bis aufs fell was bei langhaarrassen evt babyfell bleibt.


    also ich hab im netz bisher keine mega contra punkte gefunden...

  • Hündinnen können richtige Zicken werden, aber das kann Dir genauso mit einer kastrierten wie unkastrierten Hündin passieren. :D

    Da Du eine Colliehündin hast, die, denke ich mal, fast sowieso alle liebt, wird Dir das wahrscheinlich eh erspart bleiben. Von den paar Hunden, die sie nicht mag, weil sie ihr zu aufdringlich sind, kannst Du sie sicherlich auch immer unproblematisch abrufen und weiter Deines Weges gehen. Ich bin mir sehr sicher, dass Deine nicht zur Hündinnen- und Welpenmordenden Bestie wird, denn Collies schnappen vielleicht mal um sich, aber haben aufgrund ihrer Züchtung eine Beißhemmung.

    Deine Gedanken zur Antipathie sind vielleicht gerechtfertigt, aber auch kastrierten Hündinnen, da asexuell, kann es genauso passieren, dass ihnen eine Antipathie entgegen schlägt.

    Dadurch, dass meine Hündinnen durch ihre Läufigkeiten immer einen enormen Entwicklungssprung gemacht haben, würde ich nie eine Hündin ohne medizinische Indikation kastrieren lassen und derart massiv in ihren Hormonhaushalt eingreifen.

    Umgekehrt musste ich Souma im fortgeschrittenen Alter genau deswegen kastrieren lassen und die "Nebenwirkungen" waren nicht nur klasse. Sie wurde unglaublich verfressen und zeitgleich musste ich auch noch ihre Portionen kürzen, damit sie nicht moppelig wurde. Sie hat an einige Stellen eine Art Babyfell bekommen, wo kein Durchkommen mehr war, und ich es in regelmäßigen Abständen kürzen musste. Sie legte ihr bisher durchaus immer noch welpenhaftes Rumgekasper ab und war mir persönlich viel zu ruhig.

    Bei den Begegnungen mit anderen Hunden hatte ihre Kastration überhaupt keinen Einfluss und sie wurde gsd auch nicht inkontinent.

  • klar ersetzt ne kastration keine erziehung, aber von der hundetrainerin wurde es so dargestellt das hündinnen auf andere läufige hündinnen eben sehr agressiv reagieren können oder eben beste freundinnen auf einmal zu erzfeinden werden können und das welpen auch oft nimmer gemocht werden...

    das hat mir schon etwas angst gemacht, wenn ich mir vorstelle auf einmal ein fletchendes monster an der leine zu haben oder eben ein hund der die welt nimmer versteht weil er nimmer gemocht wird.

    und ich frag mich wie man solche agression weg erziehen kann, hat ja schließlich auch was mit den hormonen zu tun... :???:

    ich mein ich kann doch keinen hund zwingen den anderen zu mögen oder riechen zu können...

    im endefekt kann ich nur nen bogen machen und versuchen die agression im griff zu haben.
    und zu unterbinden und eben nicht ohne leine raus gehen, aber wie soll man bei sowas das wirklich aberziehen?

  • Zitat

    das hat mir schon etwas angst gemacht

    Das würde ich mal unter Halloween-Schauermärchen verbuchen. :D

    Ich habe genau eine Hündin in all den Jahren kennen gelernt, die läufige Hündinnen nicht duldet, aber das hat was mit der Rasse dieser Hündin zu tun, deren Besitzerin weiß darum und sieht es in ihrer Verantwortung, dass es zu keinen "zähnefletschenden Monstern" kommt. Ganz bestimmt würde sie nicht dafür plädieren, dass prophylaktisch alle Hündinnen in ihrem Umkreis kastriert werden sollten. :roll:

    Du kannst Deine Hündin nur weiterhin gut sozialisieren, sie mit Hunden spielen lassen und Hunderunden suchen, wo gut sozialisierte Hunde sind, und alle Begegnungen mit den "Unsozialen" schnell erkennen und sofort abbrechen, bevor sie sich gegen solch einen Rüpel wehren muss.

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