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Hueten mit Rindern

  • Hallo an alle,


    ich bin gerade eben gefragt worden, wegen Huetearbeit an Rindern. Da das sicher noch mehr Leute interessiert, schreibe ich es eben hier rein.


    Mira liebt es Rinder zu hueten. Sie ist dabei total selbstsicher und kann auch schon mal "aggressiv" werden, d. h. sie schnappt nach der Schwanzquaste (wo nur Haare sind) oder beisst sogar kurz da rein, um die Rinder zu bewegen. Im grossen und ganzen muessen die Hunde sehr selbstsicher und auch aggressiver sein wie bei Schafen, um Rinder zu bewegen. Bei Mira funktioniert das mittlerweile top. Auch mit ca. 60 Rindern!!!


    Aber zurueck an den Anfang.
    Am besten faengt man unter Aufsicht an. Ein guter Trainer kann Euch sagen, ob Euer Hund ueberhaupt ein zum Hueten geeigneter Border Collie ist oder nicht. Dabei ist es eigentlich egal, ob es Enten, Schafe oder Rinder sind. Der Hund sollte aber bei der Arbeit mit Schafen und Rindern aelter sein, d. h. etwa ein Jahr alt. Er kann aber schon vorher Schafe oder Rinder gesehen haben. Wichtig ist, dass er sich da auf keinen Fall verletzt/wehtut. Denn sonst kann es spaeter schwierig werden ihn an die Arbeit zu bekommen.
    Seine richtige Grundgeschwindigkeit, die der Hund braucht, kriegt er auch erst etwas spaeter (Ab ca. 1 Jahr). Man kann ihn auch leicht geistig ueberfordern, wenn man zu frueh anfaengt. Am Anfang reichen pro Trainingseinheit 5 Minuten. Dann Pause und dann wieder 5 Minuten.


    Ich denke, dass es auch fuer Euch leichter ist mit kleineren Tieren anzufangen. Wenn Kuehe noch nie mit Hunden zu tun hatten ist es auch schwierig. Auch die Kuehe muessen schliesslich mitspielen und wissen, was da Sache ist. Ausserdem ist das auch so eine Sache, wenn auf einmal eine Herde Rinder auf einen zugedonnert kommt. Da kann einem schon mal selbst das Herz in die Hose rutschen. :lol: Drei Kuehe reichen fuer den Anfang.


    Das beste ist aber wirklich zu einem erfahrenen Trainer gehen und z. B. einen Wochenendkurs mitzumachen, der hat die geeigneten Huetetieren (die es gewohnt sind), den geeigneten eingezaeunten Platz, die Erfahrung. Der zeigt Euch die Grundbegriffe und ihr macht keine Fehler, beim antrainieren. Das ist wirklich der einfachste Start. Die Befehle sind bei allen zu huetenden Tieren gleich und deshalb ist es leichter mit kleinerem Vieh anzufangen.
    Mit ca. einem halben Jahr koennt Ihr das erste Mal schauen, wie der Hund auf "Livestock" (Bauernhoftiere) reagiert. Sicher koennt Ihr das bei dem Trainer/Zuechter tun, von dem Ihr den Hund gekauft habt. Sofern er selbst mit seinen Hunden arbeitet. Da Ihr ja aber nach Huetearbeit gefragt habt, denke ich dass Ihr auch einen huetenden Hund ganz bewusst haben wollt und nach Zuechtern schaut, die mit den Hunden arbeiten. Bei weiteren Fragen schreibt nur wieder (auch Privat).
    Vielleicht melden sich auch noch mal andere Leute mit deren Meinung.

    Viele liebe Gruesse


    oldsfarm

  • Hallo


    Ich denke, dass es einen Unterschied zwischen Schafen und Rindern gibt. Nicht jeder Hund, der Schafe hütet ist für die Arbeit an Rinder "zugebrauchen"!!!!


    Gruß
    Kathrin & Mädels

  • Hi,


    nur mal so am Rande..... Aggression ist sowohl an Schafen als auch an Rindern nicht erwünscht und auch nicht wirklich günstig.


    Ich hoffe inständig dass die POWER ( die innere Kraft ) des BC gemeint ist.


    Wenn man Rinder daran gewöhnt, sich von BCs arbeiten zu lassen, muss auch nicht zwingen geknippt werden.


    Prinzipiell zeugt ein "Zupacken" von Schwäche oder Unerfahrenheit !!!


    Ein Zupacken auf Kommando kann aber durchaus hilfreich sein !!!


    Der BC ist ja schließlich für seine Tier schonende Arbeitsweise bekannt und wird arbeitstechnisch in der Zucht auch daraufhin selektiert ( unter anderem ;-) ).


    Liebe Grüße
    Alexandra


    PS: Über die Arbeit an Rindern kenn sich z.Bsp. Horst Ludwig und Eckard Sievers ( beides Mitglieder der ABCD eV ) aus. Link zu deren HPs gibt es auf der HP der ABCD ( http://www.abcdev.de ) - es gibt in der ABCD noch mehr Mitglieder, die mit ihren Hunden an Rindern arbeiten...mal durchklicken....


    Liebe Grüße
    Alexandra

  • Noch ein kleiner Nachtrag,


    nicht jeder BC eignet sich für die Arbeit an Rindern.....sehr schwer im Vergleich zu Schafen......bedarf unglaublich viel Kraft und ist meiner Meinung nach sehr viel grobere Arbeit als an Schafen.


    Liebe Grüße
    Alexandra

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



  • Hallo


    BC´s die an Schafen und Rinder arbeiten, arbeiten sehr unterschiedlcih an beiden Arten...d.h Fly ist an den Schafen "zart" ( gell kai) und an der Rinder ist sie das krasse Gegenteil...Fly ist an der Rinder aggressiver. Ihre Schwelle Kühe zu beißen/ zwicken liegt nicht ist hoch als bei Schafen.
    Ich würde dieses Verhalten nicht auf Unsicherheit oder Unerfahrenheit zurückführen...
    Zupacken auf Kommando ist schön und gut, aber wenn ich im Melkstand stehe und gerne "neue" Kühe hätte und Fly nix macht, weil ich nix zu ihr sage auch doof...als darf sie beim Melken "selbstständig" hüten.( mit beißen/ zwicken wie sie will :stumm: )...


    Gruß
    Kathrin & Mädels

  • Zitat von "Alexandra P."

    Noch ein kleiner Nachtrag,


    nicht jeder BC eignet sich für die Arbeit an Rindern.....sehr schwer im Vergleich zu Schafen......bedarf unglaublich viel Kraft und ist meiner Meinung nach sehr viel grobere Arbeit als an Schafen.


    Liebe Grüße
    Alexandra


    Genau!!!!


    Gruß
    Kathrin & Mädels

  • Moin,


    @ Alex
    Hi,


    nur mal so am Rande..... Aggression ist sowohl an Schafen als auch an Rindern nicht erwünscht und auch nicht wirklich günstig.


    Ich hoffe inständig dass die POWER ( die innere Kraft ) des BC gemeint ist.


    Wenn man Rinder daran gewöhnt, sich von BCs arbeiten zu lassen, muss auch nicht zwingen geknippt werden.


    Prinzipiell zeugt ein "Zupacken" von Schwäche oder Unerfahrenheit !!!


    Ein Zupacken auf Kommando kann aber durchaus hilfreich sein !!!


    Ich bin begeistert, wie intensiv du doch deinem früheren Lehrmeister zugehört hast!!! :respekt:
    Tiefe Hochachtung!


    Nur als anmerkung.
    Ein guter, wirklich gut veranlagter BC sollte fähig sein, jede Art von Vieh zu arbeiten.
    Von daher würde ich mit der Teilung in Rinder und Schafhunde etwas leiser treten Mädels, gell :biggthumpup:
    VG Kai

    Alles wird gut!

  • Tach Lehrmeister ;-)



    da bin ich aber stolz ...


    habe das auch nur unterteilt im Hinblick auf die vielen nicht ( sagen wir mal ) günstig gezogenen Hunde, damit nicht Anfänger zu viel von einem Hund erwarten, der es nicht leisten kann......ähäm.....


    Natürlich sollte ein gut gezogener Hund jedes Vieh arbeiten können, ganz meiner Meinung !!!


    Liebe Grüße
    Alex

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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