Der Schock meines Lebens... Hund rennt vors Auto

  • Ich hab heute echt noch nie so was schreckliches erlebt.

    Ich habe eine sieben Monate alte Mischlingshündin, die wirklich super hyperaktiv ist. Ich war beim Tierarzt um körperliches auszuschließen und wollte auf das eeingezäunte Gelände gehen, während wir auf ihre Blutwerte warten. Die Tierarztpraxis liegt an einer 4 spurigen Strasse aber die Wiese ist durch nen Berg davon getrennt. ich lasse sie dort immer laufen.... sie hört echt gut. Dch diesmal kuckt sie mich an, dreht sich um und rennt im Affenzahn einfach auf die Strasse. so schnell konnte ich gar nicht kucken.
    Ich weiss nicht was los war mit ihr.
    Es ist nichts passiert. War gleich beim Tierarzt..... nur ein paar kratzer... Ich bin fast ohmächtig geworden.

    Ehrlich gesagt macht mir das auch gerade gedanken. Ich geh seit 4 Monaten zu einer sehr guten Hundeschule und dinge wie leinenführigkeit klappen bei ihr nicht. Als ob sie "langsam" aus ihrem Wortschatz gestrichen hat. Ich bin echt etwas am verzweifeln. Es ist nicht so als ob ich nicht wirklich alles versuchen würde... hab jetzt bestimt schon fast 600 eur an Trainingskosten ausgegeben.... puh... Ridgeback Mischling aus Kreta.

    Meine Hundetrainerin meint, dass sie auch traumatisiert sein könnte und mit Hyperaktivität deshalb reagiert....

  • hey, also wenn ich ehrlich bin hört es sich für mich an wie die "rübelzeit" also meine hatte (genauso wie tausend andere hunde bestimmt auch) auch als sie so 7monate - 1 jahr alt war die rübelphase und hat nur gehört wenn sie lust hatte etc.

    also ich würde klar weiter trainieren aber immer mit der ruhe das legt sich wieder und wenn nicht kannst du immer nochmal zum TA etc ;)

  • Hallo,

    das ist eigentlich das richtige Alter um auszuprobieren, ob man jetzt immer noch gut hören muß. Bleib auf jeden Fall beim Training - wobei Du mit der Trainerin besprechen konnst, ob vielleicht etwas im Training geändert werden muß. Das kann sie wohl besser beurteilen, da sie den Hund kennt und mit Dir zusammen arbeiten sieht.
    Hast Du denn schon mal mit der Schleppleine gearbeitet?
    Ich würde sie nach diesem Vofall nicht mehr ohne Leine bzw. Schleppleine laufen lassen.

    Barny war anfangs auch immer am wuseln und toben und rennen. Er ist zwar immer noch ein Hibbelchen, aber schon viiiiel ruhiger. Das kommt mit der Zeit und wir machen dann eben keine Dinge mit ihm, die ihn total aufputschen.

    Viele Erfolg wünschen Birgit und Barny

  • Die einen sagen, keine Dinge tun, die sie aufpuschen, die anderen sagen richtig auslasten.
    :???:

    Es ist eh ein Graus das richtige zu finden. Ständig wird einem was anderes erzählt. Vorallem wenn man sich sehr viel informiert (lese ständig Bücher) wird man ganz durcheinander.

  • Zitat

    Die einen sagen, keine Dinge tun, die sie aufpuschen, die anderen sagen richtig auslasten.
    :???:

    Das eine schließt das andere nicht aus. Man kann den Hund auch auslasten, ohne ihn hochzupushen ;)

  • Ein Ansatz wäre, dem Hund mehr Kopfarbeit zu geben, anstelle von körperlicher.

    Ich glaube, daß das oftmals ein Problem ist. Anstatt den Hund ansprechend zu beschäftigen, wird der einfach zur Erschöpfung gebracht. Hat aber mehr Nach- als Vorteile.

    Eine gute Mischung aus Kopf- und Körperarbeit ist sicher ein wichtiger Punkt in Sachen Harmonie =)

  • Die Möglichkeit zu rennen solltest du ihr so oder so geben, ob sie nun hyperaktiv ist, oder nicht.

    Zitat


    Das eine schließt das andere nicht aus. Man kann den Hund auch auslasten, ohne ihn hochzupushen ;)


    Außerdem kommt es auf die Situation an. Wenn es die Örtlichkeit usw. erlaubt, kannst du den Hund ruhig auch mal dazu bringen, dass er richtig Vollgas gibt. :^^:

  • Auslasten.
    Aufpuschen.


    Der Begriff Auslasten wird fälschlicherweise immer wieder mit total platt machen gleich gesetzt.
    Dem ist aber nicht so.
    Ein HUnd der wie erschossen am Boden liegt und die Zunge raushängen läßt, muß nicht zwangsläufig ausgelastet sein.
    Nein, bei manchen Tieren kann es sogar passieren, dass sie nach wenigen Minuten wieder aufstehen und noch mehr wollen....diese sind dann völlig überreizt und gepuscht.

    Ein HUnd muß rennen und toben.
    Ein HUnd ist aber auch dankbar für geistige Förderung.

    Hundi im Alter von 7 Monaten braucht m.M.n. folgende "Auslastung":

    Training und Aufbau des Grundgehorsams (Konzentration strengt auch an)
    Gemeinsame Spielphasen mit seinem Halter (Such-, Zergel-, etc.)
    Kumpels treffen
    Und ein wenig zusätzliche Kopfarbeit z.B. mit dem Clicker -
    kleine aber feine Tricks, die niemand wirklich braucht. Hund und Halter aber sehr schön beschäftigen.

    Damit hat Hund sowie Halter wirklich genug zu tun.
    Und das heißt nicht, dass dies an ein 6 Stundenprogrammm gekoppelt ist.
    Heute mal die und morgen mal das.
    Zeitlich und räumlich ist es tatsächlich variabel :D

    Auch würde ich sagen, das dein HUndi seine sogenannte Flegelphase voll in Angriff nimmt ;)

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