Ich hab Angst um unseren Wuffel
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Hallo zusammen,
Brady ist unser 1. Hund, nachdem wir zuvor fast 14 Jahre ein Katerchen hatten, dass wir am 1. März wegen eines Leberversagens einschläfern lassen mußten. Es ist total unvernünftig, ich weiss, aber unsere Tiere sind für mich so etwas wie Kindersatz geworden, nachdem unser Sohn mit 22 Jahren an Krebs gestorben ist. Ich mache mir wegen jeder Veränderung an Brady gleich riesige Sorgen und habe Panik, ihn zu verlieren. Mein Mann nimmt das etwas lockerer. Er hat viel eher die Nerven zu sagen, wir warten erstmal ab. Ich möchte am liebsten immer sofort zum Tierarzt, was natürlich auf Dauer einfach auch ein finanziellen Problem wird. Ich habe Angst die Übersicht zu verlieren, wann ich handeln muß und wann nicht. Kennt einer von Euch das auch?
Viele Grüße
Bitti - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo Bitti,
wenn ich das höre, kommen mir schon die Tränen. Den Sohn mit 22 Jahren zu verlieren ist mehr als hart.
Ich bin 43 Jahre alt, habe Mann und zwei Kids, unser Sohn hat uns immer viel Sorgen gemacht. Keine Drogen oder so, aber schulisch immer kurz vorm Abgrund, war zeitweise mir gegenüber sehr aggressiv usw.
Vor einem Jahr kam Jacky zu uns. Sie ist mein drittes Kind und ich liebe sie genau so, ich hätte nie gedacht, dass ich zu einem Tier eine solche Verbindung haben kann. Manchmal, so denke ich, liebe ich sie mehr, als den Rest der Familie. Sie macht mir nie Sorgen, ist immer für mich da, und wenn ich mit ihr in den Wald gehe, sind alle Sorgen vergessen.
Sie ist sehr gelehrig und verschmust, hört immer, und ich glaube sie liebt mich auch

Sie gibt mir mehr, als ein Mensch mir je geben kann, wenn ihr was passieren würde, im Moment glaube ich, mein Leben wäre zu Ende.
Liebe Grüße und Du brauchst Dich Deiner Gefühle nicht zu schämen, ich denke, es geht vielen so, auch denen, die nicht so einen schlimmen Schicksalsschlag erleben mußten, wie Du.
Andrea
P.S. Ich renn übrigens auch für jeden Pups zum TA und lass mir da auch nicht reinreden. Dafür muss ich halt an anderen DIngen, wie Klamotten oder so sparen, mittlerweile krieg ich beim TA schon Rabatt

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Hallo Bitti!
Das mit eurem Sohn leid tut! Ich glaube, es gibt nichts
schlimmeres als sein eigenes Kind leiden zu sehen und
zu Grabe tragen zu müssen
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Zu deiner Frage: Ja, ich kenne das... !
Ich habe meinen 1 Hund im Alter von knapp 2,5 Jahren
gehen lassen müssen...
Als nach 1 Woche TK die Diagnose gestellt und noch
operiert wurde, war es bereits zu spät und er hat's leider
nicht geschafft. Es bricht mir noch heute das Herz...
Auch wenn es eine seltene Krankheit war, selbst die Ärzte in der
TK waren ja anfangs nicht im Bilde, frage ich mich manchmal
"hast du damals etwas vergessen zu erzählen, irgendwas nicht
bemerkt... ?"Bei Kenny achte ich auf jeden "Pups" der quer sitzt!
Es gab z.B. eine Zeit, da wollte er nicht fressen. Alle sagten es läge
an den läufigen Hündinnen, ich bin aber zum TA! (wurde dann
untersucht und bestätigt
)Was ich sagen möchte ist, dass ich schon sehr überempfindlich und
wahrscheinlich oft auch viel zu fürsorglich bin...
Anerderseits sage ich mit, lieber einmal mehr zum TA als wenn ich
irgendwas ignoriere und es was Ernstes ist....Tja, willkommen im Klub

LG
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Hallo Bitti,
ich habe großes Verständnis für dich ,und für die Sorgen und Ängste die du um deinen Hund hast.
Durch den Verlust deines Sohnes bist du hypervorsichtig mit dem Hund,denn der Tod,besonders ein so Früher, hat dich sicherlich traumatisiert.
Dennoch mußt du versuchen gelassen zu bleiben,denn der Hund spürt deine innere Unsicherheit und ich glaube das ihm das gar nicht gut tut.Ich weiß,dies ist leichter gesagt als getan.
Wenn du es schaffst ein wenig lockerer zu bleiben ,wirst du viel Spaß mit deinem Vierbeiner haben und er mit dir.
Also "arbeite" ein wenig an dir und du wirst wieder ein wenig mehr Freude haben.
Herzliche Grüße
Delfin
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Ich kann Dich auch gut verstehen. Ich habe mir mein ganzes Leben einen Hund gewünscht und nun ist er da. Mache mir auch sehr viele Sorgen, wenn er nicht frisst oder mal ein wenig ruhiger ist.

Inzwischen renne ich aber nicht mehr gleich zum TA weil es für den Kleinen ja auch sehr viel Streß bedeutet und ich merke das das mir und ihm besser bekommt wenn man etwas relaxter ist. Manchmal ist es immer noch schwer z.B hat er grad ein tränendes Auge und den 1. Tag wollte ich auch gleich wieder damit zum TA rennen, dann hab ich mir aber gedacht ich warte mal ein bis drei Tage ab und siehe da es gibt sich von allein wieder :^^:
Also viel Spaß weiterhin mit Deinem Wuff und höre immer auf Dein Bauchgefühl, meistens täuscht das nicht.
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Auch wenn du das sicher schon sehr oft gehört hast, möchte ich dir auch sagen, wie leid es mir tut, dass ihr euren Sohn verloren habt!!!
Deine Ängste bezüglich des Hundes kann ich verstehen, ich bin ähnlich. Und wenn so ein Wuffel erstmal wirklich was hatte, dann ist man sensibilisiert und achtet auf alles.
Aber dein Bauch wird dir schon sagen, ob es wirklich was ist, oder ob er einfach mal einen faulen und müden Tag hat, mal wirklich nicht hungrig ist oder ob er krank ist. Irgendwann kann man seinen Hund lesen auch in dieser Hinsicht.Aber mach dich bitte nicht verrückt, sonst entgehen dir noch wunderschöne Stunden mit der Fellnase, in denen du umsonst zum Tierarzt gehst.

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