Hund mit geistiger Behinderung

  • Hallo!
    Ich bin ehrenamtlich im Tierheim tätig und betreue dort seit vier Monaten einen Hund der sehr krank war.Er hatte entweder Staupe oder eine Hirnhautentzündung und hat davon leider bleibende Schäden behalten.Er ist sehbehindert und auch geistig nicht ganz fit.Er ekennt mich,ist ansonsten aber sehr scheu.Hat jemand Erfahrung mit geistig behinderten Hunden?

  • Ich persönlich nicht. Aber ich denke man kann mit einem solchen Hund gut
    Leben wenn man sich der Verantwortung bewusst ist.
    Ein Rücksichtsvolle Liebherziger neuer Begleiter währe wohl das beste.
    Mit Hundeerfahrung und guten Grundlagen.

  • Das Problem ist das der Kleine sehr scheu ist und sich nicht gerne anfassen lässt.Dazu kommt das spazieren gehen sehr lange dauert,weil er halt oft stehen bleibt und von allen Geräuschen abgelenkt ist.Als er ins Tierheim kam gab es noch zwei Geschwister die beide nicht überlebt haben.Bei ihm ist das Thema einschläfern noch nicht ganz aus der Welt...

  • Ich möchte wissen wie ich ihm helfen kann besser mit den Umwelteinflüssen klarzukommen.Er hat so wie er sich momentan verhält keine Chance aus dem Tierheim rauszukommen.Bei mir daheim hat es nicht funktioniert.Die anderen Hunde und Katzen waren ihm zuviel.

  • Zitat

    .Bei ihm ist das Thema einschläfern noch nicht ganz aus der Welt...

    Nein..bitte nicht :gott:
    Ich kann mir zwar vorstellen, dass Zeit und die dazugehörige Geduld in einem TH Mangelwaren sind, aber eine reelle Chance hat er doch bestimmt verdient. :???:
    Ist sein geistiger Defizit, abgesehen von der Scheue, denn so sehr gross?
    Die Scheue widerum hat auch sicherlich etwas mit der Sehbehinderung zu tun.
    Es wird wohl eher eine Art Unsicherheit sein, zumal ihm sicherlich auch das Urvertrauen zum Menschen fehlt :/
    Wieder mal so eine arme Seele.

    Ich wünsche euch alles Gute...

    Britta

  • Zitat

    .Bei ihm ist das Thema einschläfern noch nicht ganz aus der Welt...

    ....was oftmals am humansten fuer manche Hunde ist :)

    Schwer da ueberhaupt Ratschlaege zu geben ohne den Hund selbst zu beobachten.

  • Was mir einfallen würde wäre es ihn an die Geräusch über ein Tonband zu gewöhnen also erst ganz leise. Alles was es so gibt. Hatte auch Probleme mit meinem Hund das er immer knurrte, Schwanz einzog und ängstlich schaute wenn Hund im TV bellte. Also habe ich immer und immer wieder die Filme laufen lassen wo Hunde bellten oder Pferde galoppierten. Mittlerweile läßt es ihn kalt. Evtl. wäre das ja eine Idee ihn an Alltagsgeräusche zu gewöhnen. Ist zwar viel Arbeit denke mal es wäre die Sache wert.
    LG

  • Er jetzt ein knappes Jahr alt,ca.30cm gross,ein Mischling aus einer ungarischen Tötungsstation.Er kennt daher den Kontakt zu Menschen erst seit er hier in Deutschland ist.Da er am Anfang krank war hat er halt nur Erfahrung mit der Tierärztin gemacht und wurde behandelt,untersucht...Das hat ihn so scheu werden lassen.Seine Sehbehinderung hat sicher damit zu tun das er sehr schreckhaft ist.Er dreht sich wenn er gestresst ist im Kreis,fiept rum und lässt sich manchmal kaum beruhigen.Andererseits ist er sehr schmusig und schleckt mir die Hand ab.

  • Zitat

    Hatte auch Probleme mit meinem Hund das er immer knurrte, Schwanz einzog und ängstlich schaute wenn Hund im TV bellte.

    Aengstliche Hunde und pathologisch verhaltensgestoerte Hunde sind ein riesiger Unterschied :)

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