Elektroreizgeräte zur Hundeerziehung

  • ich schließ mich der meinung von Anij, wollte aber hier keine neu diskusion über dieser geräte in leben rufen. bin selber :dagegen:
    schade das es noch keiner auf die idee gekommen ist diese zur korrektur von unfähigen hundeführen einzusetzten um einmal zuzeigen wie sinlos somancher leinenruck schon ist.


    mfg BC Momo

  • Teleimpulsgeräte sind der Beweis fur vollkommene Inkompetenz.


    Hier mal ein realer Fall


    "Jack" war ein Langhaar DSH aus einer Leistungszucht (rote Papiere). Er war einer der wenigen, tatsächlich "dominanten" Hunde die es gibt. Jack kam als Welpe direkt vom Züchter in die Hände einer jungen ehrgeizigen Frau. Das normale Programm: Welpenspieltage, Hundeschule u. Grundausbildung.
    In der Grundausbildung waren die Halterin und der Trainer schon überfordert- Fehleinschätzung des Charakters.
    Jack bekam ein Teleimpulsgerät. Der Teletacker fand die einzig mögliche Verwendung; die falsche.
    Als Jack mal wieder einen Befehl nicht wunschgemäß ausführte, bekam er seinen letzten Impuls. Er hatte den Impuls nicht mit seinem Fehlverhalten verknüpft, sondern mit Frauen. Jack hat den letzten Impuls ignoriert und sein Frauchen schwer verletzt. Er sollte, weil angeblich hoch aggressiv und ebenso unberechenbar wie unkontrolliebar, eingeschläfert werden.
    Ein Tierschutzverein konnte die Frau überreden Jack nicht einzuschläfern, sondern ihn in die Obhut des TSV's zu überstellen. Leider verfügte dieser TSV über kein eigenes Tierheim, und so wurde ein befreundeter TSV um Hilfe gebeten. Der Tierheimleiter, selbst auch VDH- Züchter für DSH und Ausbilder, versprach sich persönlich um Jack zu kümmern- das kriegen wir schon hin.
    Das Interesse des Tierheimleiters, Züchters und Ausbilders reduzierte sich in dem Augenblick gegen null, als er erfuhr, das Jack kastriert war. Ab diesem Moment wurde Jack's Pflege einer jungen, recht unerfahrenen Tierpflegerin überlassen, die nicht überlebt hätte, hätten nicht andere Tierpfleger den Mut besessen die Junge Frau aus dem Zwinger zu holen. Der Amtstierarzt wurde informiert und Jack, inzwischen nur noch "Ripper" genannt, wurde zur Tötung freigegeben.
    Wegen eines ganz anderen Falles, einem angeblich aggressiven Kangals, nahm ich Kontakt zu der Vorsitzenden des TSV's auf, der "Ripper" von seiner ehem. Halterin rettete. Für den Kangal hatte sich schon eine Lösung ergeben. Deshalb sprach sie mich auf Ripper an.
    Ich kann so etwas nicht akzeptieren und willigte ein, Ripper zu übernehmen. Der TSV musste in dem TH unterschreiben, dass sie darüber aufgeklärt wurden, das Ripper hochaggressiv und gefährlich sei.
    Ripper wurde sediert, bekam einen Maulkorb und wurde zusätzlich mit der Leine in einem Skykennel fixiert. So fixiert und immer noch sediert, war Ripper trotzdem noch hoch aggressiv als er hier ankam.
    Ripper kam hier in einen Zwinger (25 qm) in den ich nicht zwingend hinein musste. Er war hier gegen 17,00 Uhr angekommen. Am nächsten Morgen (früher war wegen dem Sedativum nicht machbar) sollte es Futter geben; große Stücke die er unbedingt aus der Hand nehmen sollte. Als er mich sah bleckte und knurrte er. Als er die Frau sah die mich begleitete, rastete er total aus. Fressen nahm er nicht an. Noch fünf Fütterungsversuche an diesem Tag, alle erfolglos.Zehn Versuche am nächsten Tag, ebenso erfolglos. Am Folgetag bin ich dann in das Gehege (ca. 600 qm ), habe mich darin einsperren lassen und habe Ripper aus dem Zwinger gelassen. Er ging sofort auf den (ungeschützt) Arm, ließ aber auf "AUS" sofort ab. Wir waren Freunde. Noch eine Woche lang reagierte er auf den Anblick einer Frau aggressiv und zeigte Beschädigungsabsicht.
    Nach zwei Wochen konnte sich Gaby in meinem Beisein gefahrlos mit Ripper auf dem Gelände bewegen und noch eine Woche später auch allein. Er griff Gaby zwar sporalisch an, zeigte aber keine eindeutige Beschädigungsabsicht mehr und ließ auf "AUS" immer sofort ab.
    Einige Wochen später kam Rippers Feuerprobe. Es waren genug "Versuchskaninchen" da. Ich war mit Ripper auf dem Freigelände (3 ha) ohne Leine unterwegs. Auf dem Hof standen sechs Frauen, von denen Ripper eine persönlich und eine zweite vom sehen her kannte. Alle konnten mit ihm spielen und ihn kraulen. Er sprang an manchen von ihnen hoch und nahm auf Augenhöhe Leckerchen entgegen.


    Das dies "kein" Erfolg war, zeigte sich einige Tage später. "Jack the Ripper" war gekippt. Als ich ihn bürstete, griff er mich mit ungebremster Beschädigungsabsicht an und verbiss sich in meinem Handgelenk. Wäre Jacky, unsere Malamute-Berna Sennen Hündin nicht dazwischen gegangen, hätte ich Ripper eigenhändig töten müssen.
    Ich machte in der nächsten Zeit noch etliche Versuche unter den unterschiedlichsten Bedingungen- mit Frauen, mit anderen Hunden, mit mir; Ripper griff alles und jeden mit Beschädigungsabsicht an, was sich mit ihm auf Augenhöhe befand.
    Was sollte ich tun? Mit Rüden kam er nicht zurecht, von Hündinnen wurde er verprügelt und erlitt jedes Mal einen Schock. Kinder wären, ebenso wie kleinere und mittelgroße Hunde, so wie kleine Menschen, Menschen in Sitzposition oder in bestimmten Bewegungssituationen immer wieder mit ihm auf Augenhöhe gekommen. Wer hätte auf Rippers Lebzeiten 24 Stunden täglich darauf achten können? Wer hätte grundsätzlich vermeiden können Kindern zu begegnen, das sich ein Besucher in Sitzposition Ripper zuwendet, das ein Lebenpartner ihn anschaut?
    Ich hätte es gekonnt, weil mir an der Verhaltensbeobachtung liegt, weil ich mein Leben absolut auf die Hunde ausrichte, aber wer tut das auch. Ich hätte aber meine ganze Arbeit für Ripper aufgeben müssen- und die anderen Hunde.
    Ich habe "Jack the Ripper" nach ca. vier Monaten bei uns im Alter von 2,5 Jahren einschläfern lassen.
    Ripper war ein Hund mit erstklassigen Qualitäten und einem einwandfreien Charakter. Teleimpulsgeräte haben ihn getötet.


    Wenn es nach mir ginge würde jeder der solche Geräte einsetzt, auf dem elektrischen Stuhl landen- um zu lernen.

  • @ Wakan, das klingt ja schrecklich, der arme Hund und auch Du, eine solche Entscheidung treffen zu müssen.


    Ich denke, daß beim Tele der Stromschlag nicht die eigentliche Gefahr beinhaltet, sondern die jeweilige Verknüpfung des Hundes in der entsprechenden Situation. Und die werden wir nieeee in irgendeiner Weise beeinflussen können. Auch die sogenannten Fachleute nicht.


    Gruß Christine

  • Danke Christine,


    aber ich schon so viele Tiere sterben sehen und habe solche Entscheidungen schon öfter getroffen. Irgendwann sollte einen die Realität einholen. Der Tod ist ebenso natürlich wie die Geburt. Es macht mir nur stinksauer wenn der Tod mutwillig oder aus Dummheit und Arroganz provoziert wird.

  • Heute bekamm ich einen riesen Hals manche leuten gehört wirklich Tierhalte verbot
    Also gestern ging ich mit meiner bekannten im Wald sie hat drei Cocker da sahen wir das ein junger Schäferhund einen Auto hinterher rannte sein Frauchen schrie und pfiff mit ihrer Pfeife aber das störte ihn nicht. Nach kurzer zeit kam er zurück gerannt und na so wie Cocker mal sind bellten sie los, auf einmal änderte er seine richtung und rannte auf einen von unseren Cocker zu und riß ihn zu Boden. Ich schmieß meinen Schlüsselbund und draf auch da ließ er von unseren Hund los und rannte auf meinen kleinen zu ich dachte mein Herz bleibt stehn aber gottseidank kam mein kleiner gleich als ich ihn mit leckerli zu mir lockte.Aber denkt nicht das sein Frauchen was gesagt geschweige getan hätte sie ging einfach wech.Wir schrieben uns die Autonummer auf falls was mit meiner bekannten ihren Hund gewesen wäre.
    Heute sahen wir ihn wieder aber mit Herrchen wir erzählten ihn das(seine Frau hat nichts erzählt) da sagte er nur das seine Frau das teletack vergessen hätte und das halt jetzt woanders gassi ginge. Das schlimmste was mich auf die Palme brachte war das er sagte,dass sein Hund mit keinen anderen Hund spielen oder Toben darf er sollte ja ein wachhund werden,und das seine Frau das teletack vergessen hat und das er jetzt immer das Gerät anhaben wird was soll man von solche halten geschweige machen den reich ist der ja auch noch .

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