Kastration, HD und Inkontinenz?!

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    Hallo!
    Habe echt 2 harte Tage hinter mir und brauche einfach mal ein bisschen Rat und Unterstützung. Meine Leilani (22Monate) wurde gestern kastriert. Bei der OP gabs dann erstmal Probleme da sie scheinbar die letzte Woche irgendwo Rattengift gefressen hat. Habe davon leider überhaupt nicht mitbekommen und sie ist eh ein "Müllschlucker". Bei der OP hat sie extrem stark geblutet, hatte also so gut wie keine Gerinnung. Mein TA hat sofort angerufen und gefragt, ob denn die Möglichkeit bestehe dass sie Rattengift gefressen hat, daraufhin hat er ihr sofort Vitamin K gespritzt um die Blutgerinnung wieder herzustellen. Er sagte mir dass es sehr kritisch aussieht und ich hab den Mittag Rotz und Wasser geheult. Aber dem noch nicht genug, als ich sie abends abholen durfte, sagte mir der TA dass sie 3mal fast weggeblieben wäre!!! ausserdem hat er während der Narkose gleich die Hüfte geröntgt und meinte er hätte schon lange nicht mehr so eine schlechte Hüfte gesehen, Subluxation beidseits, d.h. schwere HD!!!!!!!!! Bin echt mit den Nerven am Ende! Nun wieder zu Hause pinkelt Leilani seit gestern in die Wohnung. Dachte dass das vielleicht die Nachwirkungen der OP sein könnten. Heute gehts aber so weiter, obwohl ich schon jedesmal wenn sie sich bewegt an die Tür renne um sie in den Garten zu lassen. Sie schaut mich dann nur an und sobald ich die Tür zu habe, pieselt sie aufs Parkett. Ist das normal?? Kennt sich irgendjemand damit aus oder hat jemand schonmal das gleiche erlebt?? Habt ihr Erfahrunf mit HD ohne Beschwerden? Wäre so dankbar für jeglichen Rat und Hilfe!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hallo!


    Also wegen dem Bluten: Es gibt auch unter Hunden Bluter. Das wäre auch noch eine Möglichkeit. Würde ich evtl. nochmal mit dem TA absprechen.


    Zu der Pinkelei ist schwer was zu sagen. Zum einen kann es sein, daß der TA bei der OP vielliecht die Blase angeritzt hat, was natürlich wenn so viel Blut im Bauchraum war, absolut möglich wäre. Weiterhin kann es wirklich auch nur eine Nachwehe der OP noch sein, daß die Narkose noch nicht ganz aus dem Körper ist. Dritte Möglichkeit, sie hat sich die Blase verkühlt gestern. Ich würde schnellstmöglichst eine Urinprobe zum TA geben und untersuchen lassen. Noch heute. Denn egal was es ist, je schneller man eingreift, desto besser Chancen hat man, etwas zu unternehmen.


    Wegen der HD: Ich kenne einige Hunde, die mit etwas Vorsicht (Sprünge vermeiden, Ballspiel vermeiden) ein absolut problemloses Leben führen mit schwerer HD. Du kannst über Fütterung von kleinen Futterergänzungen da schon einiges gut utnerstützen (MSM und Muschelextrakt). Obendrein würde ich dir raten, lass dich einfach von einer guten Hundephysiotherapeutin mal bzgl. Muskelaufbau beraten. Generell ist schwimmen für deinen Hund sehr gut und am Rad laufen auf weichem Untergrund in einem stetigen Trab. Das fördert den Aufbau der Muskulatur und entlastet die Hüftgelenke. Zusätzlich solltest du noch drauf achten, daß das Gewicht deines Hundes eher ein Pfund zu wenig als eines zu viel betragen sollte.


    Ich wünsche euch alles Gute!!

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • :winken: Leilani,


    himmel was ne Horroraktion, fühl dich erstmal geknuddelt, aber es ist ja scheinbar noch mal gut gegangen.


    Was das Pinkeln in die Wohnung angeht, kann es wirklich gut sein, dass es an der Kastration liegt. Die Hündin meines Vaters hatte das Problem nach der OP ebenfalls, und statt nach draußen zu gehen, machte sie in die Wohnung. Allerdings hat sich das wieder gelegt und sie hat sich gut erholt. Dennoch muss ich Pebbles hier Recht geben, lieber Kontrollieren lassen, weil in der Hektik auch vielleicht was schief gegangen sein kann.


    Mit der Schweren HD kann ich hier Pebbles auch zum Teil zustimmen, allerdings würde ich das Fahrradfahren lieber sein lassen und es bei Spaziergängen mit Freilauf (wenns möglich) belassen. Vermeide weitgehenst dass er springt und Treppen steigen muss und versuch ein Gefühl dafür zu entwickeln wann du ihn ausbremst beim Toben und rumrennen. Ballspiele kann man variieren in dem du statt den Ball zu werfen, das Ding einfach rollst. Versuch deinen Schatz an Kopfspielchen bzw. Denksportaufgaben sich verausgaben zu lassen... Schwimmen ist prima und es gibt wie Pebbles schon sagte gute Vorsorgemassnahmen wie Futterzusätze die Gelenke und Knochen aufbauen und unterstützen. Ich füttere beispielsweise das Muschelkalkpulver das eigendlich für meine Rottioma bestimmt ist auch meiner Kleinen Bernerbärin jetzt schon.


    Ich wünsch dir viel Glück und das sich deine Süße bald wieder erholt.


    Liebe Grüsse
    Pandora & die Weiberbande

    "Das geschriebene Wort, ist meine Leidenschaft mit der Fantasie der Leser ein Kopfkino zu drehen."


    In Gedanken & im Herzen immer dabei
    Dakota +2004 Nita +2006 Cheyenne +2008


    FOTOGALERIE DER USERHUNDE...: Seite 13

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  • Ich kann Silvia nur zustimmen. Langsamer Trab am Fahrrad und Schwimmen fördern den Muskelaufbau.


    Wie Silvia schon geschrieben hat, solltest Du Dich an eine Physiotherapeutin wenden ebenfalls eine Ernährungsberaterin, denn über Ernährung kannst Du wirklich sehr viel Unterstützung geben.


    Was sagt denn Dein TA zur Inkontinenz? Hat er Dich nicht darüber aufgeklärt, dass nach der Kastration Inkontinenz auftreten kann. Wobei ich bisher nur von Inkontinenz mit zunehmendem Alter gehört habe und nicht direkt nach der OP. Auch das mit dem Rattengift halte ich für sehr merkwürdig. Es kann sein, dass ich mich täusche aber meinem Gefühl nach ist der TA nicht sonderlich fähig. Vielleicht solltest Du Dich mal an einen anderen TA wenden oder in eine Tierklinik fahren.


    Ich halte Dir die Daumen, dass die Inkontinenz nur eine Nachwirkung war und schnell wieder vorbei ist und dass Du die Sache mit der HD gut in den Griff bekommst. Generell musst Du Dir auf jeden Fall die Röntgenbilder zeigen lassen, brauchst Du auch für die Therapie.


    Alles Gute und Daumendrück
    agil

  • Hallo,


    meiner Hündin ging es 2 Tage nach der OP äußerst schlecht. Hab sie vom Pinkeln damals nicht mehr Heim gekriegt. Sie lag da und ist einfach nicht mer aufgestanden. Wenn ich sie aufheben wollte, sie ist groß und schwer, wehrte sie sich heftig mit den Zähnen. Hab sie dann liegenlassen müssen, Maulkorb und meinen Mann geholt. Beim Anblick meines Mannes ist sie zum Glück aufgestanden. Gespuckt hat sie auch ständig. Dann ging es aber nach 2 Tagen recht schnell aufwärts.
    Du mußt bedenken, dein Hund hat eine sehr schwere OP hinter sich. Denk mal, wie das bei einem Menschen wäre. Das braucht. Deinem Hund geht es einfach schlecht und jeder Schritt ist zuviel. Erwarte im Moment nicht zuviel. Dazu der hohe Blutverlust. Und evtl. auch noch vergiftet. Das ist alles sehr viel. Beobachte deinen Hund genau und wenn du merkst, dass es ihm nicht gut geht, sofort zum TA. Frag nach, ob man das mit dem Rattengift nachprüfen und behandeln kann! Ebenso würde ich mal fragen, ob der Blutverlust von alleine wieder weggeht, oder ob man da nachhelfen muß.


    Wegen der Blase denke ich, dass das Vorübergehend sein wird, weil da unten alles weh tut. Wenn es bleibt, kann der TA mit Homöopathie was machen.


    Rate dir, wenn es wieder besser geht, nur ganz langsame kurze Spaziergänge an der Leine zu machen. 14 Tage mindestens. Meine hat 4 Wochen später nach einer Hasenjagd noch einen Narbenbruch bekommen. Das wurde wieder zum Glück wieder von alleine.


    Zu der HD kann ich nichts sagen. Da hab ich keine Erfahrungen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo!


    Wollte nur ganz doll mein Mitgefühl aussprechen!
    Das war sicher alles furchtbar!


    Zu der Inkontinenz brauche ich wohl weiter nichts zu sagen, da ich der Meinung der anderen bin.
    Ruf lieber den Ta einmal zu viel als zu wenig an, und erzähle ihm davon.
    Das ist bestimmt eine Nachwirkung der OP, schließlich war das eine schwere Bauch-OP.


    Mit HD habe ich direkt keine Erfahrung.
    Ich mußte mit meiner Hündin leider Agility wegen Patellaluxation aufgeben.
    Da sie nunmal Arbeit braucht, machen wir jetzt Fährtentraining.
    Das wird immer beliebter und es gibt schon mehrere Huschus, die das zum Einstieg anbieten.


    Ach ja, wenn es schlimmer wird mit der HD, würde ich auch nochmal eine 2. Meinung einholen.


    Alles Gute, Joey

  • Ich würed wegen der Hd einen Spezialisten aufsuchen und ihm die Bilder zeigen, meiner hat auch beidseitig schwere Hd und ist dann operiert wurden und macht jetzt Physiotherapie. Also wie die andern schon sagten ncoh andere Meinungen einholen, manche Tierärzte die nicht auf Knochen spezialisert sind sehen das auch dramatischer als einer der auf Knochen, bzw. Hüften speizialsiert ist. Meiner hat leider wirklich schwere Hd, da sagte selbst unsere Spezialist das diese Hüfte total kaputt ist.
    Aber Kopf hoch, das heisst nicht das dein Hund ekin schönes Leben führen kann.Geht halt alles nur angsamer und vorsichtiger. Ach und ich würde sie nicht mehr mit anderen Hunden spielen lassen(wenn sie wieder auf'm Damm ist) das schadet der Hüfte ebendfall enorm!

  • Hallo!


    Wegen der Inkontinenz würde ich auch mal eine Harnprobe untersuchen lassen,zur Sicherheit.Aber wahrscheinlich sind das noch Nachwirkungen von der OP.


    Hat dir dein TA eigentlich Vit. K mitgegeben(das Präperat heißt Konakion,glaub ich)?Bei einer Rattengift-Vergiftung ist nämlich eine einmalige Vit.K Verabreichung absolut nicht ausreichend!Selbst bei Verdacht wird die Behandlung vollständig durchgezogen,daß hatten wir mal bei unserem Hund.


    Liebe Grüße,Tamora

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