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Mein Hund und die Farbe "Rot"!

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    Hallo,


    habe bei meiner Hündin immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sie auf die Farbe "Rot" stark reagiert. Immer wenn Leute kommen , die eine rote bis pinkrote Jacke an haben, fängt sie an unruhig zu werden, Angst zu zeigen, sie verbellt die Leute, was sie sonst nicht mehr tut. Gut, ich komme damit klar, kein Problem, aber es verwundert mich immer.


    Nun heute war ich in den Weinbergen spazieren, war ja ein schöner Tag. Plötzlich wird mein Hund unsicher bufft, ich denke noch, was ist da los, eine Katze? Eine umgefallene Gießkanne? Irgendwas, was komisch ist? Mir viel nichts auf. Vorsichtshalber kam mein Hund an die Leine. Die Situation war sehr merkwürdig. Nur ein Auto stand auf dem Weg. Plötzlich merkte ich, dass mein Hund sehr irritiert von dem Auto war. Sie ist nie von Autos irritiert! Dann merke ich, dass das Auto auch dieses komische Rot als Farbe hat.


    Sagt mal, habt ihr auch schon die Erfahrung gemacht, dass eure Hunde auf einen Farbton unsicher reagieren? Wißt ihr zufällig, wie rot von Hunden gesehen wird? Hattet ihr so was auch schon mal?


    LG Kindhund

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  • Hallo!
    Schon sehr eigenartig. Ich habe nämlich letztens erst gelesen, dass Hunde rot-grün-blind sind und diese beiden Farben gar nicht auseinanderhalten können. Also müssten ja auch alle grünen Jacken problematisch sein!
    Ich weiß wirklich nicht was ich sonst noch dazu schreiben soll, aber das mit der rot-grün-Blindheit scheint wohl wirklich eine wissenschaftlich abgesicherte Tatsache zu sein.
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Ja aber, wenn Hunde rot-grün blind sind, warum findet dann mein Hund ihren roten Ball in der grünen Wiese? Kann es nicht sein, dass sie diese Töne in Grauvarrianten erkennen? Muß mich echt mal schlau machen. Erinnere mich, dass sie Fraben anders sehen als wir, blos wie?

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  • @ Kindhund
    Ich werde mir den Bericht in dem ich das gelesen habe wohl nochmal raussuchen und das dann hier etwas ausführlicher beschreiben!
    Zu deinem Beispiel mit dem Ball: Genau das gleiche Beispiel wurde dort auch genannt und gesagt, dass ein Hund einen roten Ball auf grüner Wiese definitiv nicht an der Farbe erkennen kann, sondern nur am Geruch bzw. auf kurze Distanz an der Form!
    Das mit dem Bericht kann aber bis morgen dauern, habe jetzt nämlich nicht soviel Zeit!
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • hi!


    also ich habe im hinterkopf, dass es eine "farblehre" bei hunden gibt.
    diese besagt, dass rottöne (oder auch pink etc.) eine gewisse unruhe in hunde auslöst.
    unsere trainerin empfiehlt daher auch immer geschirre, leinen und halsbänder in dunkleren farben, wie schwarz, grün, blau etc.


    ich weiß nicht mehr ganz genau, wie das war, ich müsste mal im trainingstagebuch nachgucken, da hat sie das in unserer ersten stunde erklärt und aufgeschrieben oder ich frag sie morgen noch mal, wenn ich daran denke!


    lg rike

  • oder das, ganz wissenschaftlich, mal der Auszug ueber Saeugetiere


    Farbsehen bei Säugetieren


    Alle Arten von Säugetieren, abgesehen von den Primaten, haben kein besonders ausgeprägtes Farbsehen. Damit Lebewesen Farbnuancen im Tageslicht überhaupt wahrnehmen können, benötigen sie mindestens zwei Arten von Licht-Rezeptoren - eine für kurzwelliges (S) und eine für langwelliges (L) Licht.


    Das Farbempfinden der niedrigen Säugetiere ist relativ schwach ausgebildet, neben weiß, grau und schwarz empfinden sie nur noch ein einziges artspezifisches Farbenpaar.


    Hasen, Rehe, Hirsche, Ratten, Hunde und Katzen sind gewissermaßen rotgrünblind, da sie nur über zwei verschiedene Zapfen für die Farberkennung verfügen. All diese Viecher können daher auch unbewegte Objekte nur schlecht wahrnehmen.


    Durch die fehlende Rotwahrnehmung kann das Wild weder die herbstliche Färbung des Laubes ausreichend wahrnehmen, noch die sie jagenden "Rotröcke". Jäger in roter Jagdkleidung heben sich zwar für Menschen vom grünen Unterholz deutlich ab, nicht aber für das Rotwild. Ähnlich kann der Stier das Blutrot der Muletta in der Stierkampfarena nicht wirklich wahrnehmen, sondern nur die Bewegung des Tuches.


    Die Farbpalette der Ratten und anderer niederer Säuger

    (hier kann man die Palette auf der hp sehen, sehr gut gemacht, finde ich, sorry, weiss nicht, wie das uebertragen wird)



    Die meisten Säugetiere sehen nur gedeckte Farben die von einem richtigen Braun über Graubraun bis zu einem dreckigen Gelb gehen. Sie können zwar zwischen Grautönen und Bunttönen unterscheiden, das Bunte aber nicht eigentlich mehrfärbig empfinden. Dadurch entsteht eine relativ einfach Farbwelt. Dabei sehen sie langwelliges Licht (braun bis gelb) eindeutig besser und "bunter" als kurzwelliges (grün, blau und violett).


    zD

  • Ja Ja... stellt euch vor, ihr hört oder lest "Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, daß X". Setzt für "X" beliebiges (!!!) ein. Stellt euch vor, daß ihr es nicht nur in einem Forum gelesen habt, sondern außerdem in der Tagszeitung, im Spiegel und aus den Nachrichten 'wißt' - Infos innerhalb einer Woche ... Und was passiert? Sachverhalt "X" ist bewiesen - jedenfalls in meinem (eurem) Kopf. Oder?
    Und dann kommt: "Zwar besteht Sachverhalt X, aber mein Hund sagt 'nicht-X'. [hoffentlich wird das nun nicht zu wissenschaftstheoretisch - bin halt Philosophiker...]. Oder: "Vor zwei Monaten haben amerikanische Wissenschaftler festgestellt, daß X, aber nach tasmanischen und haitianischen Untersuchungen wurde festgestellt, daß nicht-X."
    Tja, wie geht man damit um??? Und ist es ein Unterschied, ob mein eigener Hund die These widerlegt oder ob (andere) amerikanische Wissenschaftler das tun? (Ist Cholesterin nun schädlich oder nicht???)
    Bzw., selbst WENN Hunde NORMALERWEISE nicht rot und grün unterscheiden können, trifft das dann auch auf meinen Hund zu? Offensichtlich nicht!!! Statistisch gesehen können Frauen nicht mit Straßenkarten umgehen - ich kann es (und ihr sicher auch). Eigentlich könne Hunde keine Farben sehen - aber kann ein Mensch mit seinen Messungen tatsächlich feststellen, wie Hunde-Sinne funktionieren? Und für alle die, die 'ja' ankreuzen würden: Wie soll Mensch das tatsächlich feststellen können? Nur über Analogie - und das ist nicht gesichert, sondern rein empirische Erkenntnis!


    Sorry für das Pamphlet, aber ich erkenne hier gerade ein Thema (nicht meinen Beitrag, sondern schon das Ausgangsthema), daß hochphilosophisch ist. Wer weiß schon, wie es sich anfühlt, eine Fledermaus zu sein? Spannend! Und sieht mein Menschenpartner die Farbe "Rot" eigentlich genauso, wie ich? Kann ich einem anderen Menschen erklären, wie sich mein Zahnschmerz anfühlt?
    Gott, völlig OffTopic... Aber ich bin hochgradig interessiert!!!

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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