Problem mit Nachbarskatze
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Hallo, nun brauch ich einfach mal euren Rat. Wir haben einen 2 Jahre alten Labrador-Mix aus dem Tierheim, davon 1 Jahr bei uns. Mittels Selbststudium, Büchern (auch Antijagdtraining dabei), dem Forum hier sowie Hundetrainerin haben wir es schon sehr weit mit seiner Erziehung gebracht. Leider ist er Straßenhund aus Griechenland, offenbar nicht sozialisiert und zuletzt nur in schlechter Haltung (angebunden im Keller).
Großes Problem ist immer noch sein (angeborener) Jagdtrieb. Sobald sich eine Katze bewegt, will er natürlich hinterher. Wir hatten inzwischen leider auch einen "Unfall" mit einer Hauskatze, die auf unserer Terasse saß. Unser Zaun war noch nicht vollständig vorhanden und der Hund hat sie erwischt, obwohl die Tür nur ganz kurz offen stand. Die Katze ist wieder gesund und auch mit den Haltern haben wir kein Problem, sie bleibt nun drin. Sie waren auch geschockt, dass die Katze so weit bis zu uns lief.
Leider haben wir nun schon länger Probleme mit einer anderen Katze. Deren Halterin hat die Katze aus Polen mitgebracht. Anfänglich wurde sie nur drin gehalten und als Hauskatze mit Leine spazieren geführt. Offenbar ist sie aber nicht mehr zu bändigen und schon paar Mal entwischt. Nun lassen die Halter die Katze bewusst zu bestimmten Zeiten draußen laufen. Die hat sich nun unser Grundstück als Revier ausgesucht und rennt auch nicht weg. Mehrmals haben die Halter sie bei uns "aufgesammelt" mit den unterschiedlichsten Begründungen. Grad entwischt, beim anleinen entwischt, etc. Wir sind immer nett und verständnisvoll geblieben, hatten schon mal auf die Problematik mit Hund aufmerksam gemacht.
Nun habe ich letzte Woche wieder versucht, ihr zu erklären, dass der Zaun bald fertig ist und unser Hund ohne Leine raus darf. Da die Katze permanent zu uns kommt und aber nicht wegrennt oder über den Zaun springt, kann vielleicht doch was passieren,
Ihre einzige Reaktion: besuchen Sie denn die Hundeschule?
Ich hab sie gefragt, ob wir uns absprechen können, wann sie die Katze (ja bewusst) rauslassen. Die hat inzwischen schon einen gelähmten Schwanz (offenbar von Tierquälern) und die Halterin hat mir nun unterstellt, wir wären das gewesen, als ich sagte, wir wollen nicht, dass der Katze was passiert. Ich war sowas von geschockt...Frage an alle hier: was kann ich tun, die Katze von unserem Grundstück fern zu halten? Auch mit Hundeschule könnte ich beim Hund nicht sofort den Schalter umlegen, no jagd, no katze. Soll ich meinen Hund im Garten nur an der Leine laufen lassen? Rein rechtlich hab ich den Zonk, wenn der Katze was passiert. :kopfwand:
Ich habe riesen Bammel vor dem Tag (im Oktober), an dem der Zaun fertig ist und der Hund mal draußen ohne Leine sein darf. Wenn dann die Katze kommt und nicht wegrennt, was dann? Er ist superschnell und schießt sofort hin.. Das ist einfach sein Instinkt, sein Trieb, da lässt er sich auch mit kiloweise Superleckerli nicht abhalten.
Kennt ihr das vielleicht auch? Was könnt Ihr mir raten?
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29. September 2008 um 14:33
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Problem mit Nachbarskatze - Vor einem Moment
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Wieso hast du den Zonk, wenn die Katze zu doof zum Wegrennen ist? Auf eurem eigenen Grundstück darf euer Hund, wenns gesichert ist, tun und lassen was er will, wenn die Katze kommt, hatse Pech gehabt - auch wenn das hart klingt. Und nebenbei bemerkt, eine Katze mit einem kaputten Schwanz, würde ich nicht als Freigänger herumlaufen lassen, maximal auf einem katzensicheren Balkon und am maximalsten in einem katzensicheren Garten.
Wenn du dich absichern willst, machs schriftlich, mache die Frau schriftlich und per Einschreiben darauf aufmerksam, dass dein Hund ihre Katze töten wird, wenn sie demnächst in den Garten kommt und ob man sich nicht auf bestimmte Zeiten etc. pp einigen könnte. Wenn sie nicht reagiert, wars das halt für die Katze. Ansonsten halte immer eine Sprühflasche bereit, wenn das Vieh im Garten ist, gehst du raus verscheuchst sie mit Wasser.
Was hatten wir für ein Riesenproblem bis vor kurzem, unsere Mieterin hatte sich eine Katze angeschafft - heimlich, sie durfte eigentlich gar nicht. Tja, eines Tages maunzte es hinter der Tür und da war die Katze. Nagut, wir ließen uns breitschlagen, wenn die Katze drinblieb, durfte sie bleiben. Trotzdem saß mein Hund ab und vorm Wohnzimmerfenster der Mieterin bellte was das Zeug hielt. Und dann kam der Sommer und mit dem Sommer die offenen Fenster und mit den offenen Fenstern die Katze in den Garten. Wir sagten: Bitte, halten sie die Katze drinnen, unser Hund wird die Katze töten, wenn er sie bekommt. Dann sei das halt so, antwortete man uns.
Tja, bekommen hat sie die Katze nicht (die ist ihnen weggelaufen), aber es gab mehr als eine wilde Verfolgungsjagd und der Hund war zeitweise ganz schön fertig, immer wenns bimmelte (das Vieh hatte so ein Glockenhalsband) regte sie sich auf, sie machte Terror vor der Wohnungstür der Mieterin, sprang dagegen und schrie, dann knallte sie im Laufen gegen die geschlossene Terrassentür etc etc etc...... schlimmer noch war der große Gehorsamsverlust, der durch die ständige Hetze auf uns zukam. Unser Hund pflegte alleine im Garten zu lustwandeln - so war niemand da, der rechtzeitig die Katzenhetze verbieten konnte und weil Madame sich daran gewöhnte und großen Spaß daran hatte, wurde dann der nächste Hase auch gehetzt und der Rückpfiff geflissentlich ignoriert.
DAS wären Folgen, über die ich mir eher Gedanken machen würde.
Binehund
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Ein Hund darf selbst auf eigenem Grund und Boden nicht das machen was er will! Fällt dein Hund zB. einen Einbrecher an, wirst du gleich mit angeklagt, obwohl ja eigentlich der Einbrecher was falsch macht!
Ein Hund darf nichts und niemanden verletzen!
Es muss ja nicht unbedingt die Katze sein. Beißt der Hund ein Kind, das seinen Arm durch den Zaun steckt, ist auch der HH verantwortlich!
Allein in den Garten würde ich den Hund also nicht lassen. -
Allein ist er ja auch nicht, da ist immer jemand von uns dabei. Aber er wäre schneller als wir, wenn er die Katze sieht. Daher stelle ich lieber jetzt solche Fragen, als wenn es zu spät ist.
Ich sehe das auch so, rein rechtlich müssen wir haften, da ist es egal, ob es das eigene Grundstück ist.
Vom Schaden für den Hund und uns ganz zu schweigen, wenn er seinen Jagderfolg hat. Da geb ich euch auch recht.Sagt auch das BGB aus.
"Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstandenen Schaden zu ersetzen."Was nun tun, leint ihr euren Hund (mit Jagdtrieb) im Garten an?

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Wenn der Hund eine Katze im eigenen Garten jagd, dann ist das ja wohl etwas anderes, als wenn er einen Menschen beißen würde.
Den Unterschied kennen auch Hunde.
Ich an deiner Stelle würde der Katze jetzt schon den Garten nicht sehr schmackhaft machen.
Ich würde sie verscheuchen und zwar jedesmal, wenn ich sie sehen würde.
Nehm am besten eine Wasserspritzpistole oder einen Eimer Wasser oder Wassershclauch - irgendetwas womit du sie nachhaltig verscheuchen kannst.
Denn ich würde nicht darauf verzichten meinen Hund im eigenen Garten laufen zu lassen, wegen irgendwelcher fremder Katzen. - Vor einem Moment
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Ja, das tun wir leider! Unsere Hunde sind noch jung und wir können nicht sicherstellen, dass die beiden immer hören.
Unser Sohn spielt mit den Nachbarskindern im Garten und auch hier gibt es viele Katzen (haben selbst drei Stück). Da kann also einiges passieren und die Hunde sind deswegen angeleint.
Beim Spazierengehen auf nem riesigen Feld mit großer Sicht können die beiden dann mal toben und frei spielen. Aber selbst da ist immer im Hinterkopf, dass etwas passieren kann. An Tagen an denen die Hundeohren mal auf durchzug stehen, hilft nur noch die Schleppleine! -
Die Frage ist aber auch: Kommt die Katze überhaupt wieder wenn euer Hund frei läuft?!
Jetzt ist ja noch keine Gefahr für sie da! Also warum sollte sie aus Katzensicht nicht in eurem Garten sein? Unser Kater ist auch so provokativ und legt sich genau so hin, das ca. 20 cm zwischen Monk an der Leine und ihm sind. Und da räkelt er sich seeehr genüßlich weil er genau weiß das der Hund nicht weiter kommt. WEnn sie ihn aber ohne Leine sieht bleibt sie schön von sich aus auf Abstand. Vielleicht ist es ja mit Nachbarskatze genauso
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Dann haben die Katze und wir aber nur EINEN Versuch, das herauszufinden. Und wenn es da schon schief geht?? Unter den ganzen Büschen kann er in Ruhe die Sache erledigen, denn die Katze bleibt dann dort hocken.
Den Fall hatten wir leider so ähnlich erst kürzlich, die erwähnte Hauskatze ist weder auf den Schuppen noch unters Auto gekrochen, hat dann einfach den Hund abgewartet, der voll drauf ist.. Ohne meine Tochter, die dazwischenging und einen Katzenbiss davontrug, wäre sie sicher nicht mehr am Leben. Da hatten wir aber noch keinen Zaun. Den krieg ich aber nie zu 100% katzensicher.
Erstmal mit der Schleppleineline testen, wenn Katze in Sicht ist? Blöd ist, dass ich ja nicht weiß, wann sie rausgelassen wird. Leider ist der Hund blitzschnell und die Gefahr für uns dann auch nicht so ohne, mitgerissen zu werden.
Eigentlich unverantwortlich, die am Schwanz verletzte Katze wieder streunen zu lassen, das war ja sicher ein Nicht-Katzenfreund.
Und die Halter lassen die Katze trotzdem wieder frei. Gibts da nicht auch eine Handhabe, muss die Katze dann nicht auch geschützt werden?Manno, ich werd noch ganz blöd wegen der Katze :irre:
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Dazu muss ich auch was schreiben.

Es ist schwierig, eine an Freigang gewöhnte Katze in der Wohnung zu halten.
Das gibt meistens Probleme.
Vielleicht wird die Katze aus diesem Grund immer wieder raus gelassen.
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Katzen dürfen raus und auch auf fremde Grundstücke. Der Katzenhalter hat da keine "Aufsichtspflicht" so wie der HH! Einzige Ausnahmen: Die Katze fängt Vögel, dann muss sie zur Brutzeit im Haus gehalten werden. Auch gibt es eine Beschränkung was die Anzahl der freilaufenden Katzen eines Haushaltes angeht. Ansonsten hat der Katzenhalter freie Hand.
Mit der Schleppe meinte ich außerhalb des Gartens. Ist im Garten viel zu lang, außer euer Garten ist so riesig. Mit ner normalen Leine anbinden, dann passiert nichts.
Natürlich müsst ihr den Abruf üben! Der Hund soll ja nicht jagen! Keine Katze und nichts anderes. Klappt das, kann er auch ohne Leine in den Garten.
Der Gartenaufenthalt soll auch kein Gassigehen ersetzen.
Wir hätten das auch gerne, dass man den Hund im Garten losmacht, mit ihm spielen und toben kann, und der Hund ausgelastet ist.
Da das mangels Gehorsam aber noch nicht geht, bleiben sie an der Leine.
Wir hoffen, die beiden nächstes Jahr vielleicht schon losmachen zu können. Bis dahin heist es üben üben....Übrigens ist eine unserer Katzen auch so an Hunde gewöhnt, dass sie Sitzen bleibt und praktisch alles mit sich machen lassen würde. Käme da mal der "falsche" Hund, wäre sie wohl hin....
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