Hund und Pferd
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Hallo zusammen,
wir haben seit etwa 2 Monaten unsere nun 5 Monate junge ;-) Hündin. Ich möchte natürlich, dass sie irgendwann (wenn sie was älter und ausgewachsener ist) mit mir und meinem Pferd mit läuft.Wollte mal hören wie Ihr das so gemacht habt, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt und welche Tipps Ihr fürs Üben habt!!!
Ich denke, dass man auch schon mit einem jungen Hund aufm Reitplatz anfangen kann zu üben.Weiter würde mich interessieren, wie Ihr zu dem Thema Stromzaun und Hund zu sagen habt!
Unsere Maya ist vor etwa einer Woche zum ersten Mal an den Zaun gekommen. Ich stand etwa 50m von Ihr entfernt und hab noch nicht einmal gesehen wie es passiert ist/stand mit dem Rücken zu Ihr. Trotzdem hat sie dies mir sehr übel genommen und irgendwie mit mir in verbindung gebracht. Ich bin für etwa 15 Minuten nicht an sie herangekommen. Meine Freundin konnte sie anfassen, mich hat sie nicht mehr angeschaut. Obwohl sie wirklich sehr fixiert auf mich ist uns mir nicht von der Seite weicht
Naja, wie schon gesagt, nach etwa 15 Minuten hatte sich das gegessen und sie mit mir sogar an der Stelle vorbeigelaufen.
Das 2.mal war gestern. Maya ist wie immer mit mir auf die Wiese. Sie war schon einige Meter vor. Mein Ponie hatte uns auch schon gesehn, gewiehert und kam uns schon langsam entgegen. Als Sugar nun auf Mayas höhe war passierte es. Maya kam an den Zaun, quietschte und lief in meine Richtung, an mir vorbei und wollte zurück zum Stall, wartete aber auf uns. Ich gehe davon aus, dass sie dies mit Sugar in Verbindung gebracht hat, da sie diese den ganzen Abend nicht mehr mochte.
Bin mal auf den heutigen Tag gespannt und ob sie es der Sugar noch immer übel nimmt, da sie sich vorher eigentlich gut verstanden haben. Konnte sie vom Pferd aus rufen, machte neben uns sitz und sprang auch an ihr hoch um sich ein Leckerchen zu holen!
Wie bekomme ich das wieder hin? Wie wird Maya verstehen, dass es der Zaun war???Wie schätzt Ihr die Situation ein?
- Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo,
ich schubs Dich mal hoch, auch wenn ich bei der Frage mit den Pferden nicht helfen kann

Was den Zaun angeht - Amy ist auch an einen Stromzaun gekommen, als sie mit meinem Mann unterwegs war. Sie hat es mit ihm verbunden und beim nächsten Spaziergang ist sie ihm kurz vor dieser Stelle abgehauen
. Mit mir hatte sie an der Stelle keine Angst.Daher haben wir die Stelle mehrfach zusammen "geübt", mit Leckerchen und in großem Abstand zum Zaun. Danach war es kein Problem mehr ( die Stelle in Kombi mit meinem Mann ), aber seitdem hält sie von dieser Art Zaun mehr Abstand.
LG Jana
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Bei mir wars gravierender.
Eine freundin und ich sind im Regen ausgeritten. Mein Hund natürlich wie immer mit (war sie ca. 1 Jahr alt, ist jetzt 1 Jahr 8 Monate alt). Habe nich auf sie geachtet. Wir kamen an einer Koppel vorbei mit Stromzaun. Plötzlich schrie sie auf, drehte um und rannte blitzschnell weg. Ist wohl an den Zaun gekommen. Alles rufen half nichts.
Ich befürchtete und betete trotzdem gleichzeitig, dass sie "nach Hause", also zum Stall gerannt ist.
Befürchtung, weil der kürzeste Weg über eine stark befahrene Bundesstraße führt (noch dazu: 70 km/h erlaubt, die meisten fahren 100 km/H
).Gebetet, weil ich sehr oft gehört habe, dass sie sich voller Panik in irgendeiner Nische in irgendeiner Scheune etc. verstecken und die Orientierung verloren haben und meine Kleine zu dem Zeitpunkt auch noch kein Adressanhänger umhatte)
Wir sind den kürzesten Weg (wie gesagt nur Asphalt und über die Bundesstraße) zum Stall getrabt. Zum Glück war sie da, unversehrt. Glück im Unglück. Sie MUSSTE über die Bundesstraße, denn den längeren Weg über die Feldwege ist sie bestimmt nicht gerannt... Glaubt mir, während wir nach Hause trabten, war es nicht nur der Regen, der mein Gesicht nässte.
Ich hab so gezittert, hab sie ja so lieb...Da sie von Natur aus sehr sensibel ist brauchte es bestimmt 2 Wochen, ehe sie sich wieder diese Strecke zu laufen getraute. Bin jeden Tag mir ihr zu Fuß(!) ANGELEINT (tue ich sehr selten) an diese Stelle gelaufen. Wenn ich sie nicht an der Leine gehabt hätte, wäre sie jedes Mal weggerannt.
Aber jetzt ist alles gegessen und sie hat an dieser Stelle keine Angst mehr vorbeizulaufen.
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Also, habe auch 2 Hunde, die ich zum Reiten mitnehme.
Sie sind allerdings so klein (Parson Russell Mixe), dass sie locker unterm Zaun durchpassen. Bis jetzt ist noch keiner gegen gekommen.
Hast du nicht die Möglichkeit den Strom auszumachen? Und bis er aus ist bleibt sie halt im Auto oder wo immer du sie lassen kannst. Nochmal würde ich sie diese Erfahrung nicht machen lassen, sonst hast du es dir evtl. für länger verscherzt, vor allem, wenn sie den Stromschlag mit dem Pferd oder dir verbindet!
Klar kannst du jetzt auf dem Reitplatz anfangen zu üben! Ich finde es sogar wichtig! Der Hund kann jetzt schon lernen einen gewissen Abstand zum Pferd einhalten zu müssen. Kann der Hund schon einige Kommandos, z.B. sitz, kannst du das auch einfach mal vom Pferd aus geben. Gucken, was passiert, es gibt Hunde, die ihre Besitzer ignorieren sobald sie auf dem Pferd sitzen. An- und Ableinen vom Pferd aus kannst du jetzt auf dem Platz auch schon üben. Ebenso, dass du vom Pferd aus Richtungen angibst, also an welche Seite des Pferdes dein Hund kommen soll. Finde ich wichtig, wenn dir im Gelände man n Auto oder so entgegenkommt!
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Hi,
also wegen dem Stromzaun würde ich nicht zuviel Aufstand machen! Als ich noch Pferde hatte (vor dem Studium
), ist mein Schäfi-Mix bestimmt hundert Mal in den Stromzaun getappt, einmal stand er dabei sogar im Bach! Meist hat er dann ein Riesendrama abgehalten, aber ich habe das ignoriert um ihn nicht zu bestärken! Mit der Zeit hat er gelernt aufzupassen und das die Gefahr vom Zaun und nicht vom Pferd ausgeht!
Auch meine zwei sind schon zuhause in den Stromzaun gedonnert, aber selbst mein hypersensibler Border hat gerafft, dass der Zaun "böse" ist und er besser Abstand hält!
Ich würde den Hund, wenn er reinläuft, nicht zu sehr betüdeln, damit er das ganze nicht dramatisiert. Dann wird das schon!Bevor ich den Hund am Pferd mitnehme, würde ich vorallem auf einen guten Grundgehorsam wert legen, denn was vom Boden aus gut klappt, sitzt dann später auch hoch zu Pferd meist recht schnell!
lg Josephine
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Mein Junghund geht auch regelmaessig mit mir zu meinem Pferd. Schrittausritte mit ein bisschen trab, laeuft er auch schon mit. Wir sind dann aber nie laenger als 30 min. unterwegs und auch eher langsam.
Er ist schon als Welpe ein paar Mal an die Stromzaeune gekommen.
Immer riesen Theater usw. Ich habe immer nur gesagt: der Zaun beist.
Mitlerweile, wenn er durch einen Zaun schluepfen will, dreht er sich zu mir um und wenn ich sage: der Zaun beisst, bleibt er stehen und dreht um.
Wenn ich nichts sage, weiss er kein Strom, also geht er weiter.
Ich denke ein Reitbegleithund, muss diese Erfahrung machen, damit er nicht auf eine Koppel mit Pferden laeuft und diese ihn vielleicht verletzten koennen.
Ist natuerlich bloed, wenn die Hunde sehr schreckhaft sind und dann gar nicht mehr am Zaun vorbeilaufen. Mein Hund hat den Schmerz uebrigens sofort mit dem Zaun in Verbindung gebracht. Aber eben nicht nur mit dem Zaun, sondern mit jedem Zaun. Darum immer sein Blick zurueck, um zu sehen was ich sage.
LG
Gammur und angehender Reitbegleithund Hudson -
Zitat
also wegen dem Stromzaun würde ich nicht zuviel Aufstand machen! Als ich noch Pferde hatte (vor dem Studium
), ist mein Schäfi-Mix bestimmt hundert Mal in den Stromzaun getappt, einmal stand er dabei sogar im Bach! Meist hat er dann ein Riesendrama abgehalten, aber ich habe das ignoriert um ihn nicht zu bestärken! Mit der Zeit hat er gelernt aufzupassen und das die Gefahr vom Zaun und nicht vom Pferd ausgeht!So sehe ich das auch.
Ich habe jede Woche die Border- Hündin einer Freundin mit zum Reiten und sie hat gelernt, dass sie nicht auf die Koppel zu den Pferden darf, außer ich verlange das ausdrücklich. Wenn sie dem Zaun dennoch zu nahe kommt und deshalb eine gewischt bekommt, dann hat sie Pech gehabt. Dann wird da kein Theater draus gemacht. Eine Zeit lang wird dann der Schwanz eingekniffen, wenn sie sich in der Nähe des Zauns befindet und dann ist auch wieder gut *g*Sie wurde übrigens von Anfang an mit zum Pferd genommen. Dort hat sie sehr schnell gelernt, die Körpersprache des Pferde zu deuten und weiß auch, wann sie Abstand zu halten hat. Im ersten Jahr sind wir viel mit Pferd und Hund spazieren gegangen, haben uns abwechselnd aufs Pferd gesetzt und der andere hat sich um den Hund gekümmert und irgendwann sind wir dazu übergegangen, dass der Reiter die Kommandos für den Hund gibt. War ein fließender Übergang und die Maus hatte das super schnell begriffen und ist seitdem ein super Reitbegleithund.
Sie weiß, dass sie nur zu ausgewählten Pferden darf, auch wenn ihr das manchmal schwer fällt
Viel Spass mit Hund und Pferd! Es gibt nichts schöneres, als zu dritt durchs Gelände zu streifen!
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Unsere Hündin ist öfter mal an den Zaun gekommen. Immer war es ein Riesendrama. Sie fand es schrecklich und einmal ist sie auch ziemlich weit weg gelaufen
Ein Erlebnis hat besonders nachhaltig gewirkt. In der Silversternacht sind wir immer bei den Pferden und natürlich ist der Zaun dann an. Leider kam Aisha ausgerechnet da mit dem Zaun in Berührung. Von da an hatte sie Angst vor Böllern und vor Gewitter. :kopfwand:
Danach hatte sie nie mehr Kontakt mit dem Zaun, ich hab einfach noch besser aufgepasst.
Bei Tildra nun habe ich bisher auch immer aufgepasst. Aber irgendwann wird es passieren. Aber wir müssen sowieso erst mal an den Grundlagen arbeiten, bis ich den Ponys diesen Wirbelwind zumuten kann.
Der Hund sollte vom Boden schon gut gehorchen. Aisha hat mich am Anfang gesucht und gar nicht so weit oben vermutet.
Später klappte es dann aber gut. Am Anfrang auf dem Reitplatz üben ist auf jeden Fall ganz vernünftig. -
also wegen dem Stromzaun würde ich nicht zuviel Aufstand machen! Als ich noch Pferde hatte (vor dem Studium ), ist mein Schäfi-Mix bestimmt hundert Mal in den Stromzaun getappt, einmal stand er dabei sogar im Bach! Meist hat er dann ein Riesendrama abgehalten, aber ich habe das ignoriert um ihn nicht zu bestärken! Mit der Zeit hat er gelernt aufzupassen und das die Gefahr vom Zaun und nicht vom Pferd ausgeht!
Da habt Ihr Recht! Muss auch sagen, dass sie noch nicht einmal weit weggelaufen ist und mit Abstand mit uns zusammen die Wiese verlassen hat.
War einen Tag später wieder am Stall. Sugar hat sie es noch immer übel genommen. An den Wallach meiner Freundin traut sie sich ran. Bin dann aufm Platz gewesen und hab den Rüden meiner Freundin mit Maya zusammen gerufen. Sie ist mit ihm auch bis in Sugars Nähe gekommen. Ich denke schon, dass wir das wieder hinbekommen. Sie hat auch sehr interessiert geschaut, als Lucky an Sugar hochgesprungen ist. In ihrem alter schaut man sich zum Glück ja noch einiges bei älteren Hunden ab!Ich habe immer nur gesagt: der Zaun beist.
Das ist eine klasse Idee!!! Werd ich mir angewöhnen!
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