Ich hab einfach Angst..

  • ... um meine Lara. Sie ist jetzt grad mal acht Monate alt und vor 3 Wochen hat man eine ED festgestellt. Bzw man hat festgestellt, dass ihr Ellbogen und das dazugehörige Gelenk nicht wirklich gut zueinander passen. Seit 3 Monaten ist sie am Humpeln, was von einer Entzündung im Knochen kommt. Jetzt war es seit 2 Wochen echt gut und auch auf dem Röntgenbild war nichts mehr zu erkennen; und nun humpelt sie wieder. Dazu kommt noch, dass sie nach einer "Schmuseattacke" eines Hovirüden einen riesigen Bluterguss am Rücken hat, der auch seit über zwei Wochen noch nicht zurückgegangen ist. Und jetzt hab ich schon ein paar mal bemerkt, dass sie beim Aufstehen mit den Hinterläufen leicht einknickt. Ich hab echt Angst vor dem morgigen TA-Besuch, denn eine HD würd ich nicht auch noch verkraften. Ich weiss, sie ist aus einer Dissizucht, aber das kann ich jetz auch nicht mehr ändern, sie ist aber die Sonne in meinem Leben und ich kann mir nicht vorstellen, was passiert, wenn es ihr immer schlechter geht.
    Das mußte ich mir mal von der Seele schreiben. :hilfe:

    Liebe Grüße und hoffentlich geht's Euren Wauzis besser...
    Doris mit Lara

  • Hallo, bei meinem Neufi wurde auch mit ca. 9 Monaten eine ED und Arthrose festgestellt. Er war damals so schlimm dran, dass er alleine nicht mehr aufstehen konnte. Wir mussten ihn jedesmal wenn er lag wieder auf die Füsse helfen. Es hat sich durch das Röntgenbild genau die gleiche Diagnose ergebn wie du sie hier beschrieben hast. Er bekam dann Medikamente und wir mussten ihn sehr schonen . Heute merkt man nur mehr ganz selten etwas. Allerdings passen wir schon sehr auf, dass er nirgens runterspringt oder lange im nasskalten liegt und lauter solche Dinge, die das ganze halt noch verschlimmern. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles wieder in Ordnung kommt.

  • Liebe Doris,

    ich kann Deine Sorge gut verstehen. Wichtig ist, daß Deine Maus in die Hände eines guten TA kommt und ihr geholfen wird. ED und HD sind zwar ein Graus, abe je nach Fall gut behandelbar. Möglicherweise wird es etwas aufwendiger (sowohl nervlich als auch finanziell), aber Du wirst ganz bestimmt alles für sie tun und natürlich bleibt sie die Sonne in Deinem Herzen.

    Aufmunternde Grüße

    Jörn

  • Herzliches Beileid und fühl dich ganz fest gedrückt...ich weiss wie schlimm es ist wenn die eigenen Hundekinder sowas haben...das eigene ganze Denken dreht sich darum.
    Aber nicht aufgeben, fast alles ist behandelbar. Find es toll dass du das mit der kleinen Maus durchstehst. Wenn sie dich nicht hätte, wer weiss ob andere HH das mitgemacht hätten.
    Viel Glück!

  • liebe doris,
    ich drücke dir für den morgigen tierarztbesuch ganz doll die daumen.. :/
    ich hoffe,du hast einen guten tierarzt!
    meld dich mal,wenn du wieder da bist..
    liebe grüsse
    susanne.

  • Hallo,
    das tut mir sehr leid für Dich und Deinen Hund. Und Deine Ängste kann ich sehr gut verstehen, weil ich auch einen kranken (und sehr kostenaufwändigen) Hund habe und er wird es wohl bis ans Lebensende bleiben.
    Ich hoffe natürlich für Euch, dass sich alles noch zum Guten wendet und Dir der TA Hoffnung machen kann bzw. sich die HD nicht bestätigt. Wenn aber doch nicht: Glaube mir, man lernt auch, mit den Ängsten umzugehen, mit der Krankheit des Hundes zu leben. Ich würde sogar sagen, dadurch, dass man sich seiner Krankheit bewusst ist, versucht man, ihm das Leben besonders schön und artgerecht zu machen (blöd ausgedrückt, aber Du weisst, was ich meine). So ist es jedenfalls bei uns. Deswegen bitte nicht verzagen, man fügt sich halt da rein, wenn es eben so ist.
    Nun wollen wir aber erstmal das Beste hoffen *daumendrück" und
    lg Francisca

  • Also, es ist genauso schlimm gekommen, wie ich es nicht gehofft habe. Wegen ihrer ED muss sie nächste Woche operiert werden und unser TA hat dann auch noch festgestellt, dass etwas mit der rechten Hüfte nicht stimmt. Er wird bei der OP gleich noch eine Röntgenaufnahme der Hüfte machen, meinte aber, dass er mit ziemlich sicher sagen kann, dass Hüftprobleme sein werden. Na ja, ich bin ja nicht die Einzige, mit so einem kranken Wöff. Wobei es jetzt langsam an meine finanziellen Reserven geht. Aber wenn es Lara wieder gut geht, ist jeder Cent gut investiert.
    Danke für Euren Zuspruch.

    LG
    Doris mit Lara

  • Das tut mir wirklich leid für euch!
    Kann man denn mit 8 Monaten schon eine genaue Diagnose stellen betr. Hüfte? Ich dachte immer, dass man eine endgültige Aussage dazu erst mit etwa 1 Jahr treffen kann, wenn die Hunde wirklich ausgewachsen sind?! Kenne mich da aber nicht so aus, habe ich nur irgendwo mal aufgeschnappt.

    Vielleicht ist es mit der Hüfte ja gar nicht sooooo schlimm.

    Drücke dir weiterhin die Daumen! Auch, dass bei der OP alles so läuft wie geplant!

  • Das hört sich natürlich nicht so toll an....

    Aber gerade wenn sie was mit der Hüfte hat, wäre ich seeehhr skeptisch mit vorne operieren. Dadurch daß sie dann vorne entlastet - zwangsläufig - belastet sie den anderen Ellbogen und die Hinterhand mehr.
    Eine befreundete TÄ hat eine Labrador x altdeutscher Schäferhund-Hündin, bei er wurde in ähnlichem alter fast die gleiche Diagnose gestellt - vorne beidseitig ED und hinten beidseitig HD - und zwar auf dem Röntgenbild so katastrophal, daß der TA der sich das anschaute zum einschläfern riet, da so eine OP nicht viel Sinn machen würde. Macht man zuerst die Ellbogen, hält das die Hüfte nicht aus und macht man erst die Hüfte kapitulieren die Ellbogen unter der Überbelastung. Einschläfern kam nicht in Frage - der HÜndin sah man diese heftigen Probleme auch nicht an. Meine Freundin beschloss dann sie selber zu behandeln mit Horizontaltherapie und einigen phytotherapeutischen Produkten. Rimadyl wurde nicht vertragen und hat auch nicht wirklich etwas gebracht.

    Die Hündin ist mittlerweile fast 4 Jahre alt und die Röntgenbilder haben sich sogar verbessert!!

    Wenn sie sich ab und zu mal übernimmt und humpelt, wird sie ans Gerät gehängt und ist in 2-3 Tagen wieder lahmfrei.

    Wenn du genauers wissen willst, schreib mireine Mail, dann schick ich dir ihre Email adresse!

    Über die Horizontaltherapie kannst du dich hier informieren: http://www.hsh-tiergesundheit.de oder http://www.hakomed.de

    Selbst wenn ihr sie operieren lasst, könnt ihr damit die Heilung wesentlich beschleunigen!

    LG

    Ines

  • Klar, mit acht Monaten kann sie im Prinzip nur vorgeröngt werden. Die Ellbogengeschichte zieht sich mittlerweile schon über drei Monate hin (ua weil unser erster TA nur sinnlos rumgedoktert hat), wird mal besser, mal schlechter und ist momentan wieder ganz schlimm. Das Doofe ist dass sie extrem empfindlich auf Cartrophen reagiert und ihr somit auf konventionelle WEise fast nicht geholfen werden kann (sie hat so eine allergische Reaktion gekriegt, dass sie fast gestorben wäre).
    Das mit der Horizontaltherapie ist ein super Hinweis. DANKE!!! Hab mir die HP schon mal angesehen.
    Unser TA ist allerdings absolut super; hat schon viele sogen. "hoffnungslose" Fälle therapiert und die Leute kommen aus allen möglichen Richtungen zu ihm. Ich vertrau ihm da auch ohne weiteres.

    Danke nochmal für die aufmunternden Worte und ich werd euch auf dem Laufenden halten.

    LG
    Doris mit Lara

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