Ständige Ohrenentzündungen
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Hi,
komme gerade vom Tierarzt und wieder mal mußten bei Blacky die Ohren gesäubert und betropft werden. Und wieder ist ein Ohr heftig entzündet und er braucht tgl Ohrentropfen, was schon genug Herausforderung an uns und ihn stellt.
Jedes Mal diese ganze Prodzedur beim Tierarzt unter einer Sedierung, denn seit seinen chaotischen Erfahrungen diesbezüglich beim Tierschutz, läßt er niemanden mehr mit irgendwelchen Instrumenten an die Ohren.Jetzt meine Frage an Euch: hat sonst noch jemand mit seiner Fellnase die ständig ( fast alle 3 Monate) wiederkehrenden Ohrenentzündungen und was könnte man sonst noch dagegen tun? Die Tierärztin hat uns jetzt Ohrspüllösung mitgegeben(1xim Monat), die Frage ist natürlich ob er das zuläßt.
Hoffe auf Tips von Euch, denn wir haben unseren Blacky jetzt seit 1,5 Jahren und haben dieses Ohrproblem jetzt schon 3 mal mit ihm durch. Jedes Mal diese Kurznarkose ist ja nicht so der Hit für ihn.
LG Brigitte
- Vor einem Moment
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Hi,
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Wurde mal der "ganze" Hund untersucht? Also nicht nur die Ohren?
Es könnte eine Allergie sein, ein Hinweis auf eine Stoffwechselstörung mit Erkrankung oder Funktionsstörung der Leber oder der Niere oder vielleicht einfach nur ein schwaches Immunsystem und Brutherd für Milben.
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Arme Fellnase!
Unser hat es auch immer mal wieder. Wir nehmen auch diese Spülung und das hilft auf jeden Fall. Aber bei den Hängeohren passiert das schonmal schneller, die werden ja nicht gut belüftete und es ist immer der Behang vor der Ohrmuschel.
Was ihr jetzt vor euch habt, ist den Hund daran zu gewöhnen, dass ihr regelmäßig an seine Ohren dürft. Das wird dauern, aber es lohnt sich. Vielleicht erspart ihr euch dann die Kurznakose.
Ich drück die Daumen. Unser wollte es zu Beginn auch nicht. Er hat geknurrt und sich gewunden und wollte nach uns schnappen. Nun ist ein Jahr um und mein Mann muss ihn nicht mehr festhalten, ich kann es auch allein, er macht garnichts mehr außer beleidigt schaun.
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unser ehemaliger Hund hatte eine chronische Mittelohrentzündung. Wir haben ihm all die Jahre Ohrentropfen gegeben. Einmal war es so schlimm, dass er unter Vollnarkose die Ohren ausgespült bekommen hat, danach war bis zu seinem Lebensende (gute 2 Jahre) nix mehr, bis auf putzen und mal eine kleine Spülung.
Eine Alternative hatte man uns nicht nennen können. -
Hallo,
wir hatten auch chronisch verstopfte Ohren. Wir haben das Futter umgestellt und seitdem ist Ruhe.
Habt Ihr so was schon mal versucht?
Stefan
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Mein Hund hatte das ständig. Die Ursache war eine Futtermittelallgergie. Jedesmal, wenn mein Hund was nicht verträgt, und sie verträgt inzw. fast nix mehr, bekommt sie Ohrenentzündungen. Mit Otomaxtropfen bekommen wir das sofort wieder hin. Und natürlich mit einer speziellen Diät. Halt das füttern, was Hund verträgt. Mein Hund war damals gleichzeitig sehr dünn und der Output sehr groß. Heute kommen wir ganz gut klar damit.
Wenn dein Hund viel im Wasser schwimmt, kann das auch davon kommen. Anschließend immer Ohren mit einem Tempo über dem Finger trocknen.
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Vielen Dank Ihr Lieben, das sind ja alles schon mal super Ansätze. Blacky bekommt seit einen halben Jahr "bestes Futter fenrier", da er auf Getreide mit heftigsten Durchfällen reagiert. Was habt Ihr Euren Ohrengeplagten Hunden denn als neues Futter gegeben und was haben sie nicht vertragen?
Rundumschlag mit Blut abnehmen ist eine super Idee, werde ich im April, bei der Narkose zur Röntgenkontrolle in Angriff nehmen. Sollte sich vorher schon wieder was mit den Ohren zuspitzen, dann natürlich früher. Aber ich will Blacky seine geliebte Tierärztin nicht verleiden, denn bei ihm dauert Vertrauensaufbau durch seine Vorgeschichte recht lange.
Am vielen schwimmen kann es nicht liegen, er geht zwar sehr gerne ins Wasser und tobt drin herum, aber schwimmen muß nicht unbedingt sein...nur wenn er an seinen Dummy gar nicht mehr dran kommt.

Wegen der Milbengeschichte hab ich jetzt schon mal alles bei 60 Grad gewaschen, aber das mache ich eigentlich sehr regelmäßig.
Freue mich auf Eure weiteren Antworten
liebe Grüße Brigitte
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Hallo,
wir haben mit dem Futter von Exclusion beste Erfolge gehabt. Davor hatten wir 2 Jahre Horror. Allerdings auch nur mit Hirsch und Kartoffeln, aber seither ist Ruhe. Aber da muss man auch bei den Leckerchen aufpassen. Ich besorge immer Wildfleisch bei den Barfershops und brate es.
Exclusion bekommst du bei http://www.futterfreund.de
LG Schopenhauer
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Hallo Brigitte:
Hallo!
Ich zitiere mich mal selber aus einem anderen Thread, in dem es auch um Ohrenprobleme geht:
Da meine Hündin auch ständig Probleme mit den Ohren hat, musste ich mich auch mit diesem Thema befassen.
Ich bin schon bei sehr vielen Tierärtzen gewesen. Nur eine TÄ konnte mir genauere und für mich auch plausible Erklärungen geben:
Ich habe mich auch oft damit zufrieden gegeben, dass das bei Schlappohren oft der Fall ist, weil sie schlecht belüftet sind.
Aber jetzt bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass es nicht normal ist.Es ist definitiv NICHT normal, dass alle paar Tage irgendetwas aus dem Ohr entfernt werden muss! Ein gesundes Hundeohr ist absolut sauber.
Sicher gibt es Ohren, die innerlich so verkrüppelt sind, dass sich durch schlechte Belüftung Ohrschmalz bildet. Das muß dann aber schon eine enorme Verkrüppelung sein und ist ganz selten.Wenn sich regelmäßig bräunlicher Ohrschmalz bildet, wobei es egal ist, ob regelmäßig täglich, wöchentlich oder 14-tägig bedeutet, dann stimmt etwas nicht. Man muß die Ursache suchen und abstellen, denn JEDE regelmäßige Reinigung, egal mit was, schadet auf Dauer dem Ohr.
Wird zur Reinigung der Ohren immer mal wieder ein Mittel mit Cortison benutzt (z. B. Surolan), dann kann das dem Immunsystem der Haut dermaßen stark schaden, dass sich der Hund gegen u. a. Demodexmilben nicht mehr wehren kann, die normalerweise auf jedem gesunden Hund zu finden sind, ohne Schäden anzurichten.Laut meiner TÄ ist es wichtig die Ursache zu finden.
Das können zB Darmprobleme, Probleme mit den Nieren, Schildrüse usw sein. Am häufigsten ist allerdings eine Futtermittelallergie oder andere Allergien. Mit den Ohrreinigern, Ohrentropfen usw. werden nur die Symptome behandelt, nicht aber die Ursache. Somit wird die Ohrenentzündung wahrscheinlich immer wieder kommen.Wurde Dein Hund dahingehend mal untersucht?
Also wie gesagt, das ist die Meinung meiner TÄ und ich finde diese ganz plausibel.
LG TinaEdit: Hefepilze wird man nur sehr sehr schwer wieder los, weil die Diagnose welcher Hefepilz das Ohr befallen hat, extrem schwierig ist.
Es gibt zwar dahingehend Tests, aber auch wenn man eine Art Hefepilz gefunden hat und dagegen vorgeht, ist nicht gesagt, ob er wieder kommt, bzw. das noch eine andere Art das Ohr befallen hat.
Hefepilze haben eine Ursache warum sie auftauchen! - Diese muss man eben nur finden :/ -
Noch kurz zu den Hefepilzen: Die kommen auf der Haut, also auch im Ohr, natürlicherweise vor, man kann sie also garnicht vollständig und auf Dauer entfernen, das wäre wahrscheinlich sogar schädlich.
NUR wenn sie in übermäßiger Anzahl vorkommen, fangen sie an, Schaden anzurichten. Es ist also nötig, ein verloren gegangenes Gleichgewicht auf der Haut/im Ohr wieder herzustellen. DAS macht die Sache so schwierig und führt dazu, dass viele Mittel zwar kurzfristig was bringen, aber langfristig eben garnichts helfen.
Wie diese Überanzahl an Hefepilzen unter Umständen wieder in den Griff zu kriegen ist, und dass es eher schwierig ist, festzustellen, ob und wann eine zu hohe Anzahl von Hefepilzen vorliegt, hat Cimberly schon wunderbar beschrieben.
Hinzuzufügen wäre noch, dass häufig auch ein Zusammenhang mit einer Schwächung des Immunsystems besteht, sprich, die Entzündungen kehren immer dann wieder, wenn der Körper schon unter "Abwehrstress" steht.
- Vor einem Moment
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