Freundin mit Problemhund!!!

  • Ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen. Es muss was passieren. Tendenz eindeutig HUNDESCHULE. Da ich davon ausgehe, dass deine Freundin auch mit dir ZUSAMMENZIEHEN möchte, würde ich die Hundeschule zur Vorbedingung machen.

    Wenn ihr erstmal zusammen wohnt, hast du nicht mehr viel Chancen was zu ändern und nur Reibereien.

    Alternativ: Neue Freundin mit gut erzogenem Hund suchen :D *hust*

    lg Tanja mit den Traumhunden Shy und Chico *grins*

  • Zitat

    Das Problem ist, ich kann den Hund nirgendwo lassen:

    - Wenn sie im Schlafzimmer ist, legt sie sich ins Bett. Verboten!
    - Wenn sie im Flur ist, hat sie direkten Zugang zum gelben Sack unter der Treppe
    - Küche ist tabu, imO gehört da kein Hund rein und dieser ersr recht nicht
    - Wenn sie im Wohnzimmer ist, liegt sie auf der Couch. Verboten!
    - Ich hab noch ein Tierzimmer, da befinden sich allerdings Riesenschlangen drin, die würden dann mein Hundeproblem auf ihre Art lösen.
    .

    1. Wenn ihr geht Schlafzimmertür zu - Problem gelöst
    2. Gelben Sack woanders lagern - Problem gelöst
    3. Entweder Wohnzimmertür zu oder dem Hund die Couch unbequem machen, z.B. mit Kartons o.Ä. vollstellen, wobei ich eher die Version mit dem unbequem machen empfehlen würde. - Problem gelöst

    Wenn ihr keinen anderen Platz für den gelben Sack habt dann stellt einfach was davor, sodass Hund nicht hinkommt.
    Vor allem musst du bzw. deine Freundin das Alleinsein üben das bringt sich kein Hund selbst bei.
    Zu den anderen und schwerwiegenderen Problemen würde ich, wie auch schon angeraten wurde, eine Hundeschule hinzu ziehen.

    Zu der Sache mit dem Auto:
    Das müsste echt nicht sein. Es ist doch viel schöner neben dem Hund herzulaufen als mit dem Auto hinterher zu düsen. Mir wär das, bei den Benzinpreisen, auf Dauer viel zu teuer. Außerdem unterstützt ihr den Hund nur noch mehr in in seinem Verhalten wenn er das macht. Was lernt er daraus? Er macht sein Ding und ihr dackelt hinterher. Das ist weder förderlich für eure Bindung noch für die Probleme, die ihr angehen wollt. Wie wäre es denn mit einem Waldspaziergang in Verbindung mit ein paar Spielen? Ihr könnt euch verstecken, sie/ihn rufen und loben wenn er euch findet. Ball werfen, einfach nur um die Wette rennen [...].
    Da gibts soviele Möglichkeiten...
    Mir wäre auch die Gefahr viel zu groß einem anderen Hund oder Freiwild zu begegnen. Klar du sagtest, dass der Waldweg auf dem ihr fahrt/lauft einsam ist und es mag 99 mal gut gehen und das 100 mal passiert dann was.

  • Zitat

    Tja, da hat sie wohl die goldene Mitte getroffen. Sie jagt sofort hinter allem her, Kaninchen, Hühner, Fahrradfahrer... dann ist sie erstmal weg und man kann sehen, wie man sie wiederbekommt. Wenn sie dann allerdings merkt, daß Frauchen weg ist, dann kommt sie zurück.
    Andererseits steht sie auch total auf Stöckchen werfen, wühlen, buddeln, apportieren.

    So, schließe mich meinen Vorrednern an, was die Sache Hundeschule angeht, das muss auf jeden Fall sein, würde ich sagen. Mir ist nur beim Lesen gerade das hier aufgefallen:
    Das ist doch auch schon mal ein Ansatz! Beim Spazierengehen sich verstecken, Wege wechseln, plötzlich umdrehen usw. damit Hund auf EUCH aufmerksam wird und sich an euch orientiert und nicht ihr euch an ihm bzw. ihr dauernd hinterher ruft.
    Des weiteren würde ich den Hund, wenn er an Fahrradfahrer geht, erst mal nicht von der Leine lassen, es ist wirklich ein Wunder, dass deine Freundin noch keine Anzeige am Hals hat :???:

    Dann wünsche ich dir noch viel Erfolg beim Ausarbeiten eines guten Kompromisses und dem Hund viel Glück, dass sich vielleicht doch noch etwas ändert, bevor er jemanden beißt und ins Tierheim kommt.

    Außerdem denke ich, es bringt nichts, wegen dem Autofahren mit dem Hund noch weiteres zu schreiben, weil der TE ganz klar gesagt hat, dass das seine Freundin so macht und er damit nichts zu tun hat. Wenn sie sich in anderen Dingen nicht nach seinen Vorschlägen richtet, wird sie das wohl in dieser Sache (vorerst) auch nicht. Und der TE weiß ja jetzt, was wir alle davon halten...

    Liebe Grüße :^^:

  • Das lustige daran ist: Das einzige, was mit diesem Hund bisher reibungslos verläuft, ist das Gassi fahren. Da hinten ist nur Wald, da kann sie rennen wo sie will, und da ist abends auch niemand. Wenn wir bis zum Ende fahren, ist da ein Baggersee, da kann sie dann noch ne Runde schwimmen und ist anschl. zumindest körperlich ausgepowert.

    Aber du hast recht, zurück zum Thema.

    Ich werde mir vorerst wohl doch was einfallen lassen müssen, wie ich alle Gefahrenquellen außer Reichweite bringen kann. Eigentlich müsste ich dafür nur den Müll umstellen, das bekomm ich schon hin. Das mit der Couch vollpacken ist mir dann aber doch zu bunt, dann lass ich das Wohnzimmer lieber zu.

    Ich hab oben noch einen leeren Raum, in den die Treppe mündet, direkt vor dem Schlafzimmer. Da steht jetzt auch der Hundekorb (direkt vor der Schlafzimmertür). In dem Raum ist sonst nix drin, nur hat sie durch die Treppe Zugang nach unten. Vielleicht wäre so eine Babytür vor der Treppe ne Überlegung wert...

    ...allerdings ist meine Freundin der Meinung, daß der Hund unbedingt die ganze Wohnung zur Verfügung haben muß, wenn er allein ist. Problem!

  • "Der Hund rennt auf einem einsamen Waldweg kreuz und quer über Felder und Wiesen und wir fahren meist im Schrittempo hinter ihr her. Wo läuft sie denn da um ihr Leben??? Ist das gleiche, als wenn wir gehen, nur daß wir im Auto sitzen. Am Ende steigt der Hund wieder ein und wir fahren nach Hause, was sie meist nicht will. "

    -> Wenn auf dem Waldweg jetzt zuuuuufällig eine Horde Kinder, Spaziergänger mit anderen Hund etc. auftaucht, könnt ihr den Hund dann absolut zuverlässig abrufen? Wenn ja: ok.
    Wenn nein: Dann ist das das absolut unverantwortlichste! Ich habe selber 2 kleine Kinder und einen kleinen Hund. Ganz ehrlich, wenn mir ein großer Hund entgegenkommt, den ich nicht kenne und nicht einschätzen kann, ob er einfach nur spielerisch auf mich zugepirscht kommt oder ob er eher "aggressiv" ist - da krieg ich die Krise und würd für nix garantieren. Meine Kinder (3 und 5 jahre) würden n Schreikrampf kriegen, was für den Hund fatal sein könnte. Wenn ich dann noch merke, Herrchen und Frauchen rufen und rufen und rufen und Hund reagiert nicht - sorry, ich würd durchdrehen. Je nach Ausgang der Situation wär euch eine Anzeige sicher. Meine Aufgabe ist es, MEINE Kinder und MEINEN Hund zu schützen... Komisch, daß bislang da alles glatt gelaufen ist bei euch (nicht falsch verstehen, toi toi toi, da hattet ihr einfach Glück ohne Ende...)

  • Zitat

    Das lustige daran ist: Das einzige, was mit diesem Hund bisher reibungslos verläuft, ist das Gassi fahren. Da hinten ist nur Wald, da kann sie rennen wo sie will, und da ist abends auch niemand. Wenn wir bis zum Ende fahren, ist da ein Baggersee, da kann sie dann noch ne Runde schwimmen und ist anschl. zumindest körperlich ausgepowert.

    Aber du hast recht, zurück zum Thema.

    Ich werde mir vorerst wohl doch was einfallen lassen müssen, wie ich alle Gefahrenquellen außer Reichweite bringen kann. Eigentlich müsste ich dafür nur den Müll umstellen, das bekomm ich schon hin. Das mit der Couch vollpacken ist mir dann aber doch zu bunt, dann lass ich das Wohnzimmer lieber zu.

    Ich hab oben noch einen leeren Raum, in den die Treppe mündet, direkt vor dem Schlafzimmer. Da steht jetzt auch der Hundekorb (direkt vor der Schlafzimmertür). In dem Raum ist sonst nix drin, nur hat sie durch die Treppe Zugang nach unten. Vielleicht wäre so eine Babytür vor der Treppe ne Überlegung wert...

    ...allerdings ist meine Freundin der Meinung, daß der Hund unbedingt die ganze Wohnung zur Verfügung haben muß, wenn er allein ist. Problem!

    Naja was machen Hunde denn schon wenn sie allein zuhause sind? Die meisten schlafen um sich so die Zeit zu vertreiben und da braucht der Hund keine ganze Wohnung. Gegen eine Babytür ist doch garnichts einzuwenden ich würde sie sogar empfehlen. Selbst wenn dein Hund sicher Treppen hoch und runterläuft kann es immer mal passieren das Hund abrutscht und sich auf die Nase legt. Dabei kann allerhand passieren.

    Edit:
    Mal so ne' Frage nebenbei. Wieso wehrt deine Freundin alle Tipps und Vorschläge so vehement ab? Hat sie keine Lust mit dem Hund zu arbeiten? Ich würd mal ein ernstes Wörtchen mit ihr reden.

  • Zitat

    Also des hört sich nicht so gut an - ganz klar. Aber mal ehrlich um profesionelle Hilfe werdet Ihr nicht rum kommen, du bist dir wohl dessen schon bewusst. Such das Gespräch mit deiner Freundin und erklär ihr dass es unter diesen Umständen für Dich nicht tragbar ist, vor allem wenn ihr zusammen ziehen wollt. Des hört sich blöd an aber des kann auch durchaus eure Bezihugn gefährden. Und Hallo der Hund ist vier Jahre alt und wie´s sich anhört gar nicht blöd, dem kann man locker noch einiges beibringen. Das erfordert viel und lange arbeit und konsequenz. MAch Deiner Freundin klar dass Sie Verantwortung für ein Tier übernommen hat und das mit ALLEN Konsequenzen!! Es wird echt bestimmt nicht leicht, aber das Ergebnis zählt und überleg mal wie schön dass ist entspannt mit dem Wauzie, Du kennst das ja schon, zusasmmenleben zu können!!

    Grüße

    Ja, das sehe ich auch so; es ist ein Rangordnungsproblem, das zunächst bei Frauchen liegt. Weil Frauchen nicht fähig ist, übernimmt der Hund die Führungsposition (Chefrolle) und ist damit völlig überfordert. Frauchens Verhalten ist auch aus meiner Sicht das Problem und ich fürchte, dass in Kürze Frauchen auch wegen des Verhalten des Hundes ein Problem bekommt. Bitte daran denken: "Der Hund ist das, was der Mensch aus ihm macht."

  • Zitat

    Mal so ne' Frage nebenbei. Wieso wehrt deine Freundin alle Tipps und Vorschläge so vehement ab?

    Ich tippe mal drauf, daß sie das ganze Theater einfach nicht stört. Wenn der Hund z.B. seine Kür abzieht und stundenlang um den Tisch wandert, um sich anschließend vor dem Fernseher zu kratzen, dann stört sie das gar nicht.
    Auf die Frage, ob sie nicht wie ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht, sagt sie nein, sie kennt das ja alles schon. Dolle Sache!

    Entweder sind das Nerven wie Drahtseile, oder ich weiß es auch nicht...

    Ich muß leider dazu sagen, daß ihre Familie auch Hunde hat, die ganz genauso sind. Und wenn ihr Hund mal für ein Wochenende dort ist, weil wir unterwegs sind, dann könnt ihr euch vorstellen, wie es da zugeht. Ich sag nur Couch, Essen vom Tisch, Leckerlis usw...

    Ich glaub das wird nie was.

  • Puh, das hört sich ganz schön heftig an. Ich kann nur sagen, ich stimme meinen Vorrednern zu, dass da etwas passieren muß, aber das kann nur Erfolg haben, wenn ihr an einem Strang zieht. Wenn deiner Freundin etwas an eurer Beziehung liegt, sollte sie auch bereit sein, an und mit ihrem Hund zu arbeiten. Wenn du generell ein Hundenarr bist, kann das ja auch ein schönes gemeinsames Hobby sein. Ich finde es auch verständlich, dass du nicht alles durchgehen läßt, aber ein Hund der jahrelang machen konnte, was er will, kannst du nicht von einem Tag auf den anderen ändern. Das Thema Hund müßt ihr auf jeden Fall vor dem zusammenziehen klären und damit der Hund nicht womöglich noch eiferschtig reagiert, muß er stück für stück an veränderte Regeln gewöhnt werden. Du kannst den Hund nicht plötzlich aus dem Schlafzimmer sperren, wenn er bisher immer bei Frauchen geschlafen hat. Versuch doch den Hundekorb erst einmal neben die Tür zu stellen, dann immer weiter raus, aber Tür noch offen lassen, bis der Hund dann auch draußen bleibt. Die Idee mit dem Babygitter finde ich gut, ein Hund braucht auch nicht die ganze Wohnung, wo er sich aufhalten kann und ich achte auch immer drauf, dass kein Müll rumliegt oder irgend etwas, was kaputt gemacht werden kann.
    Ich würde euch auch dringend empfehlen, eine gute Hundeschule zu suchen, da kannst du hier auch noch mal fragen, ich weiß nicht, wo du genau wohnst. Ansonsten frage ich mich, was liegt deiner Freundin an dem Hund, sie akzeptiert das Verhalten, ist das eventuell auch Bequemlichkeit, das sie keine Lust hat mit dem Hund zu arbeiten? Aber was liegt ihr daran, denn scheinbar mag sie ja auch nicht Gassi gehen. Dieses Gassi fahren ist verboten und so wie du den Hund beschreibst, zudem auch noch höchst fahrlässig.
    Der Hund muß erst einmal geistig ausgelastet werden, dann legt er evtl auch schon einige nervige Verhaltensweisen ab. Suchspiele, wenn er alleine ist ein Kong, damit der Hund beschäftigt ist, auf jeden Fall hören sich viele Probleme an, dass der Hund einfach gesitig unterfordert ist.
    Stöber hier mal noch weiter im Forum herum, da findest du eigentlich zu jedem Thema einen Haufen Anregungen.

    Liebe Grüße,
    Nicky

  • Wenn der Hund immer im Abstand von 50 cm um Frauchen herumlungert, war er gegen Dich schon einmal aggressiv? Er könnte ja mal auf die Idee kommen, Frauchen gegen den "Eindringling" zu verteidigen...

    Was sagen denn Deine Nachbarn zu ihrem "wohlerzogenen" zukünftigen Mitbewohner? Da könnten nach dem Zusammenziehen die nächsten Probleme lauern....

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