ich kann einfach nicht mehr

  • jamie hatte am anfang auch probleme mit dem alleine bleiben.
    und ich hatte nicht viele chancen mit ihm zu üben, er musste das recht schnell alleine machen. (hat mich 4 monate und diverses inventar gekostet, aber inzw. gehts)

    am anfang hat er die wohnung auch auseinandergenommen. ich hab gedacht, ihm ist langweilig. also habe ich ihm papschacheltn mit ein paar leckerlies drin hingegeben, bevor ich weg bin.er hatte(und hat immernoch) eine herzensfreude die dinger aueinander zunehmen. aber lieber pappschachteln als meine wohnung.
    und das anfängliche bellen hat auch aufgehört. (habe gnädigerweise keine direkten nachbarn die das stört.)
    gut, die reste muss ich dann wegmachen, aber seit dem ist die lebensdauer meiner jalousinen deutlich länger*gg*

    vielleicht ist das eine möglichkeit, beschäftige ihn. er ist ein bordermischling(oder??) wenn ich richtig gelesen habe. vielleicht ist ihm langweilig.
    arbeite an seinem vertrauen zu dir.
    oder es fehlt ihm wirklich ein zweiter hund. dann wirds vielleicht mit dem welpen besser.
    vermutlich wäre es mit einem schon erwachsenen zweiten, souveränen hund der alleine bleiben kann einfacher (der tierschutz wäre dir bstimmt gern behilflich) aber mit etwas glück, klappt es auch so. bleibt nur zu hoffen, das er den kleinen nicht ansteckt.

  • hallo,

    danke für deine nette antwort.

    also beschäftigt wird helge genug. wie schon gesagt bei jedem spaziergang wird grundgehorsam geübt. macht er aber super klasse, haben vor einiger zeit schon angefangen mit distanz-training. auch keine probleme, helge macht es richtig spaß auf unser komm zu warten, bzw. auf weitere "anweisungen" und man merkt die spannung in ihm.

    außerdem machen wir täglich schnüffelspiele. hab ja brav das buch schnüffelstunde für hunde gelesen.

    außerdem haben wir so einiges an "denkspielen" zu hause, wo man dinge verschieben, bzw. hütchen abheben muss. da ist er eigentlich auch immer ganz interessiert dabei.

    wir füttern ihn auch nicht aus einem napf sondern, aus dem kong staff, das ist zwar inzwischen nicht mehr besonders schwierig für ihn, aber er ist beschäftigt.

    ich denke, wir tun ne ganze menge. er ist also nicht nur körperlich, sondern auch geistig soweit ganz gut ausgelastet.

    ich habe das gefühl, dass wenn er einmal heult, dass es beim nächsten mal schlimmer wird. kaputt gemacht hat er noch nie was, er heult nur!

    lg

    taotao

  • Hi,

    ich hab mich jetzt mal durch den Thread gewurschtelt und mir leuchten deine Argumente bzgl. Zweithund und dass euer Hund super erzogen ist ja ein. Auch, dass euer Hund nur Probleme mit dem Alleinesein hat.

    Aber ich würd da nicht so ein Theater drum machen, wenn es erst seit Sonntag wieder so ist und es vorher kaum ein Problem dargestellt hat. Was würde denn passieren, wenn ihr es handhabt wie in der Zeit wo es geklappt hat. Also ihr geht weg und gut is ....

    Mir ist auch nicht ganz klar, ob ihr euch mit einem Welpen, der ebenfalls ( noch ) nicht alleine bleiben kann, nicht zuviel zusätzliche Belastung aufbürdet. Der Kleine wird am Anfang auch erstmal heulen und winseln und wenn euer Hund da eh anfällig für ist alleine zu jammern, dann wird er evtl mitmachen. Oder umgekehrt: Der Welpe kann kurze Zeit nachdem er bei euch eingezogen ist gut alleinebleiben, Helge hat auch einige Zeit kein Theater gemacht und fängt wieder an und plötzlich jammert der Welpe auch, weil ihn Helges Angst angesteckt hat.

    Was dann? Wäre da nicht ein älterer Hund, der bereits sehr gut alleine bleibt sinnvoller als ein Welpe, der ja auch noch eure gesamte Aufmerksamkeit benötigt und noch null Erziehung genossen hat?

    Lieben Gruß

    Carina

  • sorry ich war einfach fertig am sonntag. mich hat das in dem moment einfach traurig gemacht. hab ja am sonntag dann gleich geschrieben. jetzt hab ich da mehr distanz dazu und find das auch gar nicht mehr sooo schlimm.

    der welpe wird anfangs nicht mit helge allein sein. ich nehme die beiden eh mit in die arbeit und da ist immer wer da. hab aber auch von mehreren leuten gehört, dass es bei ihnen mit einem welpen super geklappt hat. eine garantie hat man nie auch nicht mit einem ausgewachsenen hund!

    muss dir ehrlich sagen mit helge mussten wir so viele "macken" beseitigen, da er total schlecht sozialisiert ist und wir wollen nun einen hund mit einer guten grundlage. natürlich macht ein welpe super viel arbeit, aber es ist alles nicht so eingefahren wie mit einem hund der schon älter oder gar erwachsen ist.
    wir haben helge zwar super hinbekommen, können ihn jetzt überall mit hinnehmen ohne irgendwelche probleme, vorher hatte er angst vor bus, bahn, türen, autos, fand das aber wesentlich schwieriger als einen welpen gut durch die erste zeit zu bringen.

  • Hallo.
    Wenn ich das so lese, könnt ihr euch doch an den Erfolgen freuen.
    Und Rückschläge gibts immer mal.
    Jetzt, mit einigem Abstand, erscheint dir die Problematik ja auch nicht mehr so aussichtslos.

    Spontan fällt mir noch eine Frage ein:

    Wo bleibt Helge generell, wenn ihr das Haus / die Wohnung verlasst?

    Du schreibst im Nebenraum würde er sich ruhig verhalten, solange er merkt, dass emand da ist. Und wenn ihr gaaaanz leise seit?.(ja, ich weiß, hört sich echt blöd an...)
    Was passiert, wenn du dann einfach kommentarlos weggehst? Oder hast du das schon probiert?

    Zum Thema Zweithund kann ich nicht wirklich was sagen.
    Rein vom Gefühl her, würde ichs wahrscheinlich nicht tun. Einafch aus der Angst heraus, dass es schiefgeht und ich dann 2 so "Psychos" habe.
    Aber am Ende mußt du das für euch entscheiden. Du siehst ihn in den Situationen mit einem anderen HUnd und kannst diese entsprechend einschätzen.

    Evtl. könnte euch ein guter Therapeut weiterhelfen.
    Selbst wenn HUndi es schafft, mal 50min alleine zu sein, könnte das eigentliche Problem tatsächlich im Bereich der Trennungsangst zu suchen sein.

    Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg auf eurem weiteren Weg.

  • Die Dobis sind wunderschön!

    @Topic:
    Du hast doch geschrieben, ihr wohnt auf einem Firmengelände, oder? Ehrlich gesagt wärs mir dann vollkommen egal, ob sich mein Hund die Seele aus dem Hals schreit, wenn ich nicht da bin. Wenn ihm das zu blöd wird, denkst du nicht, dass er es dann vielleicht von selber wieder lässt?

    Fühl dich auch von mir gedrückt! Ich kenn das Problem mit dem Alleinebleiben. Meine Maus hat 5 Monate gebraucht, bis es so halbwegs ging. Schuld war ich, weil ich jedes Mal ein schlechtes Gewissen hatte, wenn ich ging. Und jetzt habe ich auch herausgefunden, dass sie sich am wohlsten fühlt, wenn sie nicht in der ganzen Wohnung herumrennen (und somit vor der Haustüre sitzen und warten kann) kann, sondern sich während meiner Abwesenheit in Wohnzimmer und Schlafzimmer aufhalten darf. Ihr schafft das schon, Kopf hoch!

  • Zitat

    @schopenhauer:
    ist gut, dass du so tolle ferndiagnosen stellen kannst. vielleicht solltest du tiertelepatin werden...

    ach ja hunde sind ja mit ca. 1,5 jahren noch in der pubertät...

    Ne ich bin Trainerin für Grunderziehung im Verein mit vielen Auslandshunden, Tierheimhunden...Und mein Hund kam unsozialisiert aus Italien und hat heute zweimal die Begleithundeprüfung. Ich kenn mich also ein klitzekleines Bisschen aus.

    Und ja, dein Hund ist voll in der Flegelphase, aber das solltest du eigentlich wissen. Der testet was geht.

    Bei deinem Beschäftigungprogramm käme ich aber mit meinem Hund nicht zurecht. Die braucht mehr für den Kopf. Ich mache übrigens Obedience, früher auch Agility, aber das darf mein Hund nimmer.

    Aber egal, es ist dein Ding.

  • Ich hab mit soetwas leider nicht so viel Erfahrung
    Aber ich weiß wohl das es sehr wichtig ist beim WEGEHEN den Hund nicht zu beachten. Also kein aufwiedersehn Worte oder Streichelein.
    Wohnt ihr alleine? Wenn ja würde ich versuchen (auch wenns einem das Herz bricht) olange zu warten bis dem Hund einfach die Puste ausgeht und wenn er dann ruhig ist, ihn gaaaaaaaaaaaaaanz doll zu Loben?!

  • Zitat

    @Topic:
    Du hast doch geschrieben, ihr wohnt auf einem Firmengelände, oder? Ehrlich gesagt wärs mir dann vollkommen egal, ob sich mein Hund die Seele aus dem Hals schreit, wenn ich nicht da bin. Wenn ihm das zu blöd wird, denkst du nicht, dass er es dann vielleicht von selber wieder lässt?

    !

    Also mir wäre das nicht egal,wenn der Hund Ängste hat,sind es für ihn schlimme Stunden.

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