Frust wegen Desinteresse von Suri
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jillian -
12. September 2008 um 10:40
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Ich weiß im Moment nicht weiter.
Suri ist gerade erst 5 Monate alt... und sie ist komsich.
Sie ist bei Menschen immer superuhig, sie will gar nicht spielen von allein, man muss sie stets auffordern.
Auch wedelt sie nie mit dem Schwanz, wenn man sie anspricht, sie streichelt...
Ganz Border-untypisch schaut sie einen auch nicht gern an... sie wirkt unterwürfig , manchmal aber auch nahezu unaufmerksam. Ansprache interessiert sie kaum.Feuer und Flamme ist sie nur für andere Hunde, da dreht sie auf, wird wach, hat Spaß... Reagiert aber gleich Null auf den Menschen

Daher dachte ich schon an einen Zweithund...und nun auch schon daran, sie vllt abzugeben, weil es sich einfach nicht bessert mit uns.
Als würden wir nicht zusammen passen. Ich kann spielen und quieken und alles, es wird einfach nicht besser...
Ich will sie natürlich nicht abgeben, aber ich hab halt den Verdacht, dass es an ihrer beknackten Aufzucht liegen könnte, dass sie Menschen nicht so mag.
Wurde auf nem Strohboden geworfen und gehalten, bis sie abgegeben wurde an uns. Kannte also nix, Menschen auch kaum.
In der Wohnung hat sie sich erst nicht bewegt.... Und im Garten bzw draußen war sie nicht wie andere Welpen ein kleiner Schatten oder so... nein, sie wollte allein sein.. gucken... Sie wollte nie zu uns, sie will nicht kuscheln.... :|Ich hab versucht, sie einfach so zu nehmen, nicht mit anderen Welpen zu vergleichen... Aber eine neue Freudnin hat einen Border Collie... genauso, wie ich mir meine auch gewünscht hätte eigentlich.
Ich liebe Suri so, aber sie mich nicht... Ich versteh das nicht. Ich hab so viel versucht... Sie freut sich nur über ihren Ball und evtl über besondere Leckerbissen...
Und vllt, wenn ich nach Hause komme... Aber da freut sie sich ja über jeden, wie sie eben auch zu jedem hin will zur Begrüßung :irre:Ach, was mach ich nur...
Könnt ihr mir Tipps geben, was ich tun kann, damit sie sich für mich begeistert und nicht nur für andere Hunde?Ich finde, sie wirkt einfach wie verprügelt oder so...

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12. September 2008 um 10:40
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Frust wegen Desinteresse von Suri - Vor einem Moment
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Hallo!
Ich glaub ich kann Dich verstehen!
Habe auch eine Hündin die sehr lange gebraucht hat aus sich heraus zu kommen, sich zu freuen, auf mich zuzugehen und einfach wie ein ganz normaler Hund zu sein.Kenne das Gefühl wenn man traurig und deprimiert ist weil der Hund den man sooo liebt oft den Eindruck macht nicht wirklich glücklich zu sein. :/
Wie lange habt Ihr denn Suri schon?
Ich denke einfach, man muss solchen Hunden ganz ganz viel Zeit geben. Da Suri erst fünf Monate alt ist habt Ihr sie ja erst ein paar Monate (wenn überhaupt) und es dauert viel länger bis so ein Hund wirklich aufblüht!
Bei meiner Peggy hat es Monate gedauert bis sie überhaupt mit mir gespielt hat und mit anderen Hunden spielt sie immernoch nicht.
Erst nach fast zwei Jahren bei mir ist sie auf andere Menschen zugegangen und wedelt jetzt auch öfter mit dem Schwanz.Das mit dem abwesend schauen und dem Eindruck als ob sie verprügelt wurde kenne ich auch!
Wie gesagt: ich glaube Deine Suri braucht einfach ganz viel Geduld und Zeit!
Wie beschäftigst Du Dich denn sonst mit ihr, was hast Du schon alles an Spielen/ Beschäftigung versucht?
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Wie lange hast du die Suri schon?
Was und wie habt ihr bisher gearbeitet?
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Also, ich habe sie auf den Tag genau 3 Monate. Ich bin jeden Tag für sie da, sie ist mein Hund und dementsprechend mache ich "alles" mit ihr.
Wir waren von Anfang an 2-3x pro Woche in der Welpenschule, sprich Spiel mit kleinen Übungseinheiten zwischendurch, alles sehr spielerisch.
Da sie immer ängstlich war, habe ich sie viel mit anderen Hunden zusammengebracht, tolle Ausflüge usw mit anderen Hunden

Was genau meinst du mit "gearbeitet" @ Cerridwen
Wir hatten bisher nur die Welpenschule.... und nach dem Umzug habe ich mit Schleppleinentraining angefangen ( vor allem, damit sie zuverlässig kommt)
Sonst sind wir halt viel rumgelaufen und haben entdeckt: Wald, Meer, Watt, Felder,...
Suchspiele, Apotieren,...
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Hast du dich auch schon mal rar gemacht?
Ansonsten solltest du einfach vielleicht noch mal von ganz vorne anfangen. Einfach mit dem Namensspiel beginnen, Orientierungstraining an der Schleppleine oder ähnliches.
So kann deine Hündin entscheiden, wann sie Kontakt aufnehmen möchte und wann nicht.Ich kann jetzt ja nichts genaues sagen, aber meine Vermutung geht dahin, das du dich deiner Maus eher aufdrängst und sie damit nicht umgehen kann. Was ja auch nicht ungewöhnlich wäre, wenn man an ihre Vergangenheit denkt und wer weiß, was sie noch alles durch gemacht hat in den ersten 2 Monaten.
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Tja, ich denke, Du solltest Dich von dem Gedanken verabschieden, dass Dein Hund ein schmushungriger Border Collie wird. Meine erste BC-Hündin wurde ausgesetzt und ganz sicher auch in irgendeinem Stall/Schuppen ohne Menschenkontakt geboren. Mit ihr zu Knuddeln und zu Schmusen kann ich mir sparen, denn sie findet es nicht schön. Selbst nach sieben Jahren noch nicht. Manchmal kann sie es ein wenig genießen, aber eher selten.
Meine Chill - aus einer guten Zuchtstäte, mit viel Menschenkontakt, ist eine Schmusebacke hoch drei. Ganz anders.
Es tut mir eigentlich immer ein bisschen leid, aber ich knuddele sie weit mehr als meine Teak. Aber diese "Ungerechtigkeit" kann ich nicht ausgleichen, denn meine Teak empfindet knuddeln auf dem Sofa nur als Stress. Wir haben das deshalb abgeschafft... so leid es mir tut.
Ansonsten finde ich es nicht weiter schlimm, dass sie nicht dauernd von Menschen bespaßt werden möchte. Ich würde einfach ab und an körpernahes Spiel einbauen und dieses als Belohnung nutzen.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo,
frißt sie denn gerne? Dann würde ich versuchen, mich über´s Futter interessant zu machen. Fütterung aus der Hand zum Beispiel. Körpernahe Suchspiele können auch prima klappen. Meine Hündin kommt aus Portugal, hat dort schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Ich habe mit ihr Leckerchen-Suchspiele gemacht, bei denen sich das Leckerchen immer bei mir befand, z.B. auf´n Schuh, unter meiner Hand oder auch nur direkt neben mir. Damit habe ich immerhin schon eine richtig gute Bindung aufgebaut.
Bedräng sie nicht, kann ja durchaus sein, dass sie kein großer Schmuser ist und wird. Unser frührer Rüde kam aus Zwingerhaltung, kannte das Zusammenleben mit dem Menschen so gar nicht. Streicheleinheiten oder Schmusen waren nicht seine Welt. Erst nach etlichen Jahren konnte er zumindest kurze Streichelheiten genießen.Viele Grüße aus HH
Silke -
Danke für die Antworten

Kannst du mir mal das "Namensspiel" erklären? Und Orientierung an der Schleppleine? @ Cerridwen
Rar machen ist ein wenig schwierig, wie ich finde, da ich mich ja allein um sie ümmereim Prinzip, aber wenn ich dann mal nicht da bin oder nicht sichtbar, dann hängt sie eben bei irgendwem anderes rum....
Ich mach es im Moment so, dass wir rausgehen und ich oft einfach die Richtung wechsle. Da bin ich mir jedoch nicht so sicher, ob ich sie rufen soll, oder nicht. Und ich geh mich verstecken. Dann ist sie immer sehr aufmerksam und sucht mich auch. Nur wenn sie mich hat, dann freut sie sich eigentlich nicht.Und sie frisst leider nicht so gut. Leckerlies nimmt sie schon gern, aber auch nicht immer, also ann man sich darauf nicht verlassen. Mal motiviert es sie und im nächsten Augenblick will sie gar nix mehr...
Und wenn sie nicht so schmusig wird... na dann kann ich damit leben. Nur sollte sie gern was mit mir machen wollen. So kann ich sie ja so richtig gar nicht fordern. Es gibt einfach keine Zusammenarbeit....
Und wie ist das, wenn man den Hund mal über Tage nahezu ignoriert? Habe hier iiiirgendwo gelesen, dass das eine Möglichkeit wäre, das Interesse zu steigern?
Und ja, ich zweifle auch, ob ich mich aufdränge. Ich fasse sie schon extra kaum noch an aber ich quieke rum um sie anzulocken, forder zum Spiel auf etc .
Komme mir manchmal doof vor, aber ich will sie animieren, sie soll doch wissen, dass es ganz normal ist, sich mit mir zu freuen :^^:Geradeeben übrigens ein kleines Wunder:
Sie kam tapsend und mit dezent wackelnder Rute auf mich zu und stellte sich direkt an meine Beine... und wollte dann sogar kurz spielen...
Ich staune....
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Körpernahe Spiele!! Ganz viel Körpernahes... natürlich langsam anfangen und darauf achten, wie sie es erträgt, ob es ihr Spaß macht, WAS ihr Spaß macht... 3 Monate ist keine lange Zeit.
Hast du dir auch schon darüber Gedanken gemacht, was für Ziele du hast? Was du erreichen willst in der Erziehung deines Hundes?
Informier dich sonst auch mal über Körpersprache, Beschwichtigunsgsignale und lasse deinen Hund in Frieden, wenn er Ruhe haben will... das äußert sich ab und zu sogar durch das einfach Ablecken der eigenen Schnauze.
Dann guck weg und lass sie in Ruhe.
Mach dich interessant.
Ignorier sie auch mal, übe kleine Sachen mit ihr, trainiere mit ihr.
Was genau machst du so an Training?
Aportieren?
Arbeitet ihr da zusammen oder wirfst du und sie darf holen?Und vor allem: Nimm sie, wie sie ist. Und denk bitte nicht ans Abgeben!
Ich denke, den ganzen Tag aufeinanderzuhocken ist wesentlich kontraproduktiver als sie kontrolliert zu ignorieren und dann ein, zwei, drei mal am Tag wirklich gehaltvolles mit ihr zu machen.
Ich mein, ich bin keine Trainerin, aber ich hab die Pubertätsphase meiner Maus, wo sie sich genau so verhielt, auch überstanden, vielleicht treffen wir uns mal und schnacken ein wenig?
Ich kann dir auch einige gute Bücher und Links empfehlen...
Ist nur ein Angebot, aber ich denke, die Flinte ins Korn werfen solltest du nicht.
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Nein, nein, nein, ich will ja auf gar keinen Fall aufgeben. Dieser Abgabe-Gedanken...naja, der ist halt naheligend, wenn man sieht, wie glücklich sie mit anderen Hunden ist... und man selbst mit ihr nicht vorran kommt. Aber stand ja auch schon im ersten Beitrag, dass ich sie so liebe und "natürlich nicht abgeben" will

Für Buchtipps und Links wäre ich natürlich sehr dankbar. Immer ran mit Hilfe

Ich glaube, körpernahe Spiele bringen ihr sogar Spaß in gewisser Weise, habe es gestern 2x ne Weile mit ihr gemacht und habe das Gefühl, dass sie heute etwas , nunja, "näher kommt"... sich ja vorhin sogar an mich ran stellte.
Mein Ziel bzw mein Traum war es ja, später Agility mit ihr zu machen. Und ich will und brauche einen Hund, der zuverlässig hört. Es muss nicht beim ersten Ruf sein, aber doch spätestens beim Zweiten, besonders hier in der Stadt... mit vielen Gefahren und vor allem, vielen Menschen.
That´s it."Interessant machen"... ja, wie mach ich das denn???
Beim Apotieren holt sie in der Regel... ( und dann lässt sie ihn auch gern irgendwo liegen und ich muss holen
)Ein Treffen wäre übrigens toll..Übers Internet ist es immer so eine Sache... bestimmt besser, wenn man sieht, was ich meine.... :^^:
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