Jagdtrieb bei Welpe verhindern,umleiten -bzw. nicht fördern
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oder ihn zumindest so kontrollieren zu können,
das er nicht einfach irgendwann abrauscht. . ?
Gibt es Dinge, die ich von Anfang an beachten sollte um dem vorzubeugen?
Unsere Hündin bei der ist sehr schwer ich kann sie kaum ableinen sie ist weg sobald etwas an ihrem Auge vorbeihoppelt...
wewnn ich nun einen jungen Welpe habe da muss es doch Sachen geben die mir da von Anfang an gezielt bei helfen das besser kontrollieren zu können
oder Dinge, die ich vermeiden sollte etc...
Wäre über Ratschläge sehr dankbar
denn frei laufen ist mitunter sicher das Schönste
für einen Hund.
Gibt es überhaupt Möglichkeiten wie ich erkennen kann wie stark
der Jagdtrieb des hundes ist/wird? - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Jagdtrieb bei Welpe verhindern,umleiten -bzw. nicht fördern schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hi cosmix
Was für Rassen sind denn deine Hunde?
Wenn du so Sorgen, wegen einem möglichen Jagdtrieb hast, würde ich mit dem Welpen von Anfang an keine Spiele spielen, die dem Gehirn des Hundes ähnliche Informationen geben, wie eine Jagdsequenz. Also kein Ball werfen oder rollen, kein Frisbee, kein Stöckchen werfen, etc.
Außerdem solltest du von Anfag an einen Rückruf trainieren, so dass sich der Hund später zuverlässig abrufen lässt.
Und solange das noch nicht klappt, sollte dein jetziger Welpe auf jeden Fall keine Möglichkeit haben, doch mal hinter irgendeinem Tier herzujagen. Schon allein das Hetzen ist für den Hund selbstbelohnend und wenn er erst mal die Erfahrung gemacht hat, wird es um so schwerer, es ihm wieder abzugewöhnen.
Das heißt, ableinen nur dort, wo du dir sicher bist, dass nicht irgendein Wild auftauchen könnte, ansonsten Leine (am besten Schleppleine).Das Schleppleinentraining würde ich dir übrigens auch für deine Hündin empfehlen. Ein Hund ist nie zu alt um etwas zu lernen und mit etwas Geduld wird es bei ihr sicher auch mit dem Rückruf klappen.
Solltest du Jagdhundrassen haben, würde es sich auch anbieten, ihnen einen "Ersatz" zu bieten, damit sie ihren Trieb kontrolliert ausleben können. Gib mal "Dummyarbeit" in der Suchfunktion ein. Da findest du viele Infos darüber.
liebe Grüße
Steffi -
Wenn du schonmal vorran dagegen arbeiten willst, kann ich dir das Buch hier empfehlen:
"Antijagdtraining: Wie man Hunde vom Jagen abhält
von Pia Gröning, Ariane Ullrich"Da sind wirklich schöne Tipps drin, was man mit dem Hund alles machen kann. Und alles ist unterteilt und kann im beigelegten Trainingsplan protokolliert werden.
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danke ich schau mal nach dem buch weisst du evtl. auch wo ich das als ebook downloaden kann im netz?
Zu den rassen naja der Kleine ist ein idgeback Labrador und die Mutter ein Colliemix... -
Ich glaube nicht, dass es das Online gibt. Das ist nur ein kleiner Verlag, der das druckt. Und als ich es gekauft habe, war es auch überall entweder vergriffen oder gar nicht erst in der Suchmaschine der Buchhandlungen drin.
Als ich es dann gefunden hab, haben die extra eine Anfrage an der Verlag geschickt und erst 2 Wochen später konnte ich es dann abholen. Bei Ebay gibts das aber auch, da müsste es schneller gehen, musst dich mal umschauen. -
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Unsere Hündin ist ein Jagdhundmix. Bei ihr ist es weniger das nachjagen sondern eher das permanente Schnüffeln, das zu Unaufmerksamkeit führt. In unserer Hundeschule haben sie uns empfohlen, mit einem Jagdhund, um ihn "jagdlich auszulasten" Fährtenarbeit zu machen.
Wir werden damit auch bald beginnen. Kann dir dann gerne noch weiter von meinen Erfahrungen berichten. -
ok also es gibt aber nur eins das nur so heisst und wer ist der autor?
welcher verlag...?
Danke -
Hallo Cosmix!
Ich kenne das Problem

Bloß mein Pflegehund ist schon 10 Jahre alt, und dem ist das wirklich nicht mehr beizubringen..!
(Sobald die Leine abgemacht íst, ist er schon weg)Da aber deine Welpen noch jung sind, würde ich mir eine Schleppleine besorgen und so mit den Hunden üben..! Wenn ein Hase kommt, können sie nicht weg, aber sind trotzdem einige Meter von dir entfernt.
So sehen sie, das auch wenn sie nicht neben dir laufen, immer bei dir sein müssen. Wenn sie zu dir kommen, gibts ein Leckerlie, und dann dürfen sie weiterlaufen
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ja gut der hundmeiner eltern ist auch fast 10 und er hat in der hundeschule noch bleib fuß etc. gelernt und ging gerne hin sogar...
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Zitat
Bloß mein Pflegehund ist schon 10 Jahre alt, und dem ist das wirklich nicht mehr beizubringen..!
(Sobald die Leine abgemacht íst, ist er schon weg)Das stimmt nicht, man kann das alles noch hinbekommen!
Und das nicht nur durch Leine-dran und gut ist!
Das es schwer ist, steht Außerfrage. Dadurch das er entweder jagderfolgt hatte oder alleine durch das hetzen belohnt sich der Hund selbst.
Man muss diesen kreis also erstmal durchbrechen.
Einfacher ist es NATÜRLICH mit Junghunden und Welpen, das heißt aber nicht das es bei anderen Hunden nichts mehr bringt!Ich würde das Über Antijagdtraining und dem geordneten und kontrollierten Zulassen des Jagdtriebes machen und zwar mit Umlenken auf eine Ersatzbeute wie z.B. dem Futterbeutel oder nem Dummy.
Also nicht nur Dummy werfen und apportieren, sondern richtiges Dummytraining.
Das lastet den Hund aus, beugt nem Triebstau vor und fördert die Bindung zwischen Hund und HH.
Durch die Impulskontrolle bzw. Steadynesstraining kann man den Hund in solchen Momenten auch besser kontrollieren und er ist viel aufnahmefähiger weil er eben keinen triebstau mehr hat und dadurch zugänglicher und aufnahmefähiger wird.Zusätzlich kann mit Schleppleine das abrufen und das kontrollierte laufenlassen geübt werden. DENN, es gibt ein schönes Sprichwort:
Freilaufen, lernt ein Hund nur durch Freilaufen! - selbst wenn man es kontrolliert macht!
Heißt dazu gehört auch das arbeiten am Rückruf!Zitatso sehen sie, das auch wenn sie nicht neben dir laufen, immer bei dir sein müssen. Wenn sie zu dir kommen, gibts ein Leckerlie, und dann dürfen sie weiterlaufen
Als wäre in dem Moment ein Leckerli besser als die "Beute"

Viele Hunde sind in diesen Situationen so "gestresst" (positiver Stress der oft schon in negativen über geht) das sie nichtmal mehr ein Leckerli ANNEHMEN!
Heißt man muss sie ERST aus der Situation/Anspannung holen bis man sie wieder richtig ansprechen kann!
Dazu kann man eben auch Beitragen indem man den Trieb kontrolliert und umgelenkt auf eine Ersatzbeute zulässt. Der Hund wird ruhiger, ansprechbarer und durch das Training aufmerksamer.
Weil man eben auch genau DARAN feilt, ihn aus diesen Situationen rauszurufen oder sogar aus vollem Lauf aus der Hatz.
Man holt ihn also in den Extremsituationen raus und lenkt ihn um bzw. auch weil er gelernt hat trotzdem kontrolliert zu bleiben bzw. sich SELBST zu kontrollieren weil es sich lohnt
Nina
- Vor einem Moment
- Neu
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