Hilfe!!!! Mache ich einen Fehler?

  • tagakm danke fuer Dein Angebot mir etwas zu schicken.
    Ich werde mich erst mal hier erkundigen. Sollte ich nichts finden, werde ich mich mit Sicherheit an Dich wenden.

    Nein, ich gebe ihn nicht auf. Wir werden jetzt erstmal so einiges ausprobieren... und ich bin sicher das wir Erfolg haben werden!!

  • Huhu nach Griechenland!

    Ich will auf Dein/Euer Problem gar nicht näher eingehen, denn Du hast ja schon eine Menge guter Tips bekommen. Ich wollte nur nochmal meinen Respekt für jeden, der einen "Problem"-Hund hat und bereit ist daran zu arbeiten, zum Ausdruck bringen.

    Außerdem hatte ich noch eine Idee, zu den "neuen" Ängsten.

    Bei Menschen wie bei Hunden (und vermutlich allen anderen Lebewesen) ist es ja oft so, dass sie sich im Alter wieder zurückentwickeln. Dafür gibt es auch einen Fachbegriff, der mir nicht mehr einfällt. Vielleicht sind deshalb schlechte Erlebnisse aus seiner Welpenzeit (Menschen die Gegenstände tragen) heute für ihn viel präsenter als noch vor ein paar Jahren.

    Das löst vielleicht das Problem nicht, könnte aber eine erklärung sein.

    Sonst:

    Gib nicht auf, und viel Kraft und Erfolg

    wünscht

  • Hey du....
    die Tips hier sind super, ich glaube sie werden dir einiges erleichtern...

    von mir auch nochmal Respekt dafür dass du in Griechenland so tapfer deine Frau (?) stehst..ich kenne die Arbeit der Tierärzte, Kliniken und Tierheimen dort und die Bedingungen sind echt unvorstellbar. Und man braucht lange um Menschen zu finden, die den Tieren wirklich helfen wollen. Respekt dafür, mach weiter so....und gib ihn nicht auf... =)

  • Zitat

    Lass ihn durchchecken. Cockerwut ist hier auch schon gefallen. Alles Möglichkeiten, die ich ins Auge fassen würde.

    Nur inwieweit ist ihr das moeglich in Grichenland? Idiopathic Rage ("Cockerwut"), CDS (Altersdemenz in Hunden) etc ist ja meist nicht beim Haustierarzt diagnostizierbar sondern erfordert Tierkliniken die auf Neurologie spezialisiert sind.

  • Hallo tagakm,

    Ich würde mich wohl an eine Deutsche Tierschutzorga in Griechenland wenden - dort sind oftmals auch Tierärzte dabei oder können vermittelt werden.
    Ich denke darüber bekommt man eine gute Möglichkeit einige Dinge abzuklären.

    Das wäre meine erste Anlaufstelle.

    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

  • schön, das dein hund nun doch noch eine reelle (wird das so geschrieben?) Chance hat und nicht sterben muß. Ich finde es gut, wenn man bereit is, sich zu informieren, zu lernen und zu verändern. Meine Respekt hast du bereits, weil du so lange mit einem schnappenden und beißenden Hund lebst und nach Lösungen suchst! Jeder andere, naja manch anderer hätte das Tier bestimmt schon abgeschoben oder einschläfern lassen! :respekt:

    Dann möchte ich noch etwas zu deinen Problemen sagen, ich weiß nicht, ob das auf deinen Buck zutrifft, aber ich denke, das es gut wäre, wenn du ihm gegenüber wirklich sehr sehr ruhig bist. Unruhe und auch Angst spürt der Hund.

    je ruhiger und gelassener du bist, um so ruhiger wird auch dein hund. Ich will damit nicht sagen, das du ihm hibbelig gegenüber stehst.

  • Hi,

    auch von mir ein großes Lob, dass du so intensiv nach Lösungen suchst. Ich hab zwar keine praktischen Erfahrungen was die Situation in Griechenland oder sonstigen südlichen Ländern und dem Tierschutz/Haustieren angeht aber ich weiß wie´s in Thailand zugeht. Da sind Menschen wie du Gold wert.

    Kämpfe weiter um deinen Hund und versuch Alles, was dir möglich ist um ihm zu helfen. Ich weiss es ist schwer mit einem alten blinden und tauben Hund, der vielleicht nimmer weiß was er tut. Ging uns mti unserem alten Dackel ähnlich, aber er hat nicht geschnappt sondern hat sich sehr zurück gezogen.

    Wir haben ihr übrigens immer nen Leckerchen vor die Nase geworfen, wenn wir uns ihr genähehrt haben damti sie merkt " Es kommt jemand" und damit sie sich nicht erschreckt. Vielleicht hilft euch das in Verbindung, dass ihr euch immer frontal dem Hund nähert und vor dem Anfassen dann immer erstmal die Hand zum schnuppern hinhaltet.

    Ich hoffe ihr findet eine Lösung und einen Tierarzt, der eine evtl. Ursache rausfindet und eurem Buck helfen kann.

    Lieben Gruß

    Carina

  • hier wurden ja schon sehr viele gute ratschläge gegeben, also kann ich mich mit meinen zurückhalten und nur unterstützen, was die anderen hier sagen.
    ich selbst hatte einen (komplett) blinden und (komplett) tauben hund, einen tibet terrier. ich bekam sie als sie 12 jahre alt war und sie war auch bissig. wie ich relativ schnell bemerkt habe, lag das bei ihr auch an der unsicherheit. von mir hat sie sich zwar anfassen lassen, nach einiger zeit, aber da hörte es dann auch schon auf. ich habe verschiedene signale für sie gehabt:
    auf den boden trippeln hiess soviel wie 'ich sitze hier, falls du meine nähe suchst', ihr von entfernung leicht richtung gesicht pusten hiess 'hallo, ich komme jetzt auf dich zu, ich bin es, nicht erschrecken'... das meiste hat sie sich von ganz allein beigebracht. das pusten habe ich am anfang von leckerchen aus der hand begleiten lassen. sie hat das sehr schnell verstanden.
    außerdem hatte sie eine kiste, in der sie niemand jemals berühren durfte. ich denke das dap-spray ist hier eine gute, unterstützende maßnahme. ein rückzugsort ist sehr wichtig für einen nervösen hund.

    toktok hat mich auch gebissen. und so ziemlich jeden. ich verstehe, dass das am vertrauen nagt. aber man muss sich einfach immer bewusst machen, dass dieses zuwenig an vertrauen gegenseitig ist. du musst für deinen hund absolut vorhersehbar sein. so gut wie möglich, damit er wieder das gefühl bekommt, nicht hilflos seiner umwelt ausgeliefert zu sein.

    wie kommen denn der setter und er inzwischen klar? respektiert der setter, dass der cocker seinen platz hat, der nur ihm gehört... ?
    wie reagiert der coker, wenn der setter auf ihn zukommt?

    einen letzten ratschlag hab ich noch für dich. es gibt ein forum, handicap hunde oder so heisst es... dort gibt es immer sehr viele ratschläge für leute mit behinderten hunden. kommunikationstechnisch haben die mir damals sehr viel weiter geholfen, ich wusste ja am anfang gar nicht, wie ich toktok klar machen sollte, was ich von ihr wollte. ;)

    liebe grüße aus köln,
    momo

  • Also......

    nach stundenlangen Gespraechen, Heulereien und Freude darueber, dass vielleicht doch noch viel zu retten ist haben mein Freund und ich uns entschlossen!!!!
    Wir werden versuchen unseren Buck an den Maulkorb zu gewoehnen. Ausserdem wollen wir versuchen ihn auch oefter mal anzubinden, so dass er sich auch daran gewoehnt und nicht mehr hysterisch heult und bellt, bis er sich uebergibt. Da waren viele Tipps von Euch dabei, die meiner Meinung nach bei uns Erfolg haben werden.
    Dann will ich mich auch mal nach dem Spray erkundigen (kann ich aber erst im September, da hier im August fast alles geschlossen ist.)
    Sobald die Tieraezte wieder aus dem Urlaub zurueck sind werde ich ihn auch mal sehr, sehr gruendlich durchecken lassen. Ich denke, dass sich dadurch schon sehr viel retten laesst.

    Wir versuchen schon lange, unseren Hund vor Stressituationen fernzuhalten. Im Haus bewegen wir uns immer mit groesster Vorsicht und wir haben auch schon seit vielen Monaten (mit Bucks Hilfe und Instinkt) Signale entdeckt und ausgearbeitet, die uns im Alltag helfen (z.b. wenn ich in den Raum komme, oder meinen Freund umarmen will...da wird er sehr oft aggressiv!)
    Allemein sind wir aber sehr ruhige Menschen mit (zumindest meiner Meinung nach....!!!) gesundem Selbstvertrauen und Vertsand Menschen und Tieren gegenueber. :D Hoffe ich wenigstens.....

    sorry fuer den ewig langen Beitrag! Aber ich koennte seitenweise so weitermachen....


    Das dumme ist nur, dass er mittlerweile auch auf Situationen, die uns neu oder gar unverstaendlich sind, sehr nervoes oder gar beissend reagiert (bei uns, bei Verwandtenund auch bei Fremden)

    Nachdem ich den link ueber Cockerwut gelesen habe, bin ich mir fast sicher, dass das nicht auf Buck zutrifft. Aber ich werde mal sehen, ob ich hier Tieraerzte auftreiben kann, die diese Krankheit kennen...

    Mit dem Setter haben wir kaum noch Probleme. Wir halten beide getrennt und gehen nur gemeinsam mit ihnen raus. Ausserdem hat der Setter sich absolut untergeordnet, was meinem "Alten" natuerlich gefaellt.

    Ich hoffe also, dass sich bei uns zu Hause einiges bessert.....

    Was ich noch sagen wollte....
    Ich liebe dieses Land! Die Menschen, das Wetter und alles was es hier so gibt! Ich wuerde nie wieder mit DE wechseln.... :D
    Leider gibt es hier, vor allem was Tierschutz angeht sehr viele Probleme.
    Oder besser gesagt: Es gibt keinen Tierschutz. Was ich aus Eurem Forum und vielen sites gelernt habe kommt mir teilweise..... na wie soll ich sagen.... "unrealistisch", "ui!, so was gibt es?", "fantasy" usw vor.

    Viele ganz simple Dinge, die ihr hier angesprochen habt, kennen in Griechenland noch nicht mal Tieraerzte oder Trainer, die damit ihr Geld verdienen.
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich ueber Eure so lieben und netten Worte sehr gefreut, und vor Freunden und Verwandten ganz stolz die Brust geschwellt habe. Aber ich habe Euren Respekt kaum verdient. Wie oft habe ich mich von der Allgemeinen "Faulheit sich korekkt mit dem Tier zu beschaeftigen" mitziehen lassen... und auch jetzt fehlt es mir oft an Argumenten, warum man ein Tier richtig erziehen, oder auf dies oder jenes achten sollte.
    Solche tricks, wie beruhigende Sprays oder dem hund beizubringen auf Zeichen und "Bodenvibration" zu reagieren koennte mir keiner geben.

    Ich habe mich vor 4 Jahren an einen Tierschutz gewendet (Tierklinik einbezogen), der unter deutscher Leitung steht. Es war billiger und vor allem waren und sind die Aerzte suuuuuuper. Da kamen Hunde rein,die von der strasse aufgeklesen wurden, krank waren, die von Autos angefahren worden sind, und auch einer den jemand mit irgendeinem Werkzeug den Schaedel aufgespalten hatte (ich war mit meinem Hund da weil es Zeit fuer seine Impfungen war und ich habe ueber eine Stunde vor der Praxistuer gesessen, geheult und mich uebergeben...) und diese Aerzte haben 1000% gegeben, um diese Tiere zu retten.
    Auf der anderen Seite habe ich von vielen negative Dinge gehoert. Eigentlich alles nur Geruechte (von einem Muellman, der meinte wenigstens einmal im Monat dort tote Hunde einzusammeln, von einer Nachbarin, die meinte einmal dort 7 Welpen ihrer Huendin vor die Tuer gelegt zu haben (am naechsten Tag war nur noch einer da. Sie hatte so getan , also ob sie einen Welpen aufnehemn wollte..), von Freunden, die mir erzaehlt haben, dass die Arzte ihnen kaum Tips fuer ihre tierischen Probleme gaben usw...)

    Und auch ich habe Buck jahrelang dorthingebracht (vorallem um den Tierschutz zu unterztuetzen, aber auch weil ich dachte da sind tolle Aerzte). Es konnte mir aber keiner die Tips geben, die ihr mir hier gegeben habt.
    Die Antwort die ich auf meine Probleme bekam war: Es kostet soundsoviel und danach wird er verbrannt..... Ich war geschockt!

    Was kann man den da tun?
    Hier bist Du entweder Tierschuetzer und versuchts einfach nur das Schlimmste zu verhindern, oder man ist Tierhalter mit der generellen einstellung, die ja nach deutschem Standart unter aller Sa... ist.

    Ich werde mich auf jedenfall erst mal durchs Web kaempfen, um Gleichgesinnte zu finden...

  • Ich drück Euch ganz fest die Daumen!!!

    Falls du Probleme hast mit Laboruntersuchungen oder so, kann ich mal mit meiner Tierärztin reden, obs ne Möglichkeit gibt, dass du mir Blut per Post zukommen lässt und ichs ihr weiter geb. Ich weiß prinzipiell nicht, ob und wie das möglich ist, Blut so zu konservieren (Granulat o.ä.) oder einzugefrieren, aber das lässt sich ja rausfinden.

    Auf jeden Fall ganz viel Stärke und Geduld!

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